Erfahrungen mit 17" Alufelgen und Serienbrereifung, welche ET ist möglich ohne Veränderungen

    • [ FL Felgen ]

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    Umfrage

    Soll sich @berme (wieder) einen Yeti kaufen oder ist er mit einem Karoq besser bedient?

    Insgesamt 53 Stimmen

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    • Da steht unter anderem bei K1C und K2B

      "Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximalmöglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem obengenannten Bereich abgedeckt sein. "

      Wer sagt denn das dies nicht gegeben ist ? Eventuell muss doch gar nichts am Kotflügel ausgestellt werden ?
      Die 225 er Reifen kommen ja bei ET 35 nur 10 mm weiter nach außen.
      Hat das schon mal jemand nachgemessen ?
    • minoschdog schrieb:

      franjo11 schrieb:

      Die Felgenbreite spielt bezüglich dieser Dinge ohnehin keine Rolle.
      Wenn es um die Optik der Verbreiterung geht spielt die sehr wohl eine Rolle, gleiche Reifen auf einer breiteren Felge kommen auch breiter daher, als auf der Serienfelge. Das Fahrverhalten kann dadurch auch geringfügig verbessert werden, die Kippgrenze wird etwas günstiger gestaltet, gerade bei hochbeinigen SUVs nicht ohne Bedeutung. ;)
      Es ging mir um die Lenkgeometrie (speziell Lenkrollradius) und nicht um die Optik...und da spielt es nun mal keine Rolle, ob du eine 7 oder eine 7,5Zoll breite Felge hast.

      Ob man den Unterschied von 7 zu einer 7,5-Zollfelge, bei gleicher ET und gleichen Reifen überhaupt merkt, wage ich zu bezweifeln.

      Eine 7,5-Zoll-Felge mit ET 47, wie @old man beschrieben hat, bringt gegenüber der serienmässigen Felge mit 7-Zoll und ET 45 bei der sichtbaren Breite kaum etwas. Die gut 4mm weitere Außenpositionierung eines Rades dürfte nur für Spezialisten wahrnehmbar sein.

      Eine um 10mm kleiner ET sollte es schon grundsätzlich sein, wenn man wirklich etwas sehen will.
    • franjo11 schrieb:

      Ob man den Unterschied von 7 zu einer 7,5-Zollfelge, bei gleicher ET und gleichen Reifen überhaupt merkt, wage ich zu bezweifeln.
      Ich auch....aber ich schrieb ja auch nicht von 7" und 7,5" Felgen mit gleicher ET, sondern von 7,5" Felgen mit geringerer ET. Und diesen Unterschied bemerkte sogar der Serviceberater des :F: bei einer Probefahrt ohne dass ich ihn darauf aufmerksam gemacht hätte.

      So gerne ich das meistens sehe, dass Du hier oft mit fundiertem Wissen den "Erklärbär" gibst....manchmal verrennst Du Dich auch, lass' es dann doch einfach gut sein. ;)
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • Gibst du mir jetzt als Moderator den Rat, lieber erst gar nichts zu sagen?

      jeder verrennt sich mal, in diesem Fall hatte ich dramatischer Weise übersehen:
      "kommen auch breiter daher, als auf der Serienfelge"
      und deswegen soll ich zukünftig "lieber erst gar nichts sagen"?

      Ich denke mal, dass so eine Äußerung, gerade eines Moderators, etwas zu weit geht.
    • Mir war schon klar, dass hier wieder mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet werden würde.

      In all meinen Modifikationen haben die Felgen ABE, für die Distanzscheiben liegen Teilegutachten vor, in denen die maximale Felgenbreite mit bestimmten Reifenkombinationen genannt werden. Auch befindet sich die Spurverbreiterung stets im Toleranzbereich (sonst würde sie nicht abgenommen!).
      Aus drei Gründen war eine Abnahme fällig:
      1. Die Spurplatten haben lediglich ein TGA; das Fahrzeug muss also vorgeführt werden, um sicherzustellen, dass alles seine Richtigkeit hat).
      2. Die Federn haben lediglich ein TGA; das Fahrzeug muss also vorgeführt werden, um sicherzustellen, dass alles seine Richtigkeit hat).
      3. Die Felgen hatten ET42 statt ET45 und benötigten in Kombination mit den Distanzscheiben eine Vorführung, um sicherzustellen, dass die Laufflächen-Abdeckung gegeben war und kein Karosseriekontakt bestand; eine Abnahme war nur möglich durch die Tieferlegung (da ohne diese die Laufflächenabdeckung nicht gegeben gewesen wäre).

      Ich gebe aber gerne zu, dass diese Kombination heute nicht mehr abgenommen würde, da inzwischen Auflagen verschäft wurden. Bei allen drei verbauten Komponenten gab es keinerlei Auflagen, wie sie bislang hier in diesem Fred diskutiert wurden!


      Was diese vermeintliche Sicherheit angeht: Bei richtigen Geländewagen werden in besonderem Maße Fahrwerksumbauten vorgenommen. Dabei werden Höherlegungen verwendet und auch sehr gerne Extremfelgen aufgezogen. Nicht zuletzt wird dadurch eine höhere Bodenfreiheit erzielt, die beiden Spurweiten einander angepasst (damit die Hinterräder in der Spur der Vorderräder laufen) und ein breiterer Stand erreicht, um die Kippgefahr zu reduzieren. Bei den Geländefahrzeugen schreit keiner, obwohl diese in besonderem Maße einer Abnahme bedürfen. Also: Ball flach halten!


      LG
      Mi-go


    • Je nach Fahrzeug und Motorisierung gibt es unterschiedliche Auflagen. Es kann durchaus sein, dass Distanzscheiben unter den Werten liegen, die mit einer Felge mit geringerer Einpresstiefe erreicht werden können. Was geht und was nicht, kann man nur durch Lesen der zahlreiche ABEs und TGAs in Erfahrung bringen. Bei Auflagen, die einer Karosserieveränderung bedürfen, fliegen die Felgen umgehend aus meiner Auswahl raus.

      Für den CLS (X218) gibt es dabei mehrere Auflagen zu beachten:
      1. Diesel oder Benziner
      2. Luftfahrwerk oder Stahlfedern
      3. Kombi oder Limousine
      4. Allrad oder RWD
      5. serienmäßig verbaute Rädergröße
      6. Größe der Bremsscheiben
      7. mit RDK oder ohne

      1) erschließt sich mir nicht, kann daher nur mit einer sehr geringen Tragfähigkeit der Felgen zu tun haben
      2) das Luftfahrwerk kann in der Höhe verstellt werden (+3cm), dadurch ist ggf. die Abdeckung nicht mehr gegeben.
      3) Kombis haben in der Regel eine höhere Hinterachslast (insbesondere mit AHK), daher gibt es Begrenzungen
      4) Traglast hinten und andere Achsgeometrie vorne
      5) Tachogenauigkeit
      6) in der Regel sind die meisten Zubehör-Felgen (ET35; Serie ET34,5) nur zugelassen bei Scheibe < 344mm, was aber wieder durch Distanzscheiben aufgehoben werden kann)
      7) bei einigen Felgen können keine Reifendrucksensoren verbaut werden; beim CLS ist RDK Sonderausstattung - je nach Baujahr


      Es gibt bei der alten E-Klasse (S212) sogar vorne unterschiedliche Kotflügel (normal und AMG), die unterschiedliche Auflagen bedingen. Auch gibt es bei AMG-Felgen ab Werk hinten kleine Flaps, die einen bestimmten Bereich der Radläufe verbreitern, um die Radabdeckung zu gewährleisten.
      Für den CLS 500 (W218) gibt es in allen Fällen einen separaten Eintrag in den ABEs, da dieser ein komplett anderes Fahrwerk verbaut hat.

      Um das Ergebnis mal zu verdeutlichen:
      Der CLS (X218) hat Serie 8x5x18 ET34,5 und 255/40 R18.
      Zubehör-Felgen haben in der Regel ET30 oder ET35 (Bremsauflage!), gleiche Reifengröße.
      Es gibt aber auch EINE Felge mit einer geringeren ET: Autec Veron, die ET25 und ABE besitzt; es dürfen dann aber nur maximal 245/40 R18 aufgezogen werden.
      Eine EINZELNE weitere Sonderstellung hat die Borbet XRT, die 9x18 ET30 (und ABE) mitbringt und mit 255/40R18 gefahren werden darf.

      Sollte ich noch erwähnen, dass generell auch Mischbereifung mit hinten 9,5x18 ET48 und 285/30 R18 möglich ist?

      Beim A6 sind die Räder in der Regel immer bündig (bis auf wenige mm) mit dem Radlauf. Serie 8x18 ET39 mit 245/45 R18. Maximal sind 8x18 ET35 drin, gelegentlich sogar mit 255/45 R18. Will ich die Felgen auf 8,5" verbreitern ist bei ET45 Schluss. (Alle Angaben gültig für ausgesuchte Felgen mit ABE.)

      Daher: viel ist möglich, nicht alles legal (=mit ABE). Daher immer genau lesen!


      LG
      Mi-go


    • mi-go schrieb:

      Mir war schon klar, dass hier wieder mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet werden würde.
      Hallöchen mi-go,
      nix Zeigefinger :) .
      Ich finde es sogar schön, wenn sich Jemand seinen Yeti nach seinen Wünschen und Vorstellungen herrichtet. Bei den Felgen muß man sich halt ausgiebig mit der ABE+Anhang oder den TÜV Gutachten beschäftigen, dann geht auch 8,5X20 ET 48 ohne Umbauten ( nur Reifengröße 225/35-20 muß eingetragen werden ) :D .
      Schöne Feiertage.
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • Hi,
      ich habe die serienmäßigen 225/50 von der 7 Zoll auf eine 8x17 Zoll von RH mit ET45 umgerüstet. Keinerlei TÜV-Auflagen!
      Sieht recht stämmig aus. Wenn die ET allerdings unter 45mm liegt kommen allerlei Auflagen dazu. Oder man hat Glück bei der Abnahme.

      Einen guten Rutsch (natürlich ins neue Jahr)
      wünscht DIETER
    • MMhhh, hatte gedacht das wäre alles etwas einfacher ?(

      Ich überlege jetzt schon ob ich nicht meine Serien "Scudos" schwarz pulvern lasse und dann evtl. noch 5 mm H&R
      Spurplatten mit ABE dazu draufmache...ich will halt schwarze Felgen haben...
      Ist natürlich ganz schön aufwendig und kostenintensiv...Reifen runter...strahlen und pulvern...und dann Reifen wieder drauf...
      Sollte dann aber ohne Auflagen passen...
    • SkoYetDrive schrieb:

      Ist natürlich ganz schön aufwendig und kostenintensiv...Reifen runter...strahlen und pulvern...und dann Reifen wieder drauf...
      Sollte dann aber ohne Auflagen passen
      Bei dem Aufwand würde ich mir einen Satz gebrauchte "Schwarze" kaufen und die "Alten" im Anschluss verkaufen.
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