Automatik oder Schaltgetriebe?

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    • ToddBeamer schrieb:

      dass man mit [lexicon]DSG[/lexicon] faktisch doch weniger Verbrauch haben könnte
      Na, ich denke, in aller Regel wirst Du - bislang - mit Automatik (ob [lexicon]DSG[/lexicon] oder simple) mehr verbrauchen, als mit einem vergleichbaren Schalter...

      Arnostone schrieb:

      meine nicht nur das Knie meiner Holden...
      Huch, Du bist ja anspruchslos! DAS ist doch gerade einer der Vorteile des DSG! 8o :D ;)


      andi62 schrieb:

      Aber letztlich geht es bei einer Anschaffung wie einem Auto nicht darum, ein paar Euro zu sparen, sondern die jeweils optimale Lösung zu finden.
      Jep! Genauso sehe ich das auch! Schließlich holt man sich ja so ein Schneetier nicht für ein paar Wochen...

      Ich hätte [lexicon]DSG[/lexicon] genommen (nicht gefordert), aber bei TSI 1.8, BJ 2010?! Und dann hab ich ja auch einen Vorführwagen...da war drin, was drin war...

      BTW: Meine letzte Automatik in meinem Audi 100 5S von 1978 war eine Katastrophe...zum Glück hat die Technik da einen Riesenschritt gemacht...

      LG der gern schaltende Markus
      Alle Verallgemeinerungen sind falsch - einschließlich dieser! (Donald H. Rumsfeld)
    • Ich habe mich bewusst gegen ein [lexicon]DSG[/lexicon] entschieden, aber es war knapp. Wenn ich sehr oft im Stopp and Go Verkehr fahren würde, hätte ich ein [lexicon]DSG[/lexicon].
      Die Gründe gegen ein [lexicon]DSG[/lexicon] waren:
      Mir war der 125Kw dann doch lieber
      Man kann besser improvisieren falls was ist z.B.:
      Ich mag es nicht, wenn mal was mit der Batterie ist und ich den Wagen nicht anrollen kann.
      Sollte mal die Kupplung nicht trennen, kann man notfalls auch so schalten (mit etwas Übung geht es sogar ohne Geräusche).
      Ich mag auch nicht, weil die Kupplung zu warm wurde, irgendwo z.B. im Gelände ne viertel Stunde auf halb acht hängen, bis sie sich abgekühlt hat.
      Weniger Komponenten die kaputt gehen können
      Die letzten beiden waren nicht wirkliche Gründe, aber kleine Nacheile.

      Grüße
      Carsten
    • Zitat:
      "Ich mag auch nicht, weil die Kupplung zu warm wurde, irgendwo z.B. im Gelände ne viertel Stunde auf halb acht hängen, bis sie sich abgekühlt hat.(...)
      Die letzten beiden waren nicht wirkliche Gründe, aber kleine Nacheile."





      ...ich denke, dass das ein SEHR kleiner, bis zu vernachlässigender Faktor sein dürfte. Nach Angaben von VW ist es de facto ja praktisch ausgeschlossen, dass man wirklich mal eine Kühlpause einlegen muss. Das scheint mir auch plausibel, aus dem einfachen Grund, dass man ein solches Getriebe sicher nicht auf den Markt gebracht hätte, wenn es ernsthaft häufig Ruhepausen benötigen würde.

      "Dass ich dich liebe, habe ich dir doch schon bei unserer Hochzeit gesagt
      und wenn sich daran etwas ändert, erfährst du's von meinem Anwalt!"
    • Hamster schrieb:

      Hallo Floflo,
      wie sieht es denn mit dem Blutdruck und der Herzfrequenz aus nach einer Reparatur des [lexicon]DSG[/lexicon] Getriebes ausserhalb der Garantiezeit wenn man die Rechnung bekommt.

      Etwa genauso, wie wenn nach Ablauf der Garantiezeit ein Motorschaden auftritt, die Servolenkung kaputt geht oder das Panoramaschiebedach zerbröselt. Wenn ich die Wahl einer Zusatzausstattung daran festmache, was alles kaputtgehen kann, muss ich ein möglichst "nacktes" Auto kaufen oder am besten Fußgänger bleiben. Natürlich kann auch beim [lexicon]DSG[/lexicon] ein Schaden auftreten. Häufig passiert das jedoch nicht und deshalb halte ich das "Risiko" für kalkulierbar. Im übrigen habe ich mich für die Garantieverlängerung entschieden. Die kostet deutlich weniger als die beschriebenen Reparaturen. Und nach fünf Jahren werde ich dann vielleicht darüber nachdenken, mir den neuen Yeti zu kaufen, bei dem man geradezu von einer Lichtflut erschlagen wir, wenn man die Heckklappe öffnet (Skoda lernt aus seinen Fehlern, hoffe ich wenigstens) und das [lexicon]DSG[/lexicon] dann acht Stufen hat und noch sparsamer ist.

      floflo
    • @ Klaus:

      Hallo Klaus, mit dem Inhalt deines geposteten Links (danke dafür) komme ich leider nicht klar.

      Einmal kriecht das [lexicon]DSG[/lexicon] nicht, dann wiederum kriecht es. Was denn nun?

      Da steht auch, daß die Kupplungd schleift, also muß sie (fast) geschlossen sein. Daher auch Verschleiß - andernorts wiederum wird bestritten, daß es beim Kriechen Verschleiß gibt, weil die Kupplung nicht geschlossen sei.

      Kannst du da bitte Licht ins Dunkel bringen? ?(

      Anbei ein Auszug aus deinem Link.
      ZIZAT:

      "Die Doppelkupplung ist kein automatisches Getriebe, auch wenn die Gänge automatisch geschaltet werden. Im Gegensatz zum Vollautomaten mit Wandler, „kriecht“ die [lexicon]DSG[/lexicon] nicht. Kriechen ist beim Einparken überaus hilfreich. Ohne aufs Gas treten zu müssen, rollt der Wagen - je nach Gangstufe vor oder rückwärts. Das erleichtert das Einparken und auch beim Kolonnenverkehr entfällt umständliches Ein- und wieder Auskuppeln. Der Vorteil wird zum Nachteil beim Stopp vor roter Ampel. Der Fuß auf der Bremse arbeitet gegen den rollenden Wagen und schlägt sich mit höherem Verbrauch nieder.

      Da zügelt die [lexicon]DSG[/lexicon] den Durst. Beim „Kriechen“ mit [lexicon]DSG[/lexicon] wird, wie beim Handschalter auch, mit schleifender Kupplung angefahren oder extrem langsam gerollt. An steilen Rampen, im Gebirge oder beim Hängerbetrieb ist diese Fahrweise extrem verschleißintensiv. Durch die schleifende Reibung entsteht eine norme Hitze. Kühlluft ist keine vorhanden, weil der Fahrtwind fehlt. Die Beläge einer Kupplung können dabei „verbrennen“, sich so erhitzen, dass sie schmelzen.

      Normalerweise öffnen sich bei der DSG-Kupplung „Fenster“, durch die frische Kühlluft strömt. Sie reicht aus, um die Temperaturen zu senken. Nicht so bei der Kriechfahrt oder beim Anfahren am Berg. Um die Doppelkupplung dennoch vor Überhitzung zu schützen, hilft jetzt nur Abkühlung. Dazu nimmt sich die Kupplung eine Auszeit und ist erst dann wieder arbeitsfähig, wenn akzeptable Temperaturen im Gehäuse herrschen. Das kann durchaus eine Viertelstunde und länger dauern."
    • @ ALWAG

      Auch wenn du jetzt gezielt unseren Technikexperten Schrauberass angesprochen hast, möchte ich dir kurz auf deine Frage antworten. Grundsätzlich kriecht das [lexicon]DSG[/lexicon] nicht, denn es ist keine klassische Automatik sondern ein Schaltgetriebe, dem man das automatische Schalten und Kuppeln beigebracht hat, ohne die Nachteile des automatisierten Schaltgetriebes im herkömmlichen Sinne zu haben. Vergleichbar in der Funktion ist der Unterschied zwischen [lexicon]DSG[/lexicon] und automatisiertem Schaltgetriebe etwa mit Unterschied von Prozessoren mit Doppelkern und einachem Kern. Da das Kriechen aber bei bestimmten Situationen auch Vorteile hat, hat man es dem [lexicon]DSG[/lexicon] künstlich beigebracht. Durch den Tritt auf die Bremse wird die Kupplung oder besser gesagt die Kupplungen allerdings weitgehend geöffnet, so dass beim Stand mit eingelegter Schaltstufe kein oder nur ein ganz minimaler Verschleiß durch eine schleifende Kupplung entsteht. Dies geschieht erst beim Loslassen der Bremse, wodurch das Fahrzeug nach einer geringen Verzögerung langsam anrollt und dann mit mehr oder weniger schleifender Kupplung kriecht. Gibt man dann Gas, schließt die Kupplung, was mitunter bei zu plötzlichem Gasgeben dazu führen kann, dass es unsanft ruckt (Kavalierstarteffekt).

      floflo
    • Ahja. ....mit anderen Worten: [lexicon]DSG[/lexicon] ist in puncto "Kriech-Problematik"
      a) wirklich nicht so toll
      oder
      b) halb so schlimm
      ?


      :D

      "Dass ich dich liebe, habe ich dir doch schon bei unserer Hochzeit gesagt
      und wenn sich daran etwas ändert, erfährst du's von meinem Anwalt!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ToddBeamer ()

    • @Alwag

      [lexicon]DSG[/lexicon]

      Stehst du auf der Bremse kriecht es nicht.

      Lässt du die Bremse los und gibst wenig gas, kriecht er und zwar solange bis die Geschwindigkeit erreicht ist wo die Kupplung komplett geschlossen ist. Sie schließt beim anfahren natürlich immer weiter mit zunehmender Geschwindigkeit. Blitz schnell.....

      Selber bin ich mal ehrlich, habe erst einen gefahren und rangieren gefällt mir damit überhaupt nicht.
    • schrauberass schrieb:

      ...und rangieren gefällt mir damit überhaupt nicht.
      Mir wohl auch nicht wenn ich es müsste. Ohne [lexicon]AHK[/lexicon] taucht das Problem aber erst gar nicht auf :D
      LG
      SBorg

      Schlecht Autofahren kann ich richtig gut...

      Projekte: kompatibles Navi | Ambibeleuchtung + bel. Schalter | Homelink
      Verkäufe: derzeit nix im Angebot...
    • Moin,
      ich denke, daß es immer jeder selbst entscheiden muß ob er Hand- oder Automatikschalten will.
      Das kommt auch aufs Fahrprofil an.
      Ich z.B. fahre 90% Ruhrgebiet Stadtverkehr und hänge an den Yeti nichts an.
      Da gibt es nichts besseres als ein DSG!!!
      Ich will kein "Tretauto" mehr haben.
      Gruß,
      Quaxx!
      seit 2017 Yeti Outdoor Style -More Style- 1,2 DSG; Lavablau mit Panoramadach, vorher 2011er 1,2 TSI DSG
    • andi62 schrieb:

      Quaxx schrieb:

      Ich z.B. fahre 90% Ruhrgebiet Stadtverkehr
      Ist man da nicht ohnehin zu Fuß schneller...?

      Da bin ich immer wieder froh, dieser Gegend allenfalls sehr gelegentlich einen Besuch abstatten zu müssen und nicht dort zu wohnen. Dieses flächige Staugebiet tagtäglich...(auch wenn ich die Gegend als solche mag).
      Hallo,
      nein so schlimm ist es nicht. In unserer Stadt kann man relativ gut 'ne grüne Welle treffen. Der Yeti verbraucht dabei so knapp über 7 Liter, was ich für recht gut halte.
      Ich habe gerade eine neue C Klasse als Diestwagen gefahren. Seit langem mal wieder einen Schaltwagen. Das Schalten an sich ist ja ganz o.k. Aber das man dafür immer gefühlte 50 cm Kupplung treten muss und der Fuss nie zur Ruhe kommt, geht gar nicht.
      Da fährt man automatisch viel gelassener und ruhiger,
      Gruß,
      Quaxx!
      seit 2017 Yeti Outdoor Style -More Style- 1,2 DSG; Lavablau mit Panoramadach, vorher 2011er 1,2 TSI DSG
    • Hi schrauberass, danke für die Erklärung. :thumbup:




      schrauberass schrieb:

      Stehst du auf der Bremse kriecht es nicht.
      Lässt du die Bremse los und gibst wenig gas, kriecht er und zwar solange bis die Geschwindigkeit erreicht ist wo die Kupplung komplett geschlossen ist.
      Wenn ich die Bremse loslasse, fängt er bei mir aber auch schon im Leerlauf zu Kriechen an.


      schrauberass schrieb:

      Selber bin ich mal ehrlich, habe erst einen gefahren und rangieren gefällt mir damit überhaupt nicht.
      Bezgl. Rangieren: Ich mußte mich auch erst kurz an die Verzögerung gewöhnen. Jetzt komme ich aber sehr gut damit klar.
    • Quaxx schrieb:

      nein so schlimm ist es nicht. In unserer Stadt kann man relativ gut 'ne grüne Welle treffen. Der Yeti verbraucht dabei so knapp über 7 Liter, was ich für recht gut halte.
      Ich habe gerade eine neue C Klasse als Diestwagen gefahren. Seit langem mal wieder einen Schaltwagen. Das Schalten an sich ist ja ganz o.k. Aber das man dafür immer gefühlte 50 cm Kupplung treten muss und der Fuss nie zur Ruhe kommt, geht gar nicht.
      Da fährt man automatisch viel gelassener und ruhiger,
      Das mit dem Ruhrgebiet als Dauerstauzone war natürlich bewusst übertrieben... ;)

      Die Sache mit der wadenbildenden Kupplungsbetätigung sehe ich inzwischen genauso.l
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