Rückrufe der Autohersteller steigen weiter

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 11 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (3) 27%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (2) 18%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (0) 0%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (6) 55%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (3) 27%

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    • Rückrufe der Autohersteller steigen weiter

      Gefühlt oder "gewusst" haben wir es ja alle... ;)

      Die Qualität der Hersteller lässt immer wieder zu wünschen übrig.
      Gründe sind immer kürzere Entwicklungszeiten und der Druck zur Kosteneinsparung (= Gewinnmaximierung).

      Nach einer neuen Studie musste z.B. BMW in den USA im Jahr 2017 fast sechsmal mehr Fahrzeuge zurückrufen, als sie im gleichen Zeitraum verkauft haben.

      blick.ch/auto/news_n_trends/ne…bedenklich-id8173358.html

      Gruß Jörg
    • Ich kann nicht beurteilen, ob die Qualität der Autos wirklich so viel schlechter geworden ist, aber ein Anstieg der Rückrufquote muss seine Ursache keinesfalls in einer Qualitätsverschlechterung haben sondern kann ganz einfach auch daran liegen, dass die Hersteller heute viel schneller Rückrufe veranlassen als früher, um immensen Schadensersatzforderungen vorzubeugen. Das gilt ganz besonders für die USA. Es werden heute Fahrzeuge wegen Mängeln zurückgerufen, wegen denen man früher keine Rückrufaktion gestartet hätte, was dann natürlich auch zu einem Anstieg der Rückfufe führt.

      Andreas
    • Entwicklungszeit kostet auch Geld. Das Einsparpotential ist klar, sie sparen bei der Entwicklung. Wie bei Bananen, die werden "grün" verkauft und Reifen beim Kunden.

      Das größte Risiko gibt es bei Neuentwicklungen, will nur Karoq sagen. Da Jammern viele über quietschende Bremsen und ruckelnder neuer 1,5TSi. Die Updates sind noch nicht fertig und das Quietschen wird dementiert. Ich hoffe, dass der neue 1,5TSi nicht noch weitere Überraschungseier ausbrütet. Der soll ja Gerüchteweise dieses Jahr noch den 1,4TSi Konzernweit komplett ersetzen..

      Die Partikelfilter und das drumherum, die bis KW31, also in letzter Sekunde vor Zulassungsverbot kommen, bergen auch ein gewisses Risiko. Bananensoftware und unausgereifte Hardware könnte hier auch für Ärger sorgen.

      Der Kostendruck kommt direkt vom Vorstand, der will maximal Verdienen und vor den Aktionären gut dastehen.
      Rein von den hohen Autopreisen her sollte die Massenproduktion von Autos durchaus ohne Qualitätseinsparnisse möglich sein.
      Die Zulieferer werden zunehmend im Preis gedrückt, die müssen dann eben auch sparen, jedoch auch nicht beim Vorstand. Das Material und das Personal muss dafür herhalten. Nötigenfalls wird ins Ausland verlagert oder gleich aus Asien bezogen.

      Garantieverlängerungen sind teuer, wahrscheinlich ahnt man schon die Kosten, und bei 5 Jahren ist dann sowieso schluss. Schlechte Aussichten für jetzige Neuwägen in Zukunft.
    • Wetzlarer schrieb:

      Vermutlich haben die diversen Steuergeräte in einem Mittelklasse Auto mehr Rechenleistung wie eine Apollo Kapsel in den 70ern.
      Die haben größtenteils sogar mehr Rechenleistung als das Space Shuttle, dass mit einem Intel 386er Prozessor mit 33MHz ausgestattet war. Doch das mehr an Rechenleistung ist kein Problem.
      Problem ist eher, die meist schnelle Hardware ausreichend schnell mit funktioneller und zu Programmierender Software zu füllen, ohne dass die Software Fehler enthält. Fehler tauchen aber oft erst beim testen auf. Die verkürzten Testzyklen sind das Problem.
      Auffällig sind Probleme bei Neuentwicklungen. Mein 2016er Yeti ist jetzt genau zwei Jahre alt und bisher ohne Rückruf bzw. Garantiereparatur. Nach 2 Jahren hatte mein 2010er Yeti bereits 4 Rückrufe und eine Garantiereparatur hinter sich.
      Die Garantieverlängerung auf 4 Jahre für damals 299.-€ hat Radlager, Tankanzeige und Zündspule übernommen.
      Damals ein klarer draufzahler für die Garantieverlängerung.
      Nicht umsonst ist inzwischen die Garantieverlängerung so teuer geworden.
      Wenn die Hersteller schon mit verkürzten Entwicklungs und Testzyklen arbeiten, wäre es doch nur fair, länger Garantie zu geben.
    • Hallo!

      Genau deswegen kaufe ich bei Autos und Motorräder immer aus der letzten Serie.

      Damit bin ich bisher immer sehr gut gefahren.

      Anders ein Kollege von mir der immer meint einer der ersten sein zu müssen.
      Egal ob Touran, Fox, Q2 oder irgend so ein Japaner: immer hat er irgendwelche Probleme gehabt mit Schäden und Rückrufen.

      Aber er ist halt auch beratungsresistent :rolleyes:
      Bis die Tage,

      Volker
    • Wetzlarer schrieb:

      Genau deswegen kaufe ich bei Autos und Motorräder immer aus der letzten Serie.
      Nicht immer...
      Saubere Autos mit richtig guter Abgasreinigung kommen mit EURO 6 d temp, bei Skoda ab KW31 für alle Modelle (ausser Superb TDI, der hat nur Euro 6c).
      Wer ein neues Auto kauft und sich soweit wie möglich von Fahrverboten und Wertverlusten schützen will sollte das nicht außer Acht lassen.
    • Mit einem "Auslaufmodell" als Benziner droht mir die nächsten Jahre kein Fahrverbot, und ich habe weniger Wertverlust mit dem Yeti 1,4 Style für 20000 € Kaufpreis als bspw mit einem Karoq der 2017 mit vergleichbarer Ausstattung auch ohne DPF für 9000 € mehr Kaufpreis neu auf den Markt kam.
      Die Fahrverbotshysterie halte ich mittlerweile für völlig überzogen.
      Wenn man danach oder den in immer kürzeren Abständen folgenden neuen Euronormen geht müsste man sich alle 3 -4 Jahre ein neues Auto kaufen.
      Darauf hoffen doch die Hersteller.
    • berme schrieb:

      Wenn man danach oder den in immer kürzeren Abständen folgenden neuen Euronormen geht müsste man sich alle 3 -4 Jahre ein neues Auto kaufen.
      Noch ist keine neue Norm in Sicht. Es ist und bleibt die Euro 6 als gültige Norm. Eine schärfere Norm ist eigentlich nicht erforderlich, sondern nur, dass die Hersteller sich dran halten und die Autos entsprechend ausrüsten.
      Die Schlupföcher in den Messverfahren wurden geschlossen, darum heisst das jetzt nun auch Euro 6c und Euro 6d temp.
      Jetzt, 6 Monate bevor die Hersteller verbindlich Euro 6c erfüllen müssen, ist das Angebot sehr überschaubar. leider.

      Es müssen kurzfristig alle Autos angepasst werden, da bin ich mal gespannt, was dann alles nicht klappt.
    • udohans schrieb:

      .., ist das Angebot sehr überschaubar. leider.


      Ich vermute mal, dass viele Hersteller Euro 6c überspringen werden und ab Juli/August 2018 ihre Fahrzeuge dann direkt nach Euro 6d testen lassen.
      Einige Hersteller, deren Fahrzeuge Euro 6c/6d bereits erfüllen (Toyota Prius RAV4 H) , warten noch mit der Homologation.

      Die ADAC Tabelle der Euro 6d Fahrzeuge ist seit Jahresanfang schon ganz gut gewachsen und z.B. der neue Ford Mustang wird mit Partikelfilter ausgerüstet (und soll angeblich auch Euro 6d erfüllen), findet sich in dieser Tabelle noch nicht wieder.
      Im VW Konzern soll die neue Norm ja dann ab der 31. KW erfüllt werden.

      Ich kaufe nur noch einen neuen Wagen nach Euro 6d, aber zur Zeit ist das ja erst mal kein Thema.

      adac.de/infotestrat/umwelt-und…euro_6d_temp/default.aspx


      Gruß Jörg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marwin220 ()

    • Wetzlarer schrieb:

      Vermutlich haben die diversen Steuergeräte in einem Mittelklasse Auto mehr Rechenleistung wie eine Apollo Kapsel in den 70ern.
      Ja sicherlich! Aber zum Mond kommen wir damit trotzdem nicht nur in die Werkstatt - nicht zur Reparatur sondern zu Teileaustausch.
      Reparieren kann ja so gut keiner mehr!

      Gruß Peter :)
    • Das manche Hersteller (natürlich nicht im VW Konzern!) auch nach vielen Jahren noch Kulanz gewähren, habe ich aber auch aktuell in anderen Foren lesen dürfen.

      BMW gewährt z.B. 100 % Kulanz auf den Steuerkettentausch bei den N47 Motoren (2 L-Turbodiesel in der 3er-Reihe E90-93) bis zu 8 Jahren und 200tkm .
      Für den Tausch muss der Motor komplett raus. In alteren Varianten gibts sogar nen Kurbelwellentausch zusätzlich!

      Und bei Toyota gab es gerade bei einem Prius Plus einen kostenlosen neuen Inverter, obwohl der Wagen bereits 6 Jahre alt und mehr als 180.000km auf dem Tacho hatte. Auch die 12 Stunden Arbeitszeit, die die Werkstatt benötigte um den schwer zu lokalisierenden Fehler zu finden, wurden vom Händler getragen.

      Hier steht man noch für seine Fehler gerade... :thumbup:

      Wenn ich da so manche Berichte hier im Forum, oder auch anderen VW (Konzeren) Foren denke.... X(

      Gruß Jörg
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