Fragen und Antworten zum Update des EA189

    • [ FL Motor ]

    Sponsoren



    Umfrage

    Soll sich @berme (wieder) einen Yeti kaufen oder ist er mit einem Karoq besser bedient?

    Insgesamt 22 Stimmen

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Sponsoren



    • Das ist ja ein komisches Urteil, ein acht Jahre altes KFZ mit gut 165.000 km auf dem Tacho soll noch etwa 44 % des Neupreises wert sein.
      Ja stimmt schon, VW baut wertstabile Autos, aber das das Update wertsteigernd ist, ist völlig neu.

      Gruß
      row-dy.
      "Wer VW wegen der Schummelsoftware verurteilt, darf das Update nicht verurteilen und wer das Update nicht haben will, darf VW nicht verurteilen."
      Quelle: Fragen-und-Antworten-zum-Update-des-EA189 - Beitrag 2685 von floflo.
    • row-dy schrieb:

      Das ist ja ein komisches Urteil, ein acht Jahre altes KFZ mit gut 165.000 km auf dem Tacho soll noch etwa 44 % des Neupreises wert sein.
      Mit der Berechnung für den Nutzungsausgleich ist das ähnlich wie mit der Berechnung der Verbrauchswerte, die die Hersteller angeben. Die Berechnungsformel ist sehr unrealistisch und führt regelmäßig zu einem deutlich niedrigeren Wertverlust als er tatsächlich vorhanden ist. Allerdings soll der Nutzungsausgleich aber auch nur die Nutzungsvorteile ausgleichen und nicht etwa den Wertverlust widerspiegeln. Sonst würde eine Klage auf Rücknahme des Fahrzeugs auch keinen Sinn machen, wenn man nur das bekäme, was man ohnehin auf dem freien Markt für das Fahrzeug bekommen würde. Dieser vergleichsweise geringe Abzug ist somit durchaus gerechtfertigt. Mit einer erfolgreichen Klage wird man daher sein Fahrzeug deutlich über Wert wieder los.

      Eventuelle Ansprüche gegen die Verkäufer dürften inzwischen fast alle verjährt sein, so dass eine Klage nichts bringt. Ansprüche gegen VW verjähren hingegen erst drei Jahre nach Kenntniserlangung von dem Anspruch, wobei die Frist mit Ablauf des Jahres zu laufen beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist. Eine Verjährung tritt hier also frühestens Ende 2018 ein. Leider ist nicht zu erwarten, dass wir bis dahin eine höchstrichterliche Rechtsprechung haben, so dass, wenn man nicht rechtsschutzversichert ist, eine Klage ein hohes Kostenrisiko darstellt, denn der Streitwert bei den Klagen auf Rücknahme des Fahrzeugs richtet sich nach dem Kaufpreis für das Fahrzeug. Eine in erster und vielleicht sogar auch noch zweiter Instanz gewonnene Klage verursacht bei einem Streitwert von 25.000 Euro ca. 22.000 Euro Verfahrenskosten, die man an der Backe hat, wenn man in letzter Instanz vor dem BGH verliert, was nach meiner persönlichen Rechtsauffassung wahrscheinlicher ist als dass man vor dem BGH gegen VW gewinnt. Ich gebe allerdings zu, dass die Erfolgsaussichten schwer einzuschätzen sind, da die Gerichte eben nach wie vor sehr unterschiedlich entscheiden und auch kein wirklicher Trend zu erkennen ist. In der Presse wird meist nur von den Entscheidungen berichtet, in denen VW verloren hat, wodurch dann schnell ein falscher Eindruck entsteht.

      Andreas
    • Naja, Bild konnte wahrscheinlich genauso gut Kraftstoffdüsen von Kraftstoffleitungen unterscheiden wie der Kreiszeitungsjournalist alle Arten der Kühler.

      Grüße - Bernhard
      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 109.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Wirklich dumm gelaufen für VW. Setzt man eine hohe Lebenserwartung der Motoren an, verringert das den Nutzungsausgleich, den man vom Kaufpreis abziehen kann, wenn man dazu verdonnert wird, Fahrzeuge wegen der Schummelsoftware zurück zu nehmen. Setzt man die Lebenserwartung niedrig an, schadet man dem eigenen Image. Man hat also nur die Wahl zwischen Regen und Traufe oder besser links Sch... und rechts Sch... . Und wieder habe ich den Eindruck, dass man erneut in den größeren Sch...haufen gegriffen hat, wenn man die Lebensdauer der TDI-Motoren mit nur 200.000 Km ansetzt und damit nicht nur der Konkurrenz in die Arme spielt sondern auch dazu beiträgt, dass der Wertverlust, der durch den Abgasskandal ohnehin schon gestiegen ist, noch weiter erhöht wird. Man scheint bei VW wirklich ein Händchen für vertrauenszerstörende Maßnahmen zu haben.

      Andreas
    • Auszug von der Skoda Seite!

      Neu

      EINFÜHRUNG

      Jeder einzelne Kunde ist uns wichtig.
      Bei der Diesel-Rückrufaktion geht es um viel mehr als nur um die Motoren. Uns geht es vor allem um jeden einzelnen Kunden. Denn jeder Kunde ist uns wichtig. Darum konnten die technischen Maßnahmen bis heute bei mehr als 600.000 ŠKODA Fahrzeugen weltweit erfolgreich umgesetzt werden.
      Aber nicht nur das: Wir haben entwickelt, getestet und geprüft. All unsere technischen Maßnahmen wurden von der britischen Vehicle Certification Agency (VCA) nach strengen Tests genehmigt. Das bedeutet, dass die technischen Maßnahmen nun auch für alle betroffenen ŠKODA Dieselmotoren umgesetzt werden können.

      Also ist das Update genehmigt aber nicht zwingend vorgeschrieben!
      Wer mit dem Finger auf mich zeigt, sollte nie vergessen, das dann drei Finger auf Ihn selbst zeigen!!!
    • Neu

      XRHONK schrieb:

      All unsere technischen Maßnahmen wurden von der britischen Vehicle Certification Agency (VCA) nach strengen Tests genehmigt. Das bedeutet, dass die technischen Maßnahmen nun auch für alle betroffenen ŠKODA Dieselmotoren umgesetzt werden können.

      Käfer62 schrieb:

      Ich glaube, das sehen KBA / Zulassungsstellen etwas anders.
      Warten wir doch früher oder später müssen Sie Stellung beziehen auf welche Rechtsgrundlage Sie sich beziehen.
      Zwischen einer Genehmigung und dem Zwang zum Update ist viel Luft.
      Warum sonst sträubt sich jede Behörde klar auszuführen wer wann den Rahmen für das Handeln von KBA und Zulassungsstelle gesetzt hat.
      Selbst wer die Tests veranlasst und überwacht hat ist hier nicht zu entnehmen.
      Zur Erinnerung die Tester in den USA haben Monate gebraucht um Einzelfahrzeuge zu überprüfen.
      Und hier wollen die hunderte von Motor-Getriebekombinationen in strengen Tests geprüft haben ?
      F.U.
    • Telefonat Skoda

      Neu

      Hallo.

      Hab Heute die Service Hotline angerufen und mit dieser Argumentation nachgefragt.

      Antwort: Skoda wird Ihnen nicht helfen das Update zu umgehen!

      Er ging in keinster Weise auf die Formulierung genehmigt und nicht angeordnet oder vorgeschrieben ein.

      Beim KBA auch ne Mail geschrieben. Aber auch da kommt nichts Informatives.

      Die wollen Uns nicht verstehen oder gar helfen.

      Nun überlege Richtung Pick Up oder Unimog mit min 15 Liter Diesel auf 100 Km.

      Bin Bockig. Frank
      Wer mit dem Finger auf mich zeigt, sollte nie vergessen, das dann drei Finger auf Ihn selbst zeigen!!!
    • Neu

      Meiner bescheidenen Meinung nach soll der Text nur bedeuten, dass das Update von der VCA darauf "streng getestet" wurde, ob es tatsächlich den vorhandenen Mangel beseitigt oder nicht, und nach erfolgreichem Test dem jeweiligen Hersteller des Fahrzeugs als offizielle Maßnahme zur Wiederherstellung der für die Typgenehmigung notwendigen Stickoxidwerte ohne Schummelei genehmigt wurde.

      Und dass die Umsetzung der Maßnahme mit den jeweiligen mehr oder weniger strengen Konsequenzen für die KFZ-Halter den jeweiligen nationalen Behörden obliegt (in Deutschland eben dem KBA) stand doch auch schon irgendwo geschrieben, wenn mich nicht alles täuscht.
    • Neu

      XRHONK schrieb:

      Also ist das Update genehmigt aber nicht zwingend vorgeschrieben!
      Es spricht viel dafür, dass die VCA keine der Anordnung des KBA entsprechende Anordnung getroffen hat, zumindest keine solche, mit der die Typgenehmigung verändert wurde. Ganz sicher lässt sich das jedoch erst sagen, wenn man eine offizielle Bestätigung von Skoda hierfür erhält. Nachdem sich VW bereits geweigert hat, hierüber Auskunft zu geben, steht zu befürchten, dass auch Skoda keine Auskunft gibt. Wer sich gegen eine Betriebsuntersagung gerichtlich zur Wehr setzen möchte, sollte dennoch so argumentieren, als gibt es keine Anordnung durch die VCA, mit der in die Typgenehmigung eingegriffen wurde. Die Zulassungsstelle muss dann darlegen, dass es diese Anordnung doch gibt und das Verwaltungsgericht dann von Amts wegen den Sachverhalt ermitteln. Kommt es dabei dann auch zu dem Ergebnis, dass die VCA das Update nur genehmigt hat, lassen sich sowohl Betriebsstilllegungen als auch die Verweigerung der HU m.E. nicht mehr durchsetzen. Daran kann auch das KBA nichts ändern.

      Andreas
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.