Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    • Ja genau das Teil meinte ich. Hätte nie gedacht dass das System so sensibel ist. Bei 1300 Umdrehungen kam fehlerhaftes
      Signal Luftmassenmesser.

      Gruss Ante
    • CAROMITO schrieb:

      06.11.2018 Post von der Zulassungsstelle, erhalten 12.11.2018 Tenor - Diesem Widerspruch wird nicht abgeholfen.
      Zitat:
      Die für die Hersteller Seat und Skoda zuständigen Typgenehmigungsbehörden in Spanien undGroßbritannien haben die Nichtvorschriftsmäßigkeit der betroffenen Fahrzeugtypen, für die sie diejeweiligen Ec-Typgenehmigungen erteilt haben, ebenlalls bestätigt. Diese Bestätigung ist für die Zulassungsbehörden ausreichend, die Wiederherstellung der Vorschriftsmäßigkeit des Faheeuges fordern zu können.
      Schlusssatz :
      lch empfehle lhnen,lhren Widerspruch schriftlich bis spätestens 22.11.2018 zurückzunehmen. Machen Sie davon keinen Gebrauch, leite ich lhren Widerspruch zur abschließenden Prüfung und Entscheidung an die Widerspruchsbehörde, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ...........weiter.

      Berliner schrieb:

      Hat eigentlich einer von uns hier diese dubiose Werbesendung des KBA erhalten, wo auf Neuanschaffung hingewiesen wird, gleich mit Adressen der deutschen Hersteller? Oder meintest du diese?
      Hallöchen Berliner,
      das dubiose Schreiben des KBA meinte ich nicht. Mein Beitrag bezog sich auf das Schreiben der Zulassungsstelle an CAROMITO.
      Wenn soetwas von einer Zulassungsstelle geschrieben wird, ist es für mich ein Witz und kein Bescheid.
      Keinerlei rechtliche Substanz.
      Mir liegt ein Bescheid des LAGeSo vor, der ausführlich auf das Sozialgesetzbuch- Neuntes Buch-
      §69 Abs.1,4 und 5 verweist und damit die Entscheidung begründet.
      Rechtsmittelbelehrung u.s w. habe ich mit der Eingangsbestätigung erhalten.
      So sieht, nach meiner Meinung, eine korrekte Bearbeitung aus.
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • Rheinschiffer schrieb:

      Sehr interessant finde ich das „Beiwerk“ in dem Clip - Blick nach vorne, Beurteilung des „Skandals“ usw.
      Ja, die Glaskugel würde ich auch gern haben.

      Nur mal so am Rande erwähnt der Beitrag war vom 02.12.2015 !!!!!!!!!!!! :pfeif:
      Also zu einen Zeitpunkt indem das ganze Ausmaß im Konzern noch nicht bekannt war.
      Ich erlaube mir zu bezweifeln das das Update zu diesen Zeitpunkt für die Kunden zur Verfügung stand.
      Erfahrungen mit dem Update konnten keinesfalls vorliegen da der 1,6 TDI erst spät in die Reihen der Schummelmotoren angenommen wurde.
      Wirklich, sehr interessant.
      F.U.
    • old man schrieb:

      Mein Beitrag bezog sich auf das Schreiben der Zulassungsstelle an CAROMITO.
      Wenn so etwas von einer Zulassungsstelle geschrieben wird, ist es für mich ein Witz und kein Bescheid.
      Keinerlei rechtliche Substanz.
      Um das beurteilen zu können, muss man allerdings den ganzen Bescheid kennen, also nicht nur einen Ausschnitt, wie ihn CAROMITO hier gepostet hat.

      Andreas
    • Ja, das hübsche Werbeschreiben mit Hinweis darauf das ich in einem Einzugsgebiet wohne in welchem die geförderte Umtauschaktion läuft, habe ich auch bekommen.
      Das Schreiben mit Hinweis auf Stilllegungsfrist bis 19. oder 29.01.19 liegt noch unbeantwortet hier.

      Ist es tatsächlich so, das die britische Behörde dies so bestätigt hat, wie vom KBA aufgeführt? (Natürlich ohne die Typgenehmigung deswegen evtl. zurückzuziehen)
    • Chief Joseph schrieb:

      Und die Beamten haben fast bedingungslos nur das zu tun, was ihr Vorgesetzter (hier: Verkehrsministerium) vorschreibt bzw. billigt.
      Das hat recht wenig mit dem Update des EA 189 zu tun, aber du scheinst dich ja sehr gut im Bundesbeamtengesetz und im Bundesdisziplinargesetz auszukennen! :Bangbang: ;)


      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari
    • DA-Farmer schrieb:

      Das Schreiben mit Hinweis auf Stilllegungsfrist bis 19. oder 29.01.19 liegt noch unbeantwortet hier.

      Ist es tatsächlich so, das die britische Behörde dies so bestätigt hat, wie vom KBA aufgeführt? (Natürlich ohne die Typgenehmigung deswegen evtl. zurückzuziehen)
      Hallöchen DA-Farmer,
      in der Ruhe liegt die Kraft :D .
      Das Schreiben vom KBA würde ich mit dem Musterschreiben von @floflo beantworten.
      Wenn viele dieser Schreiben beim KBA eintreffen, könnte eventuell auch ein Nachdenken erfolgen :!: .
      Kostet nur € 0,70 Portokosten, aber eine Antwort brauchst Du nicht zu erwarten ;( .
      Interessant wird erst das Schreiben von Deiner Zulassungsstelle :thumbup: .
      Du mußt entscheiden, Update machen lassen oder Einspruch erheben.
      Wenn Du Dich für den Einspruch entscheidest, wird Dir hier geholfen :) .
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • eigentlich will ich!

      ...also ich hab mich ja auch nach dem Erhalt des Schreibens vom KBA, welches mich am 19.01. bei der Zulassungsstelle verpetzen will, dafür entschieden, das auszusitzen, die Frist von der Zulassungsstelle abzuwarten und Einspruch zu erheben. Das 1. Musterschreiben von floflo hat das KBA schon von mir bekommen!
      Jetzt bin ich aber etwas verunsichert, daß eine Zulassungsstelle nicht auf den Einwand eingegangen ist und nun anscheinend doch die Stilllegung durchziehen will!
      Macht es Sinn, damit (jetzt schon) an meine Rechtschutzversicherung heranzutreten und mir einen Anwalt zu nehmen für den Punkt, an dem das nächste Schreiben kommt? Wenn man es dann erst macht und vielleicht nur 1-2Wochen Frist hat, wirds knapp, oder?
    • Superbianer schrieb:

      Macht es Sinn, damit (jetzt schon) an meine Rechtschutzversicherung heranzutreten und mir einen Anwalt zu nehmen für den Punkt, an dem das nächste Schreiben kommt? Wenn man es dann erst macht und vielleicht nur 1-2Wochen Frist hat, wirds knapp, oder?
      Nein, den zunächst muss ja mal ein "Grund" für einen Widerspruch gegeben sein.

      Zur Fristwahrung reicht bei einem Bescheid der "fristgerechte Einspruch" mit den Hinweis dass die Begründung nach anwaltschaftlicher Beratung nachgereicht wird.
    • Erneut hilfreiche Entscheidung für Skoda-Fahrer

      Ganz aktuell hat jetzt auch das VG Mainz in einem Beschluss zur Verpflichtung zur Vornahme des Updates die zuvor schon von den Verwaltungsgerichten Stuttgart und Potsdam geäußerte Ansicht vertreten, die Rechtsgrundlage für eine Betriebsuntersagung bestehe in einer fehlenden Übereinstimmung mit der Typgenehmigung, die sich durch die Anordnung einer Nebenbestimmung zur Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung durch das KBA ergeben hat. In dem Beschluss heißt es u.a.:

      Das Kraftfahrt-Bundesamt hat festgestellt, dass diverse Fahrzeugtypen, die von den Herstellern Volkswagen, Audi, Seat und Skoda mit Motoraggregaten des Typs EA 189 hergestellt und vertrieben wurden, die im Hinblick auf ihre Stickoxid-Emis-sionen infolge des Einbaus von unzulässigen Abschalteinrichtungen im Sinne von Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie 2007/46 EG nicht den den Fahrzeugen zugrundeliegenden EG-Typgenehmigungen entsprechen. Die für Seat und Skoda zuständigen Typgenehmigungsbehörden in Spanien und Großbritannien haben die Unvorschriftsmäßigkeit der betroffenen Fahrzeugtypen, für die sie die jeweiligen EG-Typgenehmigungen erteilt haben, ebenfalls bestätigt. Aufgrund dessen hat das Kraftfahrt-Bundesamt als Typgenehmigungsbehörde gegenüber den Herstellern Volkswagen, Audi und zum Teil Seat gemäß § 25 Abs. 1 bzw. Abs. 2 EG-FGV die Verpflichtung auferlegt, durch geeignete Maßnahmen wie z.B. der Durchführung von entsprechenden Rückrufaktionen mit dem Ziel des Entfernens der verbauten unzulässigen Abschalteinrichtungen die Wiederherstellung der Übereinstimmung mit dem genehmigten Typ sicherzustellen (vgl. Schreiben das Kraftfahrt-Bundesamtes vom 16. August 2018).

      Mit dieser Aussage wird indirekt bestätigt, dass es für Skoda keine Anordnung zur Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung gibt. Gegenstand des Beschlusses des VG Mainz war zwar ein Seat, doch es hat sich um einen Seat Alhambra gehandelt, der als mit dem VW Sharan baugleiches Model anders als die meisten anderen Seats seine Typgenehmigung vom KBA erhalten hat, so dass hier der Updatezwang greift, im Umkehrschluss der Beschluss des VG Mainz aber auch bedeutet, dass für Fahrzeuge, die nicht vom KBA typgenehmigt wurden, keine Rechtsgrundlage zur Verpflichtung des Updates und damit auch keine Rechtsgrundlage für eine Betriebsuntersagung besteht. ich hoffe, dass bald auch einmal ein Skoda Gegenstand einer Entscheidung ist.

      Hier der Beschluss des VG Mainz in vollem Wortlaut:

      vgmz.justiz.rlp.de/fileadmin/j…uss_vom_16-11-2018_Rn.pdf

      Andreas
    • berme schrieb:

      Na dann kann man ja das Update rückgängig machen.
      Das wird man nur dann können, wenn man nachweisen kann, dass sich das Abgasverhalten durch das Update i.S.v. § 19 Abs. 2 Nr. 3 StVZO verschlechtert hat. Da du vermutlich vor dem Update keine Prüfstandsmessung hast vornehmen lassen, kannst du es jetzt durch eine nachträgliche Messung nur noch dann nachweisen, wenn diese eine über die Messtoleranz hinausgehende Überschreitung der Grenzwerte ergibt. Dann musst du es sogar rückgängig machen lassen, weil deine Betriebserlaubnis erloschen ist.

      Andreas
    • minoschdog schrieb: woraus entnimmst du das?

      ______
      floflo schrieb: Mit dieser Aussage wird indirekt bestätigt, dass es für Skoda keine Anordnung zur Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung gibt.
      _______
      Naja wenn es keine Anordnung zur Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung gibt, müsste man das Update doch rückgängig machen können.
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