Automatik oder Schaltgetriebe?

    • [ Getriebe ]

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    • .. ja "Alles" ausführlich erklärt (techn., Fahrprofil, Kosten , Anhängerbetrieb, u.a. ). :thumbsup:
      So lange [lexicon]DSG[/lexicon] funktioniert (aus meiner Sicht)eine absolute Empf. wenn die Finanzen in Bezug auf Rep. stark bemessen sind dann lieber ohne [lexicon]DSG[/lexicon], denn Defekte treten leider auch bei gemäßigtem Fahrstil auf oder auch nicht :S !? Aber das weis halt Keiner vorher.Wenn (egal welche Bauart)Automatik oder [lexicon]DSG[/lexicon] gut funktionieren gewöhnt man sich schnell an die überwiegenden Vorzüge , z.B. Servolenkung möchte auch Keiner mehr missen oder ? ^^
      :whistling:
    • Hi,

      wenn ich mich recht erinnere, beabsichtigt der [lexicon]TE[/lexicon] einen 1.4 TSI oder 1.2 TSI anzuschaffen, den 1.2er ggf. mit [lexicon]DSG[/lexicon]. Da braucht man die Schleppverluste, die dem öligen [lexicon]DSG[/lexicon] zu eigen sind, bald gar nicht in Feld führen. Ist aber auch nicht ganz unwichtig, falls die Entscheidung gänzlich revidiert wird, und irgendwann zu Gunsten eines 1.8 TSI/DSG geändert wird, oder eben auf einen mit [lexicon]DSG[/lexicon] und vorgeschalteten Diesel fällt.

      In meiner ganzen langen Zeitspanne der Probefahrerei mit den verschiedenen Modellfamilien habe ich bei den favorisierten TSI Motoren bis 160 PS (Octavia) das [lexicon]DSG[/lexicon] als sehr ausgewogen und gerade bei der 1.2er Motorisierung als deutlich angenehmer zu fahren wahrgenommen als die jeweilige Schaltversion. Darüber hinaus kann m.E. der Verbrauch bei moderater Fortbewegungsweise geringer gehalten werden, als bei den Schaltern. Dabei wird man noch nicht einmal zum Verkehrshindernis. Sowohl im Yeti als auch im Octavia reicht der 1.2er vom Antritt und bis zu einer Reisegeschwindigkeit bis etwa 140 km/h vollkommen aus; gleiches gilt auch für den Roomster. Wobei strömungstechnisch die Verbräuche bei Roomster und Octavia gerade bei anhaltend hoher Reisegeschwindigkeit geringer ausfallen, als beim Yeti - wen wunderts?!.

      Meine Erprobungsfahrten kamen überwiegend in den Wintermonaten zu Stande, weil ich gerade bei Roomster und Yeti einfach wissen wollte, ob die kleinen Motoren für ausreichend und ausreichend schnelle Erwärmung der doch recht grossvolumigen Fahrgastzelle sorgen können - und sie können. Da sich meine Entscheidungen bzgl. Fahrzeugkauf bis auf ganz wenige Ausnahmen immer recht lange hinziehen, kann ich auch darüber aussagen, dass mit eben diesen recht kleinen Motoren auch die Kühlleistung ausgesprochen zufriedenstellend umgesetzt wird, ohne die Agilität des Antriebes spürbar einzubremsen.

      Die Probefahrten und die Entscheidung für das [lexicon]DSG[/lexicon] im aktuellen RS (unabhängig von der Entscheidungsfindung für einen Octavia Kombi) fielen sämtlich auf den vergangenen Sommer, wo die Verbräuche zwischen Schalter und [lexicon]DSG[/lexicon] verschwindend gering ausfielen. Dass das ölige [lexicon]DSG[/lexicon] in der kalten Jahreszeit für einen höheren Verbauch als beim handgeschalteten RS sorgte, war mir durchaus klar, deutlich über 1 Liter mehr in der eiskalten Phase, die vor einiger Zeit herrschte, hat mich doch sehr überrascht. Daran war das in der Zeit angestandene, überwiegende Kurzstreckenprofil und der unvermeidliche Stop-and-Go Verkehr zu bestimmten Zeiten im Bereich der beampelten!! Kreisverkehre auf Hannovers Schnellwegen natürlich auch massgeblich beteiligt.
      Mittlerweile ist die (Verbrauchs)Welt witterungsbedingt wieder voll in Ordnung und hat mir bei meiner 4 tätigen "Kreuzfahrt" durchs Oldenburger Land und im Friesischen einen Durchschnittsverbrauch deutlich unter 8 Liter beschert; mit Tagesverbräuchen, die dabei auch noch unter 7 Liter angesiedelt waren. Das ich da nicht mehr -oder weniger?!:- von gemacht habe, liegt einfach an der Reisegeschwindigkeit von An- und Abfahrt auf der BAB, wo ich mich mal wieder nicht beherrschen konnte - der Hund wird ja eh erst ab etwa 170 km/h unruhig. Und bei angemessen vorausschauender Fahrweise lässt sich selbst ein einem öligen [lexicon]DSG[/lexicon] vorgschalteter TurboBenziner mit zurückhaltemden Durst bewegen.

      Insgesamt muss man sich mit einem [lexicon]DSG[/lexicon] beim Anfahren und Vorwärts- Rückwärtswechsel an ein gewisses Mass an Reaktionstträgheit gewöhnen, beim öligen mehr als beim trockenen. Durch die vielfältigen Wähl- und Eingriffmöglichkeiten bietet das [lexicon]DSG[/lexicon] dafür ein sehr komfortables Fahrerlebnis. Man muss nur ein wenig mit den gegebenen Möglichkeiten spielen und ausprobieren, dann kommt man auch vermeintlichen Ungereimtheiten im Schaltgebaren auf die Schliche und ist in der Lage, diese für das eigene Fahrverhalten vollständig zu eliminieren.
      Ob sich das [lexicon]DSG[/lexicon] uneingeschränkt für Anhängerbetrieb eignet, vermag ich nicht auszusagen, die [lexicon]AHK[/lexicon] an unserem Fahrzeug ist lediglich für einen Fahrradträger vorgehalten.
      Aktuell ist der Yeti in Verbindung mit den TSI Motoren für den 1.2er mit einem trockenen [lexicon]DSG[/lexicon] verfügbar, den ich in dieser Kombination als uneingeschränkt empfehlenswert betrachte, auch von den zu erwartenden Verbrauchswerten. In etlichen Verkehrssituationen dürfte diesem auch ein deutlich flotteres Vorankommen zu eigen sein, als seinem handgeschalteten Bruder. Die Steuerung des [lexicon]DSG[/lexicon] hat jedenfalls keine Skrupel, bei forciertem Tritt auf das Gaspedal mehrere Gänge runterzuschalten - was ich einem Fahrer, der selbst zu entscheiden hat, nicht ohne weiteres zutraue, mal eben zwei oder mehr Gänge ruck-zuck runterzuschalten, um mal eben noch diesen Sonntagsfahrer wegzuschnupfen... .

      Die Kinowerbung tut gelegentlich kund, das Mecha(tro)nik nicht nur befährlich, sondern auch teuer sein kann. Deshalb haben wir uns für eine Garantieverlängerung entschieden. Wenn das [lexicon]DSG[/lexicon] dann beschliesst, kurz vor Auslieferung des Anschlussfahrzeuges seinen Dienst zu quittieren, soll die Instandsetzung zumindest nicht zu unseren Lasten gehen.
      Wenn über die der 2-jährigen Werksgarantie anhängenden weiteren 2 (geplanten) Jahre kein derartiger Defekt oder Ausfall eintritt, war die Anschlussgarantie eben eine teure Nervenberuhigung.
      Beim TT hatten wir uns weniger bis keine derartigen Gedanken gemacht, und der hatte ohne wenn und aber bis zur Abgabe mit 187.000 lm Laufleistung störungsfrei durchgehalten; war aber mit 5-Gang Schaltgetriebe.
      Manchmal werde ich den Eindruck nicht los, dass durch einige in vergleichsweise geringen Umfang auftretenden Defekte solch "neuen" technischen Errungenschaften wie das [lexicon]DSG[/lexicon] einfach nur schlecht geredet werden sollen.
      Da würde ich mir eher Gedanken machen, wie kostenintensiv ein notwendiger Scheinwerfertausch kommen könnte, wenn er mangels Garantie oder -verlängerung aus eigener Tasche zu zahlen ist. Da muss beim Yeti doch einiges demontiert werden, bevor man diese Einheit in Händen halten kann. Beim O² reicht es dagegen beispielsweise, eine Kunststoffrändelschaube abzunehmen und einen Verriegelungshebel zu ziehen, dann kann der Scheinwerfer komplett nach vorne weggezogen werden. Vielleicht gehen die Konstrukteure und Designer beim Yeti Facelift oder Nachfolgen darauf ein, und machen solche Dinge auch beim Yeti Wartungs-und Reparaturfreundlicher.

      [lexicon]DSG[/lexicon] - unbedingt .

      Gruß, silent
      Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten (geklaut von Uli G.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von silent grey ()

    • Auch hier gehe ich mit den Ausführungen von "silent grey" konform! Gut erklärt :thumbsup:

      mit dem Inhalt deines geposteten Links (danke dafür) komme ich leider nicht klar.


      Ich auch nicht! Definitiv kriecht er sobald ich von der Bremse gehe. An einer Steigung bleibt er stehen weil die Schwerkraft
      gegen das Kriechen arbeitet. Das ist beim anfahren in der Kolonne sehr komfortabel.

      Ausserdem spart das [lexicon]DSG[/lexicon] (zumindestens beim Diesel) keinen Kraftstoff im Vergleich zum Schalter. Da muß man klar
      Farbe bekennen. Das [lexicon]DSG[/lexicon] wiegt mal so um die 70 kg mehr, dazu kommt bei mir noch die [lexicon]Haldex[/lexicon]. Das Mehrgewicht
      will bewegt werden und das kostet Treibstoff. Andererseits kann man aber trotzdem mit [lexicon]DSG[/lexicon] sparsam und vor allem
      total entspannt fahren. Entspannt im Sinne der völlig relaxten Haltung ohne ständig zum Hebel greifen zu müssen.
      Und die Köpfe der Passagiere nicken auch nicht ständig :D

      Und bevor das [lexicon]DSG[/lexicon] wegen Überhitzung abschaltet wird erst einmal vom Steuergerät das Drehmoment reduziert.
      Das das [lexicon]DSG[/lexicon] unter Last abschaltet wird man wohl nur im extremsten Gelände oder im Hochsommer mit vollgepackten
      Anhänger beim rangieren erleben können. Ich fahre aber nicht im schweren Gelände und einen Hänger ziehe ich auch nicht.
      Meine Hängerkupplung trägt nur den Fahrradträger.

      Das [lexicon]DSG[/lexicon] habe ich gewählt weil ich schon immer mal eine Automatik* fahren wollte und bisher Diesel und Automatik bei den
      vorher gefahrenen Marken nicht verfügbar war. Die gabs nur als Benziner mit erheblich Mehrverbrauch.

      Eine Sparversion ist mein Yeti eh nicht, [lexicon]DSG[/lexicon], Allrad, Festeinbaunavi, Scheiben- und [lexicon]Sitzheizung[/lexicon], Xenon und Alufelgen hatte ich
      vorher noch nie. Das kostet eine Stange mehr Geld, aber was solls. Ich habe jetzt diese Erfahrungen und könnte mir durchaus
      vorstellen beim nächsten Fahrzeug auf [lexicon]DSG[/lexicon] und Xenon wieder zu verzichten (einzig und allein in Hinblick auf potentielle Mehrkosten
      bei Defekten).
      Einem Arbeitskollegen ist bei seinem Touran das [lexicon]DSG[/lexicon] kaputtgegangen, Mechatronikschaden. Der mußte auf seinen
      Urlaub verzichten um das reparieren zu lasen. Anderserseits kann er seinen ansonsten super gepflegten Langstreckenwagen
      jetzt theoretisch weitere 150.000 km fahren :thumbsup: Für 2.500 bekommste keinen Neuen!
      Deshalb schliesse ich aber keine Garantieverlängerung ab. Wenns kommt, kommts halt. Das ist dann Pech oder Schicksal.
      Der Yeti oder andere moderne Fahrzeuge sind dermaßen mit Elektronik und evtl. bei längeren Behalt anfälliger Sensorik
      bestückt das die regelmäßige Pflege in der Werkstatt ein "Muß" ist. Da kann immer mal was sein. Wer das fürchtet muß sich
      halt was anderes suchen. Es gibt ja auch heute noch einfache Fahrzeuge, bzw. auch wirklich billige bei den Anschaffungskosten.
      Ob die einem so zusagen wie der Yeti ist eine andere Geschichte. Wenn ich jetzt so richtig aufs Geld sehen müßte und nur
      einen fahrbaren Untersatz bräuchte, würde ich auch Dacia Logan fahren. Die verbaute Renaulttechnik kenne ich immerhin schon
      und ist so schlecht nun auch nicht!


      * besser wäre "automatisiertes Schaltgetriebe", war mir aber im obigen Zusammenhang zu lang...
    • silent grey schrieb:

      Hi,

      wenn ich mich recht erinnere, beabsichtigt der [lexicon]TE[/lexicon] einen 1.4 TSI oder 1.2 TSI anzuschaffen, den 1.2er ggf. mit [lexicon]DSG[/lexicon]. D
      nein, ich will in jedem Fall 1,2 TSI (geringerer Verbrauch hat bei mir Priorität). ....aber ist ja egal, in diesem Thread soll es ja nicht nur um mich gehen! ;)


      PS:
      ich tendiere mittlerweile ganz stark zum DSG! ....manuelle Schaltung würde ich nur nehmen, wenn sich ein entsprechend gutes Angebot ohne verlgeichbare DSG-Alternativen findet (bin ja auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen).

      "Dass ich dich liebe, habe ich dir doch schon bei unserer Hochzeit gesagt
      und wenn sich daran etwas ändert, erfährst du's von meinem Anwalt!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ToddBeamer ()

    • Aqua schrieb:

      An einer Steigung bleibt er stehen weil die Schwerkraft
      gegen das Kriechen arbeitet.

      Auf Steigungen ist es mir noch nie gelungen, den Yeti sozusagen in der Balance zu halten. Immer fängt er nach ganz kurzer Zeit zu Kriechen an. Wie kommen diese unterschiedlichen Verhaltensweisen zustande?

      Aqua schrieb:

      Das [lexicon]DSG[/lexicon] wiegt mal so um die 70 kg mehr
      Also, in den technischen Daten sehe ich beim Leergewicht nur einen Unterschied von 25 kg zwischen [lexicon]DSG[/lexicon] und Schaltgetriebe (140 PS).
    • Tatsächlich?
      Nun, dann muß ich ja auch gar kein schlechtes Gewissen mehr haben!
      Dann macht die [lexicon]Haldex[/lexicon] wohl den Löwenanteil aus. Irgendwo mal was von 70 kg Mehrgewicht gelesen.

      Auf Steigungen ist es mir noch nie gelungen, den Yeti sozusagen in der Balance zu halten. Immer fängt er nach ganz kurzer Zeit zu Kriechen


      Sag ich doch! Er rollt nicht nach hinten, sondern will nach vorn. Dieser Impuls reicht aus um den Wagen am Berg zu "halten" um dann
      gleich loszufahren. Beim Schalter muß die Handbremse gezogen werden oder die Kupplung wird strapaziert.
      Auf Dauer wird auch sicher das [lexicon]DSG[/lexicon] über die Maßen strapaziert wenn man das exessiv nutzt. Aber das machen wir doch nicht!
    • Aqua schrieb:

      Auf Dauer wird auch sicher das [lexicon]DSG[/lexicon] über die Maßen strapaziert wenn man das exessiv nutzt. Aber das machen wir doch nicht!


      Hi,

      deshalb wird in der Betriebsanleitung auch gezielt darauf hingewiesen, solche Spielereien, wie das Fahrzeug am Berg in Balance zu halten, tunlichst zu vermeiden, um eine Überhitzung durch die dann schleifend arbeitenden Kupplungen zu vermeiden. Reagiert das Getriebe auf eine Überhitzung, wird in Folge die Kupplung schlagartig geöffnet. Deshalb ist an Steigungen grundsätzlich die Fussbremse einzusetzen.
      Ich schätze mal, dass die trockenen [lexicon]DSG[/lexicon] hier erheblich empfindlicher und somit früher reagieren, als die öligen.

      Gruß, silent
      Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten (geklaut von Uli G.)
    • Aqua schrieb:

      Beim Schalter muß die Handbremse gezogen werden oder die Kupplung wird strapaziert.

      Nö. Es gibt auch den Berganfahrassistenten.

      Grüße - Bernhard
      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Aqua schrieb:

      Nun, dann muß ich ja auch gar kein schlechtes Gewissen mehr haben!
      Dann macht die [lexicon]Haldex[/lexicon] wohl den Löwenanteil aus. Irgendwo mal was von 70 kg Mehrgewicht gelesen.
      Hallo Aqua.

      Beim Allradantrieb fällt ja nicht nur die [lexicon]Haldexkupplung[/lexicon] ins Gewicht. Dazu kommen noch die Kardanwelle, wahrscheinlich ein für den Kardanwellenabtrieb etwas anderes geformtes Getriebe, das Hinterachsdifferential sowie die beiden Halbwellen für den Antrieb der Hinterräder. Dies alles macht dann das Mehrgewicht des Allradantriebes aus.

      Aqua schrieb:

      Er rollt nicht nach hinten, sondern will nach vorn. Dieser Impuls reicht aus um den Wagen am Berg zu "halten" um dann
      gleich loszufahren.
      Ja, jetzt ist es mir kalr, wie das gemeint war.
    • Ich bin auch sehr begeistert vom [lexicon]DSG[/lexicon] (und 1.2 TSI).

      Gewöhnungsbedürftig ist allerdings wirklich die angesprochene Trägheit beim Anfahren und plötzlichem Beschleunigen während der Fahrt. Es passiert nämlich erstmal fast nichts. Darauf muß man sich einstellen. Bei meinem alten Wagen konnte ich hinter einem Hindernis stehend mal schnell nach links rüberziehen und sofort beschleunigen. Jetzt passe ich besser auf, ob von hinten einer zu nah dran ist.

      Ansonsten ist es einfach top nicht mehr schalten zu müssen. So schön war Auto fahren noch nie für mich.

      Und, ich bin mal einen Honda Jazz Automatik probegefahren. Dieser Gummiband-Effekt war für mich ein absolutes K.O.-Kriterium.
    • Mohol schrieb:

      Gewöhnungsbedürftig ist allerdings wirklich die angesprochene Trägheit beim Anfahren und plötzlichem Beschleunigen während der Fahrt. Es passiert nämlich erstmal fast nichts.

      Das sehe ich auch so, kein Vergleich mit der CVT-Automatik die ich vorher gefahren bin, aber man muß ja nicht immer als Erster an
      der Kreuzung weg sein :P . Eventuell gehts ja im Sportmodus besser, aber das würde dann mehr Sprit kosten und der Motor wird
      durch die höheren Drehzahlen richtig aufdringlich.
      Gruß Volkmar
      Nur Fliegen ist schöner :D
    • Mohol schrieb:

      plötzlichem Beschleunigen während der Fahrt. Es passiert nämlich erstmal fast nichts. Darauf muß man sich einstellen. Bei meinem alten Wagen konnte ich hinter einem Hindernis stehend mal schnell nach links rüberziehen und sofort beschleunigen.


      Hi,

      hatte der alte Wagen auch einen aufgeladenen Motor? Wurde bei derartigen Manövern runtergeschaltet, oder einfach nur satt durchbeschleunigt?

      Mit dem 7-Gang [lexicon]DSG[/lexicon] fährt das Fahrzeug schon bei recht mässigen Konstantgeschwindigkeiten im höchsten Gang. Da dauert es ein ganz klein wenig, bis die Mechatronik in den 5ten oder 4ten zurückgeschaltet hat. Es müssen ja erst einmal die Signale vom Gaspedal umgesetzt werden; (voraus)sehen, welche Fahraktion eingeleitet werden soll, kann das Auto schliesslich (noch?!) nicht. Man kann einen solchen Vorgang etwas weniger verzörgernd gestalten, in dem das Gaspedal sehr forsch betätigt wird, ohne gleich einen vollständigen KickDown einzuleiten. Alternativ bei einem solchen beabsichtigten Vorgang auf Stellung "S" gehen und beobachten, in welchen Gang das Getriebe für die gerade anstehende Geschwindigkeit zurückgeschaltet wird. Für die Zukunft kann man in solchen Situationen dann auf "D" bleiben und betätigt entsprechend oft die Minus-Taste am Lenkrad, bevor zum Einleiten des Überholvorganges Gas angelegt wird. Dabei bitte stets daran denken, dass das Getriebe umgehend wieder hochschaltet, wenn der Fuss vom Gas genommen wird. Das könnte u.U. zu brenzlichen Situationen führen, wenn man dann den Fuss zu früh vom Gas nimmt.
      Arbeitet das Getriebe vor dem beabsichtigten Überholvorgang noch nicht im höchsten Gang, reicht es mitunter auch, den Hebel in die manuelle Gasse zu legen, und den Schub über das früh anstehende max. Drehmoment zu nutzen, anstatt über die mit steigender Drehzahl anwachsende Leistung (Drehmoment bleibt ja über ein recht grossen Bereich konstant). Kommt natürlich immer auf die jeweilige Situation an. Meine Einstellung dabei ist, wenn ich ohne runterschalten nicht ausreichend beschleunigen kann, um vor dem Gegenverkehr wieder sicher einscheren zu können, warte ich bis zur nächsten Gelegenheit. Das fördert ungemein die Ruhe und Entspannung beim Fahren. Liegt vielleicht auch daran, dass ich (mittlerweile) grundsätzlich übermotorisiert unterwegs bin, und niemandem zeigen oder beweisen muss, was mit meinem fahrbaren Untersatz alles so geht. Ich mag gar nicht mehr an meine automobilen Anfänge zurückdenken, was ich da mit 73 PS bei 750 kg Pkw-Kampfgewicht für Ansätze versucht und teilweise sogar (gerade mal so) erfolgreich zu Ende gebracht habe... :whistling:

      Ich kann nur immer wieder darauf verweisen,mit dem [lexicon]DSG[/lexicon] rumzuprobieren, was damit alles geht. Diese Automatik ist eben (auch) keine eierlegende Wollmilchsau, sonst gäbe es neben "D" nicht noch "S" und die manuelle Gasse und zig Möglichkeiten, diese unterschiedlichen Wählstellungen miteinander zu kombinieren.

      Gruß, silent
      Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten (geklaut von Uli G.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von silent grey ()

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