Fragen und Antworten zum Update des EA189

    • [ FL Motor ]

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    Umfrage

    Eure Meinung zum Panoramadach

    Insgesamt 28 Stimmen
    1.  
      Hatte/habe es - und bin zufrieden (16) 57%
    2.  
      Hatte/habe es - und bin unzufrieden (1) 4%
    3.  
      Nie wieder - nur Ärger damit (1) 4%
    4.  
      Immer wieder - nie Ärger gehabt (1) 4%
    5.  
      Beim nächsten Autokauf JA (12) 43%
    6.  
      Beim nächsten Autokauf NEIN (10) 36%

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    • Ja der :F: kann dir das mitteilen. Je nach Kilometer sogar Pflicht. Ich meine ab 150.000 km.
      Der Aschebeladungsstand ist ein errechneter Wert aus dem verbrauchten Kraftstoff.

      Die maximale Beladung beträgt

      Für die 1,6er und 2,0 er CR liegt die maximale Aschemasse bei 70g bzw. 175ml.

      Das Steuergerät berechnet 0,0046g Asche je Liter Diesel. Das macht so annähernd 300.000 KM bei 5 Liter Verbrauch (grob gerundet). Ist der Verbrauch höher, kommt er eher! Ist mein Ölverbrauch höher, kommt er eher (das merkt dann der Differenzdrucksensor).

      Somit ist es immer wichtig bzw. verlängert die Lebensdauer des Rußpartikelfilters, das man die Ascheanteile gering hält.

      Deshalb fahre ich das Shell Öl

      shell.de/autofahrer/shell-moto…ltra-ect-c2-c3-0w-30.html

      Es ist auf extrem niedrige Aschewerte getrimmt. Die merkt man jedoch erst, wenn es ans Ende des DPF Lebens geht bzw. deren Füllstand erreicht ist. Ob der Wagen überhaupt so alt wird steht in den Sternen. Da die Politik nicht weiß was sie will ;)

      Wenn der Aschewert erreicht ist und keine Warnlampe kommt, kann er weiter gefahren werden. Den Füllstand erkennt der Differenzdrucksensor. Er merkt, das der Abgasgegendruck zu groß ist und wirft die MIL. Dann heißt es handeln (aufbereiten).

      Bei unserer Jetta war mal gerade die Hälfte an Asche drin als VCDS angezeigt hat (das wird ausgewogen bei DPF24). Daher macht mir der DPF die allerwenigsten Sorgen!

      Die häufigeren Regenerationen bringen allenfalls einen erhöhten Kraftstoffeintrag ins Motorenöl (der Hersteller sagt es ist trotzdem alles gut), daher wechsele ich alle 10.000 (absaugen und Filter neu). Was sehr schnell geht und nur Material kostet. Das ist aber mein persönliches Befinden! Eure Diesel werden auch alt wenn ihr Euch an die Intervalle haltet und Öl nach Freigabe verwendet.

      Im Nachbarforum geht einer schon so weit, das er Öl ohne Freigabe empfiehlt, von so etwas distanziere ich mich ausdrücklich, auch wenn ich einen CR Ford mit DPF über 350.000 KM mit einer 10W40 Standartschmierung betrieben habe (das ist mehr Glück)
    • Harzer4x4 schrieb:

      Wenn du das Glück hast, das deine Zulassungsstelle das sehr locker nimmt, dann freu dich.
      Aber den anderen hier mehr oder weniger "Fehlendes Rückgrat" vorzuwerfen ist unfair.

      Ich hatte auch alle Bescheide ignoriert, bis zu dem, wo mir die Zulassung entzogen werden soll.
      Zur Klarstellung - die Zulassungsstelle hat mit nicht zum Geburtstag gratuliert sondern bereite mit dem 1. Schreiben die Entziehung der Zulassung angedroht.
      Originaltext :
      Sie werden daher aufgefordert, innerhalb der o.g. Beseitigungsfrist der KFZ- Zulassungsbehörde der Stadt.......die nachfolgenden Unterlagen vorzulegen.
      ...........
      zur Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges Zulassungsbescheinigung Teil 1( Kraftfahrzeugschein) und Kennzeichentafeln.
      Ich weise Sie darauf hin, das die Zulassungsbehörde nach Fristablauf kostenpflichtige Maßnahmen einleitet und den Betrieb des Fahrzeuges untersagt.

      Das 2. Schreiben
      Auszug aus dem Originaltext :
      Bescheid :
      Der Betrieb des o.g. Fahrzeuges im Öffentlichen Straßenverkehr wir untersagt.
      .........
      Sie haben uns für o.g. Fahrzeug bis spätestens 5 Tage nach Bestandskraft dieses Bescheides vorzulegen.
      die Zulassungsbescheinigung Teil 1 und das/die amtliche/n Kennzeichen zur Außerbetriebsetzung.
      Für den Fall dass Sie den Verpflichtungen........ nicht fristgemäß nachkommen, wird die Ersatzvornahme (zwangsweise Entstellung des Kennzeichens, Entziehung des Fahrzeugscheines) durch Vollzugsbeamte angedroht. Die voraussichtlichen Kosten der Vollstreckungsmaßnahmen werden mit 250.- Euro angegeben.

      Na, das liest sich doch ganz locker.
      Damit kannst Du kleinen Kindern den Tretroller wegnehmen, aber keinen wehrhaften Mann.
      Zurück zum Rückgrat :
      Jetzt bleiben 2 Möglichkeiten - beide male schüttelt es einen kräftig durch. :rolleyes:
      Entweder vor Lachen oder vor Angst !
      Jeder muss selbst entscheiden welchen Schuh er sich anzieht.
      Aber ich starte dann heute ohne Update, mit Zulassung, zu einen kleinen Ausflug mit Yetilein.
      Fazit, so gefährlich im Straßenverkehr kann der Yeti ja nicht sein immerhin fahre ich schon 2 Jahre nach bekanntwerden .
      Das beste Argument .

      Nur bekomme ich irgendwie das Lächeln nicht aus dem Gesicht ! :thumbsup:
      F.U.
    • Hallo CAROMINTO,

      ich habe mich ja auch sehr lange gegen das Update gewehrt, bis man meinem Yeti das Update gegen meinen Willen beim freundlichen :F: aufgespielt hat. Da ich gegen VW Klage und der Yeti sowieso so gut wie nicht mehr gefahren wird, ist es mir mittlerweile egal, warum soll man sich diesen Ärger machen, wenn der Yeti demnächst weggeht. Ich bin froh wenn das Kapitel VW endlich beendet ist.

      Gruß
      Rolf
      Was so ein richtiger VW - Skoda Fan ist, den bringt nichts aus der Spur, auch wenn man mit so "schöner" Qualität (Rost, Steuerkette , Update und und und) besch..... wird, was gut sein muss ist auch gut !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    • Update zu meinem Fall:

      Heutiger Brief der Zulassungsbehörde, als Antwort auf das vom mir übersandte Schreiben (Modell floflo in zuletzt bearbeiteter Version).

      Würde jetzt gerne nochmal nachhaken weshalb das Fahrzeug in deren Sicht eben nicht der Typgenehmigung entsprechen soll..
      Dateien
    • Bitte doch um Übersendung der "Nebenbestimmungen" oder "Aufhebung" der Typgenehmigung durch die VCA.
      Es gibt auch noch ein Urteil des EuGH aus den 90ern welches Audi gegen Schweden erwirkt hat. In diesem wird deutlich festgestellt, dass nationale Zusatzbestimmungen zur Europäischen Typgenehmigung im Widerspruch stehen. Ich such es später Mal raus.
      Viel Erfolg!

      Urteil des EuGH vom 29.05.1997, AZ C-329/95:

      Zitat:
      Leitsätze
      Die Richtlinie 70/156 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger in ihrer durch die Richtlinie 92/53 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, daß sie einer nationalen Regelung entgegensteht, die für die Zulassung von Kraftfahrzeugen, denen eine gültige EG-Übereinstimmungsbescheinigung beiliegt, die Vorlage einer nationalen Bescheinigung verlangt, mit der bestätigt wird, daß die Fahrzeuge den nationalen Anforderungen auf dem Gebiet der Abgasemissionen entsprechen.
      Aus Artikel 7 Absätze 1 und 3 dieser Richtlinie ergibt sich, daß ein Mitgliedstaat die Zulassung eines Fahrzeugs, dem eine gültige EG-Übereinstimmungsbescheinigung beiliegt, nur dann verweigern kann, wenn er feststellt, daß es die Sicherheit des Strassenverkehrs gefährdet.Die nach einer nationalen Regelung mögliche Verweigerung der Zulassung aufgrund von Überlegungen des Umweltschutzes genügt daher den Voraussetzungen der durch diese Bestimmung vorgesehenen Ausnahme nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von M.2018 () aus folgendem Grund: EuGH-Urteil

    • rainer II schrieb:

      ......die Zulass.-Stelle geht, wie bei mir, überhaupt nicht darauf ein !
      Bei mir das gleiche. Ich habe das aktualisierte Schreiben von floflo am 08.03. um 11.08 Uhr per E-mail versandt und gestern um 16.17 Uhr per E-mail Antwort erhalten. Die behaupten doch glatt, alle aufgeführten Punkte wären bereits im Vorfeld berücksichtigt worden. Das lässt sich an Ignoranz gegenüber dem tatsächlichen Sachverhalt wohl nicht mehr überbieten.
      Gruß
      Helmut
    • Heute habe ich die schon länger erwartete Post von meiner Zulassungsstelle bekommen. In den Grundzügen ist das Schreiben identisch mit den Schreiben anderer Zulassungsstellen, allerdings bürgerfreundlicher geschrieben. So empfiehlt man mir zunächst nur, das Update noch durchführen zu lassen und gibt mir hierfür einen Monat Zeit, ehe man überhaupt eine Verwaltungsverfahren einleitet, was dann auch erst noch eine förmliche Anhörung erforderlich macht, bevor man eine Betriebsuntersagung anordnen kann. Ich werde natürlich die Argumente vorbringen, warum für Skoda das Update nicht verpflichtend ist und werde im Forum über das Verhalten meiner Zulassungsstelle berichten.

      Zu der Antwort, die DA-Farmer erhalten hat, kann man nur den Kopf schütteln, weil erneut mit keinem Wort auf die aktuelle Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte eingegangen wird, wonach eben erst durch das Ändern der Typgenehmigung ein von der Genehmigung abweichender Zustand geschaffen wird. Bisher ist keine Zulassungsstelle darauf eingegangen. Offenbar fehlen hier die Argumente und dann schweigt man das lieber tot. Man kann nur erneut noch einmal auf die VG-Beschlüsse hinweisen und darum bitten, sich doch damit einmal auseinander zu setzen und dann zu erklären, wo denn jetzt die Rechtsgrundlage für eine Betriebsuntersagung liegen soll, wenn die von den Verwaltungsgerichten geforderte Voraussetzung einer Änderung der Typgenehmigung gar nicht erfüllt ist.

      M.2018 sei Dank für die Einstellung der EuGH-Entscheidung, die ich bisher nicht präsent hatte, die aber zumindest in einem Gerichtsverfahren hilfreich sein könnte.

      Andreas
    • Bei mangelhaften (Otto-)Austauschkatalysatoren sind den deutschen Behörden auch die Hände gebunden - Warum dann nicht auch bei uns?

      "... Dann müssen sie gegen einen Austausch-Katalysator ersetzt werden. Dieser Markt werde von Billig-Katalysatoren aus Spanien und England beherrscht, "wir schätzen das drei Viertel des Marktes Billigkatalysatoren sind, das ist stark zunehmend.
      ...
      Die Recherchen von Report Mainz decken sich mit den Ergebnissen einer Untersuchung der "Bundesanstalt für Straßenwesen" (BASt) aus dem Jahr 2015. Experten der BASt hatten mehrere günstige Katalysatoren verdeckt gekauft und untersucht. Einige Modelle lagen bereits im Neuzustand weit über den erlaubten Stickoxid-Grenzwerten, andere versagten nach 10.000 oder 40.000 Kilometern Fahrleistung.
      "Das Problem ist den Behörden also seit Jahren bekannt, aber das Verkehrsministerium hat überhaupt nichts unternommen," kritisiert Grünen-Verkehrsexperte Krischer. Für ein Interview stand man bei der Bundesanstalt nicht zur Verfügung. Das Bundesverkehrsministerium bestätigte Report Mainz schriftlich, dass es Probleme mit "unzureichender Qualität von Austauschkatalysatoren" gebe.
      Ein Interview zu dem Thema lehnten auch das Kraftfahrtsbundesamt und das Verkehrsministerium ab. Diese Katalysatoren hätten aber EU-Zulassungen und daher seien deutschen Behörden die Hände gebunden. Ein nationaler gesetzlicher Alleingang sei ein Verstoß gegen die geltenden EU-Bestimmungen für den Binnenmarkt, so das Verkehrsministerium."

      tagesschau.de/inland/katalysator-stickoxide-101.html
    • rainer II schrieb:

      .......ist ja eigentlich nur ein kleiner Aspekt des "GANZEN", aber so wird es gehandhabt !!!!!!!
      Die örtlich zuständigen Stellen bekommen die "Anweisung vom KBA" und können, jedenfalls für mein Rechtsverständnis, nicht anders handeln.

      Von daher halte ich auch rechtliche Schritte gegen eine drohende Zwangsabmeldung für wenig erfolgreich.

      Habe übrigens auch für unseren Citigo einen "Hinweis vom KBA" mit der Androhung der Zwangsabmeldung erhalten. Vorweg hatte sich der freundliche SKODA-Händler 2 x schriftlich gemeldet und ich wollte die "Aktion" mit der im April fälligen Jahresinspektion erledigen.

      Rückruf.PNG
    • Den Zulassungsstellen ist es ja egal ob geklagt wird. Bei RAe Gansel gibt es eine interaktive Karte zu den verschiedenen Städten/Kreise. Mein Kreis war lange "rot" mit keine Ausnahme und lfd. Verfahren. Jetzt ist er "orange" mit Ausnahmen. Ohne Verwaltungsgericht wird man meist nicht weiterkommen. Wenn kein sofortiger Vollzug angeordnet ist, hat die Klage (sofern zulässig auch der Widerspruch) aufschiebende Wirkung.
    • Neu

      Kajo schrieb:

      Habe übrigens auch für unseren Citigo einen "Hinweis vom KBA" mit der Androhung der Zwangsabmeldung erhalten.
      Das ist aber etwas ganz anderes und keineswegs vergleichbar, bei einem ernsten Unfall- und Verletzungsrisiko wird wohl kein Mensch auf die Idee kommen, einen Aufstand gegen KBA oder Zulassungsstelle zu proben.
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
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