Benzin im Dieseltank

    • [ Motor ]

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 23 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 22%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (6) 26%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 48%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 22%

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    • Ja, sag ich doch!
      Der Hinweis auf die BA hätte aber (außer dem erhobenen Moralfinger) bei max nichts mehr genutzt, da er weiterhin - mit Diesel - vollgetankt hat und weitergefahren ist, und das ging gut! Genauso wie bei mir. Mehr wollte ich nicht sagen.
      Ab wieviel Tropfen " Falsches" muss man denn für viel Geld in die Werkstatt?
      R.S.
    • Rheinschiffer schrieb:

      Ab wieviel Tropfen " Falsches" muss man denn für viel Geld in die Werkstatt?

      Darauf wirst du wohl nie eine verbindliche Antwort erhalten, schon gar nicht schriftlich!
      Da wird sich jeder Fachmann zurückhalten.
      @max hatte offenbar Glück mit seiner "Mischung" :D

      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari
    • Rheinschiffer schrieb:

      Ein Fall aus eigener Praxis bei einem betrieblichen Leasing(!)fahrzeug: Restmenge im Tank ca. 10 Ltr., versehentlich ca. 6 Liter Super getankt. Daraufhin Anruf in der Fachwerkstatt, die unsere Leasings betreut, Fall beschrieben. Darauf Anweisung vom Fachmann: jetzt gleich noch ganz voll tanken(noch ca. 45 Ltr.) Diesel !, vorsichtig fahren, möglichst bald nachtanken !
      Damit hatte der Fachmann die Verantwortung übernommen.


      Bei diesen Angaben komme ich auf 11% Benzinanteil im Dieseltank.
      Diesen Fachmann würde ich noch nicht einmal ein Tretauto für Kleinkinder anvertrauen.
      Die ursprüngliches im Tank befindlichen 10 Liter Diesel +6 Liter Super abzulassen, dann neu zu tanken ist nur eine kleine Mühe, wenn der Motor noch nicht angelassen wurde.
      Der dann verbleibende Benzinrest stellt kein Risiko dar.
      F.U.
    • Rheinschiffer schrieb:

      Selbstverständlich gilt auch für diesen Fall die BA uneingeschränkt, denn sie besagt ja, dass man bei solch einem Missgeschick einen Fachbetrieb kontaktieren soll.
      Der Text der BA schließt auch den schlimmsten Fall mit ein, dass nämlich versehentlich mit falscher Sorte der fast leere Tank voll getankt wurde. Dann ist der Fall ohnehin klar.
      Was aber, wenn nur sehr wenig Falsches zugetankt wurde, wie bei max?
      Ein Fall aus eigener Praxis bei einem betrieblichen Leasing(!)fahrzeug: Restmenge im Tank ca. 10 Ltr., versehentlich ca. 6 Liter Super getankt. Daraufhin Anruf in der Fachwerkstatt, die unsere Leasings betreut, Fall beschrieben. Darauf Anweisung vom Fachmann: jetzt gleich noch ganz voll tanken(noch ca. 45 Ltr.) Diesel !, vorsichtig fahren, möglichst bald nachtanken !
      Damit hatte der Fachmann die Verantwortung übernommen.
      Den Prozentanteil falscher Beigabe mag sich der geneigte Leser für diesen Fall selbst ausrechnen. Bei max kann man das nicht genau sagen, da wir die Restmenge im Tank nicht kennen, er hat ja nur 43 Ltr. getankt. Warum er an der gleichen Tanke gleich Richtiges aufgefüllt hat, weiß ich nicht, wohl aber, dass er ohne Rasseln, Ruckeln und Meckern weitergefahren ist und das Auto wohl immer noch fährt. Das gibt ihm schon mal recht. Der Hinweis auf die BA hätte ihm nichts mehr genutzt, ich habe nur dargelegt, dass es zwar nicht schön, aber kein großes Problem ist.
      Bis zu welchem Prozentsatz das so praktiziert wird, weiß ich nicht.
      Unser Leasingsfahrzeug ist übrigens mittlerweile weitere 61 TKm ohne Probleme gelaufen, obwohl es rein mathematisch gesehen nie mehr ohne Benzin im Diesel fahren wird.
      R.S.


      Tja ist schon komisch das Du hier Deine positive Erfahrung mit Benzin im Diesel doch einfach so Weitergibst. Wenn andere ihre Erfahrung mit Zweitaktöl oder anderen Intervallen weitergeben zeichnest Du das anders ab.

      Ferner solltest Du mal sagen was es für ein Leasingfahrzeug ist, und dank dafür das ich wieder einen Punkt mehr habe um vom Kauf von Leasingfahrzeugen abzuraten ;)

      Wann ein moderner CR Motor Schaden nimmt, durch Ottokraftstoff im Diesel, bleibt offen. So kann man nur die Aussagen von den Herstellern, den Automobilclubs, sämtlicher Fachleute pp folgen. Motor nicht starten, Zündung auslassen. Tank absaugen und neu betanken.

      Auch ob sich der Ottokraftstoff mit dem Diesel mischt bleibt offen. Benzin ist leichter und schwimmt oben.


      In dem Fall vom TE ist es eh zu spät, genau wie bei den Leasingfahrzeug von RS. Wenn die HD Pumpe Schaden genommen hat, wird sie früher oder später ausfallen.

      aa.bosch.de/aa/de/Berufsschulinfo/media/2005_7.pdf

      Ob die Abgasnachbehandlung das alles so wegsteckt kann auch erst nach dem Autoleben beurteilt werden. Genau so wie häufigere Ölwechsel oder Ultimate zu fahren.

      Ein Diesel sollte die 350.000 km schaffen. Das kann man von den CR erwarten.
    • Ich habe nicht mehr und nicht weniger gesagt, als dass es bei mir keine Probleme gab - die Empfehlung des Fachmannes, also nicht falsch war.
      Ebenso muss man feststellen, dass es bei max geklappt hat.
      Da mein Fachmann auch die Prozentrechnung beherrscht, vertraue ich ihm.
      R.S.
    • schrauberass schrieb:

      Ferner solltest Du mal sagen was es für ein Leasingfahrzeug ist, und dank dafür das ich wieder einen Punkt mehr habe um vom Kauf von Leasingfahrzeugen abzuraten

      Ich glaube, auch das kann man nicht pauschal sagen nene.gif - es gibt durchaus Menschen, die auch mit Leasingfahrzeugen sehr sorgsam - ja liebevoll 86.gif - umgehen.

      smilie_girl_2311.gif w=46&h=54.gif
    • Rheinschiffer schrieb:

      die Empfehlung des Fachmannes, also nicht falsch war.

      Aber wohl doch der einschlägigen Literatur widerspricht, ich würde sagen, der Fachmann hat mit seiner Empfehlung Glück gehabt!

      Rheinschiffer schrieb:

      Ebenso muss man feststellen, dass es bei max geklappt hat.

      Was sich längerfristig noch zeigen wird, läuft sein Diesel weiter störungsfrei (was wir alle hoffen!) hat auch hier das Glück mitgespielt.

      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari
    • max schrieb:

      Ich Schussel.
      Habe grad knapp 3 Liter SuperBenzin in meinen Dieseltank gefüllt. Noch rechtzeitig gemerkt und dann mit Diesel vollgetankt.
      Kein Rasseln, kein Ruckeln, kein Meckern.

      Glück gehabt?
      Grundsätzlich sollte man eigentlich kein Benzin in den Dieseltank einfüllen, das ist hier wohl allen klar.
      Früher bei den alten Reiheneinspritzpumpen-Motoren hatt man oft im Winter dem Diesel etwa 20-30% Benzin beigemischt um den Gefrierpunkt herunterzusetzen, die alten Motoren und Einspritzpumpen haben das ausgehalten, heutzutage würde ich das auf keinen Fall machen.
      Bei den heutigen Commonrail-Motoren wäre ich da sehr vorsichtig.
      Allerdings sind 3 Liter Benzin auf eine ganze Tankfüllung nicht so viel und ich würde den Tank einfach mit reinem Diesel nachfüllen schon wenn er wieder halbleer ist, ein paar Tropfen Zweitaktöl würden bestimmt auch nicht schaden damit die Commonrail-Pumpe ein wenig besser geschmiert wird.
      Benzin schmiert nun mal deutlich schlechter als Diesel

      Benzin vermischt sich übrigens gut mit Diesel, von daher ist es also kein Problem.
      In der Zeit als Landmaschinemechaniker hab ich öfters erlebt dass falsch getankt wurde und bei den alten Diesel-Motoren war das bis fast zu halb Diesel-halb Benzin meist kein Problem, allerdings ist gut möglich dass auch dort die Einspritzpumpen und Einspritzdüsen auf längere Zeit in Mitleidenschaft gezogen wurden.
      Wie oben schon erwähnt ist aber die heutige Technik mit Commonrail um einiges sensibler und wenns dann einen Schaden gibt wird das auch deutlich teurer als bei den alten einfachen Reiheneinspritzpumpen und normalen Einspritzdüsen.

      Gruss Bergler
      Skoda Yeti 2.0 TDI 170Ps Experience Storm Blau Metalic
      Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D
      Mitlerweile über 265'000Km wovon gut 10'000Km mit Wohnwagen oder Anhänger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bergler ()

    • schrauberass schrieb:

      So kann man nur die Aussagen von den Herstellern, den Automobilclubs, sämtlicher Fachleute pp folgen. Motor nicht starten, Zündung auslassen. Tank absaugen und neu betanken.

      Auch ob sich der Ottokraftstoff mit dem Diesel mischt bleibt offen. Benzin ist leichter und schwimmt oben.


      Das nicht einmal Anlassen halte ich für eine übertriebene Sorge - zumindest dann wenn der Motor vorher schon mit Diesel betrieben wurde - denn in der Kraftstoffanlage (Leitung Tank-Filter-Hochdruckpumpe und Rail) befindet sich ja noch eine mehr oder weniger große, oder besser kleine, Menge Diesel.
      Wie auf S 1 schon geschrieben reichte die bei mir bis zur Werkstatt. Und der A 170 hat danach schon mehr als 100.000 km ohne irgendwelche Probleme zurückgelegt.
      Und wie ich in den Auffangkanistern feststellen konnte, vertragen sich Benzin und Diesel auch gut. Jedenfalls war die aus dem Tank abgelassene Mischung homogen.
      Ist wohl auch bei 2-Takt Gemisch so. Da dürfte das Benzin auch leichter (flüchtig) sein als das Öl.

      CAROMITO schrieb:

      Die ursprüngliches im Tank befindlichen 10 Liter Diesel +6 Liter Super abzulassen, dann neu zu tanken ist nur eine kleine Mühe

      Das ist leicht gesagt aber unter Umständen nicht möglich. So einfach Laufenlassen geht nicht, genügend große Behälter hat man auch nicht immer zur Hand und wenn dann auch noch die Tanke im Selbstbedienungsmodus läuft wars das.
    • Bergler schrieb:

      Wie oben schon erwähnt ist aber die heutige Technik mit Commonrail um einiges sensibler und wenns dann einen Schaden gibt wird das auch deutlich teurer als bei den alten einfachen Reiheneinspritzpumpen und normalen Einspritzdüsen.

      Margiani schrieb:

      Das nicht einmal Anlassen halte ich für eine übertriebene Sorge - zumindest dann wenn der Motor vorher schon mit Diesel betrieben wurde - denn in der Kraftstoffanlage (Leitung Tank-Filter-Hochdruckpumpe und Rail) befindet sich ja noch eine mehr oder weniger große, oder besser kleine, Menge Diesel.
      Bei genügend Benzin im Diesel würde ich den Motor auf keinen Fall starten, solange der Motor nicht gestartet und die Zündung nicht eingeschaltet wird, bleibt das Gemisch einzig im Tank und kann dort relativ einfach abgepumpt werden, sobald der Motor gestartet wird pumpt es das Gemisch durch alle Leitungen, Filter und Pumpen bis in die Düsen und ist dort nur unter grossem Aufwand durchzuspühlen.

      Gruss Bergler
      Skoda Yeti 2.0 TDI 170Ps Experience Storm Blau Metalic
      Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D
      Mitlerweile über 265'000Km wovon gut 10'000Km mit Wohnwagen oder Anhänger
    • Bei den heutigen Commonrail-Motoren ist Benzin deshalb so riskant, weil die Commonrailtechnik mit extrem hohen Drücken arbeitet, bis zu 1300 bar. Bei den nur 3 Litern Benzin in einem vollen Tank würde ich aber weniger Sorgen machen, wenn das Benzin ordentlich mit Diesel vermischt wurde.

      Allerdings würde ich die nächste Zeit damit nur mit allerhoechstens halber Kraft fahren und auch schon mal neu tanken wenn der Tank weniger als halb voll ist. Zugabe von 2-Takter-Öl wäre zur Schmierung der Pumpen auch sehr ratsam.
    • Bei Zündung an wird es durch die elektrische Vorförderpumpe bereit verteilt (Niederdruckbereich).

      Die Railpumpe fördert immer mehr Hochdruck als benötigt wird, der Überschuss geht zurück in den Tank, bei geringen Kraftstoffniveau können bis zu 140 Grad Kraftstofftemperatur erreicht werden. Die Anteile des Ottokraftstoffes fangen dann an zu Gasen.

      Hier in irgendeiner Weise mit alten Systemen zu vergleichen, ist absolut unprofessionell.

      Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist gibt es eh keine Umkehr. Im Falle von RS kann man nur sagen, schlechte Beratung. Wäre nun ein Pumpenschaden Stande Pede erfolgt hätte das Gespräch wahrscheinlich nie statt gefunden, aber das ist Mutmaßung.

      Ich rate jedem der Falsch getankt hat, auch nur ein paar Liter, alles auslassen, Tank absaugen und neu befüllen. Ärgerlich und passiert auch wahrscheinlich im ungünstigsten Augenblick.

      autobild.de/artikel/falscher-k…off-_-was-tun--54695.html

      Und hier sogar mal mit Prozentaussage ;)

      falschgetankt.de/
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