Elektroautos, ja oder doch? Gibt es alternativen für die Zukunft?

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      row-dy schrieb:

      Ich wohne in einer Kleinstadt, der Kernort hat etwa 5.000 Einwohner, dort gibt es ein Umspannwerk. Man sieht zwar Kästen der Post und der Telekom, aber von Transformatoren ist da weit und breit nicht zusehen.
      In meinem Ort gibt es bei 2000 Einwohner und einem Gewerbegebiet 6 Trafostationen. Die sind unterschiedlich groß, und hängen alle an der unterirdisch verlegten Mittelspannung.
      Die Trafos in den Umspannwerken sind zur Transformation zwischen den verschiedenen Hochspannungsleitungen und den Mittelspannungsleitungen. Die Niederspannung für die Haushalte kommt aus getrennten Trafos, das ist aber auch etwas Abhängig von den Netzbetreibern.
      Große Supermärkte und Einkaufszentren, sowie Wohnblöcke haben die Trafos oft im Haus verbaut.
      Kilometerlange Niederspannungs - Erdkabel zu den Häusern hätten jetzt schon starke Spannungsschwankungen bei hohen Belastungen zur Folge.

      Unsere Netze sind sehr stabil und für hohe Spitzenlasten ausgelegt, viel besser als beispielsweise in den USA.
      Dennoch könnte es knapp werden, wenn alle Gleichzeitig Nachhause kommen und auch alle das Auto am 11- 22kW Anschluss schnell aufladen wollen.
      Lösung wäre, dass man den Autos die ganze Nacht Zeit gibt, dass wäre den Netzbetreibern und Kraftwerksbetreibern viel lieber, da Lastspitzen vermieden werden.

      Bei der jetzigen Anzahl an Elektroautos brauchen wir uns da keine Sorgen zu machen und so schnell wie viele Trompeten, werden die Verbrenner nicht verschwinden. Es sind noch viele technische Fragen beim Elektroauto offen, deren Lösung wird entscheidend über die Geschwindigkeit und Art der Verbreitung und Akzeptanz sein.

      Darum können wir in Ruhe über die zukünftigen Möglichkeiten und Entwicklungen diskutieren, ohne das Thema unnötig aufzuheizen.
    • BernhardJ - bitte......

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      BernhardJ schrieb:

      Somit beträgt der Widerstand eines Meters so einer Hochspannungsleitung (übrigens Oberleitungen sind aus Aluminium) = 0,028/240 = 0,000116 Ohm
      und 500 km dieser Leitung haben nicht 8,9 kOhm sondern nur 58 Ohm.
      ...multiplizieren wirst Du doch wohl können ?

      0,0178 Ohm x 500.000 m (500 km) = 8900 Ohm also 8,9 kOhm.

      Das war jetzt nicht böse gemeint !
      Mit Dir diskutiere ich nämlich immer gern. Aber da hast Du Dich jetzt wirklich einmal verrechnet. Kann ja mal passieren...... :D
      Liebe Grüsse
      Privatier

      [i]Lächel, Du kannst nicht Alle töten......[/i]
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