Wissenswertes zu Euronorm 6c/6d

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    Umfrage

    Soll sich @berme (wieder) einen Yeti kaufen oder ist er mit einem Karoq besser bedient?

    Insgesamt 53 Stimmen

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    • Irgendwie glaube ich das nicht. Der NOx-RDE-Grenzwert für Otto ab Euro 6d temp (ab 01.09.2017), nämlich 126 mg/km muss auch irgendwie überprüft werden, genauso wie beim Diesel. Denn bis jetzt waren ja RDE-Messungen weder vorgeschrieben noch gemacht worden.
      Eine neue Meßvorschrift einzuführen und bereits bei der Einführung auf sie verzichten, ist irgendwie absurd.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Also ich meine, dass für Typzulassungen neuer Fahrzeugtypen ab 01.07.2017 Euro 6d gilt, ermittelt nach WLTP und mit Korrekturfaktor RDE (zunächst x 2,1), ob nun Diesel (80 mg NOX) oder Beniner (60 mg NOx) und für neue Fahrzeuge ab 01.09.2019.
      Nur wurden bei reinen Saugrohreinspritzern (im Ggs. zu den Dreikteinspritzern) keine Grenzwerte für Partikelmasse-(also Feinstaub)/-anzahl festgelegt, weil die wohl - bis zum nächsten Skandal - als unkritisch gelten.

      Danach müssten NOx auch bei Benzinern, da RDE vorgesehen wurde, wohl doch gemessen werden.
      Kann das evtl. eine falsche Aussage in den Artikel sein? Gibt es da evtl. noch andere Quellen?

      Aber egal wie, ich fürchte, das ist nur die Spitze des Eisbergs. 6c/ oder d sind wieder nur Prüfstandsnormen und mit RDE wird es kaum viel anders sein, bzw. muss man wohl auch da wegen Vergleichbarkeit ein bestimmtes Verfahren abwicklen, einen vorgeschriebenen Zyklus anfahren. Einzelheiten kenne ich nicht, aber ich möchte wetten, dass wahre Emissionen frühestens dann heraus kommen, wenn man reale Fahrzeuge aus dr laufenden Serie längerfristig im realen Verkehr misst, z.B. an meinen Yeti mal für eine Tankfüllung das Meßequipment / PEMS dranschraubt.
      Erinnert an die Einführung des 3-Wege-Kat. Wenn ich es recht erinnere, fiel damals ein Golf GTI mit geringer Überschreitung der damaligen Grenzwerte auf, während ein Peugeot vorbildlich war. Bei Messungen im Fahrbetrieb - ich glaube von der AMS - schaffte der Peugeot dann außerhalb des Prüfstandsfensters dann aber das 64-fache an Emissionren wie der GTI.
      Die Schande ist, dass man seit damals wenig bis nichts gelernt zu haben scheint und der Kunde, der bis heute nirgends verlässliche Daten dazu finden kann, selbst wenn er sie sucht, die Zeche zahlen darf.
    • Mercedes hatte bisher nur im S500 den Partikelfilter eingebaut. Ab 2017 gibt es ihn auch in 2 weiteren Varianten der S-Klasse. Demnächst dann auch in anderen Modellen.

      VW produziert aktuell (seit 02.09.17) die ersten Tiguan 2 Modelle mit 1.4 TSI Motor (150 PS) mit dem OPF, Aber nur handgeschaltete Frontantriebsmodelle .

      Damit erübrigt sich die Frage nach dem OPF im Yeti.... :evil:

      Gruß Jörg
    • Das ist aber jetzt der umgekehrte Fall, wo Prüfstandswerte nicht nach unten manipuliert werden sondern nach oben, als bewusst höher ausfallen, als sie eigentlich sind. Gegenüber der EU mag das ein Beschiss sein, gegenüber dem Kunden wohl eher nicht. Das geradezu Aberwitzige an der Sache ist, dass diese Form der Manipulation zu realistischeren Ergebnissen führt, denn auch nach dem neuen WLTP-Verfahren sind die Abgasemissionen auf dem Prüfstand noch niedriger als sie sich dann auf der Straße ergeben. Mit anderen Worten tun die Hersteller genau das, was die EU durch schärfere Prüfverfahren zu erreichen versucht, nämlich realistischer Abgaswerte zu erzielen. Da die Werte aber nicht dem Prüfverfahren entsprechen, ist das dann auch wieder nicht richtig. Da wird die EU ein Problem bekommen, wenn sie jetzt gegen die Fahrzeughersteller vorgehen möchte, ohne sich nicht dem Vorwurf durch vernünftig denkende Menschen auszusetzen, einen totalen Sockenschuss zu haben. Wenn ich solche Meldungen lesen, kann ich mir daher das Grinsen ehrlich gesagt nicht verkneifen. Aber vielleicht ist das auch nur wieder so eine Sommerlochgeschichte.

      Andreas
    • Wenn ich jetzt überhöhte Werte angebe, ist es natürlich in der Zukunft leicht eine große Einsparung anzugeben. Ohne Änderung am Produkt habe ich dann schon durch eine spätere Angabe der realen Werte eine Einsparung. Der Kunde sieht dann was ich für ein toller Hersteller bin und für die Umwelt getan habe.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • floflo schrieb:

      Gegenüber der EU mag das ein Beschiss sein, gegenüber dem Kunden wohl eher nicht

      Herne schrieb:

      Der Kunde sieht dann was ich für ein toller Hersteller bin und für die Umwelt getan habe.
      Vor allem zahlt der Kunde dann zu viel KFZ-Steuer :thumbdown: .
      Ich habe immer BMW wegen der geringen CO² Werte beim NEFZ bewundert. VW/Skoda hatte bei ähnlichen Leistungen immer deutlich höhere Werte, d.h die KFZ-Steuer war auch höher als nötig.
      Irgendwie merken diese "KFZ-Willis" nichts mehr. Die Branche soll die Vorgaben einhalten und wenn das nicht geht es auch laut und deutlich sagen .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • ....aber ich glaube die haben alle "ein Rad ab" !

      Wenn das stimmt - wird es eng für die Hersteller, noch mehr "dirty tricks" werden weder die Kunden
      noch die Regierungen akzeptieren.

      Das ist schon wie "legal, illegal, scheissegal", VW wahrscheinlich wieder vorn dabei ???
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächel, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Privatier schrieb:

      ......, noch mehr "dirty tricks" werden weder die Kunden
      ...akzeptieren.
      Leider haben die deutschen Kunden ein sehr kurzes Gedächtnis.

      Wenn man mal überlegt, was alleine VW seit Golf IV (1998, Lopez) den Käufern für konstruktionsbedingte Mängel für viel Geld geliefert hat.
      ....und trotzdem verkauft VW mehr Autos als jemals zuvor.

      In anderen Ländern legt man mehr Wert auf Langzeit-Qualität, statt oberflächlichem Blink-blink
      Daher dominieren dort asiatische, besonders japanische Hersteller.

      In bestimmten Schichten findet allerdings auch in Deutschland ein Umdenken statt.
      Daher verlieren Marken wie Citroen, Peugeot, Fiat usw und asiatische Hersteller gewinnen Markenanteile.
      Auch durch alternative Antriebe.

      Gruß Jörg
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.