Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    • CAROMITO schrieb:

      die Ablehnung der Plakette ist zu einer Zeit erfolgt in der die Frist des KBA zum Update nicht abgelaufen war !
      Diese Tatsache ist vermutlich irgendwie untergegangen! (Fettdruck hätte geholfen :rolleyes: )
      Da war vermutlich ein vorschneller "Dampfkesselregionalchef" etwas übermotiviert! 8|
      Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch beim TÜV. Zum Glück sind wir "Forumianer" nicht zuletzt durch @floflo etwas schlauer als der Rest der EA 189 Geschädigten. :thumbsup:

      Kajo schrieb:

      Dieses Datum legt sicherlich nicht die jeweilige Prüforganisation für sich fest, vielmehr sollte es von einer behördlichen Stelle für alle Kfz-Prüfungsstellen angeordnet werden.
      Aber dieses Datum dürfte nicht vor Ablauf der Frist liegen. @CAROMITO hätte ja offensichtlich noch Zeit bis zum Update gehabt, dann kann zum Zeitpunkt der HU eigentlich noch kein Mangel vorliegen!


      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käfer62 ()

    • minoschdog schrieb:

      Ein Tipp von einem anonymen Mod und @CAROMITOs Yeti erhielt sehr zeitnah doch noch seine Plakette....und der Dampfkesselüberwachungsverein zahlte reuig die "Prüfgebühr" zurück!
      Danke nochmals an den Mod mit dem Profilbild eines Räuchermännels! :danke:

      Nur noch 2 kleine Korrektoren .
      Der Mod war nicht anonym sondern warf sich schützend in die Schlacht !

      Und reuig erfolgte die Rückzahlung auch nicht.
      Nach einer von mir durchgeführten Rechtsbelehrung herrschte noch Verwirrung und Unentschlossenheit.
      Also ein Kärtchen vom Anwalt übergeben damit Sie einen Ansprechpartner haben.
      Jetzt der Joker das Protokoll vom GTÜ mit der Bescheinigung - Fahrzeug mangelfrei.
      Hat noch nicht wirklich geholfen !
      Na gut da ich ein friedfertiger Mensch bin habe ich folgende Lösung vorgeschlagen.
      - Mein Anwalt übernimmt.
      - Da Sie Ihre Aussage nicht zurückziehen und ich im Zweifel nicht gegen das Gesetz verstoßen möchte nehme ich mir ab sofort einen Leihwagen auf Grund der festgestellten Verkehrsgefährdung durch das Fahrzeug. Ebenfalls werde ich alles tun um die Kosten zu maximieren. Eile ist somit nicht geboten.
      Jetzt sah die Angelegenheit freundlicher aus.
      - Wird geprüft !
      Dann der Bescheid das die TÜV Kosten erstattet werden.
      Also noch einmal der Verweis auf das Visitenkärtchen - jetzt sollte es die Kosten für TÜV + Abgasuntersuchung geben.
      Nach der Unterschrift einer Vereinbarung auf weitere Ansprüche zu verzichten mit Aussage das das keine Schuldanerkennung sei wurde der Betrag zurückgezahlt.
      Fazit - wehrt Euch !
      F.U.
    • Neu

      Also ich hab am Montag meine Unterlagen zum Anwalt geschickt um auf Rücknahme des Yeti's gegen VW zu klagen.
      Da mangels Alternativen die tatsächliche Rückgabe aber ein Desaster wäre, werde ich mit Sicherheit einem Vergleichsangebot zustimmen. Die monetäre Entschädigung würde ich für zu erwartende erhöhte Betriebskosten unters Kopfkissen legen.
      Mein recht großer automotiver Bekanntenkreis ist überwiegend mit Fahrzeugen aus dem VW Konzern vertraut, ein verwandter Annahmemeister in einem VW Autohaus und ein guter Kumpel, Inhaber einer freien Werkstatt, berichten unabhängig voneinander von einer Häufung von Problemen an Fahrzeugen mit EA189 nach dem Update.
      Da wir unseren Yeti mindestens 10 Jahre fahren wollen (Vorgänger Passat V6 TDI 11 Jahre / 280tkm), war von Anfang an geplant jegliche Wartung und Reparaturen nach Ablauf der Gewährleistung selbst bzw in der freien Werkstatt meines Kumpels durchführen zu lassen. Da die Gewährleistung vor 2,5 Jahren ausgelaufen ist sind die VBM für mich dementsprechend von keinerlei Relevanz.
      Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen bei der Klage, mit Chance, "kräftig abzusahnen"....

      Ich hoffe das befriedigt Otto 36 ;)

      Gruß Holger
    • Neu

      quattrator schrieb:

      Also ich hab am Montag meine Unterlagen zum Anwalt geschickt um auf Rücknahme des Yeti's gegen VW zu klagen.
      Da mangels Alternativen die tatsächliche Rückgabe aber ein Desaster wäre, werde ich mit Sicherheit einem Vergleichsangebot zustimmen.
      Wenn du nicht wirklich bereit bist, deinen Yeti im Falle eines Erfolges auch zurückzugeben, macht eine Klage auf Rücknahme keinen Sinn. Der Streitwert einer solchen Klage richtet sich nach dem Kaufpreis, der zu erstatten ist und liegt daher recht hoch. Wenn du nun einen Vergleich anstrebst, bei dem anstatt der Kaufpreisrückzahlung eine Entschädigung in Geld ausgezahlt wird, rechnet sich das nicht, da du in diesem Fall einen erheblichen Teil der Verfahrenskosten tragen müsstest. Beispiel:

      Der zu erstattende Kaufpreis beträgt 20.000 Euro. Du einigst dich auf eine Entschädigung von 4.000 Euro bei Behalt des Yeti (mehr wird dir VW kaum bieten). Dann bedeutet dies, dass die Verfahrenskosten zu 4/5 von dir zu tragen sind, da du ja nur 1/5 des eingeklagten Betrags erhältst. Bei einem Streitwert 20.000 Euro betragen die Verfahrenskosten rund 5.500 Euro, von denen du dann 4.400 Euro bezahlen müsstest, also am Ende mit einem Verlust nach Hause gehst. Das weiß auch die Rechtsschutzversicherung (falls du rechtsschutzversichert bist), weshalb sie dir für den Vergleich keine Deckungszusage geben wird. Wenn du also auf Rücknahme des Yeti gegen Erstattung des Kaufpreises klagen willst, solltest auch dazu bereit sein, deinen Yeti zurückzugeben.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      Das weiß auch die Rechtsschutzversicherung (falls du rechtsschutzversichert bist), weshalb sie dir für den Vergleich keine Deckungszusage geben wird.
      Genau so sieht es aus!

      quattrator schrieb:

      Da mangels Alternativen die tatsächliche Rückgabe aber ein Desaster wäre, werde ich mit Sicherheit einem Vergleichsangebot zustimmen.
      Erfahrungsgemäss wird man dir gleich zu Beginn der Hauptverhandlung ein Angebot von 3.000 € machen, wenn dir das genügt ist die Verhandlung da schon final beendet.

      Sprich das aber unbedingt vorher mit deinem Anwalt und ggf. mit der RSV ab!
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • Neu

      quattrator schrieb:

      Da wir unseren Yeti mindestens 10 Jahre fahren wollen (Vorgänger Passat V6 TDI 11 Jahre / 280tkm), war von Anfang an geplant jegliche Wartung und Reparaturen nach Ablauf der Gewährleistung selbst bzw in der freien Werkstatt meines Kumpels durchführen zu lassen. Da die Gewährleistung vor 2,5 Jahren ausgelaufen ist sind die VBM für mich dementsprechend von keinerlei Relevanz.
      Das kann man sicherlich machen, sollte sich aber darüber im klaren sein, dass ein Antrag auf Kulanz dann nur wenig Aussichten auf Erfolg hat. Ähnlich sehe ich das auch bei Ansprüchen innerhalb der Garantiezeit gegen Durchrostung.

      quattrator schrieb:

      Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen bei der Klage, mit Chance, "kräftig abzusahnen"....
      Na dann mal ran und ich drücke die Daumen für die Auswahl eines "erfolgreichen Anwalts".
    • Neu

      minoschdog schrieb:

      Erfahrungsgemäss wird man dir gleich zu Beginn der Hauptverhandlung ein Angebot von 3.000 € machen, wenn dir das genügt ist die Verhandlung da schon final beendet.


      Sprich das aber unbedingt vorher mit deinem Anwalt und ggf. mit der RSV ab!
      Interessant. Für mich als juristisch Interessierten: Wären in diesem Falle die Verfahrenskosten noch erträglich klein? Ansonsten würde es wohl kaum zu funktionierenden Vergleichangeboten in diesem Stadium kommen, oder?
      Immer eine Handbreit Gelände unter 'm Pneu!
    • Neu

      Von meiner RSV habe ich eine Deckungszusage für ein Erstberatungsgespräch. In diesem ersten Gespräch, welches noch aussteht, werde ich beim RA natürlich mit offenen Karten spielen, sollte er mir dann die gleiche Empfehlung wie floflo geben, wird die Klage ad acta gelegt.
      Ich muß auch zugeben das mir Rechtsprechung in keinem Fall liegt, da Andreas zahlreiche (und ausgezeichneten) Tipps und Hinweise ja immer ein wenig Universal-Tipps sind, habe ich auf Empfehlung eines Bekannten einen Bremer RA kontaktiert.
      Andreas Engagement in dieser Sache kann wohl garnicht genug gelobt werden, vielen Dank dafür!
      Bzgl der Wartung von unseren Fahrzeugen vertraue ich schon lange nur auf meine eigenen Hände und die Werkstatt meines Kumpels, ein Grund für die Wahl eines Fahrzeugs aus dem VW Konzern ist u.a. die meiner Erfahrung und Recherche nach, geringe Reparaturanfälligkeit (zumindest ohne Update). Deshalb bin ich auch an keiner Kulanz bei Reparaturen interessiert - wenn was kaputt ist, wirds repariert und fertig. So wie der leckende KW-Simmering bei knapp 100tkm... X/

      Gruß Holger
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