Chiptuning

    • [ Motor ]

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    Umfrage

    Eure Meinung zum Panoramadach

    Insgesamt 28 Stimmen
    1.  
      Hatte/habe es - und bin zufrieden (16) 57%
    2.  
      Hatte/habe es - und bin unzufrieden (1) 4%
    3.  
      Nie wieder - nur Ärger damit (1) 4%
    4.  
      Immer wieder - nie Ärger gehabt (1) 4%
    5.  
      Beim nächsten Autokauf JA (12) 43%
    6.  
      Beim nächsten Autokauf NEIN (10) 36%

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    • Hallo Leute!

      Ich war jetzt mal neugierig, hab mich mal in Sachen Chiptuning umgesehen.

      Hat jemand so etwas schon gemacht, bzw. Erfahrung damit?

      Ich habe den 110 PS Motor, der lt. Angaben der Hersteller nach Umbau 140 PS haben soll.

      Vielen Dank für Euere Meinungen im Voraus.

      Gruß Jürgen
    • henryold schrieb:

      hi
      jemand schon daran gearbeitet ;)

      tuningkit.de/chiptuning/skoda/…2-0-tdi-cr-81kw/index.php


      meine Frage bringt das wirklich was?


      henryold schrieb:

      hi
      jemand schon daran gearbeitet <img src="http://www.yetiforum.de/wbb3/wcf/images/smilies/wink.png" alt=";)" />

      <a href="http://www.tuningkit.de/chiptuning/skoda/yeti/yeti./2-0-tdi-cr-81kw/index.php" class="externalURL" rel="nofollow" target="_blank">tuningkit.de/chiptuning/skoda/…2-0-tdi-cr-81kw/index.php</a>


      meine Frage bringt das wirklich was?
      Ja natürlich "bringt das was", nämlich die versprochene Mehrleistung.

      Jetzt kommt das Aber:

      - Man verliert jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche,

      - Die ersatzweise angebotene "Garantie" des Chipherstellers ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist, weil die nur dann greift, wenn NACHGEWIESEN wird, dass der Schaden allein durch den Tuningchip verursacht wurde, was kaum möglich sein dürfte, der Chiphersteller wird sich IMMER auf für die Leistung ungeeignete Werksteile berufen, also zu schwache Steuerkette oder sonstwas.

      - Die Betriebserlaubnis für das Auto erlischt, man fährt also ohne Zulassung und ohne Versicherungsschutz herum, wenn man die Mehrleistung nicht in die Papiere eintragen lässt. Dazu ist jedoch ein für den Chiphersteller sehr aufwändiges und damit teures Prüf- und Zertifizierungsverfahren in enger Zusammenarbeit mit dem TüV notwendig und als Ergebnis bekommt dann der Chiphersteller ein Gutachten vom TüV, in dem die Mehrleistung durch den Chip bestätigt wird plus die Einhaltung der Abgasvorschriften (Euro sowieso). Damit kann man dann zur Zulassungsstelle gehen und bekommt die Mehrleistung eingetragen, dann muss man nur noch die Versicherung informieren und man fährt wieder legal. Da das aber viel Geld kostet, so ein Mustergutachten, das übrigens auch immer nur für nur EIN Fahrzeugmodell Gültigkeit hat, können sich das kleine Chiphersteller gar nicht leisten.

      Ersatzweise muss man dann eine TüV-Einzelabnahme machen lassen, die dann aber so teuer wird, dass das wirtschaftlicher Nonsens wäre, dann wäre es billiger, das Auto zu verkaufen und sich gleich eines kaufen, das schon den stärksten Motor hat.

      Dies hätte auch mehrere Vorteile, denn zusätzlich zur Mehrleistung bekommt man auch einen veränderten Motor, der Turbolader ist ein anderer, größerer, die Schmierung des Turboladers ist der größeren Größe angepasst, die Thermostaten sind angepasst, damit die innere Motorkühlung stimmt und viele Dinge mehr, die der Lebensdauer dienlich sind, die ein nur chipgetunter Motor nicht hat. Außerdem ist die Bremsanlage angepasst, die Scheiben sind größer, die Beläge anders usw.

      Fazit: Lieber sein lassen, ein billiger Chip kann kein TüV-Mustergutachten dabei haben, damit führe man dann illegal, ein legaler Chip ist sehr teuer und man fährt einen für die Mehrleistung eigentlich nicht geeigneten Motor mit einem dafür nicht angepassten Fahrwerk spazieren, man hat keinerlei Garantien mehr ......... ein Spiel mit dem Feuer. Dann lieber gleich den stärkeren Yeti nehmen, das ist billiger, besser, schonender.


      Grüße
      Udo
    • ....es ist nicht alles schwarz oder weis und pauschale aussagen zu diesem Thema bringen die Fragenden nicht unbedingt weiter,
      ich wiederhole mich an geeigneter Stelle auch gern und deutlich: Hände weg von Billigboxen oder sog. Vorschaltgeräten!!!
      Allerdings ist gegen seriöses Tuning mittels modifizierten bzw. geänderten File für das Motorsteuergerät, zumindest bei einigen Modellen,
      aus meiner Sicht nicht das geringste einzuwenden. Insbesondere der 2.0 CR mit 81 kw des Yeti wird "werksseitig" auch nur auf 103 kw gechippt,
      sämtlich Hardware bleibt identisch. Ist so..... ich kann und hab es nachgeprüft, Quellen darf ich aber leider aus beruflich Gründen nicht bekannt geben!
      Ist mir aber auch letztendlich Egal, in der Regel gilt ja nur die eigene Überzeugung oder etwa nicht ? 8)

      Viele Grüße
    • Flow schrieb:

      ....es ist nicht alles schwarz oder weis und pauschale aussagen zu diesem Thema bringen die Fragenden nicht unbedingt weiter,
      ich wiederhole mich an geeigneter Stelle auch gern und deutlich: Hände weg von Billigboxen oder sog. Vorschaltgeräten!!!
      Allerdings ist gegen seriöses Tuning mittels modifizierten bzw. geänderten File für das Motorsteuergerät, zumindest bei einigen Modellen,
      aus meiner Sicht nicht das geringste einzuwenden. Insbesondere der 2.0 CR mit 81 kw des Yeti wird "werksseitig" auch nur auf 103 kw gechippt,
      sämtlich Hardware bleibt identisch. Ist so..... ich kann und hab es nachgeprüft, Quellen darf ich aber leider aus beruflich Gründen nicht bekannt geben!
      Ist mir aber auch letztendlich Egal, in der Regel gilt ja nur die eigene Überzeugung oder etwa nicht ? 8)

      Viele Grüße

      Nun ja, rein technisch ist das so, wie du schreibst, der 110 PS Yeti-Dieselmotor ist ein darauf gedrosselter 140 PS-Motor, mit Hilfe eines sehr guten Chip-Tunings könnte man den sozusagen "freischalten" auf seine angestammten 140 PS ohne dabei die Technik überzustrapazieren.

      Allerdings bleibt dann immer noch das Problem des Garantieverlustes und der Eintragung in die Fahrzeugpapiere.

      Wer auf jegliche Gewährleistung/Garantie oder etwaige Kulanzansprüche ganz verzichten kann, für den bleibt dann immer noch die Hürde der Eintragung, die ohne ein Gutachten vom TüV nicht machbar ist. Entweder ist dann (mit so einem TüV-Gutachten) der Chip sehr, sehr teuer, dass es sich fast nicht lohnt, oder man fährt eben ohne Betriebserlaubnis und ohne Versicherungsschutz herum (jetzt müssen nicht schon wieder die Besserwisser aufstehen und entsetzt diesen fehlenden Versicherungsschutz bemängeln, es ist nämlich so, dass die Versicherung zunächst mal für den einer anderen Partei zugefügten Schaden ganz normal aufkommen wird, dann aber diese Zahlungen vom Versicherungsnehmer wieder zurückerstattet haben will).

      Alternativ kann man ja ein Einzelgutachten beim TüV in Auftrag geben, das wäre aber dann wiederum wirtschaftlicher Selbstmord.

      Daher: Auch bei diesen an sich vernünftigen, "milden" Chiptuningmassnahmen: Hände weg! Viel zu teuer für das Gebotene. Wer mehr Leistung haben möchte, sollte sich zunächst mal eingestehen, dass er sich verkauft hat, in einem zweiten Schritt sollte man dann das Auto verkaufen und sich gleich einen stärkeren holen, das ist allemal billiger als jeder Tuningchip.


      Hier wurde schon oft eine Kaufberatung gegeben, wobei dann jeder abschließend wissen sollte, ob für ihn dann entweder 110 PS, 140 PS oder 170 PS ausreichen oder nicht, es wurde jeweils gesagt, dass man im Zweifel lieber den stärkeren Motor wählen sollte. Wer diesen Rat in den Wind schlägt, ist eben selber Schuld.

      Ich persönlich kann die Leute nicht verstehen, die sich einen 110 PS Diesel kaufen und dann nach einem Chiptuning verlangen, das dem Motor mehr als 170 PS abverlangt, möglichst billig und mit voller Garantie. Wenns so einfach wäre, würde jeder das machen.

      "Richtiges" Tuning hat ja durchaus Sinn ......... wenns denn richtig gemacht wird, also nicht nur den Chip tunen, sondern auch andere Motorteile gleich mit, dazu ein Fahrwerkstuning, Bremsentuning, Innenraumtuning, tolle Lackierung mit schönen Motiven und Effekten, eventuell Karosserieveränderungen usw. Dann hat man am Ende ein edles Einzelstück. Und ist um 50.000 bis 100.000 Euro ärmer (nach oben hin offen).

      Das muss dann aber alles auch stimmig sein und natürlich alles im Rahmen der Vorschriften, was jegliches Tuning sehr teuer macht. Wer da Spaß dran hat, warum nicht?

      Mit Vernunft hat das aber nun rein gar nichts mehr zu tun.


      Grüße
      Udo
    • Das Thema Chiptuning war nicht nur in diesem Forum schon häufig Gegenstand von manchmal sehr kontrovers geführten Diskussionen. Eine Frage habe ich in all den Diskussionen bisher aber vermisst: Warum bieten die Fahrzeughersteller eigentlich nicht selbst ein Chiptuning an? Damit könnte man doch ein ganz gutes Geschäft machen. Die Antwort auf diese Frage ist naheliegend: Weil den Herstellern die Gefahr von Motorschäden, für die sie dann Gewährleistung erbringen müssten, viel zu groß ist. Mit anderen Worten, so harmlos, wie häufig getan wird, wenn es um die Haltbarkeit eines chipgetunten Motors geht, ist die Sache freilich nicht. Dabei ist das Problem gar nicht, dass chipgetunte Motoren vom Grunde weniger haltbar sind sondern sie werden stärker belastet und daraus resultiert dann auch eine kürzere Lebensdauer. Denn wer Chiptuning betreibt, tut das in aller Regel nicht, um dadurch Sprit zu sparen - das würde sich auch nie rechnen - sondern weil er die Mehrleistung auch abrufen möchte. Ich kann daher udogigahertz nur zustimmen, wenn er vor dem Chiptuning warnt, wobei auch ich der Ansicht bin, dass gegen ein seriöses und vor allem in die Papiere eingetragenes Chiptuning grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Doch wie Udo bereits ausgeführt hat, stehen die Aufwendungen hierfür letztlich in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Daher sind die meisten chipgetunten Autos, die auf unseren Straßen verkehren, auch "schwarzgetunte" Fahrzeuge. Dass dadurch die Betriebserlaubnis erlischt, kann man als Außenstehender noch hinnehmen, denn die möglichen Folgen hierfür hat meist nur der Tuner selbst zu tragen. Schlimmer wiegt es, dass wir alle über unsere Versicherungsprämien dafür mit bezahlen, denn die Leistungssteigerung führt in aller Regel zu einer Erhöhung der Versicherungsbeiträge und geht daher zu Lasten der Solidargemeinschaft der Versicherungsnehmer, wenn der erhöhte Beitrag aufgrund fehlender Eintragung nicht gezahlt wird.

      Andreas
    • floflo schrieb:

      Warum bieten die Fahrzeughersteller eigentlich nicht selbst ein Chiptuning an? Damit könnte man doch ein ganz gutes Geschäft machen.


      Gibt es doch im Konzern z. B. beim 1.2 TSI mit 86 PS oder 105 PS nennt sich nur nicht so. Beim 2.0 TDI mit 110 PS und 140 PS ist es wohl auch so. Bei Audi und Seat dürfte es bei TSI und TDI weitere Beispiele für Steuergerätetuning geben.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • Werks-Chiptuning

      ".....Eine Frage habe ich in all den Diskussionen bisher aber vermisst: Warum bieten die Fahrzeughersteller eigentlich nicht selbst ein Chiptuning an? Damit könnte man doch ein ganz gutes Geschäft machen. Die Antwort auf diese Frage ist naheliegend: Weil den Herstellern die Gefahr von Motorschäden, für die sie dann Gewährleistung erbringen müssten, viel zu groß ist....."

      Hallo,

      Chiptuning vom Hersteller (Händler) gibt es schon! :D
      Ich weiß z.B. dass Mercedes (AMG) ein Werks-Chiptuning anbietet mit Garantie und ich meine dies auch schon von anderen Marken (Volvo) gehört zu haben.

      LG Thomas
      Staubsauger-Vertreter verkaufen Staubsauger, Versicherungs-Vertreter verkaufen Versicherungen. Warum sollten hier ausgerechnet unsere Volks-Vertreter eine Ausnahme machen!?
    • Meinem bescheidenen Wissen nach wird doch Chiptuning betrieben, um die Leistung des Motors zu steigen.
      Da stellten sich mir folgende Fragen:
      1. Habe ich mich "verkauft" - den falschen (zu schwachen) Motor gewählt?
      2. Nehme ich die (überall nachzulesenden) Nachteile für ein wenig Kraftstoffeinsparung oder etwas mehr Leistung für das Geld in Kauf?
      Irgendwo verstehe ich das nicht --> man kauft sich ein neues Auto mit einer definierten Leistung um es gleich zu tunen. ?( ?(

      Das ist für mich als wenn ich mir ein Paar "normale" Pumps kaufe, sie gleich zum Schuhmacher bringe, damit er mir High-Heels draus macht. :lol:
    • Insbesondere der 2.0 CR mit 81 kw des Yeti wird "werksseitig" auch nur auf 103 kw gechippt, sämtlich Hardware bleibt identisch. Ist so..... ich kann und hab es nachgeprüft, Quellen darf ich aber leider aus beruflich Gründen nicht bekannt geben!


      Die Frage ist, ob die Kupplung des 110 PS auch identisch mit der 140 PS Kupplung ist. Soviel ich weiß ist die des 5 Gang 110 PS Yetis nur 250 NM ausgelegt. Das könnte bei Chiptuning auch zu erhöhtem Verschleiß führen. Ansonsten würde mich das auch schon reizen, zumal ich gehört habe das der 5 Gang Fronttriebler mit 140 PS richtig gut abgeht. racechip.de/racechip-pro2/

      Interessant für mich wäre zu wissen, ob ein wieder ausgebauter Chip per VCDS nachweisbar ist. Angeblich wird ja nur der Raildruck erhöht. Was immer das ist ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von berme ()

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