Irrwege im Automobilbau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Sponsoren



    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 11 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (3) 27%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (2) 18%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (0) 0%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (6) 55%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (3) 27%

    Sponsoren



    • Irrwege im Automobilbau

      Vergleicht man heutige Autos mit Autos von vor 10, 20, 30 oder noch mehr Jahren, so sind viele Verbesserungen erkennbar. Vor allem in der aktiven und passiven Sicherheit wurden Autos ständig verbessert, aber auch beim Verbrauch, Komfort und Leistung ist ein ständiger Fortschritt zu erkennen. Doch nicht alles ist wirklich besser geworden. Es gibt auch gegenteilige Tendenzen, die ich als Irrwege bezeichnen möchte. Einige solcher aus meiner Sicht Irrwege möchte ich nachfolgend mal skizziern und bitte euch, die Liste um Dinge zu ergänzen, die ihr für einen Weg in die falsche Richtung haltet.

      1. Immer flacher, immer tiefer, viele Autos sind zugunsten eines besseren CW-Wertes bereits im Serienzustand so tiefgelegt, dass die verbleibende [lexicon]Bodenfreiheit[/lexicon] oft nicht mehr ausreicht, um Straßenschweller zur Verkehrsberuhigung gefahrlos zu überwinden. Angerissen Spoiler zeugen ein Bild davon. Auch wer mit so einem Fahrzeug z.B. auf eine Flussfähre auffährt, kann sich schnell einen Schaden zuziehen. In Zeiten immer schlechter werdenden Straßen ist das m.E. der falsche Weg, erst recht, wenn für diesen Mist der Autohersteller auch noch die Straßenbaulastträger zu Lasten des Steuerzahlers haften.

      2. Dazu korrespondieren immer flachere Reifenformate, die mehr Nachteile als Vorteile haben und in Verbindung mit besonders großen Felgen in der Seitenansicht ein Postkutschenoutfit erzeugen. Sowohl funktional als auch optisch m.E. eine Fehlentwicklung.

      3. Um weniger Sprit zu verbrauchen müssen Autos immer leichter werden. Neben dünneren Blechen ist vor allem der Tank ein Gegenstand mit Gewichtseinsparpontential. Mein früherer Audi 100 besaß noch einen 80-l-Tank, in den Scharan gingen noch 70 l rein und die A-Klasse (W168 ) hatte trotz ihrer kleinen Größe immerhin noch einen 54 Liter fassenden Tank. Wie es "besser" geht, zeigt Mercedes mit der neuen C-Klasse, deren Serientank nur noch 40 l (!) und damit weniger als so mancher Kleinwagen fasst. Für mich völlig induskutabel. Weitere Beispiele sind der Golf VII, dessen Tank von 55 l (Golf 6) auf 50 l reduziert wurde. Da steht der Yeti sogar noch vergleichsweise gut dar, doch ich bin sicher, dass der Nachfolger auch maximal nur noch 50 l Sprit aufnehmen kann.

      4. Multimedia ist angesagt. Eigentlich ganz gut, doch der Verkehrssicherheit alles andere als dienlich. Handys sind zu recht verboten, doch bei Mulimediaeinrichtungen kräht kein Politiker danach, wie groß die Ablenkung ist. Und die ist m.E. sehr groß und stellt eine echte Gefahr für den Straßenverkehr dar. Ich will diese praktischen Dinge jetzt nicht verteufeln und wegreden, aber wenn die Displays dann wie z.B. auch im Yeti oder Golf so tief angebracht sind, dass man seinen Blick vollständig von der Straße abwenden muss, ist das für ein gravierender Irrweg, der geeignet ist, die Unfallzahlen wieder ansteigen zu lassen.

      5. Immer weniger Spritverbrauch und korrespondierend dazu steuergünstige CO²-Werte, das ist der Trend im Automobilbau. Downsizing heißt das Zauberwort mit dem dieses Ziel erreicht werden soll. Doch in Wahrheit ist das alles ein ganz großer Beschiss, denn die günstigen Verbrauchswerte erzielt man nur unter bestimmten, meist nicht realistischen Bedingungen. Für viele Autofahrer, deren Fahrprofil nicht an die Downsizing-Motoren angepasst ist, bedeutet das eher einen kontraproduktiven Mehrverbrauch. Natürlich begrüße ich Maßnahmen zum Spritsparen doch sollte der Trend in der Motorenentwicklung und Motorensteuerung eher dahin gehen, die Verbrauchsenkung im gesamten Drehzahlbereich zu realisieren und die Steuerung dem eigenen Fahrprofil anzupassen. Selbst wenn dadurch die "Laborwerte" etwas schlechter ausfielen, wäre der praktische Nutzen groß.

      Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von floflo ()

    • Dazu fällt mir auch etwas ein:

      Moderne Autos werden zum Teil immer unübersichtlicher. Das hat zum Teil - denke ich - wohl auch mit der niedrigeren Bauweise der Fahrzeuge zu tun, die A- und C- bzw D- Säulen werden dadurch immer schräger und stärker! Gerade bei den SUV fällt auf, dass die Sicht nach hinten immer schlechter wird (war beim Käfer schon schlecht, aber jetzt...) und einige Hersteller auf Rückfahrkameras eigentlich nicht mehr verzichten könnten. Der Schulterblick, den wir alle mal gelernt haben, bringt dann auch nichts mehr!

      Grüße
      Bernd
      ........


      "Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößern, aber nicht, um den Menschen in den Wahnsinn zu treiben"

      Enzo Ferrari
    • Ja, mir fällt da auf Anhieb auch einiges ein...

      Wie im Klimaanlagen-Defekte-Thread schon diskutiert: Kosten- und Gewichtsersparnis durch billigeres und leichteres Alu bei Klimakondensatoren (Kühlern) und die daraus massenhaft folgenden Defekte und Kältemittelverluste - auch auf Kosten der Umwelt.

      Wegfall der TIM-Funktionalität in den Grundausstattungs-Radios. Es gab Zeiten (Anfang der 1990-er) wo fast jedes Radio es hatte.

      Darüber hinaus gibt es einige Entwicklungen die mir persönlich nicht passen, aber andere Kunden nicht stören (sogar im Gegenteil), z.B. Wegfall des Reserverades samt Platzes dafür, Eckigwerden der Lenkräder (Griffmulden und Spielecontroller-Design), Wegfall der Dachrinnen und die damit verbundenen Wasserschwälle vom Dach in den Innenraum (z.B. auf die Sitze), Reduzierung des Platzes im Innenraum durch das äußere optische Design, lackierte Stoßstangen...

      Grüße - Bernhard
      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 124.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • floflo schrieb:

      2. Dazu korrespondieren immer flachere Reifenformate, die mehr Nachteile als Vorteile haben und in Verbindung mit besonders großen Felgen in der Seitenansicht ein Postkutschenoutfit erzeugen. Sowohl funktional als auch optisch m.E. eine Fehlentwicklung.

      Große Bremsen brauche große Felgen.

      floflo schrieb:

      4. Multimedia ist angesagt. Eigentlich ganz gut, doch der Verkehrssicherheit alles andere als dienlich. Handys sind zu recht verboten, doch bei Mulimediaeinrichtungen kräht kein Politiker danach, wie groß die Ablenkung ist. Und die ist m.E. sehr groß und stellt eine echte Gefahr für den Straßenverkehr dar. Ich will diese praktischen Dinge jetzt nicht verteufeln und wegreden, aber wenn die Displays dann wie z.B. auch im Yeti oder Golf so tief angebracht sind, dass man seinen Blick vollständig von der Straße abwenden muss, ist das für ein gravierender Irrweg, der geeignet ist, die Unfallzahlen wieder ansteigen zu lassen.

      Das kann ich auch nicht nachvollziehen, warum die Displays so tief eingebaut werden. Im Golf Sportvan ist es besser.

      floflo schrieb:

      5. Immer weniger Spritverbrauch und korrespondierend dazu steuergünstige CO²-Werte, das ist der Trend im Automobilbau. Downsizing heißt das Zauberwort mit dem dieses Ziel erreicht werden soll. Doch in Wahrheit ist das alles ein ganz großer Beschiss, denn die günstigen Verbrauchswerte erzielt man nur unter bestimmten, meist nicht realistischen Bedingungen. Für viele Autofahrer, deren Fahrprofil nicht an die Downsizing-Motoren angepasst ist, bedeutet das eher einen kontraproduktiven Mehrverbrauch. Natürlich begrüße ich Maßnahmen zum Spritsparen doch sollte der Trend in der Motorenentwicklung und Motorensteuerung eher dahin gehen, die Verbrauchsenkung im gesamten Drehzahlbereich zu realisieren und die Steuerung dem eigenen Fahrprofil anzupassen. Selbst wenn dadurch die "Laborwerte" etwas schlechter ausfielen, wäre der praktische Nutzen groß.

      Die Motoren müssen nur unter den vorgegeben Testbedingungen auf dem Papier sparsam sein. Der tatsächliche Verbrauch spielt doch für den Flottenverbrauch keine Rolle. Nur der Autofahrer ärgert sich. Und zum Thema Direkeinspritzer. Der Mitsubishi Carisma GDI hatte es schon vorgemacht. Im Teillastbereich sparsam und unter Volllast ein um 84 % höherer Verbrauch. Aber mit 11,4 l/100 km immer noch sehr sparsam zu den TSI, die um die 20 l/100 km saufen.

      Das Crashverhalten wurde auch auf NCAP optiemiert. Wehe der Unfall weicht von dem Normunfall ab. Und über Ergebnisse beim Heckaufprall scheigt man lieber.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • Herne schrieb:

      Im Teillastbereich sparsam und unter Volllast ein um 84 % höherer Verbrauch. Aber mit 11,4 l/100 km immer noch sehr sparsam zu den TSI, die um die 20 l/100 km saufen.



      20 Liter kann ich aber nicht bestätigen, nach 7 Jahren 170 Ps TSI auf 84000 Km 8,3 L Durschnittsverbrauch.
      Und ich bin bestimmt nicht immer langsam gefahren. :thumbsup:
      Intelligenz wird oft verwechselt mit der Fähigkeit, seine Dummheit besser verbergen zu können als andere Menschen.

      Gruß: Klaus
    • Hier ist ja jammern auf hohem Niveau angesagt :D

      Ich finde es toll wenn ich mal tatsächlich zu schnell in der Kurve war und das [lexicon]ESP[/lexicon] das wieder geraderückt!

      Ich finde es beruhigend zu wissen, das da Lufttaschen sind, die mich bei einem Unfall schützen.

      Ich finde Tests wie den NCAP und NEFZ gut, jede Autozeitung hat das Recht darüber hinaus solche Teste zu machen, wie sie eben nicht ständig vorkommen.

      Ich sitze heute in einem 1,5 Tonnen Auto und schaffe es, den mit 3,8 Liter Diesel von meiner Haustür zur Arbeitsstelle zu bewegen wenn die roten Ampeln mit spielen.

      Aber wir sind ja bei wo geht es hin oder?

      Die Automobilbranche beschäftigt mehr Ingis als wir Psychiater in Germany haben. Wir haben aber mehr Suizide durch Depressionen als Verkehrstote durch Autounfälle ;)

      Kurz und Knapp der Fahrer oder die Fahrerin geben immer mehr ihr Gehirn ab. Dazu kommt dann das immer mehr Daten aufgezeichnet werden und auch benutzt.


      Nette Gimmiks wie sie oben aufgezählt worden. Nett aber für mich überflüssig. Meine Bundesregierung sagt mir ich solle sparsam sein, gilt das für wohlhabende Menschen nicht? Gut dafür haben wir viele Arbeitsplätze :)


      Nehmen wir mal die Reifen, sie müssen keineswegs größer werden wegen der Bremse, das bekäme man auch anders hin. Nein der Kunde wünscht es, weil er es persönlich schick findet. Stichwort Individualität. Das die Reifenwerkstätten neu Geräte benötigen kommt der Industrie gaaanz zufällig entgegen. Den Rest finde ich hat floflo sehr gut beschrieben.

      Nehme ich meinen Yeti und vergleiche ihn mit meinem Vorgänger eine W168 170 CDI in langem Radstand, stelle ich schnell fest das der neue nicht wirklich mehr Ausstattung hat. Und es liegen knapp 7 Jahre dazwischen. Und von 1,7 auf 1,6 Liter Hubraum ist nicht wirklich Downsizing :)

      Der Rückschritt ist natürlich zum Zahnriemen :rolleyes:

      Bislang hat mich noch kein anderes neues Auto so weit überzeugt, das ich ihn haben muss ;) Wobei es viele tolle Autos sind mit toller Ausstattung. Nice to have, not more :)
    • Oetzie schrieb:

      20 Liter kann ich aber nicht bestätigen, nach 7 Jahren 170 Ps TSI auf 84000 Km 8,3 L Durschnittsverbrauch.

      Roomster 1.2 TSI 18,9 l/100 km bei 180 km/h. Es geht nicht um den Durchschnittsverbrauch.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • Das wäre nicht representativ wenn ich den Momentanverbrauch nehme, mein BMW 525 BJ 1977 6Zylinder 150Ps hatte einen tatsächlichen Verbrauch von 60L auf 330 KM bei Vollast da zählt nich eine Momentaufnahme .D :whistling: en Verbrauch kannste im Winter mit über 30L toppen im Kaltstartbereich
      Intelligenz wird oft verwechselt mit der Fähigkeit, seine Dummheit besser verbergen zu können als andere Menschen.

      Gruß: Klaus
    • Eins ist mir noch eingefallen als ich gestern neben dem Firmen-Audi vorbeilief:

      Die elektrische Handbremse/Feststellbremse. Ich kann beim besten Willen weder in der Technik, noch in der Nutzung einen Vorteil gegenüber dem alten Hebel finden, aber dafür einige Nachteile (schlechte bzw. keine Dosierbarkeit, Batterieabhängigkeit, keine Pflege der hinteren Scheiben durch Anbremsen mit der Hand möglich...).

      Desweiteren mache ich mir gedanken zum [lexicon]DSG[/lexicon]. Ist es wirklich sooo viel besser als die alte zuverlässige robuste Wandlerautomatik?

      Grüße - Bernhard
      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 124.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Hallo Bernhard,

      bezüglich der Handbremse "bin ich ganz bei dir" :D wie das ja heute Politiker so toll formulieren.

      Zum [lexicon]DSG[/lexicon] sehe ich es anders.Da ist aufgrund des Wegfalles des Wandlers,der ja trotz Überbrückungskupplung in einigen Bereichen,die Leistung nicht voll überträgt, der Wirkungsgrad beim [lexicon]DSG[/lexicon] schon höher.
      Selber habe ich im 6stelligen km-Bereich Erfahrung mit beiden Systemen und kann nur sagen,wenn Automatik(korrekter müsste es ja beim [lexicon]DSG[/lexicon] heißen automatisiertes Schaltgetriebe)dann wirklich nur noch das DSG.Wobei ich hier natürlich die in öl laufenden Kupplungscheiben immer bevorzuge.

      Gruß

      Bernd
    • Mir ging es vor allem nicht um den Wirkungsgrad sondern um die Zuverlässigkeit und Robustheit eines Automatik-Getriebes. Da habe ich den Eindruck, dass die automatisierten Schaltgetriebe da technisch wesentlich anfälliger sind.

      Der nächste Schritt ist die Steuerung der Motoren. Problematik Kette vs. Zahnriemen ist ja bekannt. Mich würde interessieren, wieso die Hersteller mit der elektronischen Direktsteuerung so zögern. In vielen Rennmotoren ist die ja schon gelebte Praxis und scheint recht zuverlässig zu sein - ich glaube billiger wäre es auch noch.

      Grüße - Bernhard
      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 124.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • Die Deutschen rühren sehr gerne selber im Getriebe. Ist halt so schön sportlich...
      Das ist wohl auch mit ein Grund, warum noch 4 Gang Automaticgetriebe verbaut werden und nicht etwas Zeitgemäßes entwickelt wird.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln, 2. Türkabelbaum
    • Herne schrieb:

      Die Deutschen rühren sehr gerne selber im Getriebe. Ist halt so schön sportlich...
      Das ist wohl auch mit ein Grund, warum noch 4 Gang Automaticgetriebe verbaut werden und nicht etwas Zeitgemäßes entwickelt wird.




      Welches aktuelle deutsche Fahrzeug mit Automatik hat denn noch einen 4 Gang (Wandler)?



      Interessant fand ich 2 aktuelle Tests des ADAC.

      In dem einen wurde der Golf 1.4 TSI (125 PS ) Golf Sportsvan getestet. Dieser schaffte mit Serienbremsanlage und 225/45-17 er Bereifung einen sehr guten Bremsweg (100 ->0 ) in 34,2 Metern (ADAC Bewertung 1,3 )

      adac.de/_ext/itr/tests/Autotes…_1_4_TSI_BMT_Highline.pdf

      In der aktuellen Autozeitung lag der Bremsweg sogar nur bei 33,6 bis 33,9 m.

      Im zweiten Test wurde der BMW M4 (431PS ) getestet. Dieser hatte eine Carbon Keramik Bremsanlage (Aufpreis 7300 EUR ) und Mischbereifung (19 Zoll ) Aufpreis 2000 EUR ) an Bord und benötigte 34,8 Meter Bremsweg (ADAC Benotung 1.2 :whistling: ).

      adac.de/_ext/itr/tests/Autotes…DKG/BMW_M4_Coup_M_DKG.pdf

      Es scheint so, als sei die 15/16 Zoll Serien-Bremsanlage des Golf, der 19 Zoll Keramik Bremsanlage des M4 ebenbürtig....

      Gruß Jörg
    • marwin220 schrieb:

      Dieser schaffte mit Serienbremsanlage und 225/45-17 er Bereifung einen sehr guten Bremsweg (100 ->0 ) in 34,2 Metern (ADAC Bewertung 1,3 )

      marwin220 schrieb:

      Dieser hatte eine Carbon Keramik Bremsanlage (Aufpreis 7300 EUR ) und Mischbereifung (19 Zoll ) Aufpreis 2000 EUR ) an Bord und benötigte 34,8 Meter Bremsweg (ADAC Benotung 1.2 :whistling: ).
      Mir stellt sich bei der Bewertung des ADAC die Frage, warum der längere Bremsweg besser benotet wird ?( .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Skoda Auto Deutschland GmbH.