Nutzung elektronischer Geräte im Auto beschränkt

    • [ Gesetz ]

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 25 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 20%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (8) 32%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 44%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 20%

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    • Nutzung elektronischer Geräte im Auto beschränkt

      ein neues schwammiges Gesetz, soll der Sicherheit im Straßenverkehr dienen und verunsichert den Fahrer:
      chip.de/news/Google-Maps-im-Au…Steuer-ein_118272501.html
      ich bin auf den Auslegungskommentar unserer Juristen gespannt :)

      "Wenn zu viele Leute plötzlich hurra schreien, sollte man skeptisch werden, und nicht umgekehrt, wenn die Hurrarufe zu schütter ausfallen..."

      J. Fleischhauer
    • Egal ob Navi oder Google Maps, das programmiere ich vor der Fahrt und muss dann nie länger als 1 Sekunde hinsehen, wo ist das Problem?
      Ich sehe eher das Verbot der 1-Knopf-Dreh-Drück-alle-Funktionen-bedien-Knöpfe, und das ist auch gut so! Wer mehr als 1 Sekunde hinsehen muss um sein Radio leise zu machen oder die Heizung höher zu stellen, gibt besser das Auto an den Hersteller zurück, viel zu gefährlich!
      Mein Chef wollte mich durch einen Roboter ersetzen.
      Er konnte keinen finden, der nur Solitär spielt und im Internet surft.
    • YETI_in_red schrieb:

      Ich hab kürzlich auf VOX (auto mobil) 'nen Test zwischen eingbautem Navi und mobilem Navi bezüglich der Ablenkung gesehen.
      Das Ergebnis hat mich echt überrascht.
      Was soll so ein Test ?
      Ich nutze die Sprachsteuerung beim Handy also muss ich nur die App auswählen und meinen Wunsch aussprechen.Fertig !
      Bei meinen festeingebauten Navi umarmt mich der Wahnsinn (Amundsen + ).
      Mit jeder Generation werden mehr Funktionen über das Display angezeigt.
      Selbst der primitive Drehregler für die Lautstärke entfällt.
      Hier können die Hersteller ungestraft Geräte einbauen die die Verkehrssicherheit gefährden.
      Besonders pervers bei Leihwagen .
      Das Handy kann ich noch so anbringen das ich es im Sichtfeld habe, genau wie der Test gezeigt hat die kleinere Ablenkung.
      Warum aber keine Halterung verwendet wurde, -dann währe das Ergebnis noch schlechter für das eingebaute Navi !
      Jeder sollte sich die Zeit nehmen, egal welches System, und die Eingaben bei stehenden Fahrzeug vornehmen.
      F.U.
    • CAROMITO schrieb:

      Was soll so ein Test ?
      Für alle, die den Sinn des Tests nicht verstanden haben:
      Dieser Test soll einfach nur zeigen, dass ein stationäres Navi sogar mehr ablenken kann als ein Smartphon mit Navi-App in der Hand - nicht mehr und nicht weniger - was mich überraschte.

      Es zeigt nicht, wie es CAROMITO handhabt und auch nicht wie ich oder jeder verantwortungsvolle Fahrer mit 'nem Navi (oder anderen Geräten) umgeht und es fordert auch niemanden auf, ein Smartphon während der Fahrt in die Hand zu nehmen.
    • YETI_in_red schrieb:

      Dieser Test soll einfach nur zeigen, dass ein stationäres Navi sogar mehr ablenken kann als ein Smartphon mit Navi-App in der Hand - nicht mehr und nicht weniger - was mich überraschte.
      Das ist richtig !
      Aber sollte so ein Test nicht der Realität entsprechen ?
      Die Spracheingabe ist heutiger Stand der Technik aber hier wird in Bild und Ton gezeigt wie sich der Fahrer wie ein Angelhaken verbiegt um die Daten über die Tasten des Handys einzugeben.
      F.U.
    • CAROMITO schrieb:

      Aber sollte so ein Test nicht der Realität entsprechen ?
      Die Spracheingabe ist heutiger Stand der Technik ...

      Nur ging es in diesem Video NICHT um Sprachsteuerung.

      Ich finde dieser Test passt gut zu der geplanten Verordnung (zeigt auf Seite 11) – meiner Meinung nach ist es völlig egal ob man auf einem mobilen Gerät "rumtippt" oder auf einem Stationären – es lenkt ab und sollte verboten werden - das hat der Test deutlich gemacht.

      Auch die eine Sekunde, die man den Blick von der Straße nehmen "darf" finde ich krank, denn bei 130 km/h (Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) befindet man sich mehr als 35 Meter im Blindflug.

      Wenn ich täglich sehe, wieviel Autofahrer mit dem Smartphone am Ohr durch Berlin fahren, frage ich mich schon: "Wie will der Gesetzgeber dies umsetzen?"
    • YETI_in_red schrieb:

      "Wie will der Gesetzgeber dies umsetzen?"
      Für den Gesetzgeber ist das einfach und ist ja auch schon z.T. umgesetzt (§ 23 (1a) StVO und Bußgeldkatalog):

      dejure.org/gesetze/StVO/23.html
      bussgeldkatalog.de/handy/

      Die vom Bundesrat vorgeschlagenen Ergänzungen ("technikoffene Formulierung", "Überarbeitung der Rechtsfolgen") hast du ja schon verlinkt.

      Die Frage ist vielmehr: Reicht das als Abschreckung oder muss mehr/effektiver kontrolliert und/oder wirksamer bestraft werden?

      LG lego63
    • lego63 schrieb:

      Die Frage ist vielmehr: Reicht das als Abschreckung oder muss mehr/effektiver kontrolliert und/oder wirksamer bestraft werden?
      Genau das meine ich mit meiner Frage nach der Umsetzung. Wer will das wie kontrollieren?

      Was ist, wenn der Fahrer/die Fahrerin das Smartphone auf dem Schoß liegen hat und während der Fahrt SMS's und/oder E-Mails schreibt? Den Blick auf den eigenen Schoß gerichtet sehe ich oft - nicht nur an einer roten Ampel.
    • yyeettii schrieb:

      ein neues schwammiges Gesetz, soll der Sicherheit im Straßenverkehr dienen und verunsichert den Fahrer:
      chip.de/news/Google-Maps-im-Au…Steuer-ein_118272501.html
      ich bin auf den Auslegungskommentar unserer Juristen gespannt
      Was die Auslegung des Gesetzentwurfs anbetrifft, teile ich die Ansicht des von Chip in dem Artikel befragten Experten. Das Gesetz, sollte es so in Kraft treten, stellt kein generelles Verbot der Bedienung von Multimedia-Einrichtungen während der Fahrt dar, wohl aber eine sehr starke Einschränkung. Dabei halte ich persönlich die 1-Sekunden-Reglung für zu schwammig und letztlich auch nicht überprüfbar. Dennoch bin ich der Meinung, dass eine gesetzliche Regelung erforderlich ist, denn es dürfte außer Frage stehen, dass die Nutzung von Multimediageräten während der Fahrt zu einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen kann.

      Anstatt den Nutzer zum Ziel einer Regelung zu machen, deren Einhaltung sich ohnehin kaum durchsetzen lässt - das Gesetz wird an der tatsächlichen Nutzung der Geräte nichts entscheidend verändern - , hätte ich es allerdings für besser und sinnvoller gefunden, die Fahrzeughersteller in die Pflicht zu nehmen, denn das Problem entsteht vor allem durch die viel zu tief eingebauten Geräte, deren Bedienung zwangsweise den Blick vollständig von der Straße nimmt. Der Yeti ist hierfür ein ganz besonders schlechtes Beispiel. Beim Karoq ist die Einbaulage zwar besser, jedoch immer noch zu tief. Infotainmentsystem gehören grundsätzlich nicht unterhalb der Armaturenbretthöhe. Dass es vernünftige Lösungen mit Geräten oberhalb der Armaturenbrettkante gibt, haben Audi, Mercedes und BMW in einigen ihrer Modelle vorgemacht. Es müsste daher eine gesetzliche Regelung geschaffen werden, die die Fahrzeughersteller dazu verpflichten, nur noch hoch angebrachte Geräte zu verbauen, so dass der Blick nicht vollständig von der Straße schweift. Mit dem neuen Gesetz hat man diese Chance leider vertan bzw. ist vor der mächtigen Automobillobby mal wieder eingeknickt.

      Das Gesetz, obwohl noch gar nicht in Kraft, erscheint mir darüber hinaus auch schon wieder überholt. Viele Fahrzeuge verfügen schon heute über moderne Assistenzsysteme, die ein bedingt autonomes Fahren ermöglichen. Spurhalteassistent, Tempomat in Verbindung einem Abstandshalteassistenten sowie Notbremsassistenten lassen das Fahrzeug praktisch alleine fahren. Eine gesetzliche Regelung, die die Benutzung des Infotainmentsystem während der Fahrt weitgehend einschränkt, sollte eine Ausnahme für den Fall beinhalten, dass bei Aktivierung der genannten Sicherheitsassistenten auch während der Fahrt das Infotainmentsystem uneingeschränkt genutzt werden kann.

      Andreas
    • Margiani schrieb:

      Noch öfter kommt aber der auf den des/der Sitznachbars/nachbarin vor
      Hihi, dann hat man im Gesetzentwurf aber eine wichtige Vorschrift vergessen, die etwa so lauten könnte:

      "Auf dem Beifahrersitz dürfen nur solche Personen Platz nehmen, bei denen Blicke auf Bereiche unterhalb der Gürtellinie keinen Anlass zum Verweilen länger als eine Sekunde geben." :D

      Andreas

    • Dass nun an Vorschriften gedacht wird, wie man die Ablenkung durch die in modernen Autos genutzten, elektronischen Gimmicks begrenzen kann, zeigt, dass die Innovationen im Automobilbereich oft nur eine Verschlimmbesserung darstellen. Gab es früher für jede Funktion einen eindeutig gekennzeichneten Schalter oder Regler, so drückt, dreht, scrollt, wischt oder gestikuliert man inzwischen durch immer kompliziertere Menüs. Hinzu kommt, es unterscheiden sich die Menüstrukturen und die Bedienmöglichkeiten von Marke zu Marke, ja von Modell zu Modell. Somit ist es keine Überraschung, dass die Leute völlig überfordert sind und es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommt.

      Die Automobilindustrie versuchte bisher, der Smartphonebranche hinterherzuhecheln, ist dabei aber völlig inkonsequent. Sie kopiert einzelne Innovationen spät, mehr schlecht als recht, baut diese nur in Neuwagen ein und verzichtet anschließend auf regelmäßige Updates einschließlich Funktionsverbesserungen. Vielleicht denken die Automobilmanager ja nun endlich um und erkennen, dass Autos, erstens nicht wie Smartphones schon nach zwei Jahren in den Elektroschrott wandern, regelmäßige Updates über die übliche Lebensdauer eines Autos also noch viel wichtiger als bei Smartphones wären. Und zweitens sollte bedacht werden, dass der Funktionsumfang, also die Apps und die Bedienung eines Smartphones nicht so einfach ins Auto übernommen werden darf, ohne sich über Sicherheitsaspekte Gedanken zu machen.
    • Ironischerweise machen sich die Smartphone-Hersteller eine ganze Menge Gedanken, wie man die Schnittstellen so reduzieren kann, dass Sie im Auto Sinn ergeben. Stichworte: Apple Carplay und Android Auto.

      Gruß
      Patrick
      People who think they know everything are a great annoyance to those of us who do. (Isaac Asimov)
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