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      Herne schrieb:

      Betrifft nur die deutsche Autoindustrie lt. Artikel. Die Ausländer haben wohl keine oder wenig Probleme damit.

      KAK schrieb:

      Zu diesem ganzen Abgasgedöns fällt mir nur ein; über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland lacht die Welt.
      Hallöchen,
      naja, die EU Abgasnorm betrifft die komplette EU. Da aber nun mal Deutschland die größte Automobilindustrie innerhalb der EU hat, haben die auch die größten Probleme :) .
      Durch den VW Abgasskandal, haben sich die Machtverhältnisse zum Nachteil der Automobilindustrie stark verschoben, was auch richtig ist :) . VW muß das anscheinend erst noch lernen :D .
      Denke, daß die zuständigen Behörden jetzt dreimal genau hinschauen, bevor sie eine Typ/Zulassungsgenehmigung erteilen :)
      Zur Erinnerung, die genauen Daten der Typgenehmigung und Neuzulassung für Benziner Sauger/Direkteinspritzer, Diesel umd Zweiräder:
      de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
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      KAK schrieb:

      Zu diesem ganzen Abgasgedöns fällt mir nur ein; über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland lacht die Welt.

      old man schrieb:

      naja, die EU Abgasnorm betrifft die komplette EU. Da aber nun mal Deutschland die größte Automobilindustrie innerhalb der EU hat, haben die auch die größten Probleme
      Ich stelle mir gerade vor, was wohl wäre, wenn VW nicht nur die Fahrzeuge seiner Tochter Seat sondern alle Fahrzeuge in Spanien hätte typgenehmigen lassen. Ich bin sicher, VW hätte einige Probleme weniger und die Kunden auch. Ein Update gäbe es dann zwar wahrscheinlich auch, aber kein Zwangsupdate. Das KBA wäre dann gar nicht involviert, könnte jedenfalls nichts machen, solange die Spanier keine Änderung der Typgenehmigung vornehmen. Ich bin mal gespannt, ob künftig bei neu erscheinenden Fahrzeugen überhaupt noch ein Hersteller zum KBA läuft, um seine Fahrzeuge typgenehmigen zu lassen. Da wird wohl eher der große Run auf Spanien, Italien oder Griechenland einsetzen. ;)

      Andreas
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      floflo schrieb:

      Ich bin mal gespannt, ob künftig bei neu erscheinenden Fahrzeugen überhaupt noch ein Hersteller zum KBA läuft, um seine Fahrzeuge typgenehmigen zu lassen. Da wird wohl eher der große Run auf Spanien, Italien oder Griechenland einsetzen. ;)
      Um diesen "Typgenehmigungs-Tourismus" abzustellen bzw. diesem künftig vorzubeugen, sollen ja die nationalen Typgenehmigungsbehörden ab dem 01.09.2020 stärker durch die EU-Kommission "beaufsichtigt" werden! Mal sehen, wie ernst das genommen wird... :/

      ec.europa.eu/germany/news/20180420Diesel_de

      LG lego63
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      Beaufsuchtivung bzw Controlling ist gut, nur wie weit und vor allem wie oft findet das statt?

      Wir haben ja auch ein Gesundheitsamt was die Gaststätten prüft...... Oder den Fleischvertrieb.....
      "Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht" Kurt Tucholsky
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      Hallöchen,
      sag ich doch :D . Das KBA ist die einzige Lösung für das Problem :D .
      Leider kennen sich aber unsere Bundesverkehrsminister nicht so recht mit den EU Gesetzen aus ;( .
      Zitat:
      Es gebe einen „unsägliche Typgenehmigungstourismus“ in Europa, hatte Scheuer kritisiert. Es solle künftig „ein Gütesiegel für saubere Autos sein“, wenn sie eine Typgenehmigung aus Deutschland hätten.
      finanzen100.de/finanznachricht…igen_H1773873006_9061101/
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
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      Unsere Bundesverkehrsminister? Ich dachte wir hätten nur einen?

      Auch ein Minister ist nur ein Wahlamt! Der muss keine Ahnung haben, aber Staatssekretäre und Referatsleiter die sich auskennen sollten.
      "Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht" Kurt Tucholsky
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      Na ja es gibt im Beamtentum leider Menschen, die Ihre Laufbahnprüfung ablegen und dann nur die Weiterbildung singen mit Delfinen und Vorbereitung auf den Ruhestand teilnehmen.

      Und wenn man richtig weiterverfolgt, sieht man dann die Menschen am runden Tisch, die man eigentlich nicht haben will.....
      "Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht" Kurt Tucholsky
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      lego63 schrieb:

      Um diesen "Typgenehmigungs-Tourismus" abzustellen bzw. diesem künftig vorzubeugen, sollen ja die nationalen Typgenehmigungsbehörden ab dem 01.09.2020 stärker durch die EU-Kommission "beaufsichtigt" werden! Mal sehen, wie ernst das genommen wird
      Ich glaube nicht, dass die von der EU geplante stärkere Beaufsichtigung viel verändern wird. Man muss auch den "Typgenehmigungs-Tourismus" gar nicht unterbinden sondern lediglich verhindern, dass leichtfertig Typgenehmigungen erteilt werden, bei denen die Voraussetzungen zur Erteilung gar nicht vorlagen. Der Schwachpunkt liegt bei der Erteilung der Typgenehmigung und nicht erst in unterbliebenen Konsequenzen, falls eine Typgenehmigung zu Unrecht erteilt wurde. Da muss die EU die Typgenehmigungsbehörden nicht nur in die Pflicht sondern auch in die Haftung nehmen. Das könnte z.B. durch so eine Vorschrift geschehen:

      (1) Die Typgenehmigung erlischt, wenn ein Fahrzeug bei Erteilung der Typgenehmigung oder durch nachträgliche Veränderung einen nicht mehr geltendem Recht entsprechenden Zustand aufweist und dadurch die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist oder sich das Abgas- und Lärmverhalten verschlechtert.
      (2) Hatte die Typgenehmigungsbehörde bei Erteilung der Typgenehmigung Kenntnis von dem nicht rechtskonformen Zustand oder hätte sie die Kenntnis wie Wahrung der eigenen Sorgfaltspflichten haben können, haftet sie für alle dem Eigentümer oder Halter des Fahrzeugs als Folge des Erlöschens der Typgenehmigung entstehenden Schäden.
      (3) Der Fahrzeughersteller haftet in gleicher Weise ggf. gesamtschuldnerisch mit der Typgenehmigungsbehörde, wenn er vom nicht rechtskonformen Zustand Kenntnis hatte oder hätte haben können.

      Nach den durch den Deutschen Bundestag getroffenen Feststellungen lagen den Typgenehmigungsbehörden bei Erteilung der Typgenehmigung keine Unterlagen vor, die überhaupt eine Prüfung der Rechtmäßigkeit ermöglicht hätte, so dass die Typgenehmigung allein schon aus diesem Grund gar nicht hätte erteilt werden dürfen. Es wurde aber lediglich VW in die Pflicht genommen, was in meinem Augen nicht sein darf. Während die anderen betroffenen Typgenehmigungsbehörden wenigstens noch so viel Anstand besitzen, auf ein m.E. ohnehin unsinniges Update zu verzichten, hat das KBA die Keule gegen VW herausgeholt und wäscht sich selbst in Unschuld anstatt eine Mitverantwortung zu übernehmen. Wenn es die EU ernst meint mit einer stärkeren Überwachung der nationalen Typgenehmigungsbehörden, so sollte eines der Ziele sein, genau so etwas zu verhindern.

      Andreas
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