10 Jahre mit dem Yeti - Was in der Zeit alles passierte.

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 21 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 5%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 24%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (6) 29%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 5%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 52%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (4) 19%

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    • 10 Jahre mit dem Yeti - Was in der Zeit alles passierte.

      Im Sommer 2009 verbrachten wir ein Wochenende in Dresden und machten mit der S Bahn einen Ausflug nach Radebeul und warteten auf unserem Bahnsteig auf den Zug.
      Da hielt ein Auto-Güterzug mit lauter bunten Yetis beladen direkt vor unserem Bahnsteig mit den Erstauslieferung von Tschechien nach Deutschland.

      Welch ein knuffiges Auto. Vorne mit den runden Knopfaugen erinnert es an die ersten Twingos - Kindchenschema halt. Der Knick im Fensterrahmen oben und die sehr großen Fensterflächen (greenhouse) erinnert an den ersten etwas aristokratisch angehauchten Range Rover und der Rest quadratisch, praktisch gut. Hinten Einzelsitze herausnehmbar. Das Ganze signalisiert schon von weitem ein nonkonformistisches Design, dass sich nicht dem aerodynamischen Diktat beugt. Dafür ein relativ kurzes und leichtes Auto. 4x4 braucht im urbanen Umfeld kein Mensch. Etwas höher sitzen reicht.

      Wenn man sich diese heutigen Panzer (ok, andere Klasse) von Q7, X5 oder gar X7 ansieht, oder gar dessen Crossover Coupé Derivate wie X6 mit mäandrierenden Formen ansieht, ist das Ur-Yeti Design herrlich entspannt.

      Also war zu dem Zeitpunkt klar, so ein Dingen kommt kurzfristig in den Fuhrpark. Quervergleiche zu dem etwas größeren Tiguan, zeigte, dass es den Yeti auch mit kleineren Motoren und mit einer modernen spritsparenden Automatik. Zu dem Zeipunkt lag der Stadtverbrauch des kleinsten Automatik Tiguan 3 l /100 km höher.
      Also zum Händler und die Farben geprüft. Das unser geordertes Matteobraun später die meist verkaufte Farbe wurde, war Pech für uns.
      Ein Expierence mit DSG, Panodach, braunen Ledersitzen und anderen Goodies wurde es dann. Einsatzgebiet sollten Kurzstrecken sein, ein Tiefgaragenplatz die Höhle für den Yeti.

      Wie schon in anderen Posts geschrieben nervten die üblichen Konzernmängel, Steuerkette, Schiebedachklappern, kaputte Batterie direkt am Anfang und wurden größtenteils auf Garantie oder Kulanz erledigt. Für mein Gefühl sehr kurze Werkstattintervalle von 3.500 km (Kurzstrecken halt) sportliche Rechnungen (Düsseldorf halt) dafür.
      Der Rückruf mit dem Einbau des Turbolader Distanzstück hat dem Motor einiges an Spontanität genommen. Auf der Autobahn ist der 1.2 TSI kein Verkehrshindernis, aber eine Fehlbesetzung. Dafür gibts noch eine E Klasse oder einen 911er im Fahrzeugpool.

      Nervig war die dauernd herunterfallende Handschuhfach-Klappe. Mehrfaches Zerlegen der Mimik und der Tipp hier aus dem Forum es mit Silikonspay zu versuchen und das Fach eher spärlich zu beladen, brachten finale Besserung.
      Optisch unschön sind die abblätternden Markenembleme vorne und hinten auf den Klappen.

      In den letzten 7 Jahren wurde der Service in eigener Regie durchgeführt, ein Inspektionsrücksteller hilft dabei. Dabei auch mal das Kühlmittel und andere Posten tauschen,was vermutlich sonst keine Werkstatt macht.

      Ansonsten ist nichts dramatisches passiert.

      Da in unserer kleinen Firma und Familie 8 Autos laufen und Service-Hilfsmittel vorhanden sind, geht das leicht von der Hand.
      Der Yeti wird von allen gerne gefahren, ist in der Stadt immer noch ein angenehmer, sehr übersichtlicher Begleiter, dass jetzt seit über 10 Jahren. Auch wenn zwischenzeitlich ein Elektroauto mit Drehmoment vom Stillstand an, lockt.
      Der Yeti wird und noch einige Jahre begleiten, hat gerade mal 34.000 km auf der Uhr.
    • Vom ersten sehen bis zum Kauf habt ihr euch aber doch ganz schön Zeit gelassen. Ich habe mir damals den Yeti auch angeschaut, als im Sommer 2009 unser Händler die ersten Yetis bekam und auch bald bestellt. Da es Anfangs nur 1,8 TSI und 2,0 TDI gab, kam der 1,2 TSI erst etwas später (der 1,2 TSI Motor kam erstmalig im Polo im Herbst auf den Markt gefolgt vom Yeti), ich habe ihn dann Ende 2009 bekommen.

      DSG-DSSD schrieb:

      hat gerade mal 34.000 km auf der Uhr.
      Der steht ja fast nur, 3400 km im Jahr ist ja gar nichts, da dürfte ja noch nicht mal die Steuerkette Probleme gemacht haben, das kam meistens so um 50000 km. Wie sieht es denn mit den Dichtungen der hinteren Türen aus und dem Rost an den Türen, wahrscheinlich ist dieses noch nicht aufgefallen, da das Auto kaum genutzt wird.
      Yetifahrer von 2009 bis 2019, jetzt steht nur noch das Yetimodell in der Vitrine, aber alle in Pazifikblau. ^^
    • @DSG-DSSD

      erst einmal Danke für deinen schönen Bericht. Das ist aber jetzt doof, dass du dir damals keinen Diesel gekauft hast. Den könntest du nach dem BGH-Urteil nämlich jetzt zurückgeben und würdest bei der niedrigen Km-Zahl noch fast den kompletten Kaufpreis erstattet bekommen (-11,5%). Sollte der BGH in dem Juli-Termin auch noch Deliktszinsen anerkennen, wären bei einem Kaufpreis von 25.000 Euro nochmals 10.000 Euro fällig und der Yeti wäre regelrecht zur Geldmaschine geworden. Da frage ich mich manchmal, warum sich so viele über die Schummellei aufregen. Ich überlege mir sogar, mein nächstes Auto danach zu kaufen, wo die "Gefahr" einer unerlaubten Schummelsoftware am größten ist. ;)

      Andreas
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