Fragen und Antworten zum Update des EA189

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 18 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 28%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (5) 28%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 6%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (8) 44%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (4) 22%

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    • berme schrieb:

      Der DPF ist durch das Update m.E. kaum betroffen und fällt meist erst ab 250000 km aus.
      Da hast du recht. Ich hatte den DPF mit erwähnt, weil natürlich mehr Ruß auch den DPF belastet. In der Praxis dürfte sich das aber nicht erheblich bemerkbar machen. Wie du zutreffend schreibst, sind es vor allem AGR-Komponenten, bei denen sich das Update nachteilig auswirken kann.

      berme schrieb:

      Ich versuche dem durch Aral Ultimate, 15000 km Ölwechseln und Additivzugabe LM Speed entgegen zu wirken. Ob es was bringt wird die Zukunft zeigen.
      Das bringt dann vielleicht etwas, wenn du ohne das Update kein Ultimate tanken würdest. Bist du hingegen ein eingefleischter Ultimate-Fan, bringt dir das insoweit nichts, als du durch die höhere Spritqualität die betroffenen Bauteile ja auch vorher schon geschont hast, so dass du den Update-Nachteil nicht wirklich ausgleichen kannst und mit Update mit einem etwas früheren Schaden rechnen musst als ohne. ;)

      Andreas
    • Antwort für berme.

      Hallo Forumsfreunde, hallo berme,
      die Auto-Doktoren haben in einer Sendung aber anderes behauptet.
      Und der Konzern hat den DPF aus der VbB auch bewusst heraus genommen.
      Warum nur?
      Auch meine ich, dass gesagt wurde, der DPF sei bei 180tsd. Kilometer voll.
      Was stimmt denn jetzt?
      Meine Werkstatt hat mir mitgeteilt, bei 180tsd. Kilometer wird der Füllstand des DPF ausgelesen, weil er da in der Regel voll ist.
      Ich bin jetzt ziemlich verunsichert. Der Tiguan hat schon 160tsd. Kilometer runter.
      Die Reparatur soll 2500 Euro verschlingen. Oder ausbrennen lassen.
      Ist aber auch nicht für geschenkt zu bekommen.
      Ich bitte um Antwort aus dem Forum.
      Ich verbleibe mit besten freundlichen Grüßen aus Öpfingen von Nate.
    • @floflo
      Ich gebe dir Recht das ich mit dem Update früher mit Schäden rechnen muss, aber vll nicht so früh wie diejenigen mit Update die nicht solche Maßnahmen treffen wie ich.
      Das wird die Zukunft zeigen.
      Ich bin euer Versuchskaninchen. :)

      @'nate-nate
      Der Füllstand des DPF lässt sich mit einem OBD Bluetooth-Adapter und der VAG DPF App leicht auslesen. Der ganze Spaß kostet unter 20 €.
    • nate-nate schrieb:

      Auch meine ich, dass gesagt wurde, der DPF sei bei 180tsd. Kilometer voll.
      Was stimmt denn jetzt?
      Meine Werkstatt hat mir mitgeteilt, bei 180tsd. Kilometer wird der Füllstand des DPF ausgelesen, weil er da in der Regel voll ist.
      Beides falsch.
      Ab 180000km muß der Füllstand regelmäßig bei der Inspektion kontrolliert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist mit einem vollen DPF zu rechnen. Er kann aber auch noch weitere 100000km halten.

      Auslesen des Füllstands wie von @berme gesagt bringt auch nichts. Das ist nur ein rechnerischer Wert ohne Aussage.

      Eine Aussage über den Füllstand läßt sich meines Wissens nur über den Differenzdruck ermitteln.

      Ich habe grad gesehen: Austauschfilter für den Yeti für 450€ plus Arbeit.
      Unterm Strich auch nicht teurer wie neue Bremsen usw. Das ist kein Grund den Wagen zu verscherbeln.

      Otto
      Karl Valentin: Früher war alles besser, sogar die Zukunft.
    • otto36 schrieb:

      Ich habe grad gesehen: Austauschfilter für den Yeti für 450€ plus Arbeit.
      Das ist dann aber ein gereinigter (gebrauchter) Filter.

      Den eigenen Filter reinigen zu lassen kostet 388,- EURO. :D
      Wenn ich mir dann überlege, dass ein OEM-Austausch-Filter ca. 2500 - 3000,-€ kosten soll... =O


      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari
    • Neu

      In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR, einem Billigableger von auto, motor und sport, finden sich unter dem Titel "Die Wahrheit über Software-Updates, ein sehr interessanter Bericht, in dem insgesamt 10 Fragen zum Abgasskandal auf den Grund gegangen wird. Es ist die mit Abstand bisher beste Abhandlung, die ich über den Abgasskandal gelesen habe, wirklich sehr gut und zutreffend recherchiert. Eine der Kernaussagen des Berichts ist die Feststellung, dass das Update auf der Straße bei realen Fahrprofilen praktisch gar keine Reduzierung der Stickoxide bringt, dafür aber ein Anstieg des Verbrauchs um einen halben Liter und damit auch mehr CO2. Der Umstand, dass das Update beim KBA viel besser abschneidet als in neutralen Tests, wird damit begründet, dass das KBA viel langsamer und damit näher am völlig unrealistischen NEFZ-Zyklus liegend gefahren ist. Das deckt sich mit dem, was einem die Theorie schon sagt. Nicht die Schummelsoftware ist das Problem - in der Gesamtbetrachtung wirkt sie sich sogar positiv aus - sondern die AGR-Technik, die im NEFZ-Zyklus auf dem Prüfstand zwar gut funktioniert, bei realen Fahrprofilen hingegen nicht mehr. Was man VW und letztlich der gesamten Automobilindustrie vorwerfen muss, das steht jetzt so nicht in dem Bericht, folgt aber mittelbar daraus, ist nicht die Schummelsoftware, sondern das Einsetzen einer ungeeigneten Technik, die aber von den Behörden so sehenden Auges abgesegnet wurde. Der größte Fehler, den VW begangen hat, war m.E. daher dieser Deal mit dem KBA. Wenn man schon, wie fast alle anderen auch, die AGR-Technik als einziges Mittel zur NOx-Reduktion einsetzt, hätte man dazu stehen und diese Technik verteidigen müssen anstatt sich auf den Schultern der Kunden auf dieses völlig unsinnige Update als Zwangsmaßnahme einzulassen (freiwillig wäre okay). Nur dadurch hat man jetzt auch die zivilrechtlichen Probleme, denn mit einer vernünftigen Verteidigungsstrategie hätten die Gerichte niemals die Annahme eines besonders verwerflichen Verhaltens begründen können. Dumm, dümmer, am dümmsten, VW!

      Andreas
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