Wieviel Offroad geht wirklich???

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 19 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 26%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (5) 26%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 5%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (9) 47%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (4) 21%

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    • Moin Chief,
      ich lasse für Dich die Späße gern 'mal weg, trage auch etwas Ernsthaftes zu unserem tollen Forum bei und beleuchtet dies einmal streng physikalisch.
      Die Problematik für die Querrichtung ist gänzlich anders als die Böschungswerte der Hersteller für die Längsrichtung behandeln: Hier geht es um störende Bauteile am Wagen, die im Wege wären, wenn eine konkave Hohlstrecke durchfahren wird (eben z.B. eine Böschungsanfang oder Taleinfahrt). Diese Werte liegen geometrisch fest und lassen sich genau angeben. In der Seitenrichtung ist nichts im Wege und folglich gibt es auch keinen Wert. Warum Hersteller hier nie etwas sagen würden, liegt an dem sehr schwer zu bestimmenden maximalen Neigungswinkel, bei dem wir zwischen zwei Fällen unterscheiden müssen:

      1. Der Wagen kippt tatsächlich über die Reifenaußenkanten, wenn die Reibung zwischen Reifen und Untergrund groß genug ist. Hierbei ist der Summenschwerpunkt aller Massen (sehr variabel!) zwingend über der Verbindungslinie beider unteren Reifenberührpunkte mit dem Untergrund lotrecht in Deckung zu bringen und der kritische Kippwinkel ist erreicht. Das kann man errechnen, ist jedoch bei einem Wagen in Gebrauchsform sehr aufwendig. Einfacher ist ein Kipptest, der natürlich eine Sicherung für den Wagen vorsehen sollte.
      2. Der Wagen rutscht einfach zur Seite weg. Bei diesem wahrscheinlicheren Fall ist der Reibungskoeffizient einzig zwischen Reifengummi und Untergrundmaterial entscheidend. Aus diesem ergibt sich streng der maximale Böschungswinkel ("Rutschwinkel"), der sogar für alle Wagen gleich ist, wenn die Kontaktmaterialien gleich sind. Kennzeichnend ist in diesem Fall, daß der Rutschwinkel kleiner als der Kippwinkel sein muß, den sonst würde er ja vorher kippen.
      Beispiel: Gummi auf trockenem Erdweg, Haftreibung (kein Rutschen und kein Rollen des Wagens) - Haftreibungszahl = ~0,45; Reibwinkel =24,2 Grad (= maximaler Böschungswinkel).
      Der Wagen wird nach Fall 2 reagieren, da der Kippwinkel deutlich größer sein wird und Du würdest dann beim Umfahren schon daran scheitern, wenn es eine Erdböschung ist.

      Der Jimny hat übrigens mit Sicherheit einen ungünstigeren Kippwinkel durch den höheren Schwerpunkt, darum meine Yetiwahl (oder noch besser ein Goggo - der Hersteller hatte damals eine Prämie für denjenigen ausgelobt, der diesen Wagen als erster auf sie Seite beim Fahren kippt).

      Physikalisch ist im übrigen die Kurvenfahrt vergleichbar mir der Fahrt auf der schrägen Ebene. Bei beiden ist nur die Richtung des Beschleunigungsvektors entscheidend.

      Du siehst, einige humoristische Inhalte bisher von mir hatten durchaus einen harten Kern. Der Schüttwinkel nicht, das ist ein anderes Thema.

      Beste Grüße und hoffe, Du hast wieder Spaß am Forum, Fördegleiter
      Immer eine Handbreit Gelände unter 'm Pneu!
    • Ich weiss ja, dass Du es als Gag geschrieben hast @Margiani,
      aber mit "Bergbauschäden" hat das nix zu tun, da sind die Jungs auf zack.

      Da wird gebohrt und sofort Tonnen von Beton reingepummt,
      weil diese "Ewigkeitskosten" von der RAG gezahlt werden.
      (Deshalb muss die RAG auch jedes Jahr mindestens 300 Millionen Euro erwitschaften, eben für solche Fälle.)

      Die zahlen auch die Pumpen und den Strom dafür, damit der Ruhrpott wg. dem gestiegenen
      Grundwasserspiegel nicht zur Seenlandschaft wird.

      Für die Schlaglöcher in den Strassen ist die Stadt Bochum verantwrtlich und die hat kein Geld.
      Steht wie viele Ruhrpott-Städte immer kurz vor der Pleite.
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächle, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Privatier schrieb:

      Die zahlen auch die Pumpen und den Strom dafür, damit der Ruhrpott wg. dem gestiegenen

      Grundwasserspiegel nicht zur Seenlandschaft wird.
      Nicht der Grundwasserspiegel ist gestiegen, die Erdoberfläche hat sich hat sich gesenkt. Ein anthropogen verursachtes Problem.
      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
    • Ja - die Stadt Essen ist um 48 Meter im Laufe der Bergbauarbeiten abgesunken.
      Dafür gibt es aber auch viele neue kleine Berge und Hügel, begrünte Abraumhalden.
      Unser Haus in Bochum steht auf einer diesen.

      Das Problem ist aber trotzdem der gestiegene Grundwasserspiegel, weil viele alte Zechen geflutet wurden.
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächle, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
    • Landschaftsbild

      Ich habe während des Geographiestudiums mal im Rahmen einer größeren Exkursion das Landschaftsbild im Ruhrgebiet "erforschen" müssen. Anhand alter Karten(skizzen) und v.a. (langweiliger) Landschaftsmalereien haben wir untersucht, wo das heutige Relief natürliche oder anthropogene Ursachen hat. Unterm Strich schon spannend, es wurde früher - aus heutiger Sicht - fast nicht dokumentiert.

      @mods: ich glaube, wir gehören in den Tierfutter-Thread ... :mod:
      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
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