Welt ohne Börsen?

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    • BernhardJ schrieb:

      Ich kenne recht viele Menschen in meiner entfernteren Familie und im Freundeskreis, die während der Hype-Perioden des DAX um das Jahr 2000 und dann um das Jahr 2007 in Aktien "gemacht" haben. Sie haben sich damit sogar teilweise recht intensiv und zeitaufwändig beschäftigt. Gebracht hat das ihnen gar nichts. Im Gegenteil, manche haben damals teilweise sogar hohe zweistellige Tausender-Beträge verloren, weil diese Kleinanleger "verblendenden" Hypes wie immer in Perioden um die absoluten Maxima der Aktien statt gefunden haben. Der nächste Einbruch kommt bestimmt, und dann wird es für etliche Kleinanleger schon wieder zu spät sein sich von diesen "Blenderpapieren" zu verabschieden.

      Der nächste Einbruch wird kommen für mich die nächste Gelegenheit, zum einsammeln.
      Deren Geld habe ich jetzt oder besser damit dieser Beitrag auch ins Forum passt .
      -Das Geld hat die Aufschrift YETI ,und erfreut mich jeden Tag.
      Sag bitte allen ein Dankeschön von mir.
      F.U.
    • minoschdog schrieb:

      Dann gibt es ganze 2 Optionen, sich Wissen aneignen oder die Finger davon lassen!
      Aha, also mit anderen Worten, wer sich ein Auto kauft soll sich informieren wie es technisch funktioniert oder die Finger davon lassen?
      Wenn ich ein Auto in die Werkstatt bringe, weil ich mich damit nicht auskenne, habe ich doch auch ein Recht nicht beschissen zu werden.
      Und wenn ich zur Bank gehe soll ich es dann selbst schuld sein?

      Rolf schrieb:

      und das "gute" alte Sparbuch.
      Da verfährt man ja mehr Spritgeld um zur Bank zu kommen, als das man Zinsen bekommt



      Grüße
      Carsten
    • carstix schrieb:

      Und wenn ich zur Bank gehe soll ich es dann selbst schuld sein?


      Nein, Du bist nicht schuld Du hilfst Ihnen.
      Alle Banken wollen nur Dein bestes.
      Dein Geld !!!!!!!!!!!!!!!!! :D
      F.U.
    • Es geht aber wesentlich um die, welche nicht selbst "fahren" wollen oder können. Die Rechtslage im Vergleich zu den Bank- und Börsengeschäften wäre dann so, als ob ich für den Unfall eines mich befördernden Taxis mich zu verantworten und zu bezahlen hätte.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Das Problem ist, dass die Börsen keinen monetären Wert erwirtschaften, sondern lediglich umverteilen. Sprich: Wenn einer Gewinn macht, müssen andere Verlust machen, das die dem Geld gegenüberstehende wirtschaftliche Leistung sich nicht ändert.
      Sprich: Die Börse produziert nichts.
      In Zeiten wo der (Geld-)Markt mit billigem Geld überschwemmt wird, führt das nicht, wie immer vorgebetet. zu einer Vergabe von Krediten an die Antragsteller, sondern zu Blasen gleich welcher Art, da dem Geldwert keine materiellen Werte gegenüberstehen.

      Da in unserem Land Einkommen aus ehrlicher Arbeit höher besteuert wird (bis 45%) als Einkommen wegen Geldbesitzes (bis 25%) erscheint natürlich zweiteres auf den ersten Blick lukrativer. Nur müssen wir uns immer vor Augen halten, dass dem Kleinanleger ein gewaltiges System an Vollprofis mit extrem leistungsfähiger Maschinerie gegenübersteht. Im sogenannten "Hochfrequenzhandel" werden in Sekundenbruchteilen Millionen verkauft und gekauft. Dieser Maschinerie steht der kleine Mann hilflos gegenüber. Da dieser ja sein Geld irgendwann auch mal erarbeiten muss, hat er nicht den ganzen Tag Zeit, um Aktien- oder andere Kurse zu verfolgen, um dann auf die Hundertstelsekunde genau den richtigen Trade zu machen.
      Folglich muss er sich auf "Fachleute" verlassen, die das für ihn übernehmen. Und genau diese "Fachleute" arbeiten zuletzt im Interesse des kleinen Mannes, sondern zuerst zugunsten Ihres Institutes oder Bonus. Darüber hinaus lassen sie sich ihre Tätigkeit dann auch noch bezahlen, was den Gewinn zusätzlich schmälert.
      Wohlgemerkt, bei alledem hat das Bruttosozialprodukt um nicht einen Cent zugenommen.

      Ich weiß nicht wer es mal gesagt hat, aber ich finde es nicht so fern hergeholt:
      "Mit Aktien werden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert."

      Die Börse hat sich schon lange zum Selbstzweck verselbständigt und nichts mehr mit ihrer ursprünglichen Idee gemein.
    • BernhardJ schrieb:

      Die Rechtslage im Vergleich zu den Bank- und Börsengeschäften wäre dann so, als ob ich für den Unfall eines mich befördenden Taxis zu verantworten und zu bezahlen hätte.

      Na ich weiß ja nicht mit welchen Instituten Du deine Geschäfte abwickelst, aber meine Bank macht für mich nur das, wozu ich sie ausdrücklich autorisiert habe. Und damit bin ich auch für die Folgen verantwortlich.
    • Margiani schrieb:

      Wenn er es auch selbst fahren will sollte er zumindest vorher gelernt haben damit umzugehen.
      Genau, und dazu muss man einen Führerschein haben, wenn ich keinen habe, fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Führer dieser Fahrzeuge müssen sogar einen besonderen Führerschein haben und sich im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls dafür verantworten, der Lappen ist auch schneller weg.
      Aber mit meinem Geld darf fast jeder Dödel, ohne großartige Konsequenzen rumspielen.

      Margiani schrieb:

      aber meine Bank macht für mich nur das, wozu ich sie ausdrücklich autorisiert habe
      Schön wenn du dir da sicher sein kannst.
      Aber wenn Tante Erna nur darauf vertraut was ihr bei der Bank gesagt wird, weil sie das ganze kleingedruckte gar nicht lesen kann, was sie unterschrieben hat...wahrscheinlich ist sie da auch selbst schuld...also hat so ne Tante Erna überhaupt keine Chance.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von carstix ()

    • Jau. Am besten lass' ich den Taxifahrer mit meinem Auto seine Fahrten machen, dann kann ich mich nicht beschweren, wenn er es absichtlich platt fährt.

      Grüße - Bernhard
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    • berme schrieb:

      Die Frage zu beantworten ist nicht einfach und sicher sehr komplex, aber in unserer kapitalistischen Wirtschafts und Gesellschaftsordnung mit ständigem Streben nach Gewinn halte ich eine Welt ohne Börsen für unrealistisch.


      Das ist gar nicht so schwierig.
      Die Börse macht weiter nichts, als potentielle Käufer bzw. Verkäufer (und umgekehrt) zusammenzubringen. Für jeden Kaufwunsch (Geld) muss ein Verkaufswunsch (Brief) vorliegen. Die Börse selbst hält keine Aktien vor, sie warnt und bewertet auch nicht, das WpHG schreibt das auch nicht vor, zudem Gewinnwarnungen ja auch nur Spekulationen sind.....
      Sie läutet auch nicht als Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf.
      Somit stimmt auch die Weisheit, dass an der Börse kein Geld verlorengeht, es gehört hinterher nur einem anderen.
      Ändert sich nachfolgend der Kurs der Aktie, war einer (auf dem Papier) der Schlaue und einer der Dumme.

      An der Börse ist das anders als an der Tankstelle.
      An der Tankstelle bilden sich lange Schlagen, wenn der Sprit billig ist. An der Börse kaufen die Leute Aktien wenn die Kurse hoch sind und verkaufen sie, wenn sie billig sind. Das kann nicht funktionieren. Die Schlauen sammeln die Aktien dann günstig ein. So einfach ist das.

      Die Kurse steigen und fallen bei den Kleinanleger übrigens nicht anders, als bei Großanlegern.

      Völlig unverständlich daher, wieso BernhardJ´s Freunde so riesige Verluste gemacht haben. Bei dem von ihm zitierten Hype im Jahr 2000 stand der Dax bei 7500, heute bei 10500, ein Gewinn von 40% in 16 Jahren. Beim Hype von 2008 stand der Dax bei 8000, ein Gewinn von 31% in 8 Jahren. Überhaupt liegt nicht ein einziger Käufer, der in den zit. Hype-Zeiten Aktien kaufte, heute im Minus, nicht einer! .... wenn er nicht ......

      Dieses Thema spaltet sich immer in zwei Überzeugungen.
      Die einen, die sich die Finger verbrannt haben, scheuen die Börse wie der Teufel das Weihwasser, wer sich damit auseinandersetzt – ohne das geht es nicht – fährt Gewinne ein, genießt und schweigt und lässt die anderen bei ihrer Meinung - woran soll man den auch Erfolg messen ?

      Ein Trost für die Sparbuchsparer: Bei den Zinsen von heute 0,25% hat sie das Kapital in 288 Jahren verdoppelt – ganz sicher, moralisch anständig, sozial verträglich und ganz gewiss nicht raffgierig und vor allem: ganz ohne Böse ...... äh .... Börse ...... Ja, ja, ich entschuldige mich ja jetzt schon ......
      D.K.
    • carstix schrieb:

      Aha, also mit anderen Worten, wer sich ein Auto kauft soll sich informieren wie es technisch funktioniert oder die Finger davon lassen?

      Du beschreibst den Idealfall.... :thumbup:

      carstix schrieb:

      Wenn ich ein Auto in die Werkstatt bringe, weil ich mich damit nicht auskenne, habe ich doch auch ein Recht nicht beschissen zu werden.

      Recht haben und recht bekommen....setz' Dir eine Perücke auf, etwas Lippenstift und Nagellack und probiere es aus. hihihi.gif

      Aber zum Thema kam immer noch nichts.... ;)
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • web-gb schrieb:

      Dieser Maschinerie steht der kleine Mann hilflos gegenüber. Da dieser ja sein Geld irgendwann auch mal erarbeiten muss, hat er nicht den ganzen Tag Zeit, um Aktien- oder andere Kurse zu verfolgen, um dann auf die Hundertstelsekunde genau den richtigen Trade zu machen.
      Folglich muss er sich auf "Fachleute" verlassen, die das für ihn übernehmen. Und genau diese "Fachleute" arbeiten zuletzt im Interesse des kleinen Mannes, sondern zuerst zugunsten Ihres Institutes oder Bonus. Darüber hinaus lassen sie sich ihre Tätigkeit dann auch noch bezahlen, was den Gewinn zusätzlich schmälert.


      Das ist doch so nicht richtig.
      Auch der ganz kleine Mann kann sich an den Rechner setzen und die Aktie XYZ für den gewünschten Preis ordern.
      Wird der Preis erreicht oder unterschritten ist die Aktie gekauft und liegt schon im Depot.
      Beim Verkauf ganz genauso: Wunschpreis erreicht - weg ist sie.
      U.L.
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