Musterfeststellungsklage

    • [ Gesetz ]

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 20 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 5%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 25%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (5) 25%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 5%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (10) 50%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (4) 20%

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    • yatidriver schrieb:

      Aber nur wer sich für die MFK registriert hat.
      So ist das und wer sich nicht in das Klageregister hat eintragen lassen, hat hierzu keine Heilungsmöglichkeiten mehr.

      Wer dagegen bereits einen Anwalt oder einen sonstigen "Rechtsstreiter" mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt hat könnte möglicherweise auch noch zu einem akzeptablen Erfolg kommen.
    • Kajo schrieb:

      Wer dagegen bereits einen Anwalt oder einen sonstigen "Rechtsstreiter" mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt hat könnte möglicherweise auch noch zu einem akzeptablen Erfolg kommen.
      Nein, kann er nicht mehr, es sei denn, es wurde bis spätestens 31.12.2018 Klage erhoben. Ansonsten sind sämtliche Ansprüche verjährt. Nur wer sich zur MFK angemeldet hat, kann, sofern er das Vergleichsangebot nicht annimmt, noch innerhalb eines halben Jahres nach Rücknahme der MFK klagen, da durch die MFK die Verjährung gehemmt wurde.

      Andreas
    • Schweigen im Walde

      Hallo

      am 30.03.20 hatte ich ja im zweiten Versuch meine Unterlagen zum Vergleich bei VW eingereicht.

      Seit dem Schweigen im Walde...

      Beim ersten Versuch hatten sie sich ja schnell gemeldet (das die Unterlagen nicht ausreichend sind)

      Gutes oder schlechtes Omen...., ich bin gespannt!

      Bleibt weiterhin Gesund
      Harzer4x4
    • Ich hänge mich hier mal an, auch als VW Fahrer.

      Habe meinen Golf 6 (2009) auch angemeldet und alles sauber eingetragen, außer dem Fahrzeugbrief. Den habe ich, auf Grund eines Totalschadens (2016) nicht mehr und auch leider keine Kopie :/ . Habe wie vom VZBV den Kaufvertrag, bzw. die Rechnung hochgeladen. Heute kam eine Mail von VW:


      VW schrieb:

      Wir haben allerdings festgestellt, dass es sich bei dem von Ihnen hochgeladenen Dokument nicht um eine Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Fahrzeugbrief) handelt. Wir können daher anhand der bislang vorgelegten Unterlagen nicht nachvollziehen, dass Sie das im Vergleichsportal angegebene Fahrzeug erworben haben.
      Was soll das nun? Wie kann ich vorgehen? Braucht es nun doch einen Anwalt?

      EDIT:

      OK, habe eben bei VW angerufen! Man muss seine Zugangsdaten durchgeben und dann wird das Portal umgestellt, dass man den Kaufvertrag samt Personalausweis hochladen kann! Ich bin gespannt...
    • rv112 schrieb:

      Man muss seine Zugangsdaten durchgeben und dann wird das Portal umgestellt, dass man den Kaufvertrag samt Personalausweis hochladen kann!
      Eigentlich hätte ich erwartet dass vor der "Hochladung der Zulassungsbescheinigung Teil II" bzw. des Kaufvertrages mit Personalausweis eine kurze Abfrage erfolgen würde und dann je nach Vorliegen die notwendigen Papiere hochgeladen werden können.

      Gleichwohl wird es dann ja wohl jetzt funktionieren - drücke die Daumen.
    • Kajo schrieb:

      Eigentlich hätte ich erwartet dass vor der "Hochladung der Zulassungsbescheinigung Teil II" bzw. des Kaufvertrages mit Personalausweis eine kurze Abfrage erfolgen würde und dann je nach Vorliegen die notwendigen Papiere hochgeladen werden können.

      Harzer4x4 schrieb:



      heute habe ich nun bei VW angerufen und freundlich nachgefragt warum meine Dokumente (Kaufvertrag Yeti und Verkaufs-Vertrag von 2019) nicht ausreichend sind?
      Die Dame am Telefon meint, ich müsse halt noch mein Personalausweis mit einreichen (sie gab zu, dass das auch nicht auf der Homepage geschrieben steht).
      Hatte ich bereits gepostet
    • rv112 schrieb:

      OK, habe eben bei VW angerufen! Man muss seine Zugangsdaten durchgeben und dann wird das Portal umgestellt, dass man den Kaufvertrag samt Personalausweis hochladen kann! Ich bin gespannt...
      Die machen mir Spaß X(

      Heute kam die zweite Absage und meinen Vergleich.

      Historie in cronologischer Reihenfolge
      • Vergleich ausgefüllt, ohne Zulassungspapiere da ich das Auto bereits verkauft hatte, aber mit Kauf- und Verkaufsvertrag
      • Antwort VW = Ohne Zulassungspapiere keine Erstattung
      • Angerufen bei VW --> Bitte senden Sie eine Kopie ihres Ausweises ein (haben wir leider vergessen im Portal zu schreiben)
      • Neuen Vergleich mit Kopie Perso, Kaufurkunden, Steuerbescheide, VS-Bescheide und Schrieb vom KBA
      • Antwort VW = Ohne Zulassungspapiere keine Erstattung
      • Angerufen bei VW (Gelächter im Hintergrund und Partystimmung, die Telefondame musste sich das lachen ebenso verkneifen) = Ja, sie müssen den Perso einreichen (HABE ICH DOCH!! :cursing: :cursing: :cursing: ) UND ihre ID Nummer (hatte ich natürlich nicht im Büro zur Hand :( ) DANN kann ich sie auf ein anderes Portal schicken und dort müssen sie alles neu eingeben und hochladen.



      Die schaffen das schon, das bis nach dem 20.04.20 rauszuzögern :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: und hinterher "Tut uns leid, aber da sind sie jetzt zu spät".

      Ich hätte nicht gedacht, das sich mein Groll auf VW noch steigern ließe, aber es klappt :motz: :nana: :kotz:

      Gruß
      Harzer4x4
    • Harzer4x4 schrieb:

      sie müssen den Perso einreichen (HABE ICH DOCH!! ) UND ihre ID Nummer
      Die ID-Nr. hast du doch bereits angegeben, als du das Formular ausgefüllt hast. Mir scheint, dass sich bei VW auch noch das Tollhaus-Virus eingeschlichen hat. Wenn VW so weiter macht und alle Stricke reißen, bleibt dir noch die Schlichtungsstelle und ggf. sogar die Klage, für die du sogar drei Jahre Zeit hast, da der Anspruch aus dem Vergleich erst nach drei Jahren verjährt. Das Geld wirst du jedenfalls erhalten, so oder so.

      Andreas
    • Hallo Floflo,

      lt vzbv:
      Was kann ich unternehmen, wenn ich das Angebot von VW nicht annehmen möchte?
      Der vzbv wird Ende April 2020 die Musterfeststellungsklage zurücknehmen. Das ist Teil des Vergleichs zwischen dem vzbv und der Volkswagen AG.
      Verbraucher, die das Vergleichsangebot nicht annehmen, können also individuell weiterklagen. Wenn Sie sich wirksam zum Klageregister angemeldet haben, kann eine Klage mindestens bis Ende Oktober 2020 erhoben werden. Je nach Fallgestaltung sind auch spätere Klagen noch möglich. Wenn Sie eine Klage erwägen, sollten Sie sich in jedem Fall rechtzeitig von einem Rechtsanwalt beraten lassen, der Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal hat.

      Mindestens bis Ende Oktober 2020 - meinst Du wirklich, dass es bis April 2023 sein könnte?

      Ich habe vor 14 Tagen meinen KFZ Brief hochgeladen, nachdem mein KFZ Schein nicht anerkannt wurde.
      Seit 14 Tagen ist nichts mehr passiert.
      Es war einmal ein YETI 4X4 2,0 FL
      Nun ist der VW Konzern Geschichte.
    • yatidriver schrieb:

      Mindestens bis Ende Oktober 2020 - meinst Du wirklich, dass es bis April 2023 sein könnte?
      Man muss hier unterscheiden zwischen der Verjährungsfrist, die gilt, wenn du den Vergleich nicht annimmt und der Verjährungsfrist, die gilt, wenn du den Vergleich annehmen willst, dir VW aber kein Angebot macht. Im ersten Fall beträgt die Frist sechs Monate ab Zurücknahme der MFK. Wer Klage erheben möchte, sollte allerdings noch so lange warten, bis der BGH ein Grundsatzurteil gefällt hat und am besten auch der EUGH entschieden hat, natürlich nicht über den Fristablauf hinaus. Eine Entscheidung des BGH ist für den 06. Mai avisiert, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass der Termin wegen Corona verschoben wird, zumal auch der EuGH seine Entscheidung verschoben hat. Ich gehe aber davon aus, dass bis Oktober in jedem Fall eine Entscheidung getroffen sein wird. Je nachdem wie das Verfahren ausgeht, macht es dann Sinn oder keinen Sinn gegen VW zu klagen.

      Etwas anderes gilt, wenn du prinzipiell den Vergleich annehmen willst, VW dir aber kein Angebot macht. Liegen die Voraussetzungen aus dem MFK-Vergleich zwischen vzbv und VW für ein Entschädigungsangebot vor, wendet man sich zunächst an die dafür eingerichtete Schlichtungsstelle. Kommt es da nicht zu einer Einigung, kann man auf Erfüllung des Vergleichs klagen, da es sich bei dem Vergleich um einen Vergleich (Vertrag) zugunsten Dritter handelt, der den "Musterklägern" einen unmittelbaren Anspruch auf Erfüllung einräumt. Da es sich insoweit nicht um einen Schadensersatzanspruch gegen VW handelt sondern um einen Anspruch aus dem MFK-Vergleich, gilt hierfür die dreijährige Verjährung, die mit Ablauf dieses Jahres zu laufen beginnt. Aussicht auf Erfolg hat man mit so einer Klage aber nur dann, wenn alle in dem MFK-Vergleich festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind, d.h. also z.B. das Fahrzeug nicht nach dem 31.12.2015 erworben wurde.

      Andreas
    • Myright-Kunden können den VW-Vergleich in der Musterklage annehmen. Myright hatte seine Klienten zu einem großen Teil auch bei der Musterklage des Verbraucherverbands VZBV gegen VW angemeldet. Myright hält aber daran fest, die eigene Sammelklage fortzusetzen. Wer trotzdem den Vergleich annehmen will, muss sich daher seine Forderung gegen VW zurückübertragen lassen. Myright ermöglicht das gegen eine Gebühr von 25 Prozent der Vergleichssumme für den bisherigen Aufwand. Wer noch den Vergleich annehmen will, muss sich sputen: Die Frist läuft Montag in einer Woche ab.

      R.S
    • Dieser Workaround ist Comedyreif

      Versuch Nummer 1 Vergleich:

      • Angefangen, Daten einzugeben, beim Pkt Zulassungsbescheinigung Teil II aufgehalten und angerufen, weil hab ich nicht mehr. „Macht nichts Kaufunterlagen und Perso hochladen reicht“, also fertig gemacht und eine Woche nix gehört
      • Mail bekommen: „…Wir haben allerdings festgestellt, dass es sich bei dem von Ihnen hochgeladenen Dokument nicht um eine Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Fahrzeugbrief) handelt. Wir können daher anhand der bislang vorgelegten Unterlagen nicht nachvollziehen, dass Sie das im Vergleichsportal angegebene Fahrzeug erworben haben….“
      • Wieder angerufen: „Ja wir müssen im Portal da was umstellen und dann können sie die Dokumente noch einmal hochladen…
      Versuch Nummer 2 Vergleich, Fertig gemacht und mal gucken was jetzt passiert…

      Hä, was soll das? ?( Mal abgesehen davon, dass die Mailantwort offensichtlich überhaupt nichts mit dem vorhergegangenen Sachverhalt zu tun hat, finde ich sie auch inhaltlich Blödsinn:

      • Weshalb sollte die Zula Teil II, ein Dokument auf dem ausdrücklich draufsteht „Der Inhaber wird nicht als Eigentümer ausgewiesen“ einfacher zum Ziel führen als Bestellung, Kaufvertrag und Rechnung in Verbindung mit der Perso?
      • Reichen die vorgelegten Unterlagen ja offenbar zum „nachvollziehen“ aus
      Wer denkt sich solche Prozesse aus? :S :S :S
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