Elektroautos, ja oder doch? Gibt es alternativen für die Zukunft?

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    Soll sich @berme (wieder) einen Yeti kaufen oder ist er mit einem Karoq besser bedient?

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    • Da wird nichts schöngerechnet. Wenn wir 1/3 des Stromes regenerativ erzeugen, dann verbrauchen wir auch über alles dieses 1/3 als regenerativen Strom. Der wird nicht plötzlich wieder nur durch die Art des Abnehmers oder irgendwelche Selektion zum fossilen oder atomaren Strom. Im Schnitt verbraucht jeder Abnehmer 1/3 "sauberen" Strom. Das sind einfache physikalische Tatsachen.
      Zudem sind die Verluste (sowie die Schadstoffbelstung) bei der fossilen zentralen Stromerzeugung geringer, als wenn man die Brennstoffe direkt in Fahrzeugen verbrennt (sowie vorher dafür speziell aufbereitet und verteilt). Hier auch relativ einfache Zusammenhänge.
      Jedes Verbrennerfahrzeug ist im Vergleich zum Elektrofahrzeug ein beispielloser Ressourcenverschwender.

      row-dy schrieb:

      Außerdem verzögert jedes weitere E-Auto die Stilllegung der schmutzigen Kohlekraftwerke.
      Selbst wenn alle PKW in Deutschland elektrisch wären, so stiege der Strombedarf über alles um nichtmal ein Viertel. Bis es allerdings soweit ist, werden wir weit mehr als 2/3 der Energie regenerativ erzeugen.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 111.000 km / gerührt, nicht geschüttelt

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BernhardJ ()

    • BernhardJ schrieb:

      Für den Preis hättest Du bald einen Model 3 bekommen... :D

      Grüße - Bernhard
      Wenn du mich meintest? Nein, ich kaufe nämlich nicht zum Listenpreis :) Ausserdem wollten wir einen kleinen Stadtwagen, da ist der Tesla zu gross.
      Der e-up! ist wendig und handlich.
      Ausserdem muss ich nicht für die Amis Beta-Tester spielen :P
      Jetzt unterwegs im lavablauen Custom-Allpfoten-Silberrücken 8o
    • Neu

      minoschdog schrieb:

      Ein Akkuauto nach derzeitiger Bauart wird niemals einen Verbrenner in allen Belangen ersetzen können
      Dann sollte man das auch so kommunizieren, aber das ist ja gar nicht beabsichtigt:

      Wenn man den Anspruch hat, das E – Auto soll der Allgemeinheit als alltagstaugliches Auto zu verkaufen, dann testet man eben auch, was die Allgemeinheit, die nun einmal nicht für jede Lebenslage ein extra Auto, sondern für alle Lebenslagen nur ein Auto hat, mit einen Auto so anstellt, wie Wohnwagen über die Alpen ziehen, Autobahn fahren oder am Tag 500 – 1000 km in den Urlaub fahren. Wenn sich dann das E – Auto in diesen Bereichen als mangelhaft herausstellt, lässt sich das nicht wegdiskutieren, indem man auf die entsprechenden Tests verzichtet oder den Fahrer als zu blöd für die E-Autonutzung erklärt.

      Wenn Reichweite völlig egal ist kann man die Argumentationslinie auch anders aufziehen, denn wer jeden Tag nur 20 km mit dem Auto herumfährt braucht eigentlich überhaupt kein Auto, denn das schafft ein gesunder Mensch ohne nennenswerten Zeitverlust auch mit dem Fahrrad (ohne E). Bevor jemand fragt: Was ich übrigens selbst so mache, denn meine 20.000 km im Jahr mit dem Auto verteilen sich auf Urlaub und Wochenenden.

      Insofern wäre ein E – Auto heutigen Zuschnitts für mich ein Auto nur für die Fahrten für die die ich eigentlich kein Auto brauche. ;)
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      mondschein schrieb:

      Insofern wäre ein E – Auto heutigen Zuschnitts für mich ein Auto nur für die Fahrten für die die ich eigentlich kein Auto brauche.
      Das wäre nun mal eine ganz persönliche, nur auf Dich zugeschnittene Profilierung - und genau das hast Du ja selber bemängelt.

      Aktuelle Batteriefahrzeuge haben durchweg reale Reichweiten um die 200 km und mehr. Das wäre nun doch ein bisschen viel mit dem Fahrrad. Zudem kann nun nicht jeder und nicht alles und nicht immer und nicht überall mit dem Fahrrad oder zu Fuß oder mit den Öffis erledigen.
      Es gibt sicher viele viele Autofahrer, die nie im Leben mehr als 200 km (oder sogar deutlich weniger) am Tag mit dem Auto fahren. In meiner (nahen und entfernteren) Familie kenne ich mindestens 15 solche Personen, Freunde und Bekannte gar nicht mit gerechnet. Diese Personen bräuchten keinen Verbrenner, und schon gar nicht ein eierlegendes Wollmilchsau-Auto wie der Yeti :D

      Der Kreis der Menschen, welche schon heute mit den technischen Leistungen eines Batterieautos hundertprozentig bedient wären (auch wenn es deren einziges Auto wäre), ist daher nicht so klein und elitär, wie hier oft suggeriert wird. Und das hat sogar nichts mit dem Durschnitt zu tun, nach welchem 90 % aller Autofahrten kürzer als 50 km sind.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 111.000 km / gerührt, nicht geschüttelt

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      BernhardJ schrieb:

      Jedes Verbrennerfahrzeug ist im Vergleich zum Elektrofahrzeug ein beispielloser Ressourcenverschwender.
      Aha, nehmen wir mal einen Fiat Panda mit 60 PS und einen Tesla mit 772 PS.
      Ich weiß, wer da in der Herstellung und im Betrieb mehr Ressourcen sinnlos verschwendet.
    • Neu

      Das sind jetzt nicht mal mehr Äpfel und Birnen, sondern schon Weintrauben und Kürbisse... :rolleyes:

      Aber egal, auch objektiv ist es anders:

      Verbrauch Tesla S: 25 kWh/100 km
      Verbrauch Panda: 60 kWh/100 km

      Und jetzt?

      Grüße - Bernhard
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      mondschein schrieb:

      ....denn wer jeden Tag nur 20 km mit dem Auto herumfährt braucht eigentlich überhaupt kein Auto, denn das schafft ein gesunder Mensch ohne nennenswerten Zeitverlust auch mit dem Fahrrad
      Könnte das nicht der Knackpunkt sein und richten sich einige E-Autos nicht vornehmlich an Kunden, die vielleicht ua. nicht gesund sind und dennoch dringend ein Auto brauchen, mit dem sie vielleicht noch nicht mal 20 km täglich mobil sind?

      Beim e.Go Life oder dem Renault Zoe denkt wohl kein potentieller Kunde daran, einen Wohnwagen anzuhängen, eine AHK für solche Modelle mag es geben, aber eher nur zu dem Zweck, die Gartenabfälle mittels Klaufix zur Deponie zu bringen.

      Auch in der Verbrenner Fraktion gibt es Fahrzeuge, die nach deinen Kriterien nicht alltagstauglich sind, Smart und Co. und Sportwagen wird auch niemand Wohnanhänger zumuten, ihnen dennoch aber die Alltagstauglichkeit nicht absprechen.
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
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      minoschdog schrieb:

      Könnte das nicht der Knackpunkt sein und richten sich einige E-Autos nicht vornehmlich an Kunden, die vielleicht ua. nicht gesund sind und dennoch dringend ein Auto brauchen, mit dem sie vielleicht noch nicht mal 20 km täglich mobil sind?
      Da hast du völlig recht, doch können diese Minderheiten nicht die Zielgruppe der Automobilhersteller und auch der Politik sein, denn dann bliebe das E-Auto ein reines Nischenprodukt. Die Planung zielt ja gerade darauf, das E-Auto zu einem Massenprodukt für nahezu alle Einsatzbereich zu machen und langfristig den Verbrennungsmotor abzulösen. Ich glaube niemand bestreitet, dass E-Autos auch heute schon alltagstauglich sein können, wenn das Anforderungsprofil passt. Für eine wirkliche Massentauglichkeit ist eine hohe Reichweite mit anschließend schneller "Betankung" jedoch unerlässlich. Wenn die Kritik der Tester am E-Auto meist an der Reichweite festgemacht wird, ist das daher nicht ganz unbegründet.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      Ich eröffne hier mal einen neuen Thread, in dem über eigene Erfahrungen mit E-Autos aber auch über Testberichte in den Medien berichtet werden kann.
      Sollten wir es hier nicht bei dem belassen, was floflo als Eröffnung geschrieben hat und die weitere Diskussion über "Sinn und Unsinn" von E-Fahrzeugen weiterhin HIER führen?
      Vielleicht könnte ja auch ein Mod die nicht zur Themenüberschrift passenden Beiträge entsprechend verschieben.
      Mit freundlichen Grüßen, allzeit eine knitterfreie Fahrt.
      Bernhard
    • Neu

      minoschdog schrieb:

      Könnte das nicht der Knackpunkt sein und richten sich einige E-Autos nicht vornehmlich an Kunden, die vielleicht ua. nicht gesund sind und dennoch dringend ein Auto brauchen, mit dem sie vielleicht noch nicht mal 20 km täglich mobil sind?
      Das ist ja auch ok so. Allerdings wäre mir jetzt nicht bekannt, dass das E - Auto in der Form schon mal beworben worden wäre. Vielmehr wird, so mein Eindruck, entgegen deiner Ansicht das E - Auto könne den Verbrenner nicht ersetzen, das E - Auto allgemeingültig als Verbrennerersatz gesehen.

      Allerdings:
      Wenn in fernerer Zukunft das Verbrennerfahren verboten wird, hat das E - Auto nur noch Vorteile. :D

      Übrigens gibt es in der Tat Smart mit Wohnanhänger. Habe ich schon live gesehen. Ist total niedlich. :love:
    • Neu

      floflo schrieb:

      Für eine wirkliche Massentauglichkeit ist eine hohe Reichweite mit anschließend schneller "Betankung" jedoch unerlässlich.
      So eng würde ich das nicht sehen. Es scheitert im Moment am ehesten an der Ladeinfrastruktur (fehlende Steckdosen und Ladesäulen an öffentlichen Straßen und Parkplätzen) und vor allem an der breiten Möglichkeit (für die von Dir genannte Massentauglichkeit) überall daheim zu laden (fehlende Steckdosen in Einzelgaragen, auf Privatstellplätzen, in Tiefgaragen, dabei oft Widerstand der Vermieter und der Mitmieter).

      Die Reichweite und eine (ultrafixe) Schnellladung sehe ich nicht mehr als die Hauptbremse für Massentauglichkeit. Die größte Bremse wurde jedoch in den Köpfen vieler (zu) bequemen Autofahrer selbst angezogen - als 1:1 Ersatz für jeden heißgeliebten Verbrenner.

      Grüße - Bernhard
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      floflo schrieb:

      Die Planung zielt ja gerade darauf, das E-Auto zu einem Massenprodukt für nahezu alle Einsatzbereich zu machen
      Und das gilt auch zB. für den e.Go Life? ;)

      Und wenn Planung auf etwas abzielt heisst das ja, dass die Firmen am Anfang stehen und das Ziel noch lange nicht erreicht wurde?

      Für mich steht eh fest (oft genug selbst erwähnt) dass Akkus alleine nicht das Allseligmachende von Elektroantrieben sein können, dass Brennstoffzellen oder ähnliches her müssen....aber bis es soweit ist muss ich mit dem auskommen, was mir der Markt zu Lebzeiten bietet....und das sind nun mal Batterieautos.

      Dass dem E-Antrieb die Zukunft gehört und Verbrenner auf lange Sicht verschwinden werden steht für mich ausser Frage, fossile Brennstoffe sind endlich, Strom nicht.
      ciao Pit
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