Das Märchen vom Verbrauch

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    • Das Märchen vom Verbrauch

      Nun kommt endlich der Verbrauchsschwindel der Automobilhersteller auf den Tisch.
      Seit Jahrzehnen werden für den Treibstoffkonsum der Fahrzeuge Phanatsiewerte angegeben.


      Ein neuer Skandal ?? :whistling:

      Dieses Märchen erzählet man sich schon seit dem letzten Jahrtausend. :rolleyes:
      Damals ging ich noch zur Schule. :D
      Einbauten
      - Standheizung
      - Alu-U-Schutz
      - Schmutzfänger v&h
      - abn. AHK

      8)
    • Und wann kommt der der behauptet er habe das warme Wasser erfunden :?:

      Da gibt es eine Norm, nach der der sogenannte Normverbrauch festgestellt wird. Damit kann der einzelne Nutzer in der Praxis auch schon wegen unterschiedlicher Einsatzbedingungen kaum etwas anfangen. Allerdings kann er sehen, wie unterschiedliche Fahrzeuge sich bei gleichen Bedingungen verhalten.
      Ob ihm das nun hilft ist eine ganz andere Frage.
      Ich persönlich kann z.B. feststellen, daß mein Yeti im Vergleich Insel-Poebene einen Verbrauchsunterschied von rund einem Liter pro 100 km hat.

      Der Vergleich von Laborwerten mit Werten auf unterschiedlichen Strecken und bei unterschiedlichem Wetter und noch dazu mit unterschiedlichen Fahrern und deren Fahrstilen wird immer auch unterschiedliche Werte ergeben.
      Was bedeutet, daß man die Norm evtl. zwar besser an die Realität anpassen könnte aber trotzdem erleben wird, daß die individuellen Werte von ihr mehr oder weniger stark abweichen werden.
    • Linky schrieb:

      Nun kommt endlich der Verbrauchsschwindel der Automobilhersteller auf den Tisch.
      Seit Jahrzehnen werden für den Treibstoffkonsum der Fahrzeuge Phanatsiewerte angegeben.
      Ich kann das Problem nicht erkennen. Alle wissen, dass die Werte aus genau definierten Umständen stammen.
      Und das sie nicht dem Straßenverkehr entsprechen. Und?
    • Margiani schrieb:

      Der Vergleich von Laborwerten mit Werten auf unterschiedlichen Strecken und bei unterschiedlichem Wetter und noch dazu mit unterschiedlichen Fahrern und deren Fahrstilen wird immer auch unterschiedliche Werte ergeben.
      Vor allem dann, wenn im Labor (Prüfstand) ein anderes Produkt (demontierteSpiegel, abgeklebte Spalte, ausgebaute Sitze, andere Bereifung ...) getestetwird, als im Real-Leben (auf der Straße).

      Der Gesetzgeber, der das zulässt, betrügt seine Bürger meiner Meinung nachvorsätzlich.

      Es könnte m. E. sogar das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb- von wegen irreführende Werbeversprechen.... angezogen werden, denn meinesWissens steht in den Prospekten der Fahrzeughersteller nirgends, dass dieVerbräuche "nur" auf dem Prüfstand am manipulierten Auto erzieltwerden können.


      Jana84 schrieb:

      Alle wissen, dass die Werte aus genau definierten Umständen stammen.
      Und das sie nicht dem Straßenverkehr entsprechen. Und?
      Aber erst seit dem Dieselskandal - vorher hat Otto Normalverbraucher, der einfach nur KFZ-Nutzer ist, geglaubt, was im Prospekt steht oder was ihm der Verkäufer eingeredet hat.
    • Sensibilisierung für's Thema

      Jana84 schrieb:

      Ich kann das Problem nicht erkennen. Alle wissen, dass die Werte aus genau definierten Umständen stammen.
      Und das sie nicht dem Straßenverkehr entsprechen. Und?
      Naja, genau definiert... :whistling:
      ... mag sein, ist aber für den Verbraucher undurchsichtig und die Ergebnisse eignentlich unbrauchbar :thumbdown:

      YETI_in_red schrieb:

      Aber erst seit dem Dieselskandal - vorher hat Otto Normalverbraucher, der einfach nur KFZ-Nutzer ist, geglaubt, was im Prospekt steht oder was ihm der Verkäufer eingeredet hat.
      Genau um diesen Sachverhalt geht es. :)
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      8)
    • YETI_in_red schrieb:

      Aber erst seit dem Dieselskandal - vorher hat Otto Normalverbraucher, der einfach nur KFZ-Nutzer ist, geglaubt, was im Prospekt steht oder was ihm der Verkäufer eingeredet hat.

      Linky schrieb:

      Genau um diesen Sachverhalt geht es.
      Das Thema Verbrauch wurde schon Jahrzehnte vor dem "Dieselskandal" diskutiert und auch die alte Norm mit nur einem "Durchschnittsverbrauch" hat kein denkender Mensch für bare Münze genommen!

      Wie sollte den eine "glaubhafte" Verbrauchsangabe zustande kommen und Eingang in einen Prospekt finden? Etwa so:

      Unser Auto vom Typ "X" verbraucht im Durchschnitt "Y" Liter auf 100 Km. Ermittelt wurde dieser Wert von Frau A., 55 kg, unter notarieller Aufsicht auf ihrem täglichen Arbeitsweg von Lingen nach Papenburg und zurück, den sie immer einsam und allein zurücklegt.
      ACHTUNG!
      Falls Sie eventuell 100 Kg wiegen. täglich mit Ihrer Frau und Ihren drei erwachsenen Kindern und einem Anhänger für den Transport der 3 Pferde für letztere zwischen Oberstdorf und Garmisch pendeln, kann der Verbrauch auch mehr als doppelt so hoch sein. :saint:
    • Vielleicht wäre es ja schon sehr hilfreich, wenn für die Test ein Fahrzeug in einfachster lieferbarer Serienausstattung ohne jegliche Modifikationen mit vollem Tank und einer Person von 75 kg obligatorisch verwendet würde.

      tudi
    • Margiani schrieb:

      Wie sollte den eine "glaubhafte" Verbrauchsangabe zustande kommen und Eingang in einen Prospekt finden? Etwa so: ...
      Nein, es sollte nur ein realistisches und nachvollziehbares Verfahren genutzt werden mit

      z.B.
      - mit normal aufgetanken Fahrzeug
      - Standard Reifen und Luftdruck
      - mit laufender Klima-/Lüftungsanlage
      - mit Radio an
      - nicht mit abgekleben Fugen und Spalten
      - ohne geglätten Unterboden
      - auf realen Straßenfahrten mit Gegenwind
      - natürlich mit einer vernünftigen und kompletten Serienausstattung (und nicht mit ausgebauten Sitzen o.ä.)

      und nicht irgendwelche geschönten und getricksten Werte.

      :)
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      8)
    • Linky schrieb:

      Nein, es sollte nur ein realistisches und nachvollziehbares Verfahren genutzt werden mit
      Schwer zu sagen, wie das aussehen soll. Viele Nutzer fahren auch sehr unökonomisch (so gut wie nie im 5. oder 6. Gang, sehr hochtourig usw.)
      Ich fahre eher defensiv und bin auch schon im Jahresmittel unter den Werksangaben meiner Autos geblieben.
    • Linky schrieb:

      Nein, es sollte nur ein realistisches und nachvollziehbares Verfahren genutzt werden mit
      Das ist eben die Crux; realistisch und nachvollziehbar schließen sich weitgehend gegeneinander aus.
      Realistisch fährt man bei jedem Wetter und mal in den Bergen oder mal im Flachland.
      Was nehm ich da für "nachvollziehbar"?

      Sicher kann man eine Norm verbessern aber sie bleibt immer eine Norm die in der individuellen Praxis höchstens zufällig erreicht wird.
      Und je nachdem wie die persönlichen Werte nach oben -oder nach unten - abweichen, wird sie, vox popoli vox dei, zum Märchen oder Glaubensfrage.
    • Linky schrieb:

      auf realen Straßenfahrten
      Und wie wäre so etwas vergleichbar zu "normieren"?

      Von Abkleben, Abbauen und Abschalten halte ich auch nicht viel, aber vergleichbar (auch zwischen Kleinwagen und Luxuslimousine) und reproduzierbar sollten die Bedingungen schon sein!

      LG lego63
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