Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    • otto36 schrieb:

      Im Gegenteil mit ihrer Abschalteinrichtung haben sie es doch gut mit uns gemeint.
      Das tut gut, endlich mal wieder einer, der das Spiel durchschaut hat.... :thumbup:

      otto36 schrieb:

      Nur die Spielverderber zwingen uns jetzt zu update.
      Bei den Spielverderbern ist aber nichts zu holen, da ich das "update" ums verrecken nicht haben wollte musste ich gegen den Verursacher (meinetwegen auch Notwendigmacher genannt) klagen!
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • berme schrieb:

      Fakt ist das nach dem Update innermotorisch mehr Ruß abgelagert wird
      Na dann mal her mit dem Test wo das explizit festgestellt wurde und nicht nur gemutmaßt!

      Wenn man so etwas schreibt, sollte man sich halbwegs mit der Entstehung von Ablagerungen auskennen! So einfach wie sich der ein oder andere das hier machen, ist es nämlich nicht!

      Auch mein AGR wird durch Ablagerungen ausfallen, das bringt das System eben mit sich ob mit oder ohne Update. Während die vor Update Regeneration bereits beim 2 ten Abbruch die Warnleuchte warf, kann man nach update, zumindest bei meinen 1,6 er, auch 5 mal die Regeneration abbrechen ohne das die Warnlampe kommt.

      Daher sollte man sich im Jahr 2018 mit echten Messungen beschaffen die diese Menge messen. Zum Beispiel zwei identische Fahrzeuge mit neuen Filtern 300 Kilometer fahren und dann die Filter wiegen. Dann könnte man die Behauptung aufstellen das nach dem Update mehr Ruß im Abgastrakt landet. Alles andere ist IMHO Polemik die mir hier unterstellt wird!
    • Ja bei uns kam noch nie eine Warnlampe weder vor noch nach dem Update.
      Nun erkläre uns aber mal warum es mehr AGR Ventil Ausfälle nach als vor dem Update gibt ? Und sag jetzt nicht das es nicht stimmt.
      Deine oft erwähnten Kondensatablagerungen
      besonders im Kurzstreckenverkehr die es vor und nach dem Update gibt mal außen vor gelassen.
      focus.de/auto/news/abgas-skand…-rueckruf_id_6696107.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von berme ()

    • Polemik hin oder her.
      Wissenschaftliche Analysen bzw Vergleiche vor und nach dem Update über die innermotorische Rußbelastung wird man im Netz dazu kaum finden. Dafür werden Lobbyisten und Politiker schon sorgen. Ich glaube an das was ich überall höre, und nicht daran, das dieses aus der Not geborene Update nichts zum negativen verändert.
    • Woher nimmst du die Zahl das nach dem Update vermehrt AGR Ausfälle als vorher da waren? Dazu müsste man die Schadenszahlen vorher wissen, und die weiß man eben nicht!

      Nur weil Menschen nach dem Uodate zu einem Juristen rennen oder sich eine S hlagzeilen zu verkaufende Presse dazu äußert, ist das für mich kein geruchtsverwertbarer Beweis!

      Und diesen Beweis sollt ihr erbringen und das tut keiner. Deshalb hat vw auch leichtes spiel, da keiner ernstzunehmende vergleiche geführt hat.

      Es wäre ein leichtes gewesen für die Automobilpresse und ja für jeden der immer noch kein Update drauf hat zu vergleichen! Neues Agr rein nebst dpf, die gleichen Kilometer runterreißen und schon hätte man einen halbwegs ernst zunehmenden Vergleich.

      Wer macht es? Richtig, keiner! Statt dessen immer feste raus mit der Polemie :P
    • berme schrieb:

      und weiss das wir mit dem EA189 Update von VW und Politik verarscht werden.
      Streiche er VW und lasse er nur Politik stehen, dann unterschreibe ich das.

      SQ5 schrieb:

      bis es dann in höheren Instanzen in juristischer Haarspalterei aufgescblüsselt wird.......
      Darauf hat VW letztlich verzichtet, die Argumente der Klageschrift und die Ausführungen des Richters waren ihnen überzeugend genug. :P :thumbup:
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • Neu

      otto36 schrieb:

      Das sind offizielle Informationen von VW. Nach deiner Meinung wäre jetzt also die Betriebserlaubnis erloschen. Auf die Idee ist nocht nicht einmal die DUH gekommen und die würden es sicher sofort ausnutzen.

      Fakt scheint zu sein:
      Es gibt eine komplett neue Software!!
      Die Betriebserlaubnis bleibt bestehen da sich die Fahrzeugparametr nicht ändern ( Leistung, Verbrauch usw. )
      Ich denke, mann muss zwischen folgenden Fragestellungen unterscheiden:

      1. Was soll das Update nach der Anordnung des KBA bewirken? Das ist leicht zu beantworten, denn das KBA verlangt lediglich, dass die Prüfstandserkennung und Abschalteinrichtung beseitigt wird, ohne dass sich dadurch Abgaswerte verschlechtern.

      2. Was macht das Update nach Aussage von VW? Mit dem von dir zitierten/verlinkten Beitrag hast uns der Antwort auf diese Frage ein Stück näher gebracht. Hierfür danke!

      3. Was darf das Update machen bzw. was darf es nicht? Zumindest die Frage, was es nicht darf, ist in § 19 Abs. 2 StVZO klar geregelt. Die Vorschrift lautet:

      Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs bleibt, wenn sie nicht ausdrücklich entzogen wird, bis zu seiner endgültigen Außerbetriebsetzung wirksam. Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die

      1. die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
      2. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
      3. das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.

      4. Ist das Update konform mit § 19 Abs. 2 StVZO? Diese Frage können wir beide nicht wirklich beantworten. Aber: Wenn eine Prüfstandsoptimierung erfolgt, die für sich betrachtet nicht verboten ist, muss man sich natürlich fragen, wie es möglich sein soll, dass nach "Zurückfahren" der Optimierung die Schadstoffwerte sich bei keinem Messwert verschlechtern. Wenn die Stickoxide auf dem Prüfstand mittels einer hohen AGR-Rate realisiert werden, müssen die Messwerte zwangsweise schlechter werden, wenn die Rate (temporär) zurückgefahren wird. Deine Annahme, dass sich die Fahrzeugparameter nicht ändern, kommt der Lösung einer Mission Impossible gleich. Dass sich nach dem Update das Abgasverhalten nur verbessern oder gleich bleiben soll, kann ich nicht glauben.

      Vergleichsmessungen im Netz beziehen sich fast ausschließlich auf Straßenmessungen, die jedoch völlig bedeutungslos sind. Prüfstandsvergleiche findet man kaum. Ich habe noch einmal recherchiert. Danach hat der ADAC einmal bei einem VW Golf 2.0 TDI und einem Polo 1.2 TDI Prüfstandsvergleichsmessungen vorgenommen. Danach lag der Stickoxidausstoß auf dem Prüfstand beim Polo nach dem Update um 17 % höher. Beim Golf waren es nur etwa 2 %, was noch im Messtoleranzbereich lag. Bei beiden Fahrzeugen war zudem der CO2 Wert nach dem Update etwas höher. Über die Rußpartikel wurde keine Aussage getroffen.

      adac.de/infotestrat/tests/eco-…81668&SourcePageId=288852

      Zumindest beim Polo wäre danach definitiv die Betriebserlaubnis durch das Update erloschen, auch wenn der ADAC das wohlweislich nicht ausspricht. So wie es dem Polo ergangen ist, dürfte es vielen Fahrzeugen mit Update ergehen, auch wenn man VW zugestehen muss, dass man das Problem doch ganz gut gelöst zu haben scheint, aber vielleicht nicht gut genug, wobei nach wie vor viele Fragen offen sind. Nun kann man natürlich sagen, wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter und das KBA wird wohl kaum veranlassen, dass die mit dem von ihm genehmigten Update versehenen Fahrzeugen wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis aus dem Verkehr gezogen werden, die Versicherungen könnten allerdings auf den Gedanken kommen, den Versicherungsschutz im Innenverhältnis zu versagen, wenn sie spitz bekommen, dass sich auf dem Prüfstand nach dem Update Abgaswerte über die Messtoleranz (2 %) hinaus verschlechtern, was dann ein automatischen Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Folge hat. Diese Verschlechterung muss nicht einmal die Stickoxide betreffen, jede Verschlechterung eines zur Erreichung der Euro-Norm gemessenen Schadstoffs oder CO2 reicht zum Erlöschen der Betriebserlaubnis aus. Dabei ist es unerheblich, ob Grenzwerte eingehalten werden. Verschlechterungen im Abgasverhalten führen nach § 19 Abs. 2 Nr. 3 StVZO auch dann zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, wenn die Grenzwerte noch nicht überschritten werden.

      Nur am Rande: es ist fast schon symptomatisch, dass in dem von dir zitierten Spiegel-Artikel die Schadstoffe nicht als Parameter aufgeführt wurden, die sich nicht verschlechtern dürfen. Aber vielleicht findet sich hier im Forum ja jemand, der das Update nicht will, es aber auf Druck der Zulassungsstelle dennoch aufspielen lässt und bereit ist, eine Vorher/Nachhermessung auf dem Prüfstand vornehmen zu lassen. Das könnte sehr aufschlussreich werden.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      3. Was darf das Update machen bzw. was darf es nicht? Zumindest die Frage, was es nicht darf, ist in § 19 Abs. 2 StVZO klar geregelt. Die Vorschrift lautet:
      Und wie ist es mit § 22 Absatz 3?
      Immerhin sind die update von KBA und von den Briten genehmigt worden.

      Otto
      Karl Valentin: Früher war alles besser, sogar die Zukunft.
    • Neu

      otto36 schrieb:

      Und wie ist es mit § 22 Absatz 3?
      Immerhin sind die update von KBA und von den Briten genehmigt worden.
      Die Vorschrift des § 22 Abs. 3 StVZO steht nicht im Widerspruch zu § 19 Abs. 2 StVZO. Wenn eine nachträgliche Änderung zu einer Verschlechterung des Abgasverhaltens führt, erlischt die Betriebserlaubnis. Die Genehmigung, die im übrigen keine Genehmigung gegenüber dem Fahrzeughalter sondern nur gegenüber dem Fahrzeughersteller ist, ist in diesem Fall rechtswidrig erteilt worden. Etwas anderes würde gelten, wenn eine Änderung erfolgt und darauf eine neue Typgenehmigung erteilt wurde, wie man es hier hätte m.E. tun müssen. Von dieser Typgenehmigung wären dann auch schlechtere Abgaswerte gedeckt, ja sogar Abgaswerte, die nicht die Grenzwerte einhalten. Bei Überschreitung von Grenzwerten, kann die Typgenehmigungsbehörde die Typgenehmigung allerdings wieder zurücknehmen.

      Die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung von Schadstoffwerten, die durch die ADAC-Messungen sogar noch untermauert wird, führt zu einer Beweislastumkehr, die m.E. auch in einem öffentlich-rechtlichen Verfahren gegen die Zulassungsstellen zum Tragen kommen müsste, d.h. zumindest die Vollziehbarkeit einer Betriebsuntersagung wird so lange nicht zulässig sein, bis die Zulassungsstelle den Nachweis erbringt, dass das Update zu keiner Verschlechterung führt. Darin liegt die Chance für all diejenigen, bei denen das KBA die Typgenehmigung erteilt hat, ebenfalls um das Zwangsupdate herumzukommen. Insoweit hat die Diskussion auch mir neue Erkenntnisse gebracht. Ich werde daher demnächst das Musterschreiben entsprechend ergänzen.

      otto36 schrieb:

      Stimmt, hier ging es uns aber um die Rechtmäßigkeit des update.
      ...und die ist eben nicht gegeben, wenn das Update zu einer Verschlechterung des Abgasverhaltens führt.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      ...und die ist eben nicht gegeben, wenn das Update zu einer Verschlechterung des Abgasverhaltens führt.
      Das ist aber nur eine Theorie von dir. Die updates wurden geprüft und von den Behörden genehmigt, ergo legal!!

      Nach deiner Aussage düfte es kein legales Chiptuning geben. Gibt es aber! Mit ABE usw. Und ein Chiptuning ist im Prinziep nichts anderes wie das update von VW. Nur das bei VW kein Leistungszuwachs erbracht wird.

      Ich denke hier sind wir mit unserer Diskussion an ein Ende gelangt. Immerhin sind wir jetzt im Bereich des Glaubens anbelangt und da haben wir halt verschiedene Ansichten.
      Es hat trotzdem Spaß gemacht mit dir zu diskutieren..

      Otto
      Karl Valentin: Früher war alles besser, sogar die Zukunft.
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