Generelles Tempolimit in Deutschland

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 25 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 4%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 20%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (8) 32%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (1) 4%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 4%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 44%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 20%

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    • Alle sprechen vom Energie- (sprich Geld) Sparen in Verbindung mit Tempolimit. Ist das tatsächlich das wichtigste?

      Statistisch (pro Kilometer Strecke) passieren auf Tempo begrenzten Strecken deutlich weniger schwere und tödliche Unfälle als auf Tempo offenen Strecken.
      Hier geht es um Menschenleben, nicht nur um Sprit- und CO2 sparendes Fahren.

      Mittlerweile nimmt das Spritsparen in Deutschland allerdings recht kuriose Züge an. Ich beobachte immer mehr PKWs die auf Autobahnen konstant nur 80-90 fahren - auch ohne Anwesenheit von LKWs, manchmal auch mit dieser Geschwindigkeit plötzlich rausziehend auf die mittlere oder sogar linke Spur um z.B. mit 90 LKWs zu überholen. Kurios oder sogar gefährlich wird es dann, wenn diese Sparfahrer wiederum von LKWs oder Gespannen überholt werden - "Elefantenrennen" allerdings mit nur einem "Elefant".

      Zügiges und flüssiges fahren im Bereich der maximal zugelassenen Geschwindigkeit wird somit anscheinend für viele zunehmend zu Herausforderung - ob aus Spar- oder anderen Gründen. Die 120-130 de Autobahnen oder 100 der Landstraßen werden im zunehmenden Maße nicht ausgenutzt. Sowas führt statt zum Sparen, zu allgemeinen sprittfressenden Staus und zähem Verkehr mit genervten (vor allem) Berufsfahrern.

      Hatten wir hier im Forum nicht mal einen Thread in dem es um Tempolimits ging? ?(

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 184.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • BernhardJ schrieb:

      Alle sprechen vom Energie- (sprich Geld) Sparen in Verbindung mit Tempolimit. Ist das tatsächlich das wichtigste?

      Statistisch (pro Kilometer Strecke) passieren auf Tempo begrenzten Strecken deutlich weniger schwere und tödliche Unfälle als auf Tempo offenen Strecken.
      Hier geht es um Menschenleben, nicht nur um Sprit- und CO2 sparendes Fahren.
      Das Tempolimit sprich sehr für sich, man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, man tut etwas für den Umweltschutz (Energie sparen) und tut etwas um die Unfälle zu reduzieren. Gerade für den letzten Punkt ist es aber wichtig, nicht nur 130 km/h auf der Autobahn ein zu führen, sondern auch 80 km/h auf der Landstraße. Denn gerade hier gibt es viele schwere Unfälle. Aber die Landstraßen hat die Politik gar nicht auf dem Schirm.

      Es ist hier wie in anderen Themen auch, das eigene ICH steht bei vielen so im Vordergrund, das das Allgemeinwohl untergeht.
      Yetifahrer von 2009 bis 2019, TSI + TDI 4x4, jetzt steht nur noch das Yetimodell in der Vitrine, aber alle in Pazifikblau. ^^
    • Rolf schrieb:

      Das Tempolimit sprich sehr für sich, man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, man tut etwas für den Umweltschutz (Energie sparen) und tut etwas um die Unfälle zu reduzieren. Gerade für den letzten Punkt ist es aber wichtig, nicht nur 130 km/h auf der Autobahn ein zu führen, sondern auch 80 km/h auf der Landstraße. Denn gerade hier gibt es viele schwere Unfälle. Aber die Landstraßen hat die Politik gar nicht auf dem Schirm.
      Die Politik hat derzeit nicht einmal ein Tempolimit auf Autobahnen auf dem Schirm, geschweige denn auf Landstraßen. Und wenn überhaupt vom Tempolimit die Rede ist, dann nur in Verbindung mit Umweltschutz und jüngst auch aus Energiespargründen. Die Sicherheit im Straßenverkehr interessiert dagegen die meisten Politiker scheinbar nicht die Bohne, obwohl der Verkehrsgerichtstag, der z.Zt. auch wieder tagt, schon vor Jahren an die Politik die Empfehlung ausgesprochen hat, auf Landstraßen Tempo 80 einzuführen, wie es das 1973 als Folge der Ölkrise schon einmal für ein halbes Jahr gegeben hat. Solange das Verkehrsministerium in Händen der FDP ist, bleibt das aber wohl ein Wunschdenken deren, die die Zahl der Verkehrstoten auf Landstraßen reduzieren wollen. Aber die FDP hat ja schon bei Corona gezeigt, dass ihr Freiheitsrechte einzelner wichtiger sind als Menschenleben. Dabei ist die Wirksamkeit eines Tempolimits auf zweispurigen Landstraßen für die Verkehrssicherheit unumstritten. Als man in Frankreich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen 2018 von 90 auf 80 Km/h gesenkt hat, zeigte sich in den Folgemonaten ein Rückgang der Verkehrstoten auf den betroffenen Straßen von 12 %. In Deutschland bei einer Reduzierung um 20 Km/h dürfte der Rückgang noch stärker ausfallen. Es ist auch symptomatisch, dass wir zusammen mit Österreich und Portugal die einzigen EU-Länder sind, in denen noch Tempo 100 auf Landstraßen gilt. In Belgien hat man vor ein paar Jahren die zulässige Geschwindigkeit sogar von 90 auf 70 geändert. Interessant ist auch, dass nach Angaben des ADAC 52 % seiner Mitglieder für ein Tempolimit sind und nur 44 % dagegen. Dennoch positioniert sich der ADAC auch weiterhin nicht eindeutig für ein Tempolimit, wobei man den Effekt für die Verkehrssicherheit auf Landstraßen allerdings sieht.

      Andreas
    • floflo schrieb:

      Solange das Verkehrsministerium in Händen der FDP ist, bleibt das aber wohl ein Wunschdenken deren, die die Zahl der Verkehrstoten auf Landstraßen reduzieren wollen.
      Naja da muss man doch Verständnis haben, wenn unser Herr Lindner mit seiner frisch Angetrauten mal zum kurz Ausspannen mit dem Porsche nach Sylt möchte, da wäre ja die Geschwindigkeitsbegrenzung äußerst schlecht. ^^
      Obwohl doch eigentlich die FDP nur recht wenige Wählerstimmen vertritt. Nun ja das ist Politik und das hat ja mit unserem Forum nichts zu tun, warten wir einfach ab, ich denke lange dauert es nicht mehr und wir bekommen Geschwindigkeitsbegrenzungen, ich hoffe nur das die Landstraßen nicht vergessen werden.
      Yetifahrer von 2009 bis 2019, TSI + TDI 4x4, jetzt steht nur noch das Yetimodell in der Vitrine, aber alle in Pazifikblau. ^^
    • "Zu schnell" ist immer die Unfallursache, wenn man die in Wirklichkeit nicht kennt. So wie "Herzstillstand" als Todesursche beim Menschen. Natürlich, irgendwann steht das Herz eben still wenn einer erschossen wurde, ebenso wie bei Tempo Null mit Sicherheit keine Unfälle passieren.
      Die massiv steigenden Zahlen von Unfällen wegen Handybenutzung während der Fahrt finden so natürlich nicht in die Statistik, aber wer sich mal ansieht was die anderen Fahrer so machen weiss Bescheid. Und wenn mir so einer auf der Landstraße frontal reinfährt, macht es keinen großen Unterschied, ob nun Tempo 100 oder 80 angesagt war. Addiert 160 km/h, da bin ich ebenso tot...
      Mein Chef wollte mich durch einen Roboter ersetzen.
      Er konnte keinen finden, der nur Solitär spielt und im Internet surft.
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