Musterfeststellungsklage

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      Käfer62 schrieb:

      Das vermut ich auch, das würde wohl für VW "günstiger" werden als eine große Anzahl von Verfahren "durchzustehen".
      Das ist für VW nicht nur finanziell günstiger sondern auch vom Arbeitsaufwand. Bei einer Erstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Fahrzeugs oder alternativ Anrechnung des Verkaufserlöses, müsste jeder einzelne Fall individuell bearbeitet werden. Wenn sich am Ende nur 50.000 EA-189-Verbraucher der Musterfeststellungsklage anschließen (wahrscheinlich werden es noch deutlich mehr), müssten diese 50.000 Fälle alle individuell abgehandelt werden. Das kann VW selbst mit einer personell stark aufgestockten Rechtsabteilung gar nicht schultern und würde folglich Jahre dauern. Da liegt es nahe, eine pauschale Entschädigung anzubieten, von der ich mir denken könnte, dass sie in einer Größenordnung zwischen 2.000 und 3.000 Euro liegt. Das klingt auf den ersten Blick wenig, wäre aber gar nicht so schlecht und in jedem Fall besser als mit der rostigen Gabel ins Knie.

      Wenn die Klage tatsächlich Erfolg haben sollte, partizipiert man davon aber nur, wenn man sich für die Musterfeststellungsklage hat registrieren lassen, weshalb ich hier jedem EA189-Betroffenen nochmals nahelegen möchte, sich an dem Verfahren zu beteiligen. Das empfehle ich auch Selbstständigen, die bei der Registrierung eine private Nutzung angeben sollten. Sollte die Klage Erfolg haben und VW darauf eine pauschale Entschädigung anbieten, wird nicht mehr danach gefragt, ob man wirklich Verbraucher ist. Das wird erst dann überprüft, wenn man sich mit VW nicht einig und so "gezwungen" wird, seine Forderung gerichtlich geltend zu machen.

      Andreas
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      Habe mich auch der Musterfeststellungsklage angeschlossen, wird aber für mich keinen Sinn machen, da ich den Yeti wieder verkauft habe. Beim Erwerb war er 11 Monate alt, also auch nicht neu.
      Veti 1,4 Style 4x4 DSG.
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      Michaeld schrieb:

      ...wird aber für mich keinen Sinn machen...
      Dazu musst du für dich zwei Fragen beantworten:
      Erstens: Als du den "Schummeldiesel" gekauft hast, war da schon bekannt, dass er ein Update mit eventuellen negativen Folgen benötigt oder sogar schon hatte?
      Zweitens: Hast du den Diesel mit "Wertverlust" verkauft, sozusagen als "Notverkauf"?
      Hattest du einen finanziellen Schaden (wie hoch der auch immer sein mag), dann könnten Schadensersatzansprüche durchaus Sinn machen! ;)


      Grüße
      Bernd
      ........


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