Teure Dieselsorten

    • [ Motor ]

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 13 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (3) 23%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (3) 23%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (0) 0%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (7) 54%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (3) 23%

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    • OlliXS schrieb:

      Eben. Es war nur EIN Test und keine repräsentative Testreihe.
      Innerhalb eines einzigen Tests kann es eine Reihe von Faktoren geben, die das Ergebnis beeinflussen.
      Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, hätten man schon eine richtige Versuchsreihe aufstellen müssen.

      So ist dieser Test für die Katz.
      Bzw. fürs Marketing.
      Ganz für die Katz würde ich nicht sagen. Immerhin wurden zwischen den beiden Benzinsorten deutliche Unterschiede bezgl. Ablagerungen und auch Verbrauch festgestellt. Es ist anzunehmen, daß dies bei weiteren Motoren des gleichen Typs ebenso gewesen wäre.

      Und was bei dieser Diskussion ganz vergessen wird: Skoda schreibt seit einiger Zeit (Jahreswechsel oder Frühjahr 2011?) Benzin mit 98 Oktan vor. :rolleyes: Andere Sorten nur mit moderaten (95 Oktan) bis restriktiven (91 Oktan) Einschränkungen. Siehe Betriebsanleitung.

      In Deutschland gibt es dieses Ultimate Super anscheinend ja nicht. Ich denke, die 5 Cent Unterschied fahre ich sicher durch etwas geringeren Verbrauch wieder rein. Also kostets mich trotz Mehrpreis wenigstens nichts - und dem Motor wirds sicher nicht schaden, wenn er den Sprit erhält, den der Hersteller vorschreibt. ;)
    • Irgendwie finde ich den richtigen (aktuelleren) Thread dazu nicht gefunden, vielleicht könnte mir jemand helfen.

      Heute getestet: Total Diesel Excellium

      - ca. 0,3 Liter/100km Wenigerverbrauch ( bei vorwiegend AB 105 km/h , also ne 4 vor dem Komma konnte ich dem [lexicon]BC[/lexicon] bei dieser Strecke 90 km AB mit etwas Steigung noch nie entlocken)
      - subjektiv ? etwas agiler/ weniger oder kein Motorstottern bei 60 im 5ten letzten Gang

      Bei saftigen 0,1 € Mehrpreis je Liter, insgesamt waren es heute 4,80 €.

      Preislich also eher etwas für die hart-gesottenen Diesel-Fans.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sentinel ()

    • ALWAG schrieb:

      Ja freilich. Die Lebensmittelpreise sind weltweit in kurzer Zeit um 30 % gestiegen, und daran sind nicht nur die Spekulanten schuld.
      Lebensmittel gehört auf den Tisch und nicht in den Tank. :thumbdown:

      Und ich dachte schon ich könnte demnächst hier beim Bauer Anton billig tanken. Das wird dann wohl doch nichts und dann geht es weiter 1 bis 2 mal im Monat nach Luxemburg. Beim letzten Tanken kostete der Liter Diesel 1,192.

      Gruß Kajo
    • sentinel schrieb:


      Heute getestet: Total Diesel Excellium

      - ca. 0,3 Liter/100km Wenigerverbrauch ( bei vorwiegend AB 105 km/h , also ne 4 vor dem Komma konnte ich dem [lexicon]BC[/lexicon] bei dieser Strecke 90 km AB mit etwas Steigung noch nie entlocken)
      Wenn dein Bordcomputer auf einer gleichen Strecke plötzlich weniger Verbrauch anzeigt, dann KANN das nicht an der Verwendung eines höherwertigeren Kraftstoffes liegen, dann waren da andere Faktoren im Spiel, wie unbewusst sanfter Umgang mit dem Gaspedal oder viel Rückenwind (ist ja ganz schön windig zur Zeit).

      Begründung:

      Der Bordcomputer ermittelt den Verbrauch ja nicht mittels Durchflussmesser oder sonstiger direkt wirkender Verbrauchssensoren, die gibt es gar nicht, weil viiiiel zu teuer, stattdessen errechnet er den Verbrauch aus den ihm sowieso vorliegenden Parametern wie

      - momentane Geschwindigkeit
      - Gaspedalstellung
      - Intensität, mit der der Fahrer aufs Gas tritt (tritt er in kurzer Zeit das Pedal sehr weit nach unten, erkennt der Computer daraus, dass der Motor nunmehr auf Volllast läuft, wird das Pedal langsamer getreten, liegt eben keine Volllastanforderung vor)
      - Drehzahl des Motors
      - eingelegter Gang
      - Außentemperatur
      - Kühlwassertemperatur
      - eventuell noch Öltemperatur
      - Tankfüllstandssensor (diese Anzeige dient als Korrektiv der Berechnungen, auch wichtig zur Ermittlung der noch möglichen Kilometer, die man mit der Tankfüllung noch fahren kann unter Berücksichtigung der momentanen Fahrweise und natürlich erkennt das System an einem nach einem Motorstillstand gemessenen "vollen Höhe" des Tankstandsensors, dass vollgetankt wurde und ermittelt dann erneut die noch möglichen Kilometer)

      Andere Eingabemöglichkeiten hat das System nicht, da sind keine zusätzlichen Sensoren, die den tatsächlichen momentanen Verbrauch messen (alles nur Interpolationen per Rechenlogarithmus), noch sind da etwa Sensoren vorhanden, die die Qualität des getankten Kraftstoffs messen könnten und sodann irgendwelche inneren Einstellungen am Motor so verändern könnten, dass dieser mit dem "Premium" Sprit auch was anfangen könnte.

      Mit anderen Worten: Dein Bordcomputer wusste gar nicht, dass du nun Premium-Kraftstoff getankt hattest, wie kann der dann zu einer anderen Messung kommen? Um eventuelle sehr geringe Einsparungen mit in seine Rechnungen einbeziehen zu können, reicht die "Messgenauigkeit" des Tankstandanzeigers bei weitem nicht aus.

      Wie sollte überhaupt eine Verbrauchssenkung beim Diesel durch die Verwendung von "Premium"-Diesel rein technisch machbar sein, wenn der Motor selber diese höherwertigere Qualität gar nicht erkennt?

      Da wird immer stur eine immer gleiche Menge an Kraftstoff im Verhältnis zur Gaspedalstellung eingespritzt mit Abweichungen bei kaltem Motor, auch vom höherwertigeren Saft wird da immer gleich viel eingespritzt, weil der Motor gar nicht weiß, dass der Sprit nun eine andere Qualität hat. Oder glaubst du, bevor der Kraftstoff in den Motor kommt, durchläuft der erstmal ein Mini-Kraftstoffgüte- und Testlabor? Ne ne, sowas ist nicht eingebaut, wirklich nicht.

      Auch bei den Otto-Fahrzeugen (Benziner) macht das Tanken von höherwertigerem Sprit, als er für den Motor vorgeschrieben ist, keinen Sinn, im Gegenteil kann es durchaus Sinn machen, auch mal nur das normale Super anstatt 98 Oktan (SuperPlus) zu tanken, weil die heutigen Benziner meist alle eine Klopfregelung haben, die die Verwendung von niederoktanigem Benzin ohne Lebensdauernachteile für den Motor erlaubt, nämlich dann, wenn man auf die letzten paar PS keinen Wert legt, wenn man sowieso sparsam fährt und wenn man ganz einfach an der Tanke sparen will.

      Das Tanken von "besserem Sprit" als vorgeschrieben nützt allerdings unbedingt dem Geldbeutel ...... nämlich dem Geldbeutel der Mineralölfirmen.

      Weder verbrauchen die Motoren weniger noch hat man mehr Leistung oder sonst einen Vorteil, alles Einbildung (oder von der Mineralöllobby gesponsorte Beiträge).


      Grüße
      Udo
    • Moin moin,

      hey Udo mach mal Sinn :D

      warum sollte der [lexicon]BC[/lexicon] so kompliziert rechnen? Er kennt den Einspritzdruck und die Zeit, mehr brauch er nicht!

      Wenn höherwertige Kraftstoffe nichts bringen würden, dann wären die im Rennsport ja ziemlich blöd so teures Zeug da reinzukippen wenn doch normal Kraftstoff ausreicht 8)

      Man merkt sehr schnell das es hier um den Energiegehalt vom Kraftstoff geht uuuuuund ob die Verbrennungsmaschine im Stande ist, dieses umzusetzen und zwar so, das ein betriebssicherer Zustand des Motors erhalten bleibt.

      Damit ist man wieder bei den Grundzügen der Verbrennungstechnik angelangt! Wir brauchen Summe X an Kraftstoff und Summe X an Verbrennungsluft.

      Verbrennungsluft na das ist ein Wort, wieviel Prozent Sauerstoff hat die eigentlich? Was würde denn passieren wenn ich meinem Motor reinen Sauerstoff zum Atmen gebe?

      Wie verhält sich mein Motor in höheren Lagen wenn die Luft dünner wird? Was macht er wenn ich durch Gegenden fahre wo die Abgase stehen und weniger Sauerstoff in der Luft liegt? Merkt man das überhaupt?

      Der Motor hat seine Kennfelder wo die Hauptgrößen die angesaugte Luftmasse und die Zusammensetzung der Abgase sind.

      HAbe ich nun einen Kraftstoff der mehr Energie freisetzt und die Abgasfelder stimmen, erreiche ich etwas eher die Leistung die ich anfordere und die Zeiten der Einspritzung verändern sich.

      Das könnte man sogar nachweisen, wenn man den NEFZ nehmen würde und mit beiden Kraftstoffen die Einsptzzeiten und Mengen vergleichen würde. Der höherwertige Kraftstoff wird dabei weniger verbrauchen. Ob das soviel ist, das wir das im normalen Fahrbetrieb merken oder gar messen können, ist eher unwahrscheinlich.

      Da sind dann Tuner gefragt die das allerletzte rauskitzeln.

      adac.de/infotestrat/tanken-kra…cePageId=47791#tabid=tab2

      Zitat ADAC:

      Denn – so argumentieren die Autobauer – die Klopfsensoren aktueller Motoren wären auf höchstens 98 Oktan ausgelegt und könnten ein 100-Oktan-Potenzial unter Normalbedingungen gar nicht ausnutzen.

      Bei Dieseln sehr ähnlich. wenn Zündwilliger muss das auch genutzt werden.

      Und das ist der springende Punkt :) Der Motor muss den Saft nutzen können!
    • sentinel schrieb:

      Irgendwie finde ich den richtigen (aktuelleren) Thread dazu nicht gefunden, vielleicht könnte mir jemand helfen.

      Heute getestet: Total Diesel Excellium

      - ca. 0,3 Liter/100km Wenigerverbrauch ( bei vorwiegend AB 105 km/h , also ne 4 vor dem Komma konnte ich dem [lexicon]BC[/lexicon] bei dieser Strecke 90 km AB mit etwas Steigung noch nie entlocken)
      - subjektiv ? etwas agiler/ weniger oder kein Motorstottern bei 60 im 5ten letzten Gang

      Bei saftigen 0,1 € Mehrpreis je Liter, insgesamt waren es heute 4,80 €.

      Preislich also eher etwas für die hart-gesottenen Diesel-Fans.


      Ich fahre ausschließlich Aral Ultimate. Der Motor läuft definitiv im 5 letzten Gang runder bei 60-70kmh.
      Verbrauch ist definitiv auch etwas niedriger. Die 50-70 € die ich auf 10000 km mehr investiere sind es mir wert, zumal das Ultimate auch russfreier verbrennt, und fast geruchlos ist.
    • Ich wollt da auch mal meinen Senf dazu geben :)

      Ja es stimmt, die Dieselqualität von einzelnen Anbieter merkt man deutlich. Bei uns in der CH gibt es diverse Markenanbieter, von BP, Shell, AVIA, Ruedi Rüssel, Coop, AGIP und ein paar namenlose. Das sind so die grössten und gängigsten. Preislich unterscheiden sie sich kaum, der Spritpreis ist fast überall gleich, kommt jedoch auch auf die Region drauf an. Premium-Diesel gibt es nur von Shell und BP, was ich jedoch noch nie getankt habe.

      Ich habe dennoch festgestellt dass der AVIA Standartdiesel nicht derselbe wie der Shell Standartdiesel ist. Tanke ich Shell Diesel läuft der Motor ruhig. angenehm und unauffällig. Tanke ich mal bei AVIA, dann nagelt er beim Gas geben.
      Dasselbe beim BluDiesel-Tech von AGIP, auch dort kann ich kein Nageln feststellen.

      Viele sagen, dass die Dieselqualität sowieso keine Rolle spielt, bei uns in der Nähe hat es eine Öl Raffinerie die die hälfte der CH mit dem Treibstoffbedarf abdeckt. Aussagen wie: Da kommt der LKW und schüttet denselben Diesel rein wie für andere Markentankstellen - Oder: Der Beliefert Coop, BP und Shell gleichzeitig - stimmen nicht, ansonsten würde ich den Unterschied nicht hören.

      Ebenfalls fällt mir auf, dass beim Shell Diesel Tanken weniger Schaum entsteht und sich der [lexicon]DPF[/lexicon] gefühlt weniger regeneriert als bei anderen Marken. Die müssen da irgend welche Additive beimischen welche die Qualität verbessert.

      Was auch zu erwähnen ist: Die Qualität kann auch bei den nominierten Marken schwanken, es hängt auch davon ab wie sorgfältig geliefert wird; Der Konsumentenschutz hat letztlich eine Messung quer durch die Schweiz durchgeführt und Benzin im Diesel festgestellt. Die Ursache war: Es verkehren oft noch Tanklastwagen die keine Trennwände im Tank haben. Mal transportieren sie Heizöl, mal Benzin, mal Diesel. Da sie nie zu 100% gereinigt werden, können sich die Restbrennstoffe vermischen, was die Qualität nach unten schraubt.

      Generell unterstütze ich eigentlich nie die grossen Multis, aber beim Treibstoff muss ich sagen, dass es durchaus Sinn macht. Der Motor läuft einfach ruhiger, und das ist für mich ein Zeichen dass da alles stimmt. Dafür bin ich auch bereit, einige Cent's oder CHF im Jahr mehr zu bezahlen, was sich wiederum auf niedrigere Wartungskosten, gesunder Motor und weniger Anfälligkeit fürs höhere Alter niederschlägt.
      Mein Yeti macht jetzt jemand anders glücklich
    • schrauberass schrieb:


      ... Der Motor hat seine Kennfelder wo die Hauptgrößen die angesaugte Luftmasse und die Zusammensetzung der Abgase sind. HAbe ich nun einen Kraftstoff der mehr Energie freisetzt und die Abgasfelder stimmen, erreiche ich etwas eher die Leistung die ich anfordere und die Zeiten der Einspritzung verändern sich. Das könnte man sogar nachweisen, wenn man den NEFZ nehmen würde und mit beiden Kraftstoffen die Einsptzzeiten und Mengen vergleichen würde. Der höherwertige Kraftstoff wird dabei weniger verbrauchen. Ob das soviel ist, das wir das im normalen Fahrbetrieb merken oder gar messen können, ist eher unwahrscheinlich. Da sind dann Tuner gefragt die das allerletzte rauskitzeln...

      Entscheidend ist, ob der Motor erkennt ob er hochwertigen Sprit erhält und in Folge im Rahmen der "abgelegten Kennfelder" sein Luft- Treibstoffgemisch verändert.

      Bei meinen Motorrädern habe ich festgestellt, dass die R 1200 S (mit Klopfsensor) sehr wohl weniger Sprit nach Tanken von ARAL Ultimat 102 verbraucht hat. Dies lag im "Feldversuch" im Bereich von ca. 10 %, eine Leistungssteigerung konnte ich dagegen nicht feststellen. Bei meiner F 800 R (Motor ohne Klopfsensor) war dagegen weder ein Wenigerverbrauch noch eine Leistungssteigerung erkennbar.

      Gruß Kajo
    • Hallo zusammen,

      ich staune, worüber man sich so den Kopf zerbrechen kann 8o .

      Ich tanke, wenn es irgendwie geht, bei einer freien Tankstelle. Die Tankwagen, die den Diesel liefern, holen ihn in der nächstliegenden Raffinerie ab. Hier stehen die Aral, BP, Shell, Jet und die Tankwagen der Freien hintereinander und werden mit dem gleichen "Saft" befüllt.

      Sprecht mal mit den Fahren :whistling:

      :D Gruß
    • häuschen schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich staune, worüber man sich so den Kopf zerbrechen kann 8o .

      Ich tanke, wenn es irgendwie geht, bei einer freien Tankstelle. Die Tankwagen, die den Diesel liefern, holen ihn in der nächstliegenden Raffinerie ab. Hier stehen die Aral, BP, Shell, Jet und die Tankwagen der Freien hintereinander und werden mit dem gleichen "Saft" befüllt.

      Sprecht mal mit den Fahren :whistling:

      :D Gruß


      Hat mir ein Fahrer auch gesagt, aber dem kann ich nicht so glauben.. Wüsste also nicht warum mein Motor beim Diesel einer Tankstelle rund läuft, beim anderen Diesel er wiederum nagelt. Vermutlich ist der Anschlussschlauch gleich ja, aber dem Diesel wird in den Tanks der Raffinerie was beigemischt. Kommt ein Tanker welcher BP beliefert, wird da etwas anders hineingefüllt als für die freien Tankstellen, kommt jedoch alles aus demselben Schlauch ja. Zufälle würde es geben ja, hab aber diverse male die bei beiden Tankstellen getankt und jeweils den Tank leer gefahren..

      Dementsprechend wäre auch fraglich, wenn da sowieso alles gleiche rein kommt, was mit dem Premium-Diesel so passiert wenn der Tanker befüllt wird? Rein Theoretisch dürfe das nicht derselbe "Saft" sein. Gemäss Aussage der Fahrer jedoch schon :huh:
      Mein Yeti macht jetzt jemand anders glücklich
    • BluDiesel schrieb:

      Dementsprechend wäre auch fraglich, wenn da sowieso alles gleiche rein kommt, was mit dem Premium-Diesel so passiert wenn der Tanker befüllt wird? Rein Theoretisch dürfe das nicht derselbe "Saft" sein. Gemäss Aussage der Fahrer jedoch schon :huh:


      Bei einer Besichtigung der Shell-Raffinerie im Hamburger Hafen hat man mir erklärt und gezeigt, dass tatsächlich der "Grundtreibstoff" identisch ist; die Tankwagen aller möglichen Tankstellenketten holen dort ihren Sprit aus einem Tank. Aber neben der Abfüllstation stehen kleinere Tanks, in denen die individuellen Zusätze (Additive, Farbstoffe, ...) der verschiedenen Marken beim Befüllen der Tankwagen dazugemischt werden.
      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
    • Mir ist die Situation in den Tanklagern der schweizerischen Rheinhäfen (vor etwa 20 Jahren - dürfte sich seither aber nicht grundsätzlich verändert haben) persönlich ein wenig bekannt. Dort ist es so, dass die Lager mehrheitlich durch mehrere Mineralölfirmen zusammen betrieben werden und die eigentlichen Mineralöle der verschiedenen Firmen in den selben Tanks lagern. Das Beimischen von Additiven je nach Verwendungszweck (z.B. als Diesel oder als Heizöl) geschieht in Mischanlagen beim Abfüllen der Mineralöle in die Zisternenwagen. Die Rezeptur der beigemischten Additive kann sich natürlich nicht nur aufgrund des Verwendungszwecks, sondern auch aufgrund der beziehenden/verkaufenden Mineralölfirma unterscheiden.

      Kurz: das eigentliche Öl ist überall das selbe (bzw. es schwankt überall in den selben Bereichen), die Additive können sich unterscheiden.

      Ich vermute mal, das wird beim Bezug ab Raffinerie ähnlich aussehen.
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