Kontra Elektromobilität, allgemeines dazu

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    Umfrage

    Eure Meinung zum Panoramadach

    Insgesamt 25 Stimmen
    1.  
      Hatte/habe es - und bin zufrieden (14) 56%
    2.  
      Hatte/habe es - und bin unzufrieden (1) 4%
    3.  
      Nie wieder - nur Ärger damit (1) 4%
    4.  
      Immer wieder - nie Ärger gehabt (1) 4%
    5.  
      Beim nächsten Autokauf JA (10) 40%
    6.  
      Beim nächsten Autokauf NEIN (10) 40%

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    • Rheinschiffer schrieb:

      Der Deutsche gibt (ganz grob) im Durchschnitt alle 5 Jahre ein Jahresgehalt für „Auto“ aus.

      old man schrieb:

      Hallöchen Rheinschiffer,
      ob das so stimmt ?
      Ja!

      Hallo old man und berme,

      Mit dem Durchschnittsalter der PKWs (eure Anmerkung) hat das eigentlich gar nichts zu tun.

      Ich will mein statistisches Zitat mal an Beispielen erläutern:

      Der Begriff „Auto“ meint hier Gesamtkosten.

      Angenommen:
      Halter A verdient im Jahr 30.000 Euro
      verteilt auf 5 Jahre = 6.000,--, verteilt auf 12 Monate = 500,-- mtl.
      Halter A kauft eher Kleinwagen oder Gebrauchte (weniger Abschreibung) , fährt weniger, behält sein Auto länger, hat schlechtere Vers.-Einstufung, besucht weniger Fachwerkstätten, macht vieles selbst usw......

      Angenommen:
      Halter B verdient im Jahr 60.000 Euro
      Verteilt auf 5 Jahre = 12.000,-- anno /12 = 1000,-- mtl.
      Halter B kauft eher größere und eher neue Autos, größerer Verbrauch, fährt eher mehr, fährt in Fachwerkstätten, kauft eher ein neues Auto, hat evtl. auch zwei Autos

      Angenommen:
      Halter C verdient im Jahr 90.000,-- Euro
      /5 =18.000,-- anno, / 12 = 1500,-- mtl.
      Halter C kauft eher sehr große und teure Autos, hat Zweitwagen, nimmt Full-Service, usw....

      Da die Abschreibungen über die Zeit bei allen drei Haltern aber nicht linear sind, macht es Sinn, einen größeren Zeitraum zu betrachten. Das erste Jahr ist das teuerste, dann wird´s langsam „billiger“.

      So reichen z.B. bei dem „armen“ Halter C, der sich gerade für 100.000,--- Euro einen neuen Schlitten gekauft hat, die ausgeworfenen 18.000,-- Euro /anno noch nicht einmal für die Abschreibung im ersten Jahr ... – der arme ..... wir bedauern ihn .........

      und dieser, oben genannte Wert, muss mindestens erhalten bleiben, sonst gibt es eine wirtschaftliche Katastrophe.


      C.M.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rheinschiffer ()

    • Selbst als wir 3 Fahrzeuge (Neuwagen) in der direkten Kleinfamilie hatten hat mich das addiert kein Brutto-Jahresgehalt gekostet.....

      Warum sollte Dein Halter A eine schlechtere Versicherungseinstufung haben ?
      Warum sollte Dein Halter A weniger fahren ?
      Warum sollte Dein Halter A keine Vertragswerkstatt aufsuchen ?

      Zitat: "Halter C kauft eher sehr große und teure Autos, hat Zweitwagen, nimmt Full-Service, usw...."
      Warum ?
      Wie kommst Du darauf ?
      Vielleicht investiert er lieber in Immobilien ?
      Hat Wohnungen, Grundstücke in Deutschland, oder im Ausland, reist viel mit dem Flugzeug ?
      Oder hat ein Boot, eine Yacht ein Wohn/Reisemobil ?

      Ein Privatfahrzeug kann man steuerlich nicht Abschreiben.
      Also welche "Abschreibung" meinst Du @Rheinschiffer ?

      Ich verstehe bei Deinen Beispielen einfach nicht auf was Du argumentativ hinaus willst ?
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächel, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Ganz einfach:
      Die Menge Geld, die z.Zt. von allen Deutschen zusammen (arm und reich) in die Autowirtschaft fließt, darf sich nicht verkleinern.

      Wenn reiche Leute nur noch kleine Autos kaufen würden, geht’s bergab.
      Wenn E-Cars deutlich billiger werden als jetzige Autos, geht’s bergab.
      usw. .......
      Für die ermittelten Werte bin ich nicht zuständig. Mittelwerte lassen sich nicht immer auf Einzelfälle übertragen.

      Nebenbei: Drei Neuwagen über fünf Jahre unterhalten und abschreiben (!) unter einem JG ...... gut!

      D.C.
    • Rheinschiffer schrieb:

      Der Begriff „Auto“ meint hier Gesamtkosten.
      Hallöchen Rheinschiffer,
      Statistik ist das Eine, Realität sieht anders aus.
      adac.de/infotestrat/autodatenb…TSI+ACT+Sportline+4x4+DSG
      Der Wertverlust liegt hier bei rund € 360,00 pro Monat= € 4320,00 pro Jahr, macht in 10 Jahren
      € 43 200,00, ergo Neuwagenpreis.
      Was ist nun richtig, alle 5 Jahre oder 9,8 Jahre?
      Wir sind völlig O.T., suche noch nach einem passenden Thread :) .
      MfG
      old man
      Nichts ist so beständig wie der Wandel :thumbup:
      Heraklit von Ephesos
    • Privatier schrieb:

      Ich verstehe bei Deinen Beispielen einfach nicht auf was Du argumentativ hinaus willst ?
      Dann bist Du nach seiner Sichtweise nicht tolerant ;)
    • Rheinschiffer schrieb:

      Ganz einfach:
      Die Menge Geld, die z.Zt. von allen Deutschen zusammen (arm und reich) in die Autowirtschaft fließt, darf sich nicht verkleinern.

      Wenn reiche Leute nur noch kleine Autos kaufen würden, geht’s bergab.
      Wenn E-Cars deutlich billiger werden als jetzige Autos, geht’s bergab.
      usw. .......
      Für die ermittelten Werte bin ich nicht zuständig. Mittelwerte lassen sich nicht immer auf Einzelfälle übertragen.

      Nebenbei: Drei Neuwagen über fünf Jahre unterhalten und abschreiben (!) unter einem JG ...... gut!

      D.C.

      Ich glaube zwar, ganz ganz langsam, dahinter zu kommen worauf Du hinaus willst....... ?( :thumbsup:

      Aber das ist doch auch nur eine Mischkalkulation
      - Den Renault Espace Phase III sind wir 8 Jahre gefahren. (Tolles Auto, null Defekte)
      - Den Renault Spider (reines Spaßmobil) hatte ich nur 36 Monate, dann brauchte ich Geld für eine weitere Immobilie.
      - Den Opel Agila (Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn zum 18.) haben sich mein Sohn und mein Weib 24 Monate geteilt bis zum unverschuldeten Crash, dann kam der Corsa C Sport.....

      Andere Zeit, andere Lebensführung, anderes Einkommen, anderer Lebensabschnitt.

      Warum sollte es bergab gehen wenn E-Mobile (meine Favoriten Brennstoffzelle) günstiger und bezahlbarer werden ?
      Umso eher gibt es eine Umschichtung des Bestandes.
      Was ja theoretisch der Umwelt und den CO² Zielen der EU zugute kommt ?!

      Billiger werden Akku-Fahrzeuge auf keinen Fall, das liegt schon an den eingesetzten knappen Rohstoffe und Materialien.
      Höchstens kleiner und noch weniger alltagstauglich - bei maximal gleichem Preis eines soliden Verbrenner Allrounders.
      Das mag in 15 Jahren, also für mich 3 Autoleben (da verstehe ich Deine Rechnung) ganz anders aussehen ?
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächel, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Rheinschiffer schrieb:Ganz einfach:
      Die Menge Geld, die z.Zt. von allen Deutschen zusammen (arm und reich) in die Autowirtschaft fließt, darf sich nicht verkleinern.
      ________________
      Stimmt, viele Geringverdiener oder Rentner können sich bald kein Auto mehr leisten. Das muss kompensiert werden.
      Ersatzteilkosten, Unterhaltskosten, und Neuwagenpreise steigen stetig.
    • Rheinschiffer schrieb:

      Der Deutsche gibt (ganz grob) im Durchschnitt alle 5 Jahre ein Jahresgehalt für „Auto“ aus.
      Zur Klarstellung:
      Es geht hier nicht um die lineare Abschreibung des reinen Autos (das hätte ich sehr wohl auch ohne Nachhilfe ausrechnen können) und auch nicht darum, wie lange Autos in Besitz eine Halters sind oder generell halten, sondern um das Geld, das der Deutsche im Schnitt für „Auto“ (auch Autos) ausgibt und das auch tut. (s. mein Text) . Das habe ich in meinem zweiten Beitrag nochmals klar hervorgehoben (s. dort) und es wurden in den folgenden Fragen von euch auch genauso verstanden ...... und Privatier merkt ja langsam, was ich sagen will .....

      Es ist nun mal so, dass reiche Leute eher teure Autos kaufen als arme Leute. Ich kann das auch nicht ändern. Kleinere Autos fahren eher weniger Kilometer als große. Auch da habe ich keinen Einfluss drauf. Kleine und besonders Gebrauchte werden mehr von Fahranfängern (schlechte Vers.-Einstufung) und Wenig-Verdienern gekauft. Kann ich auch nichts für.
      Und wenn Privatier sogar drei neue Autos fünf Jahre lang (!) mit einem (!) JG unterhält, liegt er eben unter Schnitt. Dafür gibt es ja evtl. auch Leute, deren Jahres-Autokosten ihr Jahresgehalt übersteigt. Wenn es denn lange gut geht, warum nicht.

      Nun zu old mans Beispiel, vielen Dank dafür.

      Gesamtkosten 701,-- Euro/Monat. Macht im Jahr 8412,-- Euro, in fünf Jahren 42.060,-- Euro.

      Heißt: Der Deutsche, der um die 42.000,-- Euro/anno verdient, gönnt sich im Schnitt ein Auto, das ihn 701,--Euro pro Monat kostet, also z.B. einen Karoq. (Finde ich ganz plausibel und passend.)
      Das ist für Wirtschaftler ein ganz wichtiger Wert.
      Ich hoffe, ich konnte mich jetzt verständlich ausdrücken.

      Warum kam es überhaupt zu diesem Quer-Thema?

      Ich habe versucht zu begründen, warum die Wirtschaft alles daransetzt, um uns - ob reich oder arm – weiterhin mindestens diese Beträge (ein JG in fünf Jahren) für Automobilität aus den Rippen zu leiern, ja sogar muss. Und deshalb werden E-Cars im Endpreis wohl nicht billiger werden, auch wenn sie billiger produziert werden könnten. Stattdessen wird man sie aufpeppen und dadurch „angleichen“. Und nun sind wir endlich wieder beim E-Car.

      A.P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rheinschiffer ()

    • Der Umweltschutz durch die E-Autos findet auf ganz anderer Ebene statt. Wenn nur 10 Prozent der Autofahrer auf E-Mobile umsteigen brauchen die Kommunen kein Streusalz mehr zu kaufen. Die Stromkabel unter den Straßen werden so warm, dass Schnee und Eis keine Chance mehr haben und auf dem Mittelstreifen auch im tiefen Winter die Rosen blühen.
      Im Ernst: Die Stromnetze sind in keinster Weise auf so etwas vorbereitet und werden regelmäßig zusammenbrechen. An den Tankstellen wird dann Benzin und Diesel zu überhöhten Preisen an die Besitzer von Notstromaggregaten verkauft und in die Umwelt gepustet. Seltsamerweise liest man in den Medien aber kein Wort zu diesem nicht auf die Schnelle zu behebenden Problem. Ist wohl politisch nicht korrekt.
    • Danke @Rheinschiffer - für die nochmalige Erläuterung Deines ersten Textes ! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      Ja jetzt habe ich auch kapiert auf was Du überhaupt hinaus wolltest.
      Ja - so beschrieben ist es richtig.
      100% Zustimmung.
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächel, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Man lernt nie aus !

      kaspar schrieb:

      Die Stromkabel unter den Straßen werden so warm, dass Schnee und Eis keine Chance mehr haben und auf dem Mittelstreifen auch im tiefen Winter die Rosen blühen.
      Ich freu mich drauf, Rosen aus der Heimat und das mitten im Winter R) .

      kaspar schrieb:

      Seltsamerweise liest man in den Medien aber kein Wort zu diesem nicht auf die Schnelle zu behebenden Problem. Ist wohl politisch nicht korrekt.
      Gut, dass du uns das jetzt gesagt hast ;) :drink: .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • Wie immer sehe ich das zunächst positiv und frage, was kann man aus diesem „Problem“ machen?

      Also, Kabel unter die Garageneinfahrt legen und nie mehr schaufeln müssen. Super.
      Alternativ unters Gewächshaus - Spargel im Winter - köstlich.

      Danke für den Ideen-Anschloß.

      Q.K.
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