Welches Fett für die Panoramadach-Dichtung? Knackgeräusche im Innenraum

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    • Welches Fett für die Panoramadach-Dichtung? Knackgeräusche im Innenraum

      Hallo liebe Yeti-Gemeinde,

      seit einer Weile entstehen im Innenraum meines Yeti während der Fahrt (insbesondere auf schlechten Strassen...) nervige Knackgeräusche. Ich beobachte dass seit ein paar Tagen intensiver und bin mir relativ sicher, dass das Panoramadach der Verursacher ist. Wenn ich das Dach öffne oder hinten hochstelle, sind die Geräusche sofort weg. Und bleiben merkwürdigerweise nach dem Verschliessen dann auch eine Weile weg. Kommen aber irgendwann wieder und nerven weiter.

      Frage 1: Es gibt am hinteren (fest stehenden) Schiebedachteil vorne eine Gummidichtung mit 2 nach oben stehenden Wulsten, auf die sich der bewegliche Dachteil beim Schliessen absenkt und abdichtet. Diese Gummidichtung ist (werkseitig? werkstattseitig?) gründlich mit irgendwas eingefettet. Auf dem Fett klebt eine Menge Dreck (Birkengefrickel....). Mein erster Schritt soll es also sein, diese Dichtung zu reinigen und neu zu schmieren. Daher die Frage an euch: Mit welchem Schmierstoff schmiert bzw. pflegt man diese Dichtung? Einfach Fett, oder Türdichtungspflegemittel? Oder gibt es irgendwas Spezielles dafür?

      Frage 2: Im Internet habe ich an verschiedenen Stellen von Knackproblemen gelesen. Aber nicht wirklich die Beschreibung zur Vorgehensweise der Problemlösung gefunden. Ich möchte sehr ungern das Dach zerlegen (um hinterher vielleicht viel grössere Probleme zu haben). Was kann ich also tun?

      Frage 3: Was muss generell wartungsmässig mit dem Dach passieren? Wegen laufender (verlängerter) Gewährleistung war mein Yeti bislang immer in der Fachwerkstatt zur Wartung. Da passiert dann aber unterhalb von 100.000km relativ wenig. Nach Knackgeräuschen suchen ist nicht wirklich vorgesehen (und fairerweise gesagt ja auch kein Spaziergang in 10 Minuten). Bisher habe ich ab und zu vorne den Windfang gereinigt und ansonsten das Dach sich selbst überlassen. Vielleicht hat ja jemand von euch ein paar Stichworte zur Wartung des Dachs.

      Ich danke euch für eure Unterstützung. Und wünsche ein schönes Oktoberwochenende! (Mitte Oktober, Köln, 28°C ! Unglaublich.)
    • Bei der letzten Inspektion im Ende Dezember letzten Jahres hat der :F: eine Liste der Wartungsarbeiten abgehakt und mir ausgehändigt, die u.A. besonders hervor gehoben erst eine Identifizierung des verwendeten "Spezialfetts" (dürfen nicht vermischt werden) und dann das Fetten unter Beachtung der Vorschrift für die "Kunstgerechte Wartung".


      "Falls es sich um die feste graue Paste handelt, ist es erforderlich, die Führungen zu reinigen und zu fetten, den Windabweiser zu reinigen und eine Funktionsprüfung mit Kontrolle der Geräuschentwicklung und der Wasserabläufe durchzuführen.
      Falls es sich um ein farbloses Gleitmittel handelt, ist lediglich eine Funktionskontrolle mit Prüfung der Geräuschentwicklung erforderlich."
    • Vorneweg vielen Dank für eure bisherigen Kommentare.

      Ich habe am Wochenende mal ein wenig rumprobiert. Da die Knackgeräusche nur bei geschlossenem Dach auftreten, habe ich die Führungen des Dachs erst einmal ausgeschlossen. Und habe mich mit der Dichtung zwischen dem festen und dem beweglichen Dachteil beschäftigt. Wie im ersten Post gesagt, war die Dichtung ziemlich dick und ungleichmässig mit einem transparenten Fett eingeschmiert. An diesem Fett klebten alle möglichen Partikel (Blütenzeug, ......). Ich habe den Dreck entfernt und das verbliebene Fett gleichmässig verteilt. Und habe die äusseren Kanten der Dichtung mit flüssigem Silikon (aus der Spraydose auf einen Lappen, und dann weiter auf die Dichtung) benetzt. Und siehe da....

      BINGO! Das Knacken ist verschwunden.

      Meine Theorie dazu ist die Folgende:

      Beim Schliessen des Dachs wird die Dichtung eingeklemmt (um abzudichten). An den verschmutzten Teilen und den fettfreien Bereichen kann die an der Gegenfläche anliegende Dichtung nicht „schwimmen“. Die Dichtung legt sich dadurch nicht flach an die Gegenfläche. Wenn die Karosserie sich dann bei der Fahrt auf schlechten Strassen etwas verwindet, verändert die Dichtung ihre Lage und macht dabei Geräusche. Durch die jetzt bessere Gleitfähigkeit der Dichtung legt sie sich beim Schliessen des Dachs direkt besser flach an, und der Grund für das Knacken ist weg.

      Die nächste Zeit wird zeigen, ob das Knacken dauerhaft verschwunden ist. Und ob es mit neuer Verschmutzung oder verbrauchter Schmierschicht wiederkommt.
    • Nur das Richtige Schmiermittel nehmen, alles Andere wie Silikon zerstört die Dichtungen mittelfristig. Kein Witz!
      Jetzt unterwegs im lavablauen Custom-Allpfoten-Silberrücken und im lautlosen E-Smurf 8o
    • rotax schrieb:

      VW hat .... dazu passendes Schmiermittel.
      Das wird das vom Eos sein.
      Der Eos hat durch die vielen Dichtungen im Klappdach große Probleme mit Geräuschen gehabt (meine Frau hatte einen bis 2015)

      Das Spezialmittel wirkt echt Wunder, musste beim Eos aber mehrmals im Jahr angewendet werden.

      Bei VW gibt es das in Form von einem getränkten Tuch zur Einmalbenutzung oder in einer Sprühflasche.
      Das Tuch kostet etwa 10-12 €, die Flasche regulär um die 50 €, mit etwas Suche auch für unter 40 €.

      Auf jeden Fall Einweghandschuhe tragen, das Mittel ist etwas agressiv zur Haut.

      @Bikendorf: Falls du nichts findest, melde dich, denke, dass ich nicht lange suchen muss.

      Gruß
      Bernd

      Edit: Das Mittel nennt sich Krytox
    • Shadow schrieb:

      Das wird das vom Eos sein.
      Ob der EOS das Mittel auch verwendet ist mir unbekannt.
      Man muss sich leider durch die Antworten im Link von MT "durchkämpfen" bis man die passende Stelle gefunden hat .
      Ich hatte vor langer Zeit dazu schon mal einen Beitrag geschrieben, aber die Suchfunktion, na ja Sie wissen schon ;) .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • Zitat OEM Repleitfaden

      Anschließend müssen die Gleitbereiche -3- der Führungsschiene
      -2- mit Lithiumschmierfett -G 060 751 A2- neu gefettet werden.
      Die Innendichtung -1- und die Außendichtung -4- haben eine
      Gleitlackbeschichtung und dürfen nicht gefettet werden.
      Die Seilzüge und die Motorplatten dürfen nicht gefettet werden.
    • Beim ehemaligen EOS meines Bruders wurde mehrfach Krytox verwendet:

      amazon.de/Original-Audi-Gleitm…sr=8-1&keywords=Krytox+Vw

      amazon.de/ORIGINAL-Spezial-Gle…sr=8-2&keywords=Krytox+Vw

      Das half Zeitweise, mußte dann aber in immer kürzeren Abständen aufgetragen werden.

      Versuchsweise wurde dann der Forumsvorschlag "Weichspüler" verwendet. Das half dann beim 2. Auftrag bis zum Verkauf.
      Weichspüler hilft definitiv auch bei dem bekannten Klappern der Türdichtungen bei Golf 6 und Co.

      Ob dies auch bei den Dichtungen des Panoramadaches hilft, ist mit aber unbekannt. Ich persönlich würde es aber versuchen.

      Gruß Jörg
    • Zum reinigen der Schienen hat sich bei mir der angehängte DIY bewährt.

      Ein schlichter Pfeifenreiniger zurechtgebogen und in einen Bithalter gesteckt. Das gedrehte Ende umlegen und er sitzt auf Spannung, der innere Magnet sorgt für den Rest.

      Mit etwas Bremsenreiniger bekommt man ihn zwischendurch schnell sauber und entfernt auch sehr hartnäckigen Schmutz.
      Dateien
    • Soweit ich die bisherigen Posts richtig verstanden habe, gibt es am Panoramadach folgende zu wartende Stellen:

      1) Die Führungsschienen rechts und links, auf denen der bewegliche Dachteil bewegt wird
      2) Das Windschott, dass sich beim Öffnen des Daches vorne aufstellt
      3) Die hintere Gummidichtung, auf die sich der bewegliche Dachteil absenkt

      Was macht man wartungsmässig mit diesen 3 Stellen? Ich habe wie folgt verstanden:

      zu 1) Reinigen mit Spezialtool von VW oder mit Pfeifenreiniger-Tool. Nach dem Reinigen Spezialfett (wieder mit Pfeifenreiniger oder Spezialtool?) auftragen. (Welches Fett benutzt man hier? G060 751 A2? Wofür ist das G052 172 M2?)
      zu 2) Insekten usw mit Staubsauger aus dem Netz saugen. Kontaktflächen, auf welche der bewegliche Dachteil beim Schliessen drückt, mit Spezialfett schmieren (Gleiches Fett wie unter 1) ?)
      zu 3) Reinigen mit Lappen; Schmieren mit ??; gar nicht schmieren??; Weichspüler??

      Es wäre prima und würde allen PD-Besitzern eine grosse Hilfe sein, wenn jemand je ein Foto zu den 3 Positionen hochladen würde, auf dem man sieht wie das Reinigen, Schmieren, Fetten, Weichspülen :D , Pfeifenreinigertool benutzen.... aussieht.

      Vielen Dank vorab!
    • Die meisten Panodach Besitzer werden es einfach in der Werkstatt warten lassen.

      Eine Werkstatt sollte Skodawerkstatt muss nach den Herstellervorgaben arbeiten.

      Die Herstellervorgaben kann man sich hier herunterladen:

      erwin.skoda-auto.cz/erwin/showHome.do

      Hier kann man innerhalb einer Stunde sämliche Anleitungen für den Yeti incl aller Selbststudienprogramme herunterladen mit Speicher und Druckrecht (keine 10 €)!

      Des Weiteren müsste man nach Eingabe der VIN auch in das HST (Handbuch Service Technik) kommen. Da sind dann auch Handlungsanweisungen für Problemfälle hinterlegt (klappt nicht mit allen Rechnersystemen).

      Das Netz würde ich nur mit einer Flusenrolle reinigen, ich halte die Staubsauger für zu Verschleißfreudig auf das Material.

      Unser Superb Dach bekommt fast keine Pflege. Bürstenwäsche und aufpassen das die Wasserabläufe frei sind. Dichtungen alle nur mit feuchtem Tuch behandelt.
      Unser A3 (einfaches GSD) bekommt die gleiche Pflege. Hier mussten beim Kauf die Schienen gereinigt werden.

      Reinigungslösung

      D 009 401 04-

      google.de/imgres?imgurl=https%…i6ASgIMAg&iact=mrc&uact=8

      Fett für die Schiene

      G 060 751 A2-

      ecstuning.com/b-genuine-volksw…ing-paste-160g/g060751a2/
      Dateien
      • schiene.pdf

        (37,06 kB, 7 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von minoschdog ()

    • Hallo!

      Margiani schrieb:



      "Falls es sich um die feste graue Paste handelt, ist es erforderlich, die Führungen zu reinigen und zu fetten, den Windabweiser zu reinigen und eine Funktionsprüfung mit Kontrolle der Geräuschentwicklung und der Wasserabläufe durchzuführen.
      Falls es sich um ein farbloses Gleitmittel handelt, ist lediglich eine Funktionskontrolle mit Prüfung der Geräuschentwicklung erforderlich."
      Hat jemand eine Idee warum bei dem einen Fett die Wasserabläufe kontrolliert werden sollen und bei dem anderen nicht?

      Mir fällt kein vernünftiger Grund ein ?(
      Bis die Tage,

      Volker
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.