Die Reifendrucküberwachung funktioniert!

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    • Die Reifendrucküberwachung funktioniert!

      Heute nachmittag leuchtete plötzlich die Reifendruckwarnlampe auf, es piepste und "Reifen prüfen" wurde angezeigt. Prima, dachte ich jetzt hat die Karre nach 2 Tagen auch gemerkt daß ich die Sommerräder montiert habe.

      Bin dann aber zur Sicherheit einmal um das Auto gelaufen und habe die Reifen geprüft, war eigentlich nichts auffälliges, ein Reifen kam mir nicht ganz so prall vor. Zur Sicherheit zur nächsten Tankstelle, Luftdruck geprüft, alle hatten noch 2,5 bar, nur der hinten links hatte nur noch 1,2 bar. Als er wieder seine 2,5 bar hatte, hörte ich es dann deutlich zischen. Genau in der Mitte der Lauffläche hatte sich ein Stein(!) durch den Reifen gebohrt.

      Bin dann gleich zum Reifenhändler, der hat den Reifen für 26? repariert, jetzt ist er wieder dicht.

      Ich bin froh daß der Yeti mich heute nachmittag gewarnt hat, gemerkt hätte ich es ohne die Elektronischen Helfer vermutlich erst heute abend auf der Autobahn, das wäre dann überhaupt nicht lustig gewesen...

      LG, M.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Handtuch () aus folgendem Grund: Tags ergänzt

    • Mark1972 schrieb:

      Bin dann gleich zum Reifenhändler, der hat den Reifen für 26? repariert, jetzt ist er wieder dicht.

      Wie hat dein Reifenhändler denn den Reifen repariert? Ich hatte mal in NL einen Platten, der durch einen kleinen Nagel verursacht wurde. Nachdem ich das Rad mit der im Pannenset befindlichen Pumpe aufgepummt hatte, bin ich zur nächsgelegen Werkstatt gefahren. Dort hat man den Nagel herausgezogen, das Loch aufgeweitet und dann so einen komischen, ca. 2 cm langen, pelzigen Pfropfen durchgezogen, der den Reifen angeblich beim Fahren abdichten soll. Das ganze hat 15 Euro gekostet. Ich war sehr skeptisch, zumal der Pfropfen aus dem Loch überstand. Zu meiner Überraschung hielt der Reifen aber dicht. Wieder in der Heimat angekommen zeigte ich den Reifen meinem Reifenhändler, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug und mir riet, einen neuen Reifen zu kaufen. Entgegen diesem Rat, habe ich den Reifen dann noch zwei Sommer weitergefahren und nie ein Problem damit gehabt.

      Was die [lexicon]Reifendruckkontrolle[/lexicon] anbetrifft, stimmt es hoffnungsvoll, dass sie bei dir funktionert hat. Bisher wurde sie hier im Forum eher negativ beschrieben. Nun ist ein Druckabfall von 2,5 auf 1,2 Bar allerdings auch schon recht viel.

      floflo
    • Zwei Punkte aus meiner Sicht
      a) mein Reifen wurde auch mal so repariert und ich hatte nie Probleme. Jedoch ehrlich gesagt, ich war sehr misstrauischdazumal, aber meine Garage hatte mir versichert, dass dies heute viel besser sei als vor Jahrzehnten
      b) hatte beim VW letztes Jahr auch mal Druckverlust und war froh dass es gepiepst hat. Mit der heutigen Technik merkt man Druckverlust nicht mehr so schnell wie früher, als der Popometer sofort reagiert hat und es noch keine Servo-Helfer gab.
      Tell
    • Hallo Markt 1972,

      da offensichtlich 4 Winterräder (z.B. 16 Zoll) gegen 4 gleich große Sommerräder (z.B. 17 Zoll) ausgetauscht wurden, hätte "die Karre" es nie bemerkt ;( . Unsere [lexicon]Reifendruckkontrolle[/lexicon] ist ein "Abfallprodukt" des ABS-Systems und bemerkt lediglich den Unterschied des Abrollumfangs der montierten Räder. Wenn also 4 gleiche Räder neu montiert werden, besteht kein Unterschied.

      :D Gruß
    • @ floflo:Dieser Propfen ist eine seit Jahrzehnten gängige Methode der Reifenreparatur. Der Propfen verbindet sich auf chemischem Weg mit dem Reifengummi, so wie wenn der vulkanisiert worden wäre.

      Allerdings darf diese Methode nur angewendet werden, wenn das Loch im Reifen nicht zu groß ist, es sich in der Lauffläche befindet (keinesfalls an der Reifenschulter oder gar -Flanke). Es darf auch kein Riß sein oder sonst eine unregelmäßige Kontur haben - ein verantwortungsvoller Reifenmann weiß schon genau, wann diese Art der Reparatur angewendet werden kann.
    • floflo schrieb:

      Bisher wurde sie hier im Forum eher negativ beschrieben. Nun ist ein Druckabfall von 2,5 auf 1,2 Bar allerdings auch schon recht viel.

      Ich habe meine Eindrücke von der Funktion dieses Systems ja auch schon ein paar Mal gepostet.
      Als "eher negativ" würde ich das nicht bezeichnen.
      Bei kleinen Druckunterschieden oder dem Wechsel aller vier Räder meldet sich das System entweder nicht oder erst nach längerer Fahrstrecke (bei mir einmal >200km).
      Welcher Algorithmus in der Software verwendet wird, der solch ein Verhalten erzeugen kann, frage ich mich.

      Läßt man aber gezielt aus einem Reifen Luft ab (in der Größenordnung wie im Beispiel des Thread-Erstellers), reagiert das System nach wenigen Metern/Kilometern.

      Mein Fazit: Es ist allemal besser als nichts. Dafür, dass es bereits vorhandene Hardware (ABS-Sensorik) nutzt, sollte es allerdings so gut wie nichts kosten. Genau den Preis für ein paar Zeilen zusätzlicher Software, die am Ende millionenfach verkauft wird.
    • Die Reparatur ist mit so einem Pilz durchgeführt worden.

      Ging wie folgt: Reifen von der Felge, Stein raus, Loch begutachtet, mit Ahle geweitet, Reifen innen aufgerauht umd entfettet, Vulkanisierflüssigkeit aufgetragen, Reparaturpilz durchgeführt, dann noch mal mit schwarzer Paste von innen abgedeckt, Reifen montiert, Dichdigkeitkontrolle im Wasserbad, wuchten.

      Das ist jetzt mein dritter Reifen der so repariert wurde, hatte damit nie Probleme und auch kein schlechtes Gefühl.

      Im Schnitt habe ich alle zwei Jahre einen Platten, da lege ich viel Wert darauf daß ein Reserverad an Bord ist!

      LG, M.
    • Reparatur wie von Mark1972 beschrieben hatte ich auch schon am Yeti. Nur bei mir hat die Reifendrucküberwachung nichts angezeigt! Laut [lexicon]BA[/lexicon] tut sie das auch nur bei schleichendem Druckabfall und nicht bei plötzlichem. Bei der Abfahrt zuhause war noch alles gut und 15 km später war der Reifen dann wahrscheinlich schon 2-3 Momente lang platt.
    • fjs600 schrieb:

      Laut [lexicon]BA[/lexicon] tut sie das auch nur bei schleichendem Druckabfall und nicht bei plötzlichem.

      klar macht sie das bei schleichendem Druckabfall und würde es auch bei plötzlichem Druckabfall machen wenn man den nicht sonst auch sofort bemerken würde.

      Meinen letzten plötzlichen Druckabfall (vor der Yeti Zeit) habe ich jedenfalls ziemlich schnell bemerkt, auch ohne Reifendrucküberwachung.

      Wenigstens schreibt jetzt hier mal einer dass die Reifendrucküberwachung auch wirklich funktioniert und angibt bevor es gefährlich wird :thumbup:

      Gruss Bergler
      Skoda Yeti 2.0 TDI 170Ps Experience Storm Blau Metalic
      Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D
      Mitlerweile über 170'000Km wovon gegen 10'000Km mit Wohnwagen oder Anhänger
    • Welcher Geschwindigkeitsindex hatten die Reifen, die bei Euch repariert wurden.
      Bei der Suche nach Winterräder sagten hier alle Reifenhändler unisono, daß die 225 er Sommerreifen mit Index W nicht geflickt werden dürfen.
      Da soll es eine Anweisung / Gesetz geben - habe aber im Netz nichts gefunden.

      Wisst Ihr da genaueres ?
    • steinwolf schrieb:

      Welcher Geschwindigkeitsindex hatten die Reifen, die bei Euch repariert wurden.
      Bei der Suche nach Winterräder sagten hier alle Reifenhändler unisono, daß die 225 er Sommerreifen mit Index W nicht geflickt werden dürfen..


      Das hat mir mein Moped-Händler im vergangenen Herbst noch so erklärt: Bei Fahrzeugen (richtiger wäre wohl der von Dir genannte Reifengeschwindigkeitsindex, da theoretisch der Reifen ja an einen Dritten übergeben werden könnte) bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h darf repariert werden, darüber nicht - allenfalls auf Risiko des Kunden.
      Grüße
      Eifelwolf
      Mein vierrädiger Gefährte:
      [ Mitglieder ] Here we are!
    • Eifelwolf schrieb:

      Das hat mir mein Moped-Händler im vergangenen Herbst noch so erklärt: Bei Fahrzeugen (...) bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h darf repariert werden, darüber nicht - allenfalls auf Risiko des Kunden.

      Das "auf das Risiko des Kunden" scheint mir aber sehr fraglich, da es bei der Sicherheit im Straßenverkehr ja nicht allein um die Interessen des jeweiligen Kunden, sondern auch um die Sicherheit Dritter geht...!? Der einzelne Fahrer kann also schlecht sagen, "ich nehme mal unsichere Reifen, auf mein eigenes Risiko"?!

      "Dass ich dich liebe, habe ich dir doch schon bei unserer Hochzeit gesagt
      und wenn sich daran etwas ändert, erfährst du's von meinem Anwalt!"
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