Allwetterreifen:Fragen/Antworten/Erfahrung/Test

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    Umfrage

    Ich...

    Insgesamt 22 Stimmen
    1.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (1) 5%
    2.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 1. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (5) 23%
    3.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem OLG Urteil) (6) 27%
    4.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (OLG-Urteil) gewonnen und eine Entschädigung wurde gezahlt (0) 0%
    5.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und in 2. Instanz (LG-Urteil) gewonnen und der Konzern hat Berufung eingelegt, und dann... (0) 0%
    6.  
      ...habe ich eine außergerichtliche Einigung erzielt (es kam zu keinem BGH Urteil) (0) 0%
    7.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 1. Inst. (LG) verloren (1) 5%
    8.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 2. Inst. (OLG) verloren (0) 0%
    9.  
      ...habe gegen den Konzern geklagt und habe in der 3. Inst. (BGH) verloren (0) 0%
    10.  
      ...befinde mich in einer Gemeinschaft zur Sammelfeststellklage (11) 50%
    11.  
      ... habe geklagt und warte immer noch (5) 23%

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    • Neu

      SQ5 schrieb:

      Man fixiert sich hier auf wichtige Meter beim Bremsweg und will das allein am Reifentyp und - Marke festlegen, dazu dann noch das Testergebnis.
      Keiner würde hier die Leistungsfähigkeit der Bremsanlage oder der Stoßdämpfer ins Spiel bringen.
      Das ist eher umgekehrt so, dass der Bremsanlage ein hohes Gewicht eingeräumt wird aber nicht den Reifen. Keine Frage, auch der beste Reifen hilft nichts, wenn die Bremsanlage zu schwach ist. Das gilt aber auch in umgekehrter Richtung. Eine gute Bremsanlage kann man sich durch einen schwachen Reifen versauen. Ich erinnere mich, als die ersten Tesla Model 3 nach Deutschland kamen. Der Elektroantrieb wurde hoch gelobt, aber das Fahrzeug insgesamt wegen indiskutabel langen Bremswegen dann doch verrissen. Da müsse Tesla unbedingt nachbessern, hieß es in den Testberichten. Das hat Tesla dann auch getan, indem man die Fahrzeuge für den deutschen Markt nicht mehr serienmäßig mit Ganzjahresreifen ausgerüstet hat sondern mit Sommerreifen und schon war das Bremsproblem beseitigt. Kurios, nein regelrecht bescheuert ist, dass die gleiche Zeitung, die den langen Bremsweg des Tesla als indiskutabel beklagt hat, dann Ganzjahresreifen, die jedem anderen Auto ähnlich lange Bremswege bescheren, in einem Test das Prädikat vorbildlich verleiht. Auch viele Beiträge hier im Forum zeigen, dass man Bremsen kritisiert, wenn sie zu langen Bremswegen führen, das gleiche bei Reifen aber nicht tut. Der hier so viel gescholtene ADAC hat daher m.E. völlig recht, wenn er dem Ganzjahresreifen ein schlechtes Urteil ausstellt, die aus Wirtschaftlichkeitsgründen einen guten Kompromiss darstellen mögen, bei einer Priorität auf die Leistungsfähigkeit unter allen Bedingungen im ganzjährigen Einsatz aber nicht erste Wahl sein sollten.

      minoschdog schrieb:

      Auch die besten SR oder WR sind zu verschiedenen Jahres- und sogar Tageszeiten eben oft nur ein Kompromiss, am Übergang vom Frühjahr zum Sommer kann man mit besten SR und WR genau so schlecht bereift sein wie am Übergang vom Herbst zum Winter....
      Diese Aussage kann ich nur unterstreichen. Man wird nie einen Reifen fahren, der unter allen Bedingungen immer die optimale Lösung darstellt. Ohne Kompromisse geht es nicht. Man kann allerdings seine Reifenwahl an den Anteilen der Fahrbahnzustände orientieren, die man durchschnittlich im Jahr fährt und dadurch erreichen, dass man möglichst oft den jeweils besten Reifentyp fährt. Bei mir z.B. sieht das so aus: 80 % trockene Fahrbahn, über 19 % nasse Fahrbahn, unter 1 % winterliche Straßenverhältnisse. Daraus ergibt sich für mich als beste Lösung den Sommerreifen in der Zeit von Mitte/Ende April bis Anfang/Mitte Oktober und den Ganzjahresreifen in der Zeit von Anfang/Mitte Oktober bis Mitte/Ende April. Wem die Wirtschaftlichkeit und/oder Bequemlichkeit besonders wichtig ist, braucht über den fahrprofilabhängigen Reifen nicht besonders nachzudenken. Er dürfte mit dem Ganzjahresreifen jedenfalls bei nicht allzu hohen Jahresfahrleistungen die im Zweifel vernünftigste Wahl treffen. Wer seine Priorität hingegen auf die Sicherheit legt, für den sollte der Ganzjahresreifen im ganzjährigen Einsatz jedenfalls dann tabu sein, wenn er ein ähnliches Fahrprofil hat wie ich, was nach meiner Einschätzung auf die Mehrheit der Autofahrer in Deutschland zutreffen dürfte. Das habe ich hier zwar schon öfter zum Ausdruck gebracht, aber irgendwie scheint man mich hier nicht zu verstehen oder verstehen zu wollen.

      Ich frage: Wenn ich zu 80 % auf trockener Fahrbahn unterwegs bin, was soll ich dann mit einem Ganzjahresreifen im Sommer, wenn dieser Reifen je nach Ausrichtung zu durchschnittlich 15 bis 25 % längeren Bremswegen führt? Oder: Wenn ich zu weniger als 1 % winterliche Straßenverhältnisse antreffe, auf das Auto aber nicht verzichten kann, wenn es dann doch mal winterlich ist, was soll ich dann mit einem Winterreifen, dessen Eigenschaften bei nicht winterlichen Straßenverhältnissen deutlich schlechter sind als die von Ganzjahresreifen, die dennoch aber akzeptable Wintereigenschaften aufweisen? Wenn das jetzt mal jeder für sein eigenes Fahrprofil ausrechnet, werden viele merken, dass sie nicht den optimalen Reifen bzw. die optimale Reifenkombination fahren, wenn die Priorität auf der Sicherheit liegt.

      Vielleicht versteht ihr jetzt, worauf ich hinaus will.

      Andreas
    • Neu

      floflo schrieb:

      Vielleicht versteht ihr jetzt, worauf ich hinaus will.
      Ich hab' dich schon von Anfang an verstanden....verstehst du auch, dass andere andere Prioritäten setzen?

      Mit Prozenten ist das so eine Sache aber ich schätze, dass ich nur zu 50% auf trockenem Strassenasphalt unterwegs bin, der Rest teilt sich auf in nass, schlammig, glatt, Feldwege, Wiesen, Schotter, unbefestigte Wege usw., mein jetziges Auto hab' ich "um den Hund herum" gekauft!

      Und ich merke schon lange, dass ich mit GJR die für mich optimalen Reifen fahre, unter dem Aspekt des Ankommens und der Sicherheit, jeder Jeck ist halt anders.

      Das wäre doch eine Basis, Deal?
      after all is said and done there's a lot more said than done....
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