Spritpreise

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 24 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 21%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (7) 29%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 46%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 21%

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    • Neu

      Hast Du nicht gesagt, dass man keiner Statistik glauben kann?

      Der von Dir verlinkten Seite schon dreimal nicht. Da werden die absoluten Preise von 1950 bis heute einfach aneinander gereiht oder auf 20 € herunter gerechnet, ohne sich irgendeine Mühe zu machen, die realen Verdienste oder Kaufkräfte zu betrachten.

      Grob nachgerechnet: Durchschnittslohn 1950: 1.580 Euro, 2020: 3.975 Euro. Faktor: 2,5

      Zudem beherrscht der Autor nicht einmal die Prozentrechnung auf dem Niveau der 6. Klasse.
      Angenommen wir rechnen mit der von ihm angegebener durchschnittlichen Inflation von 1,4 % pro Jahr, dann liegt zwischen 1950 und Heute der Faktor von rund 2,7.

      Der Spritpreis ist somit nur minimal mehr gestiegen als die Inflation (Faktoren 2,5 zu 2,7)
      Ganz zu schweigen davon, dass heutige Fahrzeuge sparsamer mit dem Kraftstoff umgehen.

      Nimmt man dagegen den Benzinpreis von 1950 von 17,2 Cent und bezieht es auf die heutigen Preise, so beträgt der Faktor rund 9,6.
      9,6 geteilt durch 2,7 gleich 3,6.
      Wie er zu der Aussage kommt, die Benzinpreise stiegen 6x schneller als die Inflation (alles bezogen auf seine Angaben) bleibt schleierhaft.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 170.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
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      @BernhardJ

      Die Reallöhne sind zu der Zeit völlig uninteressant, Mobilität war ein Luxusgut und der Handwerke wohnte in unmittelbarer Nähe zu seinem Betrieb.

      Statistiken zeigen nur die Parameter die man präsentieren will.

      Schau dir an wo zum Wirtschaftswunder das Haushaltseinkommen drauf ging und wo es heute hin wandert!

      Was hat den die Flugreise in den Staaten im Wirtschaftswunder gekostet oder der Campingplatzaufenthalt? Natürlich verglichen mit den Stundenlöhnen.

      In den Siebzigern schaffte mein Vater ganze 5.000 Kilometer im Jahr, in den Achtzigern waren es schon über 12.000 um dann in den 90 ern mit 17.000 abzuschließen. Im Ruhestand waren es noch 7.000.......bis zum Pflegeheim.

      Aber so ist das wenn man den besser bezahlten Jobs folgt....
      Pfingstsamstag 2019 zahlte Deutschland 40 Mio € für Stromvernichtung!
    • Neu

      Sollte Deiner Meinung nach also jetzt der Spritpreis die seit 1950 gestiegene Mobilität (Kilometer-Mehrleistungen, beruflich und privat) kompensieren?
      Also in diesem Umfang fallen, je mehr man fährt?

      Dass ein großer Teil der Einkommen für's Wohnen, Heizen, Mobilität und Lebensunterhalt und weniger für Luxusgüter ausgegeben wurde, war schon immer so.
      Autos und Sprit waren damals teuer und sind es heute auch - aber nicht in den Maßen teurer wie die verlinkte Seite es versucht zu suggerieren.
      Da wo es richtig weh tut, sind nicht die Autos oder der Sprit, sondern das Wohnen. Immobilienpreise sind zwischen 1950 und heute um den Faktor 10...20 gestiegen, je nach Gegend. Dort besteht somit ein viel größerer Bedarf zu handeln, als bei den Spritpreisen. Hoffentlich tut sich bald etwas beim sozialen Wohnungsbau.

      Davon abgesehen, ist die Lebensqualität zwischen 1950 und Heute gewaltig gestiegen, inklusive Freizeit und Urlaub. Dass man aber dafür arbeiten muss (vielleicht heute sogar etwas mehr und länger als damals), ist auch nichts neues.

      Grüße - Bernhard
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      BernhardJ schrieb:

      Davon abgesehen, ist die Lebensqualität zwischen 1950 und Heute gewaltig gestiegen, inklusive Freizeit und Urlaub. Dass man aber dafür arbeiten muss (vielleicht heute sogar etwas mehr und länger als damals), ist auch nichts neues.

      Grüße - Bernhard
      Seit geraumer Zeit sinkt die Lebensqualität für viele ja wieder. Hoffen wir das die Schere zwischen arm und reich und dass Corona nicht weiter ausufert, und das die Impfbereitschaft noch höher wird.
    • Neu

      BernhardJ schrieb:

      Grob nachgerechnet: Durchschnittslohn 1950: 1.580 Euro,
      Das Statistische Bundesamt meint aber das es nur 135 € pro Monat waren.
      Wenn ich mich so erinnere was mein Vater in den 50ern und auch ich noch zu Anfang/Mitte der 60er so bekam (verdient hätte ich deutlich mehr :cursing: ) halte ich diese Zahl für erheblich realistischer.
      destatis.de/DE/Themen/Arbeit/V…ebiet-1913.html?view=main[Print]
    • Neu

      @berme

      Ja, die Umschichtung des Kapitals nach Oben ist tatsächlich ein gewaltiges Problem des Neokapitalismus. Hoffentlich wird diese Problematik nicht irgendwann mal wieder mit Waffengewalt gelöst. Dazu braucht es aber eines Umdenkens, vor allem bei den Großverdienern. Leider profitieren die kleinen Mitarbeiter immer weniger von den teils gewaltigen Gewinnen der Konzerne, Banken, Immobilienhaien und Spekulanten. Da sollte vor allem die Steuerbelastung überarbeitet werden.

      Die Belastungen der Wirtschaft durch Corona sind tatsächlich auch nicht zu unterschätzen.
      Schnell und viel zu Impfen wäre tatsächlich ein Teil der Gegenmaßnahmen.
      Die aktuellen Erkrankungszahlen spiegeln leider die magere Durchimpfung in Deutschland wieder. Denn wenn man die Menschen die schon wieder durch den Zeitablauf aus dem effektiven Schutz heraus gefallen sind, von den aktuell geimpften 68 % abzieht, dann sind wir irgendwo bei 50...55 % die noch einigermaßen geschützt sind.

      Um mit der Boosterimpfung die Zahlen der ständig nachlassenden Wirkung zu kompensieren und auch weitere bis jetzt ungeimpfte Bürger zu impfen, müssen wir über 10 Millionen Bürger pro Monat impfen, also ca. 500.000 Bürger pro Arbeitstag. Das scheint mit den aktuellen Impfzahlen tatsächlich aufzugehen. Also trotz allem hier etwas Positives.

      Margiani schrieb:

      Das Statistische Bundesamt meint aber das es nur 135 € pro Monat waren.
      Meine Zahl stammt hierher (Rechengröße der Sozialversicherung):

      de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

      Mir erschien es auch etwas zu hoch.


      Grüße - Bernhard
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      Na gut, wenn man dann mit den mageren 135 € aus 1950 (durchschnittlicher Brutto-Monatsverdienst lt. Statistischem Bundesamt) rechnet und dazu den heutigen brutto Mindestlohn von ca. 1.500 Euro betrachtet, dann verdient ein Mindestverdiener ca. 11 Mal so viel wie ein Durchschnittsverdiener von 1950.
      Nimmt man die durchschnittliche Inflation zwischen 1950 und jetzt von 2,4 % pro Jahr an, dann ist man für die Preissteigerungen beim Faktor 5,4 zwischen 1950 und 2021.

      Somit kann sich ein Mindestverdiener von heute für sein Geld etwa doppelt so viel leisten wie ein Durchschnittsverdiener von 1950.

      Jammern auf sehr hohem Niveau.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 170.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
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      E7 Ladestation, ist in 5' wieder voll :D
      und lieber ein H am Ende im Kennzeichen als ein E
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      SQ5 schrieb:

      Und.man damals keine 3.000 km im Jahr gefahren ist...... .
      Andersherum wird vielleicht ein Schuh draus. Bei einem solchen Einwurf fällt mir nix mehr ein....außer total daneben.

      BernhardJ schrieb:

      Somit kann sich ein Mindestverdiener von heute für sein Geld etwa doppelt so viel leisten wie ein Durchschnittsverdiener von 1950.
      @BernhardJ: das kannste noch mantrahaft wiederholen, damit erreichste hier keinen der am Hungertuch nagenden voll verarmten Schluckern, die abends hungrig ins Bett müssen und sich nur 2 Autos und 3 Urlaube im Jahr leisten können. :rolleyes:

      ciao Pit

      und jetzt psst, man muss nach Mantra googlen....
      after all is said and done there's a lot more said than done....
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      Im Augenblick stürzt der US-Ölpreis gerade um > 11% ab.
      Ich bin mal gespannt, ob dies erstens so bleibt und zweitens, wie weit sich dies auf den Spritpreis auswirkt.

      Beim Diesel dagegen wird durch die neue Koalition geprüft, ob die Steuern angeglichen werden sollen.
      Pläne der Ampelkoalition: Fällt das Diesel-Privileg? | tagesschau.de


      Gruß Jörg
    • Neu

      marwin220 schrieb:

      Den Plug-in gibt es neu ab knapp über 40.000,-.
      Wenn ein RAV4 40.000 Euro kostet und der Tank 50 l Sprit fasst, kostet der Liter 800 Euro. Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu viel. ;)
      Bei uns aktuell bei den Blauen:
      Diesel 1,469
      Super E10 1,559
      Super E5 1,619

      Andreas

      P.S.: Wenn ihr weiter "RAVen" wollt, dann doch vielleicht besser bei den Alternativen zum Yeti.
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