Wertverlust Diesel

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    • Wertverlust Diesel

      Hallo zusammen,

      ich bin die letzten zwei Wochen viel mit Skoda-Händlern im Rhein-Main-Gebiet in Kontakt. Es ist erschreckend, dass mein 2,5 Jahre alter Adventure-Yeti mit 42000 km (im tadellosen Zustand NP fast 30000€) als Inzahlungnahme für einen 40.000€-Kodiaq Bestellfahrzeug, gerade mal max. 14.000€ noch bringt. Ein Vertragshändler meinte 12.500€. Kaum zu glauben. Nur weil es EU-Import-Yeti-Active (1,2TSI) für 12.600€ neu gibt. Ich bin etwas verwundert.
    • Das ist leider das Los,

      zum Einem kommt die heiße Dieseldiskusion gerade ungünstig zum Anderen liegt hier das Übel auch bei den hohen Nachlässen beim Neuwagenkauf.
      Merke, gibt es beim Kauf hohe Rabatte, gibt es beim Verkauf einbußen.

      Wobei 50 % in 2,5 Jahre schon heftig ist.
    • Bursche mach mir jetzt keine Angst ;(
      Mein Yetilein hat jetzt 18.000 Runter EZ 03/2015 Im Sommer hat er vielleicht 20.000 runter.
      Da muss definitiv mehr hängen bleiben. Händler wird auch so eine Sache sein die wollen mit deinem Koffer ja auch noch was verdienen. Verkauf an einen Privatmann wird mehr bringen auch wenn es sicher länger dauert und man vielleicht auch ein paar Wochen ohne Koffer da steht.
      Klar ist eine Inzahlungnahme immer einfacher.
      Sag deinem Händler einfach schau mal ich kaufe bei dir einen 40.000 € Hocker da kannst du ruhig bisschen mehr für meinen Yeti geben. Ansonsten einfach weiter probieren oder so. Einfach dran bleiben da muss mehr gehen als 12.500 Scheine!
      Feuerwerk - Die vergängliche Kunst am Nachthimmel
    • Ganz einfach privat verkaufen. Wer eben den einfachen und bequemen Schlüsseltausch bevorzugt, der muss nun mal tief in die Tasche greifen.

      1986 kaufte ich einen Golf 2 Diesel neu. Ladenpreis 19.500 DM 6 Monate später wollte ich auf einen Passat umsteigen. Händlerangebot 8.500 DM.

      Es war sogar der Betrieb wo ich gelernt habe und die Leute persönlich kannte. Der Listen EKP gab einfach nicht mehr her. Und da gab es kein Dieselskandal.

      Das Fahrzeug wurde dann 4 Jahre später mit 176.000 KM für 9.500 DM verkauft. Die Grenzöffnung hob die Nachfrage und somit die Preise an.
    • Man darf nicht vergessen der Yeti 1 ist ein Auslaufmodell. Wer sich ein Auto für 30000 € neu kauft, muss damit rechnen in 3 Jahren 15000 € an Wertverlust zu machen.
      Desto teurer das Auto desto krasser in der Regel der Wertverlust die ersten Jahre, deswegen würde ich mir einen Kodiaq o.ä. auch nie neu kaufen, da Geld bei mir eine und nicht wie bei manch anderem keine Rolle spielt.
      Wir haben bewusst nur 20000 € pro Yeti investiert mit dem Ziel sie sehr lange zu fahren. In 10 Jahren bekommt man dann pro Auto vll "nur" auf 1750 € pro Jahr an Wertverlust.
      Mein Tipp: Yeti weiter fahren, und sich nicht vom Dieselskandal kirre machen lassen. In 3 Jahren wird die Yeti 1 Nachfrage vll wieder höher, (dann bekommst du vll noch 9000 €) und dann einen jungen gebrauchten Kodiaq für 25000 € kaufen.
    • Damals konnte man den Outdoor Yeti nicht gebraucht kaufen. Auch heute sind die Adventure eher rar zu finden. Einen weichgespülten City-Yeti wollte ich nicht...
      Es ist wahrscheinlich der Dieselskandal, der die Autos so kaputt macht. Nach DAT ist er im Einkauf 14.000€ wert. Die aktuelle Restschuld (Finanzierung mit verbrieftem Rückgaberecht) liegt noch bei ca. 18.700€. Jetzt zu verkaufen, wäre eine maximale Dummheit.
      Alternative wäre nur, wenn der Händler den Kodiaq so kalkuliert, daß er die Differenz über seine Marge auffängt und der Yeti bis zur Auslieferung (ca. 10 Monate), weiter abbezahlt wird. Rechnerisch geht das.
      Zeitgleich habe ich den Yeti zwei Monate im Netz für ca. 18.000€ VHB inseriert. Zahlreiche Besucher auf der Seite, ein paar "letzte Preis"-Anfragen, mehr nicht.
      Auf den Seiten der Skoda Händler 3 bis 5 Benziner im Angebot auf 30 bis 70 Diesel Octavia oder Yeti.

      Weiterhin bin ich zufriedener Yeti-Fahrer, aber am Jahresende ist für mich Schluß.
    • Schmierstoff schrieb:

      Es ist wahrscheinlich der Dieselskandal, der die Autos so kaputt macht.
      Wie gesagt der Wertverlust ist bei allen 30000 € Yetis ( Tdi und Benziner) sehr hoch, da es die EU Yetis massenhaft und neu für 20000 € auch mit guter Ausstattung wie bei unseren Adventure und Ambition plus zu kaufen gab und teilweise noch gibt.
    • Schmierstoff schrieb:

      Es ist erschreckend, dass mein 2,5 Jahre alter Adventure-Yeti mit 42000 km (im tadellosen Zustand NP fast 30000€) als Inzahlungnahme für einen 40.000€-Kodiaq Bestellfahrzeug, gerade mal max. 14.000€ noch bringt. Ein Vertragshändler meinte 12.500€. Kaum zu glauben. Nur weil es EU-Import-Yeti-Active (1,2TSI) für 12.600€ neu gibt. Ich bin etwas verwundert.
      Das wundert mich nun nicht wirklich. Der Wertverlust einen neuen Fahrzeuges ist in den ersten Jahren nun einmal am stärksten. Grundsätzlich darf man bei einem YETI auch nicht die ehemalige UVP ansetzen, weil die noch nie marktgerecht war und wohl kaum jemand auch tatsächlich bezahlt hat. Der anstehende Modellwechsel dürfte sich nach meiner Einschätzung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf dem Gebrauchtwagenmarkt auswirken.

      Bei einem privaten Verkauf ist sicherlich ein besserer Preis als bei der Inzahlungnahme auf ein neues Fahrzeug zu erzielen. Hierbei ist dann allerdings wichtig, dass keine aktuellen Wartungen / Inspektionen anstehen, die Reifen mindestens noch 50 % Profil, besser mehr, aufweisen und der TÜV nicht aktuell vor der Tür steht. Möglicherweise kann auch noch eine professionelle Aufbereitung innen und außen zu einem Verkaufserfolg beitragen.

      Einen 2014 YETI Adventure mit der 2,0 Ltr Diesel-Maschine und einer Laufleistung von ca. 50.000 Km gibt es in der Preisspanne, je nach Ausstattung von 15.000 - 17.000 € mehrfach im Angebot.

      Im Dezember habe ich kurzfristig einen zweiten YETI mit einem Preisnachlass von knapp 25 % als Tageszulassung bei einem deutschen Händler gekauft. EU-Fahrzeuge sind teilweise noch günstiger im Angebot. Hier wirkt sich schon aus, dass ein Nachfolgemodell in den Startlöchern steht. Von daher überlegt sich dann der ein oder andere Käufer schon, ob er nicht besser ein paar Scheine mehr in die Hand nimmt und sich ein neues altes Modell zulegt.
    • Feuerwerker schrieb:

      Bursche mach mir jetzt keine Angst
      Mein Yetilein hat jetzt 18.000 Runter EZ 03/2015 Im Sommer hat er vielleicht 20.000 runter.
      Da muss definitiv mehr hängen bleiben
      Neue Autos, kurz gefahren sind die sicherste Form der Geldvernichtung.
      Wird mit deinem Neuen sicher noch schlimmer.
      Nicht zu ändern.
    • Schmierstoff schrieb:

      ich bin die letzten zwei Wochen viel mit Skoda-Händlern im Rhein-Main-Gebiet in Kontakt. Es ist erschreckend, dass mein 2,5 Jahre alter Adventure-Yeti mit 42000 km (im tadellosen Zustand NP fast 30000€)
      Die Angabe 30000 ist sicher der Listenpreis.
      Wir haben für das gleiche Baujahr gleiches Fahrzeug gleiche Farbe, Ausstattung Elegance, 21000 Euro bezahlt mit Anhängerkupplung, Xenon, Kessy, Parksensoren vorn, Triebwerks Unterfahrschutz, Skitasche, Garantieverlängerung und allen Kram außer Panoramadach.
      Da sind 14000 Euro gleich 66% der Kaufsumme also 1/3 Wertverlust - normal.

      Schmierstoff schrieb:

      Zeitgleich habe ich den Yeti zwei Monate im Netz für ca. 18.000€ VHB inseriert. Zahlreiche Besucher auf der Seite, ein paar "letzte Preis"-Anfragen, mehr nicht.
      Bei 18000, und meinen Kaufpreis, entspricht das einen Wertverlust von 14,3 % oder 1000 Euro/Jahr da würde ich auch nicht anrufen.
      F.U.
    • Schmierstoff schrieb:

      gerade mal max. 14.000€ noch bringt
      Und dann steht er für 19.500 € auf dem Hof des Händler zum verkaufen. ^^
      Zum einen ist es sehr ungünstig ein relativ neuwertiges Auto zu verkaufen und gerade beim Händler, im Privatverkauf wirst du mehr bekommen.
      Aber warum willst du so ein Auto verkaufen, da freut sich nur der Gebrauchtwagenkäufer. :)

      Gruß
      Rolf
      Erst ausgiebig lesen !!! Dann überlegen, meistens reicht es einfach "gefällt mir" drücken und dann eventuell antworten.
    • Habe viele Händler, auch von anderen Marken aufgesucht, da ich ein größeres Auto benötige. Viele schöne Autos (Kombis) gesehen. Dann habe ich festgestellt, dass ich lieber im Stehen einsteige und somit gerne ein Auto wie den Yeti hätte, aber in grösser. VW Bus oder Zafira kamen auch in Betracht. Dann habe ich eine Einladung vom Skoda Händler am 5.3. zur Vorstellung des Kodiaq erhalten. Da hat es Klick gemacht.
      Nach der Probefahrt habe ich einen Termin gemacht, mehrmals verhandelt, mit einem Lächeln im Gesicht unterschrieben und nun wünsche ich mir den kommenden Winter 2017 herbei... Liefertermin...
    • Schmierstoff schrieb:

      als Inzahlungnahme für einen 40.000€-Kodiaq Bestellfahrzeug, gerade mal max. 14.000€ noch bringt. Ein Vertragshändler meinte 12.500€. Kaum zu glauben. Nur weil es EU-Import-Yeti-Active (1,2TSI) für 12.600€ neu gibt. Ich bin etwas verwundert.
      Hohe Nachlässe sind ein Zeichen dafür, dass der Listenpreis zu hoch angesetzt ist. Der zu hohe Listenpreis ist von VW/Skoda Deutschland so festgesetzt worden.
      Der Deutsche muss für das gleiche mehr blechen als andere anderswo in Europa.
      Leidtragend sind nicht nur die Kunden, sondern auch die Händler, die ständig mit EU-Import Preisen konfrontiert werden.
      Geht man vom Listenpreis aus, ist dann auch der Wertverlust sehr hoch. Schlecht ist es, wenn es nicht gelungen ist, damals beim Kauf einen ordentlichen Nachlass rauszuhandeln.

      Mein hartes Fazit: ist der Händler nicht bereit, den Händlereinkaufpreis laut Liste und gleichzeitig einen Nachlass von min. 10% auf den neuen zu leisten, dann kaufst einen EU Kodiaq.
      Falls es ein TDI sein soll, kannst in Tschechien für ca 900000 CZK also ca. 34000€ incl 20% Mwst. einen 150PSTDI 4x4 Style Plus Kodiaq "mitnehmen".
      TSI bekommst keinen sofort!
      Den Yeti verkaufst dann beispielsweise über wirkaufendeinauto.de
      Rechne damit, wenn der neue Yeti raus ist, wenn die Gerüchte stimmen, wird ab September 2017 nur noch der neue Produziert, bekommst noch weniger für Deinen "alten".
    • udohans schrieb:



      Den Yeti verkaufst dann beispielsweise über wirkaufendeinauto.de

      Nur wenn man seinen Yeti unter Marktpreis, dafür aber ohne eigene Mühen los werden möchte.

      Per Internet Bewertung bietet man für ein Fahrzeug noch beispielsweise 13.000 EUR (und etwa 2000 EUR unter dem mittleren Preis bei mobile und autoscout).
      Bei der Vor -Ort Bewertung werden es dann schnell nur noch 11.000 EUR.

      Gruß Jörg
    • Auch "wirkaufendeinauto.de" sammelt keine Fahrzeuge und lebt vom Handel mit gebrauchten Fahrzeugen. Möglicherweise ist es aber eine Alternative für einen möglichen Eintausch beim Händler. Wer sich nicht die Arbeit mit dem Selbstverkaufen machen will oder auch nicht kann, zahlt für seine Bequemlichkeit.

      Am Beispiel meines ersten YETI 2,0 Ltr TDI 4 x 4 (EZ: 07/2012 - 70.000 Km) sahen die realen Zahlen im Dezember 2016 wie folgt aus:

      UVP: 35.000,00 €
      Kaufpreis: 28.000 € (keine Inzahlunggabe)
      Angebot Inzahlungnahme im Dezember letzten Jahres auf den neuen YETI: 14.000 €
      erzielbarer Preis (Schätzung) bei Privatverkauf: 15.000 €

      Zunächst hatte ich beabsichtigt das Fahrzeug in Zahlung zu geben, da ich mir für 1.000 € nicht die Arbeit des privaten Verkaufens machen wollte. Letztlich wurde dann kurzfristig der erste YETI doch behalten und weiter in der Familie genutzt. Das Fahrzeug hatte bis auf verrostete Bremsscheiben hinten keinerlei Mängel und wurde nach Herstellervorgaben gewartet.
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.