Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    Eure Meinung zum Panoramadach

    Insgesamt 34 Stimmen
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      Hatte/habe es - und bin unzufrieden (1) 3%
    3.  
      Nie wieder - nur Ärger damit (1) 3%
    4.  
      Immer wieder - nie Ärger gehabt (1) 3%
    5.  
      Beim nächsten Autokauf JA (16) 47%
    6.  
      Beim nächsten Autokauf NEIN (12) 35%

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    • Mark1972 schrieb:

      Was nun? Als Nichtjurist ist man jetzt nur noch Opfer.
      Was für eine Aussage - mit oder ohne Jurist stehen mir die gleichen Rechte zu.

      otto36 schrieb:

      Gibt es denn noch eine Rechtsmittelbelehrung auf dem Schreiben?
      Ansonsten Klage gegen den sofortigen Vollzug der Stilllegung einlegen und hoffen..
      Da es sich bei dem "Informationsschreiben" noch nicht um die "Einleitung des Vollzuges zur Stilllegung des Fahrzeuges" handelt, gibt es auch keine Rechtsmittelbelehrung.
    • @Mark1972

      Vielleicht solltest Du die Zulassungsstelle bitten, bevor Sie eine Entscheidung trifft sich die entscheidungsrelevanten Unterlagen der VCA beim KBA anzufordern.
      Darüberhinaus könntest Du noch aus der Pressemitteilung des Hess.Verw.Gerichtshof zitieren:

      "Das Kraftfahrtbundesamt habe die von den Herstellern Volkswagen, Audi und zum Teil auch Seat mit Motor-Aggregaten des Typs EA 189 (Euro 5) hergestellten und vertriebenen Fahrzeuge wegen einer darin verbauten Software zur Absenkung der Stickoxidemissionen im Testbetrieb als nicht den bei Erteilung der EG-Typengenehmigung geltenden Vorschriften entsprechend eingestuft und diese Software als eine unzulässige Abschalteinrichtung bewertet."

      Daneben könntest Du auch explizit darauf hinweisen, dass es bereits eine EuGH-Entscheidung gibt, dass nationale Forderungen in der europäischen Typzulassung nicht möglich sind. (EuGH vom 29.05.1997, AZ C-329/95)

      Diesbezüglich kannst Du darauf hinweisen, dass Du unabhängig weiterer Rechtlicher Schritte eine Beschwerde bei der Europäsichen Kommision einreichen wirst: ec.europa.eu/assets/sg/report-…/complaints_de/index.html.

      Viel Erfolg!
    • M.2018 schrieb:

      Darüberhinaus könntest Du noch aus der Pressemitteilung des Hess.Verw.Gerichtshof zitieren:
      Hast du dir das Schreiben mal durchgelesen?
      Die Begründung hat mit deiner Pressemitteilung nichts zu tun.
      Es wird ausdrücklich auf die Britische Typzulassung verwiesen und das die Briten eine illegale Abschalteinrichtung bestätigt haben und daher das KBA als nationale Behörde die Nachrüstung ( update )verlangt.

      Zu diesem Thema gibt es leider noch keine Gerichtsentscheidungen.

      Otto
      Karl Valentin: Früher war alles besser, sogar die Zukunft.
    • Ja, ich habe das Schreiben gelesen! Was sagt der betreffende Satz den juristisch aus? Was hat die VCA oder der spanische Industrieministerium denn unternommen? M.E. haben sie nur festgestellt, dass durch das Update die Typgenehmigung nicht erlicht. (Gefahr bei Änderungen des Schadstoffausstoßes, diese scheint also noch tolerierbar gewesen zu sein)

      Der Feststellung, dass eine unzulässige Abschaltvorrichtung verbaut ist, folgen aber keine rechtlichen Schritte! In GB und Spanien gibt es lediglich freiwillige Rückrufe!!!

      Wie kann es also sein, dass ich mein Auto in Spanien jederzeit zugelassen bekäme, während es mir in Deutschland stillgelegt wird? M.E. sind dies klar Verstöße gegen EU-Recht!

      Ich denke aber auch nicht, dass die Zulassungsstelle auf meine genannten Punkte eingehen wird. Vor dem Verwaltungsgericht werden diese Fragen dann aber sehr wohl eine Rolle spielen. Das Gericht hat eine Amtsermittlungspflicht. Warum sollten die relevanten Punkte und Fragen dann nicht schon bei der Zulassungsstelle eingebracht werden? Wenn diese es nicht prüft, kann es durch aus sein, dass der Richter dann dort Versäumnisse sieht und der Kläger nicht nur ein "Störer" ist.
    • M.2018 schrieb:

      Ja, ich habe das Schreiben gelesen!
      Dann hast du ja jetzt auch verstanden das hier sehr wohl auf die Typzulassung in GB eingegangen wurde.
      Ob das KBA das von den Briten genehmigte update anordnen darf wurde bisher von keinem Gericht beurteilt. Da gehen die Meinungen auseinander. Jetzt kann man nur noch die ersten Urteile abwarten.


      M.2018 schrieb:

      Der Feststellung, dass eine unzulässige Abschaltvorrichtung verbaut ist, folgen aber keine rechtlichen Schritte! In GB und Spanien gibt es lediglich freiwillige Rückrufe!!!
      Die freiwilligen Rückrufe gibt es aber auch für VW in diesen Ländern. Das scheint im Ermessen der Landesbehörden zu liegen.

      Otto
      Karl Valentin: Früher war alles besser, sogar die Zukunft.
    • M.2018 schrieb:

      Ob die Abschaltvorrichtung in GB verboten ist, scheint noch unklar. Zeitungsartikel GB

      Offensichtlich ist die Entscheidung der VAC doch nicht so eindeutig.
      Was erwartest du von GB? Die können sich momentan doch für viel wesentlichere Dinge nicht entscheiden. :S ;)
      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
    • Meister Lämpel schrieb:

      Was erwartest du von GB? Die können sich momentan doch für viel wesentlichere Dinge nicht entscheiden. :S ;)
      Wie kommst Du denn da rauf :?:
      Die haben doch ganz genau gesagt was sie nicht wollen :D
      Immer mehr Leute sind davon überzeugt dass sie immer und überall benachteiligt werden, dass sie immer und überall zu kurz kommen und dass sie immer und überall im Recht sind
    • M.2018 schrieb:

      Ob die Abschaltvorrichtung in GB verboten ist, scheint noch unklar. Zeitungsartikel GB

      Offensichtlich ist die Entscheidung der VAC doch nicht so eindeutig.
      Die VCA hat wie das KBA die Abschalteinrichtung als unzulässig eingestuft. Es hat aber anders als das KBA keine Konsequenzen daraus gezogen und die Typgenehmigung unberührt gelassen. Das gilt auch für die Behörden in Spanien und Luxemburg, die ebenfalls Fahrzeuge mit dem EA189-Motor typgenehmigt haben. Wenn jetzt ein englisches Gericht zu dem Ergebnis käme, dass die Abschalteinrichtung gar nicht unzulässig war, wäre das eine echte Sensation und könnte auch die deutsche Rechtsprechung noch einmal kräftig aufmischen, die sich bisher kaum einmal die Mühe gemacht, überhaupt die Zulässigkeit der Abschalteinrichtung zu überprüfen. Man ist vielmehr kritiklos der Ansicht des KBA gefolgt. Ich glaube allerdings nicht daran, dass die Briten die Abschalteinrichtung absegnen werden.

      Andreas
    • Moin,

      kaum glaubte ich, dass ich mich an den Yeti gewöhnt habe, kommt das nächste Problem.
      1. HU fällig 12/18, ohne update keine Plakette
      2. Betriebsuntersagung der Zulassungsstelle
      3. vermutlich AGR-Kühler kaputt, und das nach 5 1/2 Jahren und 63.000 km, fast ausschließlich Langstrecke bei meist um die 2.000 upm. Ich fahre seit 1966 Auto, der Yeti ist mein erstes Fahrzeug aus dem VW-Konzern - und dann gleich das.

      zu 1. und 2. habe ich mich gerade entschlossen mit Floflos Hilfe dagegen vorzugehen. Gestern unterwegs gewesen, heute Morgen kleine Pfütze unter dem Wagen. Von oben konnte ich nur sehe, dass auf dem Unterfahrschutz Kühlwasser stand, Ich werde heute mal schauen, ob ich mehr erkennen kann. Noch keine Fehlermeldung, da die Technik ja noch arbeitet. Weiß jemand, ob :F: das update zwingend verlangt, wenn ich einen Kulanzantrag stelle?
      Gruß
      Helmut
    • Hallo,
      mal so ein Hinweis am Rande:
      Ich habe gerade für unseren Mercedes GLK die Einladung zu einem ""freiwilligen Motorupdate" bekommen.
      Dabei sollen die Schadstoffe im Abgas gesenkt werden. Man kekommt daüber eine ABE.
      Verpflichtend ist es nicht. Das Auto erhält auch ohne den TÜV und darf auch so weiterfahren.
      Benz weist auch darauf hin, dass es bei der AGR Probleme geben kann (die drücken sich anders aus !!)
      Sie geben auf das Update 2 Jahre Garantie, bis zu 250000 km.

      Ma, das ist doch was!! Maßgebend für diese Maßnahme war der sog. Dieselgipfel, wobei sich wohl einige Hersteller verpflichtet hatten, solche Lösungen anzubieten.
      Gruß
      Martin
    • L040 schrieb:

      jetzt habe ich es auch bekommen, das Schreiben der Zulassungsstelle mit der sofortigen Betriebsuntersagung und mit Anordnung der sofortigen Vollziehung.
      Moin,

      hier ein Zwischenbericht. Mit tatkräftiger Unterstützung von floflo habe ich gestern Widerspruch bei der Zulassungsstelle eingelegt. Das Schreiben an das VGS-H zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs folgt heute Nachmittag, spätestens Morgen. Ich hoffe, das es zu meinen Gunsten entschieden wird, insbesondere, da ich keine RS-Vers. habe.
      Gruß
      Helmut
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