Gibt es die unschuldige Schraube?

    • [ Reifen ]

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    • Gibt es die unschuldige Schraube?

      … definitive „nein“

      Letzten Freitag, 16 Uhr 30, ich läute den Feierabend und Start ins Wochenende ein. Flugs ausgestempelt und auf dem Betriebsparkplatz meinen Schnee-Brumm aufgesucht.

      Da ich mit der Motorhaube voran in der Parklücke stehe, führt mein Weg hinten an der Heckklappe vorbei und wie ich so gehe, fällt mein Blick auf meinen hinteren, rechten Pneu.

      Ich stelle mir die Frage, was glitzert da so mitten auf der Lauffläche?

      Ich bücke mich also um den glitzernden Punkt näher zu untersuchen ...

      Mein Puls beschleunigt sich merklich als ich erkenne, der glitzernde Punkt ist ein Schraubenkopf! Die Größe des Schraubenkopfes (gefühlte 5cm im Durchmesser) lassen nichts Gutes erahnen.

      Sch…. denke ich und überlege kurz ob der Tausch des Mobilitätsets gegen ein Stahlreserverad wirklich eine so gute Idee war, weil ich 200km hoch an die Ostsee nach St. Peter-Ording will und ich das dem „Not“-Reserverad nicht zutraue UND weil Freitag-Nachmittag ist und keine Reifenwerkstadt mehr auf hat.

      Ich überlege kurz ob ich die Schraube entfernen soll (Der Pneu hat noch vollen Druck) um festzustellen wie groß der Schaden ist. Also pule und wackle ich an der Schraube herum, immer mit der Befürchtung jeden Augenblick das typische Geräusch entweichender Luft zu hören.

      Wie groß ist meine Erleichterung, als ich endlich die Schraube in meinen Händen halte. Zu meiner Erleichterung ist die Schraubenlänge nur unwesentlich länger als die Profiltiefe meines Pneus!

      Schraube.jpg

      Ich wünsch euch stets eine Pannenfreie Fahrt!

      LG BigRonin
    • Dann mal herzlichen Glückwunsch...

      Ich hoffe du hast die Schraube, auf Grund ihrer so geringen Eigenmaße, gleich mit auf deinen Wochenendtrip an die Ostsee eingeladen. Dafür, dass sie dir diesen Spass nicht genommen hat, muss sie schließlich belohnt werden... ;)

      Mike
    • Schwein gehabt!

      Ich bzw. meine Frau hatte letztens Pech. Die [lexicon]Reifendruckkontrolle[/lexicon] schlug an und sie fand eine fette Glasscherbe im hinteren rechten Reifen. Sie hat es gerade noch bis nach hause geschaft.
      Ca. 160,- € hat der Spaß gekostet.

      Tipp: Falls doch die Schraube bis ins Reifengewebe gelangt ist, kann eindringende Feuchtigkeit das Gewebe zerstören. Drücke ein wenig Reifenflickkleber ins Loch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von delvos ()

    • RE: Gibt es die unschuldige Schraube?

      BigRonin schrieb:

      und überlege kurz ob der Tausch des Mobilitätsets gegen ein Stahlreserverad wirklich eine so gute Idee war, weil ich 200km hoch an die Ostsee nach St. Peter-Ording will und ich das dem „Not“-Reserverad nicht zutraue
      Du wärst doch wohl nicht mit einem mithilfe des Pannensets reparierten Reifen an die Ostsee gefahren, oder?

      Dazu in der BA:
      - Den mittels des Pannensets reparierten Reifen sofort wechseln bzw. sich in einem Fachbetrieb über die Reparaturmöglichkeiten informieren.

      - Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar erreicht wurde, kann die Fahrt mit max. 80 km/h bzw. 50 mph fortgesetzt werden.

      Falls ein Schaden an der Lauffläche zu erkennen ist, würde ich ihn sicherheitshalber bei Gelegenheit einem Fachmann zeigen.

      LG lego63
    • Ich habe mir das jetzt zugelegt. Ich habe für solche Fälle wie Schrauben und Nägel, mit Stopfen sehr gute Erfahrungen gemacht. 2 Stopfen wurden vom Reifen Händler gesetzt, einen habe ich selbst gesetzt, von der Firma REMA TipTop. Diese von Dynaplug habe ich noch nicht benutzen müssen.

      Grüße
      Carsten
    • Moin Moin

      Als ich vor gut 30 Jahren mal eine Lehre auf einer Tankstelle begonnen hatte, wurden noch mit so Gummibindfäden die Reifen repariert. Ich war damals schon erstaunt, dass es hält. Selbst würde ich mein Leben nicht nur einer solchen Gummiwurst anvertrauen. Als schnelles Flicken bis zum nächsten Reifenhändler aber sicher eine Alternative, wenn man für das letzte Stück die Fahrweise anpasst...

      Mike
    • carstix schrieb:

      Ich habe mir das jetzt zugelegt.

      Das finde ich als Lösung bis zum Reifenhändler gar nicht so schlecht. Und der wird es einem danken, da es nicht so eine Sauerei wie beim Pannenset gibt.
      Aber mehr als einem mit Pannenset reparierten Reifen würde ich dem Dynaplug nicht zutrauen und leider finden sich im Netz keine Erfahrungsberichte zu dem Zeug.
      Gruß Ralf

      Wer immer mit der Herde zieht sieht nur Ärsche.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ralfi61 ()

    • Reserve hat keine Ruh

      BigRonin schrieb:

      weil ich 200km hoch an die Ostsee nach St. Peter-Ording will und ich das dem ?Not?-Reserverad nicht zutraue
      Warum eigentlich nicht?
      Das ist ein ganz normaler Reifen, der nur eine andere Dimension hat wie die Original-Bereifung. Die Bezeichnung "[lexicon]Notrad[/lexicon]" ist Murks, man kann damit völlig normal fahren, auch wenn 80 km/h draufsteht :) .
      Das mit der Schraube ist allerdings schon saublöd :( . Hoffentlich ist dein Reifen nicht hin .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    • RE: Reserve hat keine Ruh

      rotax schrieb:

      Warum eigentlich nicht?
      (...) Die Bezeichnung "[lexicon]Notrad[/lexicon]" ist Murks, man kann damit völlig normal fahren, auch wenn 80 km/h draufsteht :) .
      Falls Du das wirklich trotz :) ernst gemeint hast, hier ein paar Zitate:

      Ein [lexicon]Notrad[/lexicon] kann nach allen Reifenschäden angewendet werden (sofern nicht in seltenen Fällen das Radhaus oder die Bremsleitung in Mitleidenschaft gezogen wurden), allerdings ist eine Weiterfahrt nur mit höchstens 80 km/h möglich. Die maximale Fahrstrecke hat ebenfalls Grenzen, unter anderem, weil das Differential durch die unterschiedlichen Dimensionen von Fahrbereifung und [lexicon]Notrad[/lexicon] stärker beansprucht wird. (adac.de)
      Ein [lexicon]Notrad[/lexicon] ist nur dafür gedacht, den Weg bis zur Werkstatt bewältigen zu können. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist begrenzt, man darf nicht schneller als 80 Km/h fahren. Sieht man sich im Internet um, merkt man, dass die meisten Autofahrer über den Einsatz von Noträdern Bescheid wissen. Dennoch halten es nicht wenige für ein Kavaliersdelikt, mit aufgezogenem [lexicon]Notrad[/lexicon] und bei voller Beladung Hunderte von Kilometern zu bewältigen. Es kann ja auch gut gehen, sicher, aber ich bin überzeugt, dass der Schutzengel dabei Überstunden gemacht hat und nachher fix und fertig war. (UnfallZeitung.de vom 03.07.2012)
      Dieses [lexicon]Notrad[/lexicon] nur bis zum nächsten Fachbetrieb verwenden, da es nicht für eine Dauerverwendung bestimmt ist. (...) Unterscheidet sich das [lexicon]Reserverad[/lexicon] in seinen Abmessungen oder seiner Ausführung von der Fahrbereifung, dann niemals schneller als 80 km/h (50 mph) fahren. Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen und rasante Kurvenfahrten vermeiden. (BA Skoda Yeti)
      Jetzt mag jeder seine eigene Entscheidung treffen!

      LG lego63
    • Hatte vor einigen Wochen weniger Glück. Zwei Tage vor'm Urlaub meldet sich die [lexicon]Reifendruckkontrolle[/lexicon], also ran an die Tanke und kontrollieren: Keinen dramatischen Luftdruckunterschied festgestellt. Nach kurzer Zeit leuchtet die Lampe wieder auf, also sicherheitshalber zum Reifenmokel.

      Der findet dann einen recht großen, spitzen Stein in einem Reifen. Und eine Schraube in der Seitenflanke eines anderen. Beides irreparabel. Und nu?

      Der Reifenmokel meint, es sei gleich Mittagspause, ich solle doch mal alle Ersatz- und Winterräder und ggf. Altreifen, die ich noch habe, vorbeibringen und in der Pause mal die Mitbewerber abtelefonieren, ob die passenden Ersatz auf Lager haben. Er selbst hat momentan nur recht teure 225/50R17(Y) auf Lager. Dann schauen wir nach der Pause mal, welche Optionen wir haben.

      Gesagt, getan: Ich habe ein 80km/h-Notrad und einen Satz Winterräder in anderer Größe eingelagert, kein Skoda- oder Reifenhändler im Umkreis von 50km hat 225/50R17 auf Lager. Also entweder komplett die vier Winterräder dranschrauben oder die zwei teuren Rennpuschen. Die Winterräder lagern 30km weiter, das war mir nicht geheuer, also in den sauren Apfel gebissen und in Michelins investiert.

      Dass niemand meine 195'er Winterreifen auf Lager hat, kannte ich ja schon, aber bei den 225'ern hätte ich erwartet, dass man sie kurzfristig beschaffen kann...
      Defekte bisher (185tkm): 2x Leuchtmittel (LM) Kennzeichen l., 2xLM Nebel (l., r.),2xLM Standlicht v. l., 1xv.l., 2xh.r.,1xhl, LM Blinker h.l, Heckklappenschloss, Fensterhebermotor h. l., 3x Reifen (Stein, Schraube, Schraube), Hochtöner Hupe, AGR-Ventil, Radlager h.r., Hecklogo verloren, Kabelbaum Fahrertür
    • Rad und Tat

      lego63 schrieb:

      Jetzt mag jeder seine eigene Entscheidung treffen!
      Das nimmt dem Fahrer auch niemand ab.
      Der [lexicon]TE[/lexicon] hat einen 1.4 TSI , also einen Yeti mit Frontantrieb. Das sogenannte "[lexicon]Notrad[/lexicon]" ist ein 195/60 R16 Reifen, der bis 210 km/h zugelassen ist und ca. 580 kg Tragkraft hat.

      Notrad.JPG

      Es ist demnach nicht eins der sonst üblichen "Schubkarrenräder" , in meinem BMW 323ti war so eins unter dem Auto, da hatte das Wort Reifenpanne eine völlig andere Dimension.
      Wenn, um beim [lexicon]TE[/lexicon] zu bleiben, das "[lexicon]Notrad[/lexicon]" auf der Hinterachse montiert werden würde, gäbe es keinerlei Probleme mit dem Differential, weil der 1.4 TSI kein Hinterachsdifferential hat.
      Der Reifendurchmesser ist zwischen 8 mm (205/55 R16) und 24 mm (215/60 R16) kleiner. Insofern ist das Argument mit möglichen Problemen beim Differential bei schneller Autobahnfahrt stichhaltig (Notrad auf der Vorderachse).
      Bei der Beladung sehe ich keine Probleme, die Serienbereifung darf zwar 110 kg mehr tragen, aber 580 kg sind völlig ausreichend (4 x 580 = 2.320 kg) .
      Auch bei einem 4 x4 Yeti sollte um Probleme mit dem Differential zu vermeiden das "[lexicon]Notrad[/lexicon]" auf der Hinterachse montiert werden.
      Natürlich stellt sich die Frage vor einem 3 wöchigen Sizilien-Urlaub anders als bei einem Wochenendtrip von 200 km.
      Ich hoffe, dies hat etwas zu Klarstellung beigetragen.
      PS: Die Lösung von Y_i_r hat natürlich auch viel Charme, man ertränkt seinen Kummer und wartet dann ganz entspannt auf seinen gelben Engel :) .
      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rotax ()

    • rotax schrieb:

      Das sogenannte "[lexicon]Notrad[/lexicon]" ist ein 195/60 R16 Reifen, der bis 210 km/h zugelassen ist

      195/60 R16 ist klar, aber bis 210 km/h zugelassen? Als Reifen oder alleinig als Rad vielleicht schon, aber als [lexicon]Notrad[/lexicon] auf dem Yeti mit Sicherheit nicht, oder? Wenn man jetzt noch die Stichworte 'Unfall', 'Haftung' und 'Versicherung' fallen lässt, sollte eigentlich die Entscheidung klar sein. Man muss hier zwar nicht "päpstlicher als der Papst" sein, aber das [lexicon]Notrad[/lexicon] als fast gleichwertige Alternative für weitere Fahrten (200 km hin + 200 km zurück = 400 km) zu propagieren, ist meiner Meinung nach das Extrem in die andere Richtung.

      LG lego63
    • Reisen, nicht rasen

      lego63 schrieb:

      195/60 R16 ist klar, aber bis 210 km/h zugelassen?
      Das [lexicon]Notrad[/lexicon] hat den Geschwindigkeitsindex H = 210 km/h .
      Da ich mich aber zur Cruiser-Fraktion zähle ist das Tempo keine Frage. Es ging mir auch eigentlich nur darum für das "[lexicon]Notrad[/lexicon]" eine Lanze zu brechen und fehlendes Vertrauen aufzubauen.
      Ich dachte beim [lexicon]TE[/lexicon] an einen Wochenendtrip Hamburg - Küste von ca. 200 km. Da hätte ich keine Bedenken :) .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+

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