Benzin im Dieseltank

    • [ Motor ]

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 23 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 22%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (6) 26%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 48%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 22%

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    • Benzin im Dieseltank

      Ich Schussel.
      Habe grad knapp 3 Liter SuperBenzin in meinen Dieseltank gefüllt. Noch rechtzeitig gemerkt und dann mit Diesel vollgetankt.
      Kein Rasseln, kein Ruckeln, kein Meckern.

      Glück gehabt?
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      Alles bleibt besser...
    • auto-motor-oel.de/ratgeber/fal…t-super-statt-diesel/524/

      Einige wenige Liter Benzin-Diesel-Gemisch sind für den Motor nicht schädlich,wenn es sich um ein älteres Dieselfahrzeug mit Wirbel- oder Vorkammer-Diesel handelt und noch eine gewisse Menge Diesel im Tank war. Das gilt nicht für moderne Dieselfahrzeuge. Die genauen Daten des Fahrzeugtyps sind der Betriebsanleitung zu entnehmen.
      Handelt es sich bei dem Fahrezeug allerdings – und das ist wahrscheinlich – um ein Common-Rail oder Pumpe-Düse Triebwerk (seit etwa 2000 auf dem Markt), sollte der Motor auf keinen Fall angelassen und nach der Herstelleranweisung vorgegangen werden.
      Wurde der Motor noch nicht gestartet, kann es unter Umständen ausreichen, wenn das Benzin-Diesel-Gemisch abgepumpt wird.
      Wurde der Motor bereits gestartet, droht leider ein teurer Austausch des gesamten Einspritzsystems inklusive Hochdruckpumpe, Injektoren, Kraftstoffleitungen und des Tanks. Der Grund dafür: Der ölige Diesekrafstoff sorgt normalerweise für die nötige Schmierung im Kraftstoffsystem (speziell in der Hochdruckpumpe). Das Benzin wirkt jedoch wie ein Lösungsmittel und wäscht diesen Schmierfilm ab, sodass sich Metallabrieb bilden kann, der die Bauteile beschädigt.
    • Komisch - ich hatte mal 'nen Golf I Diesel (Diesel und tiefergelegte Sportausführung - das war bei dem Teil schon ein Wiederspruch in sich :D ).
      Da wäre ich mit der dicken Benzinpistole gar nicht in die kleine Tanköffnung gekommen. :thumbup:

      Achtung: FALSCH!!!

      :danke: steinwolf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YETI_in_red () aus folgendem Grund: Achtung FALSCH

    • max schrieb:

      Ich Schussel.
      Habe grad knapp 3 Liter SuperBenzin in meinen Dieseltank gefüllt. Noch rechtzeitig gemerkt und dann mit Diesel vollgetankt.
      Kein Rasseln, kein Ruckeln, kein Meckern.

      Glück gehabt?


      Wenn der Motor erst dann gestartet wurde, nachdem der Diesel zugetankt wurde, kein Problem, wenn aber das reine Benzin angesaugt wurde dann wäre es ein Problem. 3l auf 57l sind ca. 5%.
      Was macht man heute bei Temperaturen unter -20 Grad Celsius, früher hat man dann Benzin zugetankt.
      Wie @Rheinschiffer schon schrieb zwischendurch immer wieder nachtanken (verdünnen) und keine hohen Drehzahlen abrufen.
    • Ich hab vor etwa 10 Jahren meinen alten A 170 CDI mal versehentlich mit ca. 20 l Benzin und dann aber auch noch randvoll mit Diesel betankt.
      Mit dieser Mischung bin ich dann so etwa 3 km bis zu einer mir gut bekannten VW meines ehemaligen Arbeitgebers gefahren wo wir den Tank geleert und mit Diesel pur wieder gefüllt haben.
      Für die relativ kurze Fahrt war wohl noch genügend Diesel im System. Er lief jedenfalls problemlos und tut das heute noch bei meinem Jüngsten.
      Das Diesel-Benzin-Gemisch kam dann in einen 1.000 l Heizöltank und sorgte im nächsten Winter für eine warme Wohnung.
    • Moin,

      was macht denn Benzin im Diesel und wo liegen die Punkte die für den Betrieb mit falschen Kraftstoff relevant sind?

      Benzin hat eine höherer Zündtemperatur

      Zitat

      In einer motorbezogenen Produktbeschreibung der OMV wird die Selbstentzündungstemperatur von Ottokraftstoffen mit 400 - 600°C und die von Diesel mit 200 - 300°C angegeben.

      D.h. mit jedem Liter Kraftstoff im Diesel setzen wir die Zündwilligkeit herab. Das geht soweit, bis er gar nicht mehr selbst zündet.

      Dann kommt die schnellere Dampfblasenbildung vom Benzin hinzu. Das kann zu Zündunwilligkeiten und Kavitationsschäden führen.

      Letztlich bleibt noch das geringere Schmierverhalten von Ottokraftstoff.

      Fakt ist hier immer nicht starten, alles absaugen und neu tanken. Eine komplette Überholung des Kraftstoffsystems ist sehr sehr kostspielig.

      Daher Augen auf beim tanken

      @Rheinschiffer

      Da legst Du Dich aber aus dem Fenster! Jahrelang zitierst Du di BA und nun so etwas.

      Zitat BA Yeti

      Wenn Sie irrtümlicherweise einen anderen Kraftstoff als Dieselkraftstoff nach oben

      genannten Normen (z. B. Benzin) getankt haben, starten Sie weder den Motor noch

      schalten Sie die Zündung ein! Es kann zu einer schweren Motorbeschädigung

      kommen! Kontaktieren Sie einen Fachbetrieb, der die Reinigung des Kraftstoffsystems

      des Motors durchführt.

      Das zeigt doch mal wieder das manch Mensch nur Vorschriften zitiert wenn sie einem in den kram passen 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schrauberass ()

    • schrauberass schrieb:

      Das zeigt doch mal wieder, dass mancher Mensch nur Vorschriften zitiert, wenn sie ihm in den Kram passen.
      (korr.)

      Selbstverständlich gilt auch für diesen Fall die BA uneingeschränkt, denn sie besagt ja, dass man bei solch einem Missgeschick einen Fachbetrieb kontaktieren soll.
      Der Text der BA schließt auch den schlimmsten Fall mit ein, dass nämlich versehentlich mit falscher Sorte der fast leere Tank voll getankt wurde. Dann ist der Fall ohnehin klar.
      Was aber, wenn nur sehr wenig Falsches zugetankt wurde, wie bei max?
      Ein Fall aus eigener Praxis bei einem betrieblichen Leasing(!)fahrzeug: Restmenge im Tank ca. 10 Ltr., versehentlich ca. 6 Liter Super getankt. Daraufhin Anruf in der Fachwerkstatt, die unsere Leasings betreut, Fall beschrieben. Darauf Anweisung vom Fachmann: jetzt gleich noch ganz voll tanken(noch ca. 45 Ltr.) Diesel !, vorsichtig fahren, möglichst bald nachtanken !
      Damit hatte der Fachmann die Verantwortung übernommen.
      Den Prozentanteil falscher Beigabe mag sich der geneigte Leser für diesen Fall selbst ausrechnen. Bei max kann man das nicht genau sagen, da wir die Restmenge im Tank nicht kennen, er hat ja nur 43 Ltr. getankt. Warum er an der gleichen Tanke gleich Richtiges aufgefüllt hat, weiß ich nicht, wohl aber, dass er ohne Rasseln, Ruckeln und Meckern weitergefahren ist und das Auto wohl immer noch fährt. Das gibt ihm schon mal recht. Der Hinweis auf die BA hätte ihm nichts mehr genutzt, ich habe nur dargelegt, dass es zwar nicht schön, aber kein großes Problem ist.
      Bis zu welchem Prozentsatz das so praktiziert wird, weiß ich nicht.
      Unser Leasingsfahrzeug ist übrigens mittlerweile weitere 61 TKm ohne Probleme gelaufen, obwohl es rein mathematisch gesehen nie mehr ohne Benzin im Diesel fahren wird.
      R.S.
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