Schaltgetriebe oder Automatik für Anhängerbetrieb ?

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    Soll sich @berme (wieder) einen Yeti kaufen oder ist er mit einem Karoq besser bedient?

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    • Oecherjong schrieb:

      Probleme, wenn man mal in die Camperforen schaut, scheint das Rangieren (überhitzen) zu machen.
      Ein weiterer Nachteil (zumindest theoretisch) ist die Zugkraftunterbrechung beim Schalten, welche ja beim DSG erhalten beliebt.

      Ja, dass sind Nachteile der automatisierten Schaltgetriebe, zu denen auch das DSG von VW gehört.
      Die Wandlerautomatiken haben die nicht, bzw. nicht in dem Maße.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • berme schrieb:

      Ich vermute das Gesamtgewicht bei Kajos Hänger wird selbst mit 2 Mopeds unter 900 Kg sein.


      Stimmt, selbst wenn ich mit zwei dicken BMW GS-Boxern unterwegs bin, sind es noch unter 900 Kg, bei einem Eigengewicht des Anhängers von knapp 350 Kg.

      Auf jeden Fall schon mal besten Dank für die bisherigen Informationen.
    • BernhardJ schrieb:

      Ja, dass sind Nachteile der automatisierten Schaltgetriebe, zu denen auch das DSG von VW gehört.
      Die Wandlerautomatiken haben die nicht, bzw. nicht in dem Maße.

      Hallöchen,
      das verstehe ich jetzt nicht. Der Vorteil eines DSG ist die fehlende Zugkraftunterbrechung, die bei einer Wandlerautomatik sehrwohl vorhanden ist. Erst mit dem 8-Gang ZF-Getriebe, wurde dieser Mangel fast ausgeglichen.
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • Ja, beide Typen haben Zugkraftunterbrechungen, das DSG trotz 2 Kupplungen auch. Allerdings sollte die bei allen modernen Getrieben so kurz sein (einige zig Millisekunden), dass es eigentlich keinen Sinn ergibt hier das als Nachteile zu diskutieren, bzw. im Vergleich zum Handschalter sollten die Unterbrechungen theoretisch kaum spürbar sein.

      Aus eigener Erfahrung mit Automatik-Fahrzeugen weiß ich jedoch, dass DSG zum Ruckeln/Rupfen neigen (vor allem stört mich das beim Herunterschalten), während ich bei den neuen 9-Gang Wandlerautomatiken von ZF (z.B. BMW) nie das Empfinden eines störenden Ruckelns hatte - sie schalteten im Vergleich zu den DSGs die ich fuhr (Audi) unmerklich sanft.

      Ws ich heir noch ergänzen wollte: Die Übertragbaren Drehmomente bei den DSG-Getrieben sind ziemlich auf eng genäht (250 Nm, 350 Nm etc.), während die Wandlerautomatiken da üblicherweise sehr viel mehr Reserven beiten (z.B. um 1000 Nm).

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BernhardJ ()

    • BernhardJ schrieb:

      Ws ich heir noch ergänzen wollte: Die Übertragbaren Drehmomente bei den DSG-Getrieben sind ziemlich auf eng genäht (250 Nm, 350 Nm etc.), während die Wandlerautomatiken da üblicherweise sehr viel mehr Reserven beiten (z.B. um 1000 Nm).


      Da du ja allgemein ein Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler (1000Nm von dir genannt) mit einem Doppelkupplungsgetriebe vergleichst stimmt diese Betrachtung einfach nicht.
      Es gibt Doppelkupplungsgetriebe die weit mehr als 250-350Nm vertragen.

      Ansonsten ist das hier eher eine überflüssige Diskussion, weil VW wahrscheinlich auf absehbare Zeit keine Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler in Kombination mit den "drehmomentschwächeren" Motoren mehr anbieten wird. VW hat ja meiner Meinung nach dem Doppelkupplungsgetriebe erst am Markt zum Durchbruch verholfen. Kunden bei Opel müssen immer noch darauf warten!
    • Wer spricht denn hier nur von VW?

      Typisch beim DSG ist es so: Der Motor kann 350 Nm, dann wird ein DSG mit genau max. 350 Nm eingebaut. Nach oben kaum Reserven.

      Mercedes baut in ein Auto mit 350 Nm Motor ein Wandlergetriebe mit 1000 Nm ein, BMW eins mit mindestens 500 Nm.

      So habe ich das gemeint.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • BernhardJ schrieb:

      BMW eins mit mindestens 500 Nm.


      Müsste das 7 Gang DSG beim TDI im Ateca auch haben.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • BernhardJ schrieb:

      Typisch beim DSG ist es so: Der Motor kann 350 Nm, dann wird ein DSG mit genau max. 350 Nm eingebaut. Nach oben kaum Reserven.

      Mercedes baut in ein Auto mit 350 Nm Motor ein Wandlergetriebe mit 1000 Nm ein, BMW eins mit mindestens 500 Nm.

      Hallöchen Bernhard,
      auch wenn wir langsam völlig O.T. kommen, schau Dir mal alle Sportwagenhersteller an. Da wird nur noch das Doppelkupplungsgetriebe verbaut, auch bei Motoren mit weit über 500 Nm.
      Bitte jetzt wieder zurück zu dem eigentlichen Thema :) .
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • Ich fahre öfter mit schweren Anhängern, hinter dem Yeti unser Wohnwagen mit 1600 kg und ein 2000 kg Tandem zum Holz holen, ich achte aber darauf, das er nicht über 1800 kg kommt. Bei der Arbeit T5, Nissan Navara, Mercedes und Iveko 6,5 Tonner mit Anhängern bis 3,5 t zum Transport von Landwirtschaftlichen Spezialmaschinen - alles nur mit Schaltgetriebe.
      Für schwere Anhänger würde ich nur einen Yeti mit Schaltgetriebe nehmen, wenn ich bei mir im Bekanntenkreis sehe, da fährt ein Tiguan mit 2,0 TDI 4x4 und DSG, auch mit 1600 kg Wohnwagen, beim Rangieren des Wohnwagen "raucht" das teilweise ganz schön, das hatte ich beim Schaltgetriebe noch nie.
      Gruß
      Rolf
      Die Holländer haben es richtig erkannt, schon der Yeti 1,2 TSI eignet sich hervorragend zum Wohnwagen ziehen, die kleinen Diesel profitieren noch vom hohen Drehmoment und wenn man dann noch 4x4 hat. Natürlich können es die stärkeren Yeti noch etwas besser, allerdings hapert es bei großen Wohnwagen dann oft am zu geringen Gewicht des Yeti für die 100er Zulassung.
    • Octopus schrieb:

      Neigt denn ein nass-DSG auch zum Rauchen?


      So wie ich das herauslesen konnte, vermutlich nur im Rangierbetrieb mit sehr schweren Anhängern, das kann aber auch mit einem Schaltgetriebe passieren. Das Optimum im schweren Anhängerbetrieb ist wohl ein modernes Wandlergetriebe.
      Ein 1,2 Tsi mit Trocken DSG würde ich persönlich für schwerere Anhänger nicht nehmen.
    • berme schrieb:

      Das Optimum im schweren Anhängerbetrieb ist wohl ein modernes Wandlergetriebe.

      Da vergeht einem ja der ganze Spaß am Autofahren, es geht nichts über ein gutes Schaltgetriebe.
      Für mich ist ein Automatikgetriebe wie ein Rollator wenn ich nicht mehr richtig laufen kann.
      Ich würde an Eurer stelle kein Automatik kaufen, sondern noch etwas warten und dann ein autonomes Auto anschaffen. :thumbsup:

      Gruß
      Rolf
      Die Holländer haben es richtig erkannt, schon der Yeti 1,2 TSI eignet sich hervorragend zum Wohnwagen ziehen, die kleinen Diesel profitieren noch vom hohen Drehmoment und wenn man dann noch 4x4 hat. Natürlich können es die stärkeren Yeti noch etwas besser, allerdings hapert es bei großen Wohnwagen dann oft am zu geringen Gewicht des Yeti für die 100er Zulassung.
    • Ohne jetzt auf die Vor-und Nachteile eines DSG einzugehen, für mich gibt es nichts besseres als ein 7 Gang DSG. Selbst mit dem 1.2 er Motor konnte ich problemlos eine 1300 kg Hänger ziehen und auch rangieren. Da hat nichts geraucht, gestunken, gerutscht, gekqualmt.
    • Oecherjong schrieb:

      Wandlerautomatik hatte ich leider keine.
      Probleme, wenn man mal in die Camperforen schaut, scheint das Rangieren (überhitzen) zu machen.
      Ein weiterer Nachteil (zumindest theoretisch) ist die Zugkraftunterbrechung beim Schalten, welche ja beim DSG erhalten beliebt.


      Hallo,

      Ich hatte zwei Fahrzeuge (Ford Explorer) mit Wandlerautomatik. Das Fahren war ziemlich entspannt. Diese Getriebe sind zum Rangieren ideal. Überhitzen aber schon mal wenn man das Gespann unter hohem Leistungseinsatz eine längere Autobahnsteigung "hinaufprügelt". Bei so einer Aktion hat das Getriebeöl wohl mal angefangen zu kochen und es wurden ca. 1,5 Liter während der Fahrt herausgedrückt... das war eine Sauerei, der ganze Wohnwagen war ölverschmiert. Zum Glück war das Getriebe nicht dauerhaft geschädigt.
      Momentan fahre ich einen Ford Kuga mit Schaltgetriebe. Hierbei ist das langsame, öftere Anfahren (Stau) oder das Rangieren sehr belastend für die Kupplung. Hier merkt man ein deutliches Nachlassen.
      Zumindest mit dem Rangieren habe ich kein Problem dieser Art mehr. Rangieren macht mein Wohnwagen alleine mit Fernbedienung (Mover).
      Prinzipiell die gleichen Einschränkungen sollte ein DSG haben, es handelt sich halt auch um eine Reibungskupplung.
      Ein Handschaltgetriebe hat natürlich beim Schalten eine deutlich Zugkraftunterbrechung. Beim DSG ist eine Zugkraftunterbrechung prinzipbedingt fast nicht mehr spürbar bzw. deutlich reduziert.

      Gruß KH
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.