Ein neuer Reifen bei 4x4 OK?

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    Ich...

    Insgesamt 25 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 20%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (8) 32%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 44%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 20%

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    • Ein neuer Reifen bei 4x4 OK?

      Hallo liebe Yeti-Freunde,


      dürfte ich eine Frage bezüglich meiner Bereifung stellen?


      Im Urlaub habe ich auf einer Piste meinem Yeti (TDI 2,0 4x4) weh getan. Ein Fahrfehler meinerseits führte zu einem riesigen Schnitt im Reifen. Ich habe dort einen neuen Reifen bekommen. Es handelt sich bei diesem und ein anderes Modell und einen anderen Hersteller. Nun hat man mir dort gesagt: "das passt, kannste so weiter fahren". In meiner Werkstatt hier sagte man mir: "das ist verboten, vier neue Reifen bitte".


      Weiß jemand, wie in einem solchen Fall verfahren werden soll? So wie ich das lese ist das nicht verboten. Reifengröße passt zu den anderen drei Reifen. Profiltiefe bei den Vorderreifen 6mm, hinten 5mm (soweit ich mich recht erinnere). Also auf jeden Fall jeweils vorne gleich und hinten gleich. Aber ich lese, dass das bei 4x4 ei Problem sein könnte. Jetzt kommen erst einmal die Winterschuhe drauf, aber nach dem Winter sollte das dann wieder passen. Deswegen die Frage, ob ihr mir hier tipps geben könnt?


      Vielen Dank schon mal im Voraus!
    • Hallo

      zwischen dem rechten und linken Rad sollte kein großer Unterschied im Abrollumfang liegen.
      Selbst bei gleicher Reifengröße kann von Hersteller zu Hersteller der Abrollumfang variieren. Da hat jeder Hersteller ein gewissen Spielraum.
      Miss einfach den Abrollumfang der zwei Reifen. Aus dem Bauch raus sollte ein Unterschied nicht mehr als 5 -10mm betragen (ohne Gewähr).
      Ich hatte bei meinem Yeti auch mal ein neuen Reifen gekauft ( mit knapp 2mm mehr Profil), hat sich nicht negativ ausgewirkt.
    • Rechtlich hast du richtig gelesen. 4 unterschiedliche Reifen sind erlaubt. Einzige Auflage sie müssen dem Wetter entsprechen. Also 3 Winterreifen und ein Sommerreifen sind im Sommer ok. Im Winter nicht.
      Bei unterschiedlichen Abrollumfänge muss das Differential immer arbeiten. Das kostet Energie und Verschleiß. Ich weiß von einem Transportunternehmen welches bei Ersatzreifen immer auf Reifen mit gleichem Umfang achtet und damit spürbare Einsparungen an Diesel erzielt.
      Grüße
      The Beginner
    • SY376 schrieb:

      Ich habe dort einen neuen Reifen bekommen. Es handelt sich bei diesem und ein anderes Modell und einen anderen Hersteller. Nun hat man mir dort gesagt: "das passt, kannste so weiter fahren". In meiner Werkstatt hier sagte man mir: "das ist verboten, vier neue Reifen bitte".
      Verboten ist in Deutschland nur eine Mischbereifung aus Diagonal- und Radialreifen. Da es Diagonalreifen bei PKW praktisch gar nicht mehr gibt, hat dieses Verbot keine Bedeutung. Sofern die Reifengröße stimmt, ist alles andere hingegen erlaubt. Das bedeutet jedoch nicht, dass man es auch empfehlen kann. Nicht empfehlenswert sind stark unterschiedliche Profiltiefen auf einer Achse. Nicht empfehlenswert ist auch eine Mischbereifung aus unterschiedlichen Reifentypen (Sommer/Winter/Ganzjahresreifen), zumindest eine Mischung aus Sommer- und Winterreifen. Und nicht empfehlenswert ist auch, wenn auf einer Achse Reifen verschiedener Hersteller gefahren werden. Der eine "falsche" Reifen bei dir ist also keine gute Lösung. Solange wenigsten die Profiltiefe in etwa gleich ist, ist das für den Übergang jedoch vertretbar. Ich würde jedoch im nächsten Frühjahr nach dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen zumindest auf der Achse, wo du jetzt zwei unterschiedliche Reifen hast, für Einheitlichkeit sorgen. Reifen unterschiedlicher Hersteller auf Vorder- und Hinterachse sind zwar auch nicht gerade optimal, ein Sicherheitsrisiko stellen sie jedoch nicht dar, solange es sich wenigstens um qualitativ gleichwertige Reifen handelt, also nicht etwa vorne der teure Markenreifen und hinten ein (runderneuerter) Billigreifen aus dem Baumarkt montiert ist.

      The Beginner schrieb:

      Also 3 Winterreifen und ein Sommerreifen sind im Sommer ok. Im Winter nicht.
      Klugscheißermodus an

      Rein rechtlich ist auch das erlaubt, da es in D keine generelle Winterreifenpflicht gibt. Verboten wäre es nur bei winterlichen Straßenverhältnissen.

      Klugscheißermodus aus
    • Vielen Dank euch allen für die Meinungen. War ja irgendwie klar, dass das eine Art "Glaubensfrage" ist. Ich denke, dass ich erst einmal so weiter fahre. Wahrscheinlich möchte ich sowieso bald auf Felgen umsteigen, die etwas mehr Gummi ermöglichen. So werden die Fahrten auf Pisten angenehmer wie aktuell mit den Standard 17" Felgen.
    • SY376 schrieb:

      So werden die Fahrten auf Pisten angenehmer wie aktuell mit den Standard 17" Felgen.
      Das stimmt - nur schon der Wechsel auf 16er-Felgen mit den Reifendimensionen 215/60 R16 bringt ein spürbar weicheres Fahrverhalten.
      Gruess Dani
      Please don't feed the YETI!
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