Feinstaub u.a. schädliche Abgase

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    • Feinstaub u.a. schädliche Abgase

      interessante Artikel, die auch die Relationen der Verursacher nicht ignorieren:
      focus.de/auto/news/abgas-skand…benzinern_id_6809685.html
      focus.de/auto/news/abgas-skand…-wirklich_id_6715232.html

      "Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart." (Curt Goetz)
      "Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern,..."(Nietzsche)
    • "... liegen ... die Stickoxid-Emissionen, die vom ADAC während der Fahrt im normalen Straßenverkehr gemessen werden, teils deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten."

      Das sagt auch schon wieder alles über die Qualität des Artikels.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Hier die Originalseite des ADAC-Blog. Mindestens schreiben die nichts vom "gesetzlichen" Grenzwert, sondern vom "zulässigen" Grenzwert, leider ohne jedoch diesen "zulässigen" Grenzwert genauer (also als reinen Laborwert) zu beschreiben.

      Mindestens ist hier unten in der Tabelle ausführlich die Mess-Basis nach der gemessen wurde, beschrieben.

      adac-blog.de/bmw-i3-siegt-im-adac-ecotest/

      Grüße - Bernhard
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    • BernhardJ schrieb:

      Mindestens schreiben die nichts vom "gesetzlichen" Grenzwert, sondern vom "zulässigen" Grenzwert
      Zwischen gesetzlichem und zulässigen Grenzwert vermag ich keinen nennenswerten Unterschied zu erkennen. Ein zulässiger Grenzwert setzt voraus, dass es auch einen unzulässigen Grenzwert gibt, was wiederum eine gesetzliche Grundlage erfordert. Dem ADAC in allen Ehren, aber von einem Überschreiten des zulässigen Grenzwert bei den Tests nach eigenen Kriterien zu sprechen ist in meinen Augen nicht nur falsch sondern auch unseriös, weil es für die vom ADAC zugrunde gelegten Testbedingungen gar keinen Grenzwert gibt und man diese Testbedingungen auch nicht mit den Prüfstandsbedingungen vergleichen kann. Der Test des ADAC gibt dem umweltbewussten Autokäufer durchaus hilfreiche Hinweise über die Umweltfreundlichkeit bestimmter Fahrzeuge, er bewegt sich jedoch außerhalb jeglicher gesetzlicher Grundlagen.

      Andreas
    • Andreas, da bin ich ganz d'accord. Hier hat der ADAC sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert was die sprachliche und inhaltliche Interpretation seiner Abgasmessungen betrifft.

      Bei den Begriffen "gesetzlich" und "zulässig" habe ich allerdings ein etwas differierendes Verständnis. "Gesetzlich" bedeutet für mich einen offiziellen, rechtsgültigen Grenzwert. Als "zulässig" kann man dagegen in der Messtechnik einen Grenzwert auch irgendwie selber erklären, geknüpft an bestimmte selber definierte Bedingungen - also abhängig von wem es so "zugelassen" wurde. Wenn es der Gesetzgeber so "zugelassen" hat, ist es tatsächlich gleichbedeutend mit "gesetzlich", wenn (nur) der Messtechniker, dann ist es eher weich/unkritisch zu interpretieren.

      Was mich auch in diesem Öko-Test stört, ist die Vermengung der verschiedenen Antriebe. Eine Aufteilung in die Gruppen Verbrennungsfahrzeuge, Gasfahrzeuge, Hybride, Wasserstofffahrzeuge und Elektrofahrzeuge wäre m.M.n. sinnvoller.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BernhardJ ()

    • Zitat:

      Moderne Euro-6-Fahrzeuge schneiden teilweise sogar schlechter ab als Autos mit Abgas-Norm Euro 5

      Ein Kernpunkt der sehr traurig ist. Die deutschen Hersteller (ich will hier nicht über andere Länder lästern) lobten sich die letzten Jahre in den Himmel. Die Preise wurden verliehen für was denn eigentlich?

      de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Motor_des_Jahres

      Die so genannte deutsche Spitzentechnologie liegt am Boden! Wenn die deutschen Hersteller nicht unmittelbar saubere Verbrenner anbieten, werden sie einen hohen Preis dafür zahlen. Die paar Fahrzeuge die der ADAC noch schönredet (Hypothetisch) werden dann vom UBA zerlegt. Glückwunsch!
    • Eigentlich wäre jetzt der absolut richtige Zeitpunkt, dass mal von den Herstellern gezeigt wird, dass es auch wirklich besser geht als der Gesetzgeber mit den Euronormen aktuell fordert.

      Mal gleich sofort klotzen statt kleckern und z.B. Diesel mit NOx-Doppelkat (Speicher plus SCR) und dabei ordentlicher AdBlue-Einspritzung (Mengenverhältnisse ähnlich wie bei LKWs) oder Benziner mit vernünftigen Feinstaubfiltern und eventuell auch NOx-Katalyse anbieten, und zwar sofort - zeigen "Hier sind sie, die saubereren Verbrenner". Möglich ist es ja, denn einige deutsche Hersteller verkaufen entsprechend nach Californien.

      Grüße - Bernhard
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    • Supersaubere Superkraftstoffe (Energie aus Oxidation sprich Verbrennung) sind zwar theoretisch möglich, scheitern aber an der energieintensiven und teuren Herstellung. Wir haben uns weltweit alle zu sehr an die "billigen" und relativ leicht herzustellenden Mineralölprodukte gewöhnt.
      Genauso wenig Perspektiven sehe ich in der breiteren Verwendung vom aktuellen Biosprit z.B. aus Zuckerrohr, Palmöl, Mais, Raps, Rüben. Diese Kraftstoffe sind nämlich alles andere als ökologisch verträglich, ganz zu schweigen von nicht gerade besserem Schadstoffprofil bei der Verbrennung. Biokraftstoffe aus Algen oder Rest-Biomasse sind da vielleicht etwas besser, aber auch relativ herstellungsintensiv.
      Eins ist sicher: Die Mobilität mittels Verbrennungsmaschinen wird zukünftig auf jeden Fall teurer werden, vor allem wenn sie wirklich umweltfreundlich vonstatten gehen soll.

      Grüße - Bernhard
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    • BernhardJ schrieb:



      Was mich auch in diesem Öko-Test stört, ist die Vermengung der verschiedenen Antriebe. Eine Aufteilung in die Gruppen Verbrennungsfahrzeuge, Gasfahrzeuge, Hybride, Wasserstofffahrzeuge und Elektrofahrzeuge wäre m.M.n. sinnvoller.

      Grüße - Bernhard
      Wo ist der Unterschied zwischen Verbrennungsfahrzeugen und Gasfahrzeugen oder Hybridefahrzeugen oder Wasserstofffahrzeugen. Wird nicht in allen dieser Fahrzeugen Energie durch Verbrennung umgewandelt

      BernhardJ schrieb:

      Eigentlich wäre jetzt der absolut richtige Zeitpunkt, dass mal von den Herstellern gezeigt wird, dass es auch wirklich besser geht als der Gesetzgeber mit den Euronormen aktuell fordert.

      Mal gleich sofort klotzen statt kleckern und z.B. Diesel mit NOx-Doppelkat (Speicher plus SCR) und dabei ordentlicher AdBlue-Einspritzung (Mengenverhältnisse ähnlich wie bei LKWs) oder Benziner mit vernünftigen Feinstaubfiltern und eventuell auch NOx-Katalyse anbieten, und zwar sofort - zeigen "Hier sind sie, die saubereren Verbrenner". Möglich ist es ja, denn einige deutsche Hersteller verkaufen entsprechend nach Californien.

      Grüße - Bernhard
      Warum forderst Du die Hersteller auf, die verkaufen was man verkaufen kann und darf. Das geht nur über gestzliche Regelungen. Freiwillige Selbstverpflichtungen haben noch nie funktioniert wenn sich dadurch höhere Kosten ergeben oder auch nur ein weng mehr Transparenz entsteht.
      Fahrzeuge wie in Californien bekommst Du nur wenn Du entsprechende Vorschriften machst.
      “Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”
      Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)
    • row-dy schrieb:

      Freiwillige Selbstverpflichtungen haben noch nie funktioniert wenn sich dadurch höhere Kosten ergeben
      Da hast du recht, doch sie könnten funktionieren, wenn sich dadurch ein Verkaufsvorteil ergeben würde. Beim Abgasskandal ist zwar das Jammern riesengroß und jeder fühlt sich betrogen, doch in Wahrheit interessieren die Abgaswerte nur sehr wenig. Wenn all diejenigen, die jetzt jammern, vorher ihre Kaufentscheidung davon abhängig gemacht hätten, dass die Fahrzeuge die bestmögliche Technik zur Schadstoffreduzierung an Bord hätten, wäre es zu dem Skandal gar nicht erst gekommen, weil VW dann nicht an Katalysatoren gespart hätte. Vernünftige gesetzliche Regelungen zur Schadstoffreduzierung sind hilfreich und sinnvoll, doch letztlich wären sie entbehrlich, wenn der Konsument sie fordern würde. ABS, ESP oder Airbags sind heute im Automobilbau selbstverständlich auch ohne dass der Gesetzgeber dies gefordert hat. Wäre das Umweltbewusstsein genauso ausgeprägt wie das Sicherheitsbewusstsein wären unsere Autos auch ohne gesetzlichen Zwang längst viel sauberer als sie es heute sind. Wenn wir Autokäufer aber nicht bereit sind für eine bessere Technik mehr Geld auszugeben und der Gesetzgeber sich darauf beschränkt Grenzwerte nach völlig praxisfremden Normen festzusetzen anstatt konkrete technische Vorrichtungen zur Schadstoffreduzierung verbindlich vorzuschreiben, brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn die Autos nicht so sauber sind, wie man uns vorgaukelt. Das ist kein VW-Problem sondern ein Problem aller Fahrzeughersteller und sie werden es alle mehr oder weniger gleich gelöst haben.

      Andreas
    • Wer das glaubt lieber @floflo, der ist...

      ...schon auf die Autolobby hereingefallen!
      Das ist genauso nicht wahr, dass der Kunde das Angebot der Automobilfirmen grundsätzlich beeinflussen kann, wie die Aussage von dem Herrn Müller zur Elektromobilität (warum haben die Kunden keine E-Autos gekauft?).
      Es gelten die Kräfte des Marktes schon lange nicht mehr in der Autoindustrie.
      Btw. es gab sogar Kunden, die haben einen VW BMT mit SCR-Kat gekauft (EA189, z.B Sharan, Passat),
      die sind auch von Dieselgate betroffen. Also Nachfrage gab es, die Strategen der Autofirmen haben aber eher auf schneller, höher, stärker gesetzt, da kann man mehr verdienen.
      Nein es ist ein Totalversagen der Politik und der Autofirmen, nicht der Kunden.
      Über die Lobbyverbände VDA und ACEA ist man innerhalb der Autofirmen sehr genau abgestimmt, was man wie macht und wie man auf die Politik Einfluss nimmt. Ein Entwicklungszyklus für neue Fahrzeuge dauert 4-5 Jahre von der Planung bis zum Serienstart. Da müssen die Eckpunkte stehen. Man sieht ja wie lange es dauert, wenn man nicht nur Alibi E-Autos anbietet, dann als Autohersteller selbst zulässt, um die CO2 -Werte der Flotte zu schönen. Es gibt keine Lademöglichkeiten in ausreichender Anzahl. Da kann kein Kunde der Welt kurzfristig was daran ändern. Es gab gerade eine Reportage im Ersten darüber, sehr interessant.
      daserste.de/information/report…tomobilindustrie-100.html
    • floflo schrieb:

      der Gesetzgeber sich darauf beschränkt Grenzwerte nach völlig praxisfremden Normen festzusetzen anstatt konkrete technische Vorrichtungen zur Schadstoffreduzierung verbindlich vorzuschreiben,
      Ich bin der Meinung, daß er konkrete (praxisnahe) Normen verbindlich vorschreiben und die dazu notwendigen Vorrichtungen der Kreativität der Hersteller überlassen sollte.
      Ansonsten stimme ich Dir zu.
    • MajaB schrieb:

      Nein es ist ein Totalversagen der Politik und der Autofirmen, nicht der Kunden.
      Auch wenn ich ein Versagen der politisch Verantwortlichen sehe bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Kunde letztendlich mit seiner jeweiligen Kaufentscheidung noch einen wesentlichen Beitrag zum Wohlergehen einer Automobilmarke beiträgt.

      Margiani schrieb:

      Ich bin der Meinung, daß er konkrete (praxisnahe) Normen verbindlich vorschreiben und die dazu notwendigen Vorrichtungen der Kreativität der Hersteller überlassen sollte.
      Wenn dann noch die gesetzlichen Vorgaben auch durch Behörden wie zum Beispiel das KBA kontrolliert werden und bei Verstössen kräftig sanktioniert werden, wären wir auch da schon mal einen Schritt weiter.
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