fairer Vergleich Diesel - Benziner

    • [ FL Motor ]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Sponsoren



    Umfrage

    Eure Meinung zum Panoramadach

    Insgesamt 43 Stimmen
    1.  
      Hatte/habe es - und bin zufrieden (25) 58%
    2.  
      Hatte/habe es - und bin unzufrieden (1) 2%
    3.  
      Nie wieder - nur Ärger damit (1) 2%
    4.  
      Immer wieder - nie Ärger gehabt (2) 5%
    5.  
      Beim nächsten Autokauf JA (19) 44%
    6.  
      Beim nächsten Autokauf NEIN (15) 35%

    Sponsoren



    • fairer Vergleich Diesel - Benziner

      bei all dem Wirbel um die VW Täuschung würde mich einmal interessieren welcher Motor wirklich nachhaltiger ist ... und welche Unterschiede es bei den Schadstoffen gibt ... wobei ich auch gelernt habe dass ein Benziner mit Direkteinspritzung mehr Partikel produziert wie ein Diesel ... aber wenn ich hinter einem Diesel mit Kat nachfahre riecht man den Ruß direkt (vor allem Renault) und ich bilde mir ein, dass hinter meinem Auto nichts riecht ... egal ... abgesehen von dem VW Skandal ... ich bin der festen Ansicht, dass ALLE Autohersteller Dreck am Stecken haben und uns "verarschen" ... hinsichtlich Abgaswerte und Verbrauch ... abgesehen davon ist der größte Faktor der zu überhöhten Abgaswerten führt ohnehin der Mensch, der hinter dem Steuer sitzt --> der Druck am Gaspedal ist mehr oder weniger direkt proportional zu dem was hinten raus kommt ...
      trotzdem ... ein fairer objektiver Vergleich der beiden Motortypen wäre sinnvoll ...
    • Guter Benziner Böser Diesel - Böser Benziner guter Diesel ?

      Im Prinzip ist dieser Vergleich überflüssig, da du dir die Frage schon selbst beantwortet hast.

      geeb: ich bin der festen Ansicht, dass ALLE Autohersteller Dreck am Stecken haben und uns "verarschen" ... hinsichtlich Abgaswerte und Verbrauch ... abgesehen davon ist der größte Faktor der zu überhöhten Abgaswerten führt ohnehin der Mensch, der hinter dem Steuer sitzt --> der Druck am Gaspedal ist mehr oder weniger direkt proportional zu dem was hinten raus kommt ...


      geeb: ... aber wenn ich hinter einem Diesel mit Kat nachfahre riecht man den Ruß direkt (vor allem Renault) und ich bilde mir ein, dass hinter meinem Auto nichts riecht ... egal ..
      :D

      Ja der Geruch ist für die Umwelt entscheidend. ;)
      Wenn man hinter einem Aral Ultimate (fast geruchslos) betankten Dieselfahrzeug herfährt, stinkt es übrigens kaum. :D
      Hat der dann Ruß den man nicht riecht ? Und kann man Feinstaub vom Benziner riechen ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von berme ()

    • Da nach direktem Vergleich gefragt wurde:
      Fakt ist jedenfalls, das Benziner bzgl. dem Ausstoß von Kohlenwasserstoffen und vor allem Stickoxiden besser abschneiden. Gerade letzteres ist ja unter Gesundheitsaspekten ja wohl gerade wieder besonders von Bedeutung oder zumindest in Diskussion.

      Bzgl. der Partikelzahl erlaube ich mir gerade kein Urteil. Zum einen hat sich in der letzten Zeit einiges verändert - beim Benziner durchaus zum Negativen - und zudem ist wohl Partikel nicht gleich Partikel - hier sind ja auch Größe, Zusammensetzung und sogar Oberflächenbeschaffenheit der Partikel relevant.

      Grüße
      Harry
    • Eine pauschale Antwort ist nicht möglich, da man zwischen den einzelnen Zielen der Schadstoffminderung und den verschiedenen Motortypen unterscheiden muß.
      In Europa hat man das Ziel sowohl CO2 als auch Partikel und NOx zu reduzieren.
      Durch die Direkteinspritzer TSI hat man sich als Malus einen Partikelausstoß eingefangen, den CO2 Anteil aber gesenkt. NOx ist kein Problem. Also würden die neuen TSI auch mit Euro 6 die blaue Plakette nicht bekommen, weil in Europas Innenstädten sowohl Partikelausstoß als auch NOx sakrosant sind.
      Insofern würden Benziner ab Euro 3 ohne Direkteinspritzung die blaue Plakette bekommen, das sind dann Saugmotoren mit wesentlich höherem Verbrauch, wodurch man die CO2 Ziele nicht erreichen kann.
      In USA sind die CO2 Werte nebensächlich, damit sind nur Partikelausstoß und NOx relevant, diese Werte werden am einfachsten durch Benziner mit Saugmotoren erreicht. Da die Fahrleistungen schlechter sind muß man Fahrzeuge mit mehr Hubraum nutzen, was zu einem höhern Verbrauch führt. In USA sind die Benzinpreise wesentlich günstiger als bei uns, daher ist Spritsparen aus finanzieller Sicht nicht das Thema.
      Der Diesel wird in Europe wegen CO2 Einsparung stark gesponsort, er ist verbrauchsgünstiger bei vergleichbaren Fahrleistungen.
      Die Partikel hat man im Griff, die NOx sind das Problem, die bekommt man nur mit weitere
      Abgasnachbehandlung in den Grif, was immer aufwändiger und teurer wird.
      Es gibt bei den Verbrennern keinen Königsweg.
      Die Sache wird auch komplizierter durch immer höheres Gewicht der Fahrzeuge und neue Fahrzeugtypen (SUV, Geländewagen).mZumal die Alltagstauglichkeit immer mehr leidet, wenn der Direkteinspritzer noch den Partikelfilter bekommt ist die Kurzstreckentauglichkeit auch weg, wie schon jetzt beim Diesel.
      Kauft man sich in D einen hubraumstärkeren Benzin Sauger dann zahlt man hohe Strafsteuern wegen CO2, der ist dann kurzstreckentauglich und darf überall hin (blaue Plakette).
      Wie man es dreht und wendet -es bleibt schwierig.
    • Das Interessante bei solch einem Thema ist immer wieder das Verhalten der Menschen - hier könnte man auch 'user' (Nutzer) sagen...
      Wie so oft verlangt der user vom Hersteller die Einhaltung gewisser 'Umweltwerte' und eine permanente Optimierung derselben; ob bei Autos oder bei Industrie und Kraftwerken (und ich meine jetzt nicht bewussten oder unbewussten Betrug oder dgl.). Allerdings wird oft nicht über das eigene Verhalten oder Interesse reflektiert:
      Da wird die Schadstoffreduzierung gefordert, aber gleichzeitig steht ein Oldtimer als Hobby in der Garage und wird jedes Wochenende ausgefahren, oder mit Begeisterung Motorsport geschaut, oder der Halb-Kilometer-Weg zum Bäcker mit dem KFZ zurückgelegt...
      Konsequenz ist da manchmal nicht zu erkennen; eher schon oft die Einstellung: Die anderen sollen erst mal...

      Um nun eine Entscheidung für einen Benziner oder Diesel zu treffen, sollte man viele Parameter abschätzen, aber dabei auch nicht vergessen, dass durch die Bank alle modernen Fahrzeuge heute bei weitem schadstoffärmer sind als noch vor 20 oder 30 Jahren - umweltfreundlich ist KEIN motorgetriebenes Fahrzeug! Ob Benziner oder Diesel 'besser' ist, lässt sich nicht wirklich pauschal sagen.
      Begeht man eine 'Umweltsünde', wenn man einen Benziner fährt und überwiegend längere Strecken benutzt, oder einen Diesel hauptsächlich durch die Stadt jagt? Sicherlich könnte man dort sein Fahrprofil überdenken und beim nächsten Auto einen anderen Antrieb wählen, aber man sollte das letztlich auch nicht überbewerten. Vielleicht eher mal darüber nachdenken, wie man im Haushalt mit Wasser, Strom, Wärme, etc. umgeht...da kann man bei Optimierung oft sehr viel mehr für 'die Umwelt tun'.

      LG Markus
      Alle Verallgemeinerungen sind falsch - einschließlich dieser! (Donald H. Rumsfeld)
    • berme schrieb:

      Ich stelle mir gerade ein paar Millionen Firmenwagen und Vertreterautos vor, die mit einem Benziner und 170 kmh über die Autobahn heizen.


      Die würden aber eben kein NOx in solchen Massen produzieren. NOx ist sehr gefährlich, wenn's um die Übersäuerung der Atemluft geht.

      Vielleicht ist Autofahren einfach nur zu billig, im Verhältnis zum Dreck den die Autos in unserer Atemluft produzieren. Die Einführung einer Drecksteuer wäre angesagt.

      Eine Aktion für Partikelfilter in TSIs kann man sehr leicht umsetzen, wenn die Politik dafür die Grundlagen, Normen, schafft.
      Die Normen für die Diesel gibt's schon, die leider in der Praxis überhaupt nicht eingehalten werden. Auch was das Nachverbrennen der Partikel aus dem DPF angeht, ist hoechst schädlich und hat nichts mit Lagerfeuer-Romantik zu tun.

      Die ganze Sache führt schon dazu, daß hier nun der Schleier des Selbstbetrugs auf allen Ebenen weggezogen wurde. 'Böse Amerikaner'. :D
    • Solange man bei hohem Autobahn Tempo 18 € auf 100 km für Benzin oder nur 11 € für Diesel ausgibt, wird keine Firma deren Autos jährlich viele km zurücklegen, freiwillig auf Benzin umstellen.
      Wieviel % der Firmenwagen laufen auf Diesel?
      Wie wäre das Verhältnis der Emissionen bei 12 Liter Benzinverbrauch gegen 8 Liter Dieselverbrauch? Wie meine Vorredner schon schrieben, alles ist relativ und auch Fahrprofil abhängig wo in vielen Fällen auch ein Benziner besser ist.Das Nox alleine würde ich nicht als Gesamtkriterium ansehen.
    • Q5-Killer schrieb:

      Begeht man eine 'Umweltsünde', wenn man einen Benziner fährt und überwiegend längere Strecken benutzt…

      Solche Diskussionen sollte man erst gar nicht beginnen, denn sie führen sowieso zu keinem Ergebnis das alle Parteien zufrieden stellt. Dann müsste man auch die Leute an den Pranger stellen, die sich "weigern" ihren Wohnort aufzugeben und in die Stadt/Dorf oder was weis ich wohin zu ziehen wo ihr Arbeitsplatz ist.

      Ich fahre jeden Tag 90 km zwischen Dortmund und Herten. Dort ist mein Arbeitsplatz, aber wohnen will ich dort nicht (sorry an alle Einheimischen dort). Bin ich jetzt ein Umweltsünder?

      Es wurde ja sogar vor einigen Jahren schon mal öffentlich diskutiert den Pendlern bei der Steuererklärung die Kilometerpauschale zu streichen, Begründung: sie könnten ja umziehen...

      Ich dachte wir leben in einem freien Land. Manche Dinge gehen echt zu weit. :motz:
    • Mein Benutzername schrieb:

      Es wurde ja sogar vor einigen Jahren schon mal öffentlich diskutiert den Pendlern bei der Steuererklärung die Kilometerpauschale zu streichen (...) Ich dachte wir leben in einem freien Land ...

      Ich zähle auch Großbritannien und die USA zu den freien Ländern - dort gibt es keine Möglichkeit die Fahrtkosten von der steuer abzusetzen.
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.