Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    • Wenn der Sockelbeitrag bei der Kfz Steuerberechnung dann gerechterweise an die Benziner angeglichen wird hätte ich bei einer Dieselpreiserhöhung auf Benzinpreisniveau nichts dagegen.
      Ich müsste dann 150 € KFZ Steuer weniger zahlen. Und ARAL Ultimate Diesel ist jetzt schon so teuer wie E10.
      Ob der Staat dabei Gewinn macht?

      hannoversche.de/aktuelles/benz…gleich-was-ist-besser.htm
      Zitat:
      bei der Anschaffung eines Neuwagens sind die Emissionswerte von Bedeutung: Seit dem 1. Januar 2012 gilt die CO2-Abgabe. Für alle neu zugelassenen Fahrzeuge gilt ab 2014 ein CO2-Grenzwert von 95 g/km. Für Fahrzeuge, die mehr CO2 ausstoßen, wird dann eine Strafsteuer erhoben. Jedes Gramm zu viel kostet dann zwei Euro pro Jahr.
      Zusätzlich wird ein Sockelbetrag erhoben, der auf den Hubraum des Fahrzeugs bezogen ist. Pro angefangenen 100 ccm² sind das bei Benzinern zwei Euro, bei Diesel-Fahrzeugen 9,50 Euro. Das neue System mit dem CO2-Wert als Berechnungsgrundlage gilt bis auf Weiteres nur für Neuzulassungen ab 1. Juli 2009.
      Anders ist die Berechnung der Steuersätze mit Erstzulassung vor dem 1. Juli 2009: Diese setzt sich zusammen aus der „Schadstoff-Schlüsselnummer“ und dem Motor-Hubraum. Für Fahrzeuge mit Erstzulassung zwischen dem 05.11.2008 und 30.06.2009 gilt die „Günstigerregelung“, meist ist das die neue Kfz-Steuer.
      ________
      Warum ist der Sockelbetrag für Diesel höher?
      Das liegt an der Besteuerung des Dieselkraftstoffs an der Tankstelle. Denn für Diesel ist der Mineralölsteuersatz niedriger als für Benzin. Um diese Differenz auszugleichen, ist der Sockelbetrag für Diesel von 9,50 Euro pro 100 Kubikzentimeter um 7,50 Euro höher als der für Benziner (zwei Euro).[tt][/tt]
      Ultimate find ick dufte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von berme ()

    • In den letzten Monaten ist mir aufgefallen, z.B. meine Skoda - Werkstatt ist Top, aber was das Update angeht müssen sie sehr unter Druck stehen und wollen einem weiß machen, das man keinen TÜV mehr bekommt und das Auto stillgelegt wird wenn man das Update nicht drauf spielen lässt. Dagegen erlebt man bei freien Werkstätten das Gegenteil, hier habe ich schon öfter gehört, das kann doch gar nicht funktionieren, bloß nicht drauf spielen lassen unsere Autos bekommen das auch nicht. Selbst unter Tüv, Dekra usw. Prüfern erlebt man diese Aussage.
      Gibt es auch VW oder Skoda Werkstätten, die sagen: "Wir müssen es ihnen eigentlich drauf spielen, wir halten aber nichts davon, mit so einem Update lässt sich das Problem nicht beheben".

      Gruß
      Rolf
      Die Holländer haben es richtig erkannt, schon der Yeti 1,2 TSI eignet sich hervorragend zum Wohnwagen ziehen, die kleinen Diesel profitieren noch vom hohen Drehmoment und wenn man dann noch 4x4 hat. Natürlich können es die stärkeren Yeti noch etwas besser, allerdings hapert es bei großen Wohnwagen dann oft am zu geringen Gewicht des Yeti für die 100er Zulassung.
    • Am Dienstag haben wir den ersten TÜV Termin. Auf dem Auftrag haben wir die Ablehnung des Softwareupdates so formuliert das wir zum
      jetzigen Zeitpunkt das Update ablehnen.
      Damit halten wir uns alle Optionen offen bis wir ein Schreiben vom KBA erhalten dann soll der Advokat entscheiden.
      Bis dahin bin ich die Ruhe selbst.
      Aber das Kästchen für das richtige Kreuz werden wir finden.
      F.U.
    • schrauberass schrieb:

      Nach einem stromlosen Wochenende haben sich die Steuergeräte wieder gefangen und die Software konnte aufgespielt werden. Somit bleibt festzustellen es ist kein Bauteil während des Update ist zerstört worden.

      Trotz seiner 180000 km schnurrt und berühmt der Octavia weiter.

      Der Yeti hat nach 460 km immer noch nicht wieder regeneriert.
      Ist das Regenerieren nach 460 km nur nach Deiner Tageskilometer Methode und Gehör zu Stande gekommen oder sagt VCDS das auch?
    • Ich bezog mich auf die Aussage von @schrauberass :

      schrauberass schrieb:

      So auf einer ersten Hausszrecke ist der Verbrauch nach BC runtergegangen. Trotz Klimaanlage deutlich unter 5. Mal sehen was die Echtzeitmessung bei den nächsten Behandlungen bringt.

      Heuer hat er das erste mal regeneriert, danach wurde der Tageskilometer auf Null gesetzt. Mal sehen wann die nächste kommt.
      Die Frage ist ja nur ob Tageskilometer/Gehör und VCDS einer Meinung sind.

      berme schrieb:

      "460 km...... "
      Verwundert mich nicht ich habe ohne Update im Sommer auch schon über 1250 km ohne regenerieren geschafft .
      Geloggt mit VAG DPF App.
      Interessant wird es erst im Winter bei größerem Kurzstreckenanteil.
      Ist im Fall von @schrauberass nicht ohne sondern mit update. Inklusive "Strömungsgleichrichter".
      Somit wäre ja ein Unterschied 1.6 und 2.0 TDI durchaus möglich.
    • Neu

      Das sich an Verbrauch und Leistung nach dem Update subjektiv kaum was ändert bezweifel ich nicht. Den entscheidenden Nachteil sehe ich an der innermotorisch größeren Ruß und Kondensatbelastung der AGR, was zu vorzeitigen Ausfällen führen wird, und das es umwelttechnisch wieder nicht den Kriterien der Umweltverbände entspricht. Somit könnte es in naher Zukunft trotz Update auch zu Fahrverboten kommen.
      Ultimate find ick dufte.
    • Neu

      berme schrieb:

      Somit könnte es in naher Zukunft trotz Update auch zu Fahrverboten kommen.
      Die Diskussion um Fahrverbote ist eine reine NOx-Diskussion. Beim Feinstaub bleibt es bei den bisherigen Umweltplaketten. Das Update führt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Anstieg des Feinstaubs (Rußpartikel). Ich gehe allerdings davon aus, dass die Grenzwerte nach wie vor eingehalten werden, denn sonst könnte das Update die sofortige Stilllegung eines Fahrzeugs zur Folge haben und wäre per se bereits aus diesem Grund rechtswidrig. Dem KBA traue ich zwar allerhand zu, nicht jedoch, dass man das Update nicht hinsichtlich der Feinstaubbelastung auf dem Prüfstand überprüft hat. Das wäre sonst in allergröbster Weise fahrlässig. Auch nach dem Update werden die Fahrzeuge daher die Voraussetzungen der grünen Plakette (Feinstaubplakette) erfüllen und insoweit die Umweltzonen befahren können.

      Hinsichtlich der NOx-Belastung und einer diesbezüglich geplanten blauen Plakette, stehen die einzuhaltenden Grenzwerte noch nicht fest, so dass man derzeit auch noch nicht sagen kann, wer von einem Fahrverbot betroffen sein wird. Mit Sicherheit werden alle Fahrzeuge, die die Euro-6-Norm nach dem neuen WLTC-Zyklus erfüllen, die blaue Plakette erhalten. Darüber hinaus möglicherweise auch alle Fahrzeuge, die die Norm nur nach dem NEFZ-Zyklus erfüllen, d.h. alle Euro-6 Fahrzeuge. Hinsichtlich der Euro-5-Fahrzeuge besteht die Möglichkeit, durch Nachrüstung eines SCR-Katalysators mit AdBlue-Einspritzung ebenfalls die blaue Plakette zu erhalten. Eine solche Nachrüstung ändert zwar nichts an der Einstufung nach Euro 5, wohl aber erlangt man die Berechtigung zum Führen der blauen Plakette. Etwas Vergleichbares hat es schon einmal bei der Nachrüstung mit DPFn gegeben.

      Das alles gilt natürlich nur für Fahrzeuge, die die jeweilige Abgasnorm rechtlich einwandfrei erfüllen, also keine unerlaubte Abschalteinrichtung an Bord haben. Das hat zur Folge, dass man ohne das Update die blaue Plakette wohl nicht erlangen kann. Was passiert, wenn das Update von den Gerichten "zerschlagen" werden sollte, was durchaus denkbar ist, steht in den Sternen. Dann haben KBA, Automobilhersteller und auch der Staat jedenfalls ein ziemlich großes Problem.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      Ich gehe allerdings davon aus, dass die Grenzwerte nach wie vor eingehalten werden, denn sonst könnte das Update die sofortige Stilllegung eines Fahrzeugs zur Folge haben und wäre per se bereits aus diesem Grund rechtswidrig.
      Bisher gingst Du doch davon aus, dass gerade das "update" zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen müsste, unabhängig von irgendwelchen Grenzwerten?

      § 19 Abs. 2 Nr. 3 StVZO: Die Betriebserlaubnis eines Fahrzeuges erlischt, wenn....3. das Abgas- und/oder Geräuschverhalten negativ verändert wird.

      Und eine Reduzierung von NOx geht mit einer Erhöhung von Feinstaub (Ruß) und CO2 einher, also mit einer Veränderung/Verschlechterung des Abgasverhaltens.
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • Neu

      berme schrieb:

      Das sich an Verbrauch und Leistung nach dem Update subjektiv kaum was ändert bezweifel ich nicht. Den entscheidenden Nachteil sehe ich an der innermotorisch größeren Ruß und Kondensatbelastung der AGR, was zu vorzeitigen Ausfällen führen wird, und das es umwelttechnisch wieder nicht den Kriterien der Umweltverbände entspricht. Somit könnte es in naher Zukunft trotz Update auch zu Fahrverboten kommen.
      So sehe ich das auch.

      Und auf Phoenix wurde heute früh breit berichtet, dass erhöhte NOx beim Diesel schon seit spätestens 2003 (!) der Politik bekannt und seitdem offenbar alle bemüht sind, das unter den Teppich zu kehren.
      Das erklärt auch bestens, warum man heute nicht plötzlich der Industrie auf die Zehen tritt und mit so was unmoralischem wie echter Nachrüstung einer - verhältnismäßig - sauberen Abgasreinigung kommen will. Man würde sich nur selber Ärger machen und mit den Folgen kann ja sicher der Kunde oder Lungenkranke gut und vielliecht noch besser leben, wenn er in Stuttgart zu Fuß unterwegs ist.
    • Neu

      minoschdog schrieb:

      Bisher gingst Du doch davon aus, dass gerade das "update" zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen müsste, unabhängig von irgendwelchen Grenzwerten?
      Das ist richtig und der Meinung bin ich auch heute noch, so dass meine Aussage insoweit irreführend war. Damit sollte auch mehr ein Bezug zur grünen Plakette hergestellt werden. Wenn sich der Partikelausstoß durch das Update auf dem Prüfstand erhöht, führt dies nach meinem Verständnis von § 19 Abs. 2 Nr. 3 stets zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, die dann natürlich auch die Stilllegung nach sich ziehen kann, also nicht nur bei Überschreiten der Grenzwerte. Doch solange die Gerichte die Behörden auf diesen Umstand nicht aufmerksam machen, wird das niemanden interessieren und auf die Berechtigung zum Führen der grünen Plakette hat es eben auch keinen Einfluss. Erst wenn der Grenzwert überschritten wird, ist auch die grüne Plakette nicht mehr gerechtfertigt und dann kann man nicht mehr darüber hinwegsehen.

      Wer die Kosten nicht scheut und das Update nur widerwillig aufspielen lässt, sollte vor dem Update eine Prüfstandsmessung aller relevanten Prüfstandswerte vornehmen lassen und diese Messung unmittelbar nach dem Update wiederholen. Dann weiß man genau, ob das Update alle Vorschriften einhält und hat so in einem möglichen späteren Gerichtsverfahren wesentlich bessere Karten.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      Wer die Kosten nicht scheut....sollte vor dem Update eine Prüfstandsmessung aller relevanten Prüfstandswerte vornehmen lassen und diese Messung unmittelbar nach dem Update wiederholen.
      =O

      Das ist doch nicht praktikabel, die Kosten für hieb- und stichfeste Messwerte dürften den Wert manches Yetis übersteigen.

      Und was wäre mit dem "update" eigentlich gelungen? Wären angedrohte Fahrverbote damit vom Tisch? Sicher nicht.

      Es würde eine Veränderung des Zusammensetzung von Schadstoffen stattfinden, aber auch eine signifikante Verbesserung der Luftqualität in den Städten?
      Sicher nicht.

      @pmhausen hat kürzlich einen sehr treffenden Kommentar hier verlinkt, ich wiederhole das gerne:

      Dieselgate - oder wie man sich selbst belügt
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • Neu

      minoschdog schrieb:

      Das ist doch nicht praktikabel, die Kosten für hieb- und stichfeste Messwerte dürften den Wert manches Yetis übersteigen.
      Da bin ich nicht so im Thema, wie teuer eine solche Messung z.B. durch TÜV ist. Sollte die Messung jedoch eine Verschlechterung von Abgaswerten, die über eine mögliche Messtoleranz hinausgeht, nachweisen, müsste der Händler nicht nur für Nachbesserung sorgen sondern auch die Kosten der Messungen tragen. Zumindest beim Feinstaub ist die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung nicht gerade gering und auch beim CO2 könnte dies der Fall sein, wie der vom ADAC durchgeführte Test ergeben hat. Mit einer solchen Vergleichsmessung könnte man VW also ganz schön ärgern, muss allerdings hinsichtlich der Kosten in Vorleistung treten und trägt natürlich auch das Risiko, dass der Test keine nennenswerte Verschlechterung ausweist.

      minoschdog schrieb:

      Und was wäre mit dem "update" eigentlich gelungen? Wären angedrohte Fahrverbote damit vom Tisch? Sicher nicht.
      Da hast du recht, wohl eher nicht, möglicherweise aber auch doch. Das kommt darauf an, wo der Gesetzgeber die Grenzwerte für die blaue Plakette ansetzt. In der Politik herrscht mehrheitlich nicht gerade Begeisterung, wenn es um das Anordnen von Fahrverboten geht. Anderseits steht man unter dem Druck u.a. der Entscheidung des LG Stuttgart. Das könnte dazu führen, dass man zwar die blaue Plakette (oder eine vergleichbare Regelung) einführt, die Anforderungen hieran aber sehr niedrig, d.h. schon bei Euro 5 ansetzt. Dann würden natürlich nur die Euro-5-Fahrzeuge die Plakette erhalten, bei denen keine unzulässige Abschaltvorrichtung arbeitet, d.h. die Fahrzeuge mit Update, sofern es rechtlich hält.

      Andreas
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