Karten update?

    • [ Amundsen ]

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    • Im Amundsen und selbst im Columbus (welches es für den Yeti so ja garnicht gibt) kommt ohnehin nur Radio-TMC zu Einsatz. Für andere Verkehrsmeldungen braucht man halt eine Mobilfunkschnittstelle.
      (Ausnahme wäre das etwas ausführlichere TMCpro - bzw. Navteq Traffic, aber das ist prinzipbedingt kaum besser als TMC)
      Ich denke, dass Skoda nicht so schnell sowas anbieten wird. Beim Yeti nicht vor dem Yeti 2 würde ich mal orakeln. :)
      Nebenbei: gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht über die Amundsen-Generationen? Ist das Amundsen (das aktuelle) ein RNS510 o.ä.? Auf den Skoda-Webseiten wird nämlich behauptet, dass das Navi eine 30GB-Platte hat, was laut einer Tabelle, die ich gefunden habe nur in den 510er drin ist. (allerdings steht da auch, es sei das Columbus: Link) Früher war das Amundsen ja wohl ein 315er....
      (versuche mich derzeit noch in die Untiefen des Themas "VW-Infotainment Module" einzulesen...)
    • YETI_in_red schrieb:

      Das vorstehende Zitat - besser drei ineinander geschachtelte aber unvollständige Zitate - ist völlig unverständlich und verfälscht die Aussagen.


      Da gebe ich dir recht, mit dem Smartphone war mir das kaputte Zitat nicht aufgefallen.

      Ich bezog mich auf Kenjin, und wollte eigentlich klarstellen, daß Amundsen bestenfalls TMC hat, was mir heutzutage aber nicht mehr zeitgemäß erscheint, zumal für so einen Preis.
      Mein Chef wollte mich durch einen Roboter ersetzen.
      Er konnte keinen finden, der nur Solitär spielt und im Internet surft.
    • Ps555 schrieb:

      Früher war das Amundsen ja wohl ein 315er....


      Ja, und davor das RNS310 (Amundsen) mit Karten auf CD, das RNS315 (Amundsen+) hat die Europa-Karten auf einem internen Speicher und kann per SD-Karte upgedatet werden.
      Das RNS510 gabs früher auch, als Columbus.
      »Lasset die Geister aufeinander prallen, aber die Fäuste haltet stille.« (Martin Luther)
    • Harry App schrieb:

      ...und wollte eigentlich klarstellen, daß Amundsen bestenfalls TMC hat, was mir heutzutage aber nicht mehr zeitgemäß erscheint, zumal für so einen Preis.

      Ich will hier mal versuchen, die einzelnen Stauwarnsysteme näher zu erläutern. Das einfachste System TMC, über das auch das Amundsen verfügt, nutzt über den RDS-Kanal die Verkehrsmeldungen der öffentlich-rechtlichen Radiosender und ist grundsätzlich kostenfrei.

      Eine Weiterentwicklung von TMC ist TMCpro (jetzt Navteq Traffic), das kostenpflichtig ist und ebenfalls über RDS seine Informationen erhält. Es ist eigentlich ein eigenständiger Dienst, der mit TMC nicht viel gemeinsam hat. Datenquellen sind hier die privatrechtlichen Rundfunkanstalten sowie Datensensoren auf Autobahnbrücken und Sensorschleifen in den Fahrbahnen. Hinzukommen schließlich noch speziell ausgerüstete Autos, die Daten erfassen und an den Dienst weiterleiten. Dadurch ist der Dienst schneller und präziser als TMC.

      Am fortschrittlichsten sind schließlich die Live-Dienste, die mittlerweile von mehreren Navi-Herstellern angeboten werden und zusätzlich zu den anderen Diensten die Bewegungsdaten von Mobilfunkgeräten nutzen. Dadurch werden die Daten nicht nur
      sehr zeitnah verarbeitet sondern es erfolgt auch eine örtlich sehr exakte Staubestimmung, bei der zudem die Fließgeschwindigkeit des Staus und damit die zeitliche Verzögerung durch den Stau erfasst wird.

      Allen Systemen gemein ist, dass sie nicht nur über vorhandene Staus informieren sondern in Verbindung mit dem Navi auch die Grundlage für die Berechnung von schnelleren Alternativrouten bieten. Das einfach TMC ist dabei am wenigsten aktuell und genau. Die Qualität hängt ganz entscheidend von der Qualität der Informationen durch die Rundfunkanstalten ab und die ist lokal eben ganz unterschiedlich. Bis vor kurzem konnte man TMC zur Stauumfahrung eigentlich kaum gebrauchen, weil es den Informationen an der notwendigen Präzision und vor allem Aktualität fehlte. Wenn dennoch zunehmend von positiven Erfahrungen auch mit dem einfachen TMC berichtet wird, so liegt das weniger an besseren Navis und ausgefeilteren
      Routenberechnungen als vielmehr daran, dass auch die Rundfunkanstalten zunehmend die Live-Dienste für ihre Staumeldungen nutzen. Dadurch wirden die Meldungen aktueller und genauer, wovon der Nutzer von TMC unmittelbar profitiert.

      Das aufwendigere TMCpro ist in der Theorie sehr gut, in der Praxis mangelt es jedoch an den notwendigen Sensoren, die Verkehrsströme erfassen sollen, so dass sich Vorteile eigentlich nur in Ballungszentren mit entsprechend hoher Anzahl der Sensoren ergeben, was die Kosten für den Dienst letztlich nicht rechtfertig.

      Nicht perfekt, aber doch dicht dran sind die auf Handydaten beruhenden Live-Dienste. Meine persönlichen Erfahrungen mit einem TomTom sind überaus gut und es beeindruckt mich immer wieder, wie Staus teilweise metergenau angezeigt werden. Kürzlich wurde mir sogar ein Unfall signalisiert, der genau dort war, wo das Navi ihn anzeigte. Und als auf der Fahrt ins „feindliche“ Düsseldorf der Kölner Ring mal wieder total dicht war, hat mich das Navi von der Autobahn runtergeholt und mitten durch die Kölner Innenstadt gelotst. Die prognostizierte Ankunftszeit mit einer Zeitersparnis von 45 Minuten hat fast exakt gestimmt. Ich teile daher die Auffassung von Harry App, dass man die „Live-Navigation“ nicht mehr missen möchte, wenn man sie einmal erlebt hat.

      In handelsüblichen externen Navis gibt es das alles schon für unter 300 Euro und das auch noch mit Gratis-Updates für das Kartenmaterial. Wer in einem Yeti etwas vergleichbares als Onboard-Lösung haben will, wird es nicht finden. Stattdessen werden Infotainmentsysteme angeboten, die jedenfalls im Navigationsteil der aktuellen Technik hinterherhinken, dafür aber ein Vielfaches von dem kosten. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass man für Kartenupdates nicht nur Geld bezahlen muss sondern sündhaft viel Geld, stellt das für mein Empfinden eine Abzocke dar, die seinesgleichen sucht. Dagegen erscheint selbst Apple plötzlich wie ein Billigheimer. Dagegen sollte die EU einmal vorgehen anstatt den Bauern irgendwelche Kartoffelsorten zu verbieten.

      Andreas
    • Navis werden allgemein auch überbewertet. <X

      Mich hat mal ein TomTom wegen eines Staus von 10 km Länge von der Autobahn gescheucht, die Umfahrungen waren heillos überlastet und als ich nach knapp 2 Stunden wieder auf die Autobahn gelotst wurde hatte ich mehr Zeit verloren, als die, die den Stau brav abgearbeitet hatten. 150 km weiter hab ich dann einen markanten LKW überholt, auf den ich kurz vorm Stau aufgelaufen war.

      Toll finde ich aber die Funktion des Amundsen, mich auch auf Kreisstrassen vor plötzlich auftauchenden Baustellen oder Strassensperren zu warnen, ein paar hundert Meter vorher tönt eine freundliche Stimme: "Sperrung voraus". :thumbup:
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • minoschdog schrieb:

      Navis werden allgemein auch überbewertet.

      Erzähl' das bitte mal meinem Nachwuchs und dessen Freunden. Sie treffen ohne Navi nicht mal mehr in einen 10 km entfernten Ort, sogar wenn sie schon mal da waren.

      Bei der langen Staus bin ich immer noch am besten drann gewesen, wenn ich mir auf der Karte eine weiträumige Umfahrung (nicht da wo alle hertrotteln) selber ausgesucht habe. Dazu muss man natürlich wissen wo man ist, Karten an Bord haben und die auch lesen können - ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Jeder verlässt sich auf die Elektronik. Wenn die mal ausfällt, dann finden manche nichtmal heim.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 114.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • minoschdog schrieb:

      Navis werden allgemein auch überbewertet. Mich hat mal ein TomTom wegen eines Staus von 10 km Länge von der Autobahn gescheucht, die Umfahrungen waren heillos überlastet und als ich nach knapp 2 Stunden wieder auf die Autobahn gelotst wurde hatte ich mehr Zeit verloren, als die, die den Stau brav abgearbeitet hatten.

      Es kommt immer darauf an, welches Stauwarnsystem man hat. TMC und TMCpro sind bei der Stauumfahrung nicht immer hilfreich, ja oft sogar kontraproduktiv, wenn sich der Stau dann auf die Landstraße verlagert und alles noch viel langsamer geht. Die Live-Dienste erfassen die Verkehrsströme hingegen auch auf Landstraßen und in Städten und berücksichtigen dies bei der Alternativroute, so dass man in der Regel tatsächlich Zeit einspart. Selbst in Innenstädten werden Schleichwege gefunden, wenn z.B. in der Rushhour die Hauptverkehrsstraßen dicht sind. Das ist schon klasse.

      Andreas
    • Harry App schrieb:

      Das hatte dann aber die Live-Dienste nicht drauf, stimmts?

      Keine Ahnung, ich hatte mir das Navi nur für diese Fahrt geliehen.

      Ich halte es eher wie @BernhardJ, wenn kurz vor HH wieder mal alles dicht ist und ich nach Bergedorf will weiß ich immer Lösungen, und wenn es eine relativ unbekannte kleine Elbfähre ist.

      Stau is ja auch nur hinten blöd, vorne geht's. ^^
      ciao Pit
      extrem pressure creates diamonds
    • @YETI_in_red: vielen Dank. Ich habe die PDFs mal durchgesehen. Da hat Amundsen sich aber ganz schön weiterentwickelt im Laufe der Jahre.
      Vor allen Dingen der Sprung Ende 2014 ist anscheinend ziemlich groß.
      @Sep12: so langsam bekomme ich einen Überblick.
      Amundsen 1: RNS310
      Amundsen 2(+): RNS315
      Columbus: RNS510 (aber Columbus gibt es nicht mehr, zumal das Amundsen seit 11/2014 technisch weitgehend zum Columbus aufgeholt hat, Displaygröße usw., jedoch nach Handbuch keine HDD).
      Aber was ist das Amundsen 3 ab 11/2014?

      Und was für Unterschiede gibt es nun beim neuen Amundsen (3b), ab 5/2015? Der Händler hat gesagt: deutlich schneller und ein anderer sagte, es sei jetzt MIB2 (während das von 11/14 an noch MIB 1 gewesen sei...)

      (ich hoffe, das ist die gängige Version-Nummerierung hier im Forum)
    • Nochmal was zu dem Thema TMC/TMCpro/Inrix/Live Traffic etc.:
      Die beiden alten Radio-basierten Systeme TMC (und pro) haben einige ganz grundsätzliche Einschränkungen: die Anzahl übertragbarer Meldungen ist extrem limitiert. (sowas wie 4-10 pro Minute)
      Außerdem sind die Autobahnen in (recht grobe) Abschnitte eingeteilt. TMC/pro können nur für einen Abschnitt sagen, dass da eine Störung vorliegt (Stau, Baustelle, Sperrung o.ä.).
      Feinere Meldungen gehen nicht. Und vor allen Dingen gehen keine Meldungen für Straßen, für die kein Abschnitt definiert wurde, also sind selbst Bundesstraßen meistens raus.

      Damit würde trotzdem einiges gehen. Leider kommt dazu, dass die Navis eigentlich alle einen Grundsatz-Fehler machen: die Autobahn A40 ist zu, die A42 und A2 auch? Kein Problem: dann nehme ich halt die Straßen mitten durch die Städte im Ruhrgebiet. Für die liegt ja keine Staumeldung vor. Diese sind natürlich dann auch schnellstens zu. Also schicken die Navis immer mehr Fahrer da entlang. Eigentlich könnte sich ein Navi-Algorithmus denken, dass das keinen Sinn macht. Schuld ist eigentlich nicht TMC. Naheliegende Umwege ohne TMC-Abschnitt sollten garnicht angeboten werden als Alternative, wenn es nur "Stau" ist. Bei Sperrungen natürlich schon.

      Das andere Problem: es werden keine Meldungen für die Zukunft geschickt (bsi auf wenigen Ausnahmen: geplnate Sperrungen werden teilweise schon vorher signalisiert). Im Ruhrgebiet (A40/A42/A2 Beispiel oben) ist das nicht so schlimm, weil das Netz sehr dicht gezogen ist. Wenn man aber z.B. aus dem tiefen Süden nach Norden fährt, hat man oft mehrere grundlegend verschiedene Optionen. Live Traffic etc. können nun auch direkt sagen: JETZT ist diese Strecke frei, aber wenn du da lang fährst, landest du genau in dem Stau, der da jeden Tag in genau 4 Stunden einsetzt. Also nimmt man lieber gleich eine großräumig andere Strecke.

      Da wird sich sicher noch eine Menge tun in den kommenden Jahren. Daher gefallen mir auch Android Auto/Carplay/Mirrorlink als Idee: man kann so dank Smartphone auf aktuellem Stand der Navi-Technik bleiben. Ich bin gespannt, wie sich die drei machen. Mirrorlink und Android Auto werde ich dann testen, wenn ich endlich den Yeti habe :-). Und wie ich mich kenne, wird es auch nicht lange dauern, bis ich dann was kaufe, um Carplay testen zu können.
    • Ps555 schrieb:

      Live Traffic etc. können nun auch direkt sagen: JETZT ist diese Strecke frei, aber wenn du da lang fährst, landest du genau in dem Stau, der da jeden Tag in genau 4 Stunden einsetzt.
      Genau das macht TomTom ja, auch ohne Verkehrsinfos weiß TomTom mit den IQ Routes, wo zu welcher Uhrzeit regelmässig Stau ist (wird auch immer aktuell gehalten) und berücksichtigt das. Mit den LiveTraffic Informationen, die übrigens auch viele Landstrassen beinhaltet, wird das schon eine runde Sache.

      Auch TomTom hat so seine Fehler und es gibt andere die den reinen Navigationsvorgang schöner erledigen, auch bin ich schon in einen Stau geschickt worden mit +15 Minuten und alls ich dann gerade auf der Autobahn war sprang die Anzeige auf +45 Minuten. Da Ärgert man sich schon, trotzdem kenne ich nix besseres. Die Fahrzeiten bzw. Ankunftszeiten stimmen bei TomTom auch relativ genau, da ist mir auch noch nix besseres begegnet.

      Dann hat man schon ein fest eingebautes Navi und muss dann doch wegen der Verkehrsmeldungen so ein Ding an die Scheibe kleben, das finde ich auch ärgerlich...

      TMCpro hat laut Wikipedia übrigens 100 Meldungen in 4 Minuten.

      Grüße
      Carsten
    • Es gibt ein neues Kartenupdate fürs AMUNDSEN

      updateportal.skoda-auto.com/de/Updates

      Karten
      ECE 2015/2016
      Zum Download
      ECE 2015/2016 (5.00GB)
      Allzeit gute Fahrt
      Rolf





      ;) Es ist eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen. Huapstache der estre und leztte Bchustbae sitmmen ;)
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