Neulich auf der Autobahn

    • [ Bremsen ]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Sponsoren



    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 10 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (2) 20%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (2) 20%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (0) 0%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (6) 60%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (2) 20%

    Sponsoren



    • Fabia21 schrieb:

      Geht nicht mehr.

      Selbst bei meinem Fabia aus 2010 ging das schon nicht mehr.

      Doch, geht, Tempo 70 und dann gefühlvoll bremsen, klar, die Bremse gewinnt ;) .
      Die Bremsen sind dann trocken und sauber, die Wirkungsweise des "Brems-Assi" ist deutlich zu spüren.

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • Fabia21 schrieb:

      Geht nicht mehr.

      Selbst bei meinem Fabia aus 2010 ging das schon nicht mehr.

      Gruß Ludwig



      Hab ich schon im Beitrag 7 geschrieben. Scheint hier aber keinen zu interessieren.

      Dafür werden dann Tipps gegeben wie man unqualifiziert an der Bremsanlage rumfummelen kann.

      Gruß Jörg
    • joepi51 schrieb:

      Dafür werden dann Tipps gegeben wie man unqualifiziert an der Bremsanlage rumfummelen kann.

      Mit den Füssen "fummeln", man lernt nie aus ;) .
      Ich dachte jeder, der seinen Führerschein schon etwas länger hat, weiß was mit gleichzeitig Gas und Bremse betätigen nach der Waschanlage gemeint war.

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • Da es offensichtlich immer noch keinen interessiert, man kann zwar gleichzeitig Gas und Bremse betätigen, es nutzt nur nix. Die Signale des elektronischen Gaspedals werden beim Bremsen ignoriert, allein schon aus Sicherheitsgründen...

      Beim Berganfahrassistenten bin ich mir zu 100% sicher, dass man den in 3 Stufen einstellen konnte (ob man mehr oder weniger Gas geben musste, bis sich die Bremse löste).
      Ich kanns nicht mehr beschwören, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich beim Bremsassistenten auch die Möglichkeit hatte den in 3 Stufen (hart, normal, weich oder so ähnlich) einzustellen und den Bremsassistenten härter und den Berganfahrassistenten auf weicher eingestellt habe.

      Ich habe keinen Yeti mehr wo ich nachgucken könnte.

      Grüße
      Carsten
    • @carstix
      Korrekt. Man kann den BAS im Ansprechverhalten "anpassen". das geschieht über das ABS/ESP Steuergerät.
      Die Funktionsweise ist eigentlich ziemlich simpel und gab es schon im Golf IV. Bei schnellen loslassen des Gaspedals und Betätigen des Bremspedals wird über ein MV der Bremskraftverstärker, unabhängig von der Stellung des Kolbens, belüftet. Erkennung dieses Vorgangs erfolgt über den Geber für Gaspedalstellung und den Bremslicht/Druckschalter bzw. einen Liniersensor an der Bremskraftverstärkermembran (meist eingesetzte Variante).
      Das MV befindet sich meistens fest im BKV. Die Dinger sind auch ziemlich teuer.
      kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/bremsen/bremsassistent.htm

      Bei meiner Meisterausbildung wurde uns erzählt, daß Frauen zögerlich in Gefahrensituationen auf die Bremse treten würden und erst mit näher kommenden Hindernis dann immer fester drauftreten. Dadurch geht lebenswichtiger Bremsweg verloren. Daß soll, so die Gerüchteküche, zur Entwicklung des BAS geführt haben.^^ Die Versicherungen finden sowas auch toll und ich witzig. :D
      Wichtig ist das "blitzartige" Betätigen der Fussbremse aktiviert diese Funktion. Trete ich laaaaangsam auf das Bremspedal (Langsam bedeutet hier "normales Betätigen"), bleibt die Zwangsbelüftung der hinteren Membrankammer aus.

      Zum Thema schlechte Bremsen beim Yeti:
      Ich finde der Yeti hat sehr gute Bremsen. Alles unter 40m Bremsweg aus 100Km/h ist in meinen Augen "Gut".
      Man muss hierbei bedenken daß der Yeti ein SUV ist mit einem hohen Aufbau und einem langen, weichen Federweg. Dadurch ergibt sich bei der "dynamischen Gewichtsverlagerung" beim Bremsen eine ungünstigere Situation als bei einem Golf VI oder Audi A3. Die Vorderachse wird mehr mit Gewichtskraft beaufschlagt und die Hinterachse stärker entlastet. Bremsanlagen können nur soviel Bremskraft aufbringen wie die Reifen zu Übertragen im Stande sind.
      Rein physikalisch hängt die theoretisch maximal übertragbare Bremskraft von folgenden Faktoren ab: Reibungswert zwischen Reifen und Fahrbahn, Anzahl der Reibflächen und die Gewichtskraft welche auf die Räder einwirken. Die Bremse kann daher niemals mehr Bremskraft übertragen als die Reifenhaftung in der Lage ist auf die Fahrbahn zu übertragen. Ist die Bremskraft größer kommt es zum Blockieren des jeweiligen Rades. Hierfür haben wir ja das ABS.^^
      Wenn ich mit leerem Fahrzeug eine Vollmücke mache und die Räder NICHT zum blockieren bringe (ABS-Regelung bleibt aus), dann habe ich noch Reserven für die Übertragung von Bremskräften, beispielsweise bei Kurvenfahrt oder die Bremsanlage ist zu schwach ausgelegt (zu kleine Bremsanlage). Blockieren hingegen die Räder ist die Bremsanlage entweder ausreichend dimensioniert oder die Reifen sind Scheisse (im Hinblick auf Größe, Mischung oder Qualität).
      Was wir "rechtlich" gesehen an unseren Fahrzeugen ändern können ist die Bereifung. Breitere Schlappen führen meistens zu mehr übertragbarer Bremskraft. Das Vergrößern der Bremsscheibendurchmessern (mehr Hebelwirkung!) ist da schon extrem schwierig, unverschämt teuer und unwirtschaftlich.

      Achja, Beläge unterliegen auch einem "Alterungsprozess" durch Oxidation. Das merkt man vor allem bei Motorrädern nach einem Belagwechsel, da hier kein BKV vorhanden ist und der KRadfahrer diese "Alterungserscheinung" mit mehr Handkraft (tut auf dauer weh) kompensieren muss.

      Aber niemals vergessen... wir fahren einen SUV und keinen Sportwagen. :evil:
    • DrSchnackels schrieb:

      Breitere Schlappen führen meistens zu mehr übertragbarer Bremskraft.

      Die Auswirkung der Reifenbreitenbreite auf die Länge des Bremswegs wird m.E. überschätzt. Ein breiterer Reifen bringt zwar mehr Gummi auf die Straße, dafür verteilt sich das Bremsgewicht aber auf eine größere Fläche, nimmt also insgesamt ab, was wiederum zu einer Verlängerung des Bremswegs führt. Die beiden gegensätzlichen Wirkungen gleichen sich weitgehend aus, so dass auch die Bremswege in etwa gleich bleiben. Die Bremstests beim Yeti zeigen das recht deutlich, denn mit den schmaleren 215er-Reifen ist der Bremsweg nicht länger als mit den breiteren 225er-Reifen. Der Effekt ist letztlich der gleiche wie bei einer Erhöhung des Gewichts durch Zuladung. Obwohl mehr Masse abgebremst werden muss, wird der Bremsweg nicht länger, weil durch das höhere auf den Reifen lastende Gewicht die Reibung erhöht wird.

      Andreas

      P.S: Deinen Beitrag finde ich übrigens klasse, sehr fachkundig und dennoch verständlich erklärt. :Top:
    • floflo schrieb:

      Obwohl mehr Masse abgebremst werden muss, wird der Bremsweg nicht länger, weil durch das höhere auf den Reifen lastende Gewicht die Reibung erhöht wird.

      Praxis schlägt Theorie. Da haben wir es wieder. :whistling:
      Ist schon ein Kreuz manchmal. Was theoretisch stimmig ist, kann in der Praxis ein Fiasko oder eine Sinnlosigkeit hervorbringen.
    • Gas und Bremse gleichzeitig

      joepi51 schrieb:

      old man schrieb:
      Ohne Flachs, meine Empfehlung, einmal pro Woche, auf einer freien Strecke ohne ein folgendes Fahrzeug, die Bremse leicht mit dem linken Bein betätigen, dabei aber mit Gasgeben die Geschwindigkeit halten. Danach das Gleiche mit der Handbremse.




      Das funktioniert bei den neueren Fahrzeugen leider nicht mehr. Bei Betätigung der Bremse wird der Schub abgeschltet und damit ist Gasgeben nicht mehr möglich.


      Hi, seit ich den Yeti fahre, hatte ich das noch nicht ausprobiert. Deswegen heute mal ein Bisschen rumprobiert
      mit folgendem Ergebnis:

      Während der Fahrt (mit Fuß auf dem Gas) leicht mit dem anderen Fuß die Bremse betätigt. Erst passiert nichts, aber sobald man etwas Bremsdruck aufbaut, schaltet der Schub ab (so wie wenn man das Gas ganz wegnimmt).
      Dann mal folgendes probiert: Während der Fahrt das Gas ganz weggenommen, dann mit dem linken Fuß ganz sachte gebremst und dann während der Bremsung mit dem rechten Fuß wieder Gas gegeben. Dann nimmt der Motor wieder Gas an und man kann beliebig gegen den Motor bremsen.
      Geht also doch noch, wenn auch etwas umständlich.

      Zum Glück ist auch intelligente Elektronik soo intelligent gar nicht.
      Und zum Glück fummle ich so gerne mit den Füßen. :D

      LG Holger
    • DrSchnackels schrieb:

      Korrekt. Man kann den BAS im Ansprechverhalten "anpassen". das geschieht über das ABS/ESP Steuergerät.
      Die Funktionsweise ist eigentlich ziemlich simpel und gab es schon im Golf IV. Bei schnellen loslassen des Gaspedals und Betätigen des Bremspedals wird über ein MV der Bremskraftverstärker, unabhängig von der Stellung des Kolbens, belüftet. Erkennung dieses Vorgangs erfolgt über den Geber für Gaspedalstellung und den Bremslicht/Druckschalter bzw. einen Liniersensor an der Bremskraftverstärkermembran (meist eingesetzte Variante).


      Sooo und jetzt "überliste" ich mal das System. Ich habe den Tempomat drin und lege ne Vollbremsung hin. Also kein schnelles loslassen des Gaspedals. Und ich wundere mich, dass das Auto mal so und mal so bremst X(


      Wichtig ist das "blitzartige" Betätigen der Fussbremse aktiviert diese Funktion. Trete ich laaaaangsam auf das Bremspedal (Langsam bedeutet hier "normales Betätigen"), bleibt die Zwangsbelüftung der hinteren Membrankammer aus.

      Sooo und jetzt "überliste" ich wieder das System und das kennt jeder von uns. Im Berufsverkehr bremse ich leicht und langsam (also kein Bremsassistent aktiv) und dann steht der Verkehr doch und ich muss schark bremsen. Da das Bremspedal ja schon ganz unten ist kann kein Bremsassistent mehr helfen, sondern nur noch der Pedaldruck auf der Bremse. X( Und ich wundere mich wieder, dass das Auto mal so und mal so bremst.

      Wenn ich dann die Bremse teste und den Ablauf einhalte den die Programmierer vorgesehen haben, dann bremst die Kiste super. :thumbsup:

      Mit anderen Worten: Die Leistung der Bremmsanlage ist ausreichend. Nur die elektronischen Helferchen verderben alles.

      Gruß Fenek
    • Trotz langer Pause, meine Frage passt am besten hierher:

      Auf einer Urlaubsfahrt ist mir ein seltsames Verhalten der Bremsanlage aufgefallen. Nach längerer Fahrt ohne Bremsen ist das Bremspedal bei der ersten Nutzung sehr "weich",
      d.h. ein sehr langer Pedalweg bis langsam eine Bremswirkung eintritt. Wenn ich dann kurz danach nochmals bremse fühlt sich das Bremspedal normal an (kurzer Pedalweg, kräftige Wirkung).
      Beides bei Normalbremsung, also ohne Bremsassistent. Auch im Stillstand ist beim ersten Bremsen der Pedalweg sehr lang, bei weiteren Versuchen wieder normal.
      Praktisch bedeutet das, dass die zu erwartende Bremsleistung schwer oder gar nicht einzuschätzen ist.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies in den letzten drei Jahren nicht so war, aber man gewöhnt sich ja an vieles.
      Ich hatte etwas ähnliches früher mit einem BMW schon mal, da war die Ursache ein undichter Unterdruckschlauch von der der Ansaugbrücke zum Bremskraftverstärker (aber Saugmotor, 14 Jahre alt, 300.000km).
      Bevor ich in die Werkstatt gehe, gibt es hier Ideen zur Ursache

      zur Info: Yeti 3 Jahre alt, 41.000km, letzter Service OHNE Arbeiten an der Bremsanlage vor 2 Monaten, TÜV mit guten Bremswerten vor 1 Monat
    • wurde die Bremsflüssigkeit schon mal gewechselt ? Google sagt, das sollte man alle 2 Jahre machen.
      Ich gehe arbeiten, um das Fahrzeug zu finanzieren, welches ich brauche, um zur Arbeit zu kommen ?(
    • Ein Leck im Unterdruckschlauch könnte dies hervorrufen (wie Du bereits sagtest), oder Luft (dann führt es zum pumpen).
      Mal geschaut ob noch genug im Behälter schwimmt?
      2012'er 2.0 TDI, 4x4, 170PS.
    • Die Bremsflüssigkeit wurde beim ersten Service zwei Jahre nach Zulassung erneuert, ist also jetzt etwas über ein Jahr alt.
      Nach dem Bremsflüssigkeitsstand habe ich noch nicht geschaut, wenn da zuviel fehlt sollte aber eine Warnlampe aufleuchten, was nicht der Fall ist.
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.